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Jun.′ 21 13

Ein Hallöchen in die Runde,
wir sind angekommen um 10:30h, der westlichste Punkt ist erreicht und jetzt geht es nur noch nach Nordosten, bzw. Osten. Ich habe meinen Mitsegler Bernd vom Flughafen abgeholt und wir haben den Beginn unser gemeinsamen Weiterreise standesgemäß im Cafe Sport begangen.

Begrüßt hat mich der Morgen mit einem spektakulären Sonnenaufgang um kurz nach 06:00Uhr und einem seltenen, nicht wolkenverhangenen Blick auf die Insel Pico und den gleichnamigen Berg Pico, der wohl mit seinen 2.351m der höchste Berg auf den Azoren und in Portugal ist. Festgemacht beim Hafenbüro, einklariert, einen Platz zugewiesen bekommen und wieder musste ich mich verholen.

Dabei hat nicht nur mein Ego Kratzer abbekommen, sondern auch eine neue Charteryacht vom Typ Dufur 380. Das Schiff war zu lang oder ich habe die Entfernung falsch abgeschätzt, jedenfalls habe ich dabei eine Holzleiste der Fußreling geschrottet. So ein Mist, es war leider keiner an Bord aber da sollte ich ran, es war der Platz den ich zugewiesen bekommen habe. Ein Fall für die Versicherung.

Der Piko mit seinem Vulkankegel zeigte sich in seiner ganzen Schönheit und ein Foto habe ich gemacht, das mich an einen schönen Anblick aus vergangenen Tagen in meiner Jugend erinnert. Da war doch was, was war das noch mal, was ich damals so gesehen, begehrt und bewundert habe??

Mit besten Grüßen von der Insel Faial, Uwe

Jun.′ 21 13

Ein Hallöchen in die Runde,

Faial taucht aus der Morgendämmerung auf, der Pico ohne Wolken und die Insel Pico quer ab.

Der reinste Segelkitsch – in echt. Noch 19 Seemeilen bis Horta.

Beste Grüße vom platten Atlantik, Uwe

Jun.′ 21 12

 

Ein Hallöchen in die Runde,
die Sonne brennt vom Himmel, es ist sehr warm, es geht so gut wie kein Wind bis auf den kühlenden Fahrtwind. Auf dem Wasser wecheln sich Flächen mit leichter Kräuselung oder bleiernden Flächen ab und der Jockel lärmt durch diese totale Stille. Ja, auf dieser Insel Santa Maria hätte ich länger bleiben können, Frau und Mann kommt zur Ruhe, die Beschleunigung nimmt ab und es ist auf den ersten großen Blick friedlich. Ein lohnendes Ziel, ein wenig ab des Weges, wenn man aus der Karibik kommt, aber ein Muß wenn der Start auf den Kanaren ist.

Und die Welt ist doch klein, ich habe ein Paar getroffen die ich im Schreiber Winterlager in Borgstedt kennen gelernt habe und die 2012, ein Jahr vor mir, auf die Azoren gesegelt sind, dort jetzt auch fest Wohnen im eigenen Haus und die SY FANDANGO quasi vor der „Tür“ haben. Bei einem Bekannten habe ich unangekündigt vor der Tür gestanden und ihn leider nicht angetroffen. Er wohnt mit seiner Freundin in einem schönen traditionellem Haus an der Küste. Und wenn er „Fern“ sehen will über das Meer, steht ein paar Meter weiter ein Holzhaus auf einer Bergkuppe mit atemberaubenden Blick.

Aber am Intensivsten war das Wiedersehen mit Adriana. Kennen gelernt haben wir uns 2013 in Tazakorte. Gelebt hat sie in den bayrischen Voralpen und dort ihren älteren Partner, ein bayrisches Urgestein, einen aktiven Landwirt kennen gelent. Gemeinsam beschlossen sie noch einmal alles anders zu machen, Haus und Hof in Bayern wurden verkauft, in Holland wurde eine große Aluyacht gekauft, das Schiff ausgerüstet und es ging hinaus aufs Meer. Adriana ist Holländerin und im Segeln bewandert, aber für Werner war es ein Schritt in ein ganz anderes, unbekanntes Leben. Zu meiner großen Bestürzung ist Werner auf einer Wanderung in Gomera an einem Herzinfarkt, trotz Wiederbelebung gestorben. An dieser Stelle seines Todes komme ich jedes Jahr vorbei, meistens auf meiner abschließenden letzten Wanderung nach San Sebastian. Das Schiff steht z.Z. immer noch in Tazakorte und Werner ist immer noch an Bord in seiner Urne. Zusammen habe ich sie zuletzt getroffen in Ponta Delgada 2014. 2016 haben Sigrid und ich, Adriana 2 Wochen nach Werners Tod getroffen. Und jetzt in Vila do Porto treffen wir uns durch einem großen Zufall wieder. Ein paar Tage vor mir sind Sie in Vila do Porto, auf der Rückreise nach Europa von Argentinien, eingelaufen. Eine andere Geschichte, wo sie mit ihrem Begleiter ein Jahr, in einem Fluß 400 km Land einwärts Corona bedingt festgesessen haben. Ihr Schiff hat einen Tiefgang von 2,10 Metern und der Fluß hatte später einen Wasserstand von Teilweise 19cm. Sie lagen hoch und trocken. Erst dieses Jahr im Februar konnten sie sich befreien und die Rückreise antreten.

Eigentlich ist nichts passiert und es gibt nichts Neues, aber nun sind es doch wieder ein paar Buchstaben geworden.

Beste Grüße vom Atlantik. Immer noch auf dem Weg nach Westen um nach Osten zu segeln.
Uwe

Jun.′ 21 11

Ein Hallöchen in die Runde,
um 20:00 UTC sind wir in Porto do Santo auf Santa Maria abgelegt, Kurs Horta / Faial. Es war eine gute Zeit, alte Bekannte getroffen und die Insel genossen zu haben. In vollen Zügen, und leider im ICE Tempo.

Beste Grüße vom Atlantik bei der Fahrt in den Sonnenuntergang,
Uwe

Jun.′ 21 11

Ein Hallöchen in die Runde,
der 8.Tag war halt nur noch Ankommen mit aller maschineller, roher „Gewalt“. Es war kein Wind, kein segelbarer Wind. Die Maschine lief seit dem 7.6. ab 22:00. Dröhn, Dröhn und noch jede Menge Dröhn. Der Morgen vom 8. Tag begrüßte uns, die RO und mich, mit einem strahlenden und wunderbaren Sonnenaufgang im Atlantik und der lag da bleiernd ohne ein Wellenkräuseln nur mit einer ganz langen leichten Dünung. So wie sie im Theater nachempfunden wird, mit leichten Tüchern unter die die Windmaschine Luft bläst, aber bitte ganz leicht.

Santa Maria kam in Sicht, da waren es noch 45 sm bis in den Hafen, also 9 Stunden, das Ziel vor Augen, die Insel wie sie langsam aus der Kim heraus wächst. Und wieder das praktische Erlebnis festzustellen, die Erde ist rund und doch keine Scheibe. Im Hafen war ich um 20:00 und wurde schon am Quarantäne Steg von Julia und Stefans Bekannten aus Kanada erwartet, großes Festmacherkomitee, ein erstes gekühltes Bier und so viele Worte, die auf mich niedergingen nach meinen Tagen Einsamkeit und „Ruhe“.

Quarantäne bedeutete Freigang nur auf den 25m vom abgesperrten Steg. PCR Test am nächsten, den 9. Tag und am 10. die Aufhebung der Quarantäne um 13:00 per e-mail. Diese Regelung ist in sofern praktisch, da sie die ankommenden SeglerInnen zwingt, zwangsweise Zeit zu haben, um ihre Schiffe und sich selber in Ordnung zu bringen. Diesem weichen Zwang bin ich dann auch gefolgt und habe die nicht vorhandenen Ärmel hochgekrempelt und mich an die Arbeit gemacht.

Seit gestern habe ich jetzt meine Bewegungsfreiheit auf der Insel wieder, ein erstes kleines Bier im Ausschank vom Bootsklub mit Ausblick in den Hafen genossen und meinen Scooter in Empfang genommen. Mit dem bin ich dann gestern schon unterwegs gewesen unter anderem zum Essen im Restaurant und auch jetzt gleich wieder bis 15:00. Am Abend werde ich dann wieder starten, die letzten 190sm nach Horta / Faial. Leider im Kern des Azorenhochs mit sehr wenig segelbarem  Wind. Das ist halt immer das Elend von festen Terminen und Orten, auf die MannFrau sich auf einer Segeltour festlegt.
So genug der Buchstaben, die Insel ruft „Uwe, Uwe komm schau mich an in meiner ganzen Schönheit“.
Beste Grüße von Santa Maria im Atlantik, Uwe

Jun.′ 21 08

Ein Hallöchen in die Runde,

festgemacht auf Santa Maria. Alles ist super gelaufen. 

So jetzt erstmal abhängen und runterkommen.

Beste Grüße von der Insel, Uwe.

Jun.′ 21 07

Archivbild


Ein Hallöchen in die Runde,
heute blieb der Kaffeepot auf dem Herd, es gibt auch nicht so richtig was neues. Es läuft alles bestens, bin immer noch am Segeln bei unter 10kn Wind und es geht trotzdem gut voran mit 4,8kn Fahrt. Entspanntes Ostseesegeln, nur die lange Dünung zeugt davon, daß ich nicht bei Westwind auf dem WE Törn von Faaborg in die Kieler Bucht unterwegs bin. OK, und so alleine wie hier ist man dort ja auch selten. Noch habe ich 129sm bis Santa Maria und mein Plotter meint in 27:45 Stunden bin ich da. Schauen wir mal.

Der alte und faltige Astralkörper hat auch endlich mal eine ausgiebige Duschung bekommen mit den Resten von dem Süßwasser, das Julia und Stefan im August 2020 gebunkert hatten für den langen Rücktörn, der dann nicht stattfand. Ein Dankeschön an euch für das frische Nass.

Beste Grüße vom Atlantik, Uwe.

Jun.′ 21 06

Ein Hallöchen in die Runde,
seit der Nacht kehrt immer mehr Ruhe ein, gleichmäßiger Wind um die 15Kn und nachdem die Genua morgens ganz ausgerefft ist, stetige Fahrt um die 5kn. Es ist schönstes Segeln. Auch der Gang nach vorne zum Klo verlangt nicht mehr nach artistischen Leistungen. So hat man halt früher die Schiffe gebaut, auf den Bootsausstellungen sah das noch ganz gut und ordentlich aus aber in der Praxis hier auf so einem Ritt über den ruppigen Atlantik, na ja. Die Bootsbauer waren halt keine Innenarchitekten.

Also prachtvolles Segeln bei bestem Wetter. Noch 234sm bis Santa Maria.

Nur ein Ärgernis am frühen Morgen: nach der Büroarbeit befreite sich die Kaffeemaschine mit dem 2. Pott Kaffee aus der Topfsicherung des kardanisch aufgehängten Kocher und flog im hohen Bogen und mit lautem Getöse auf den Fussboden. Im Ergebnis, eine Macke im Teak und die 2. Portion Kaffee in der Bilge.

Beste Grüße vom Atlantik und eine gute Woche,
Uwe.

Jun.′ 21 05

 

Ein Hallöchen in die Runde,
es war eine ruppige Nacht, mal wieder viel Wasser an Deck, bei um die 20kn Wind, in Böen mehr. Meistens wird die alte Dame von den Wellen ja schön auf den Wellenkopf angehoben und gleitet elegant auf der flachen Seite wieder runter, aber manchmal ist sie einfach zu schwer, die Welle zu steil und der obere Teil knallt mit kräftigem Geräusch gegen die Bordwand und entlädt den oberen Teil Wasser an Deck. Nicht so dramatisch wie bei Boris, aber abkriegen muss ich das Wasser nicht. Aber seit dem grauen Morgen ist wieder die Sonne da.
Jetzt, um 15.30 UTC fährt gerade, ca. 4 sm vor mir die UNION TAYLOR durch. Das erste Schiff seit Tagen, das ich sehe.
Der Wind hat sich wieder bei über 16 kn eingependelt, es geht mit 5 kn gut voran und ich denke, ich werde am Mittwochmorgen- vormittag auf Santa Maria eintreffen. Die Genua ist noch im ersten Reff und das Groß, seit Beginn der Reise, im zweiten Reff. Die Windpilot meckert nicht und steuert brav ihren Kurs. Ich könnte vielleicht schneller sein aber warum?? So segle ich ausgewogen und ohne Stress dahin, muss nicht draussen herumturnen und hier und da an den Leinen zupfen. Manchen Bogen, den der Wind macht, segle ich einfach dank der Windpilot mit. Ich war erst einmal in der Ölzeughose draussen um die Windpilot zu korrigieren. Und das, draussen war es trocken, nur weil ich nicht so salzig werden wollte. Meistens bin ich drinnen und liege auf der faulen Haut und lasse mein Kopfkino laufen.

Ja und dann sind da Wünsche geäußert worden nach näheren Angaben. Ich kann die eigentlich nicht liefern. Ich segle zum ersten Mal mit einer guten Windmessanlage. Ich habe früher, und das mache ich heute noch genauso, die Wellen angesehen und nach meinen Maßstäben eingeschätzt. Ich weiß nicht, wer das in Metern einschätzen kann, ich nicht. Genau so halte ich es mit der Einschätzung des Windes. Die Windstärke unterscheide ich nach wenig, gut, kräftig, stark und stürmisch. Entscheidend ist die Geräuschstärke des Windes. Ganz praktisch fängt der Windgenerator wieder an zu laufen, und dann das Wellenbild, weisse Schaumköpfe, die Menge und die Breite. Für mich ist immer am wichtigsten, wie gut die Windpilot steuert. Wenn diese gut und ausgewogen steuert und das Schiff nicht zuviel Lage schiebt, sind die Segel gut eingestellt. Meistens stellt sich dann auch die richtige Geschwindigkeit ein. ZB. wenn die Roede um 5- fast 6 kn läuft, ist doch alles in Butter. Und wenn es mal weniger ist, ist es auf dieser Strecke auch egal. Um die 100 sm am Tag und der Tag ist dein Freund.

Ich segle lieber verhalten. Ich habe hier das Allerliebste, das Schiff die ROEDE ORM, von Julia und Stefen anvertraut bekommen, und ich habe das im Stück, Mast oben und die Segel nicht zerfetzt nach Kiel zu bringen.

Das ist ja jetzt so ein bisschen wie das Wort zu Sonntag geworden, aber was solls.
Beste Grüße vom Atlantik und weiter ein schönes Wochenende.
Uwe

Jun.′ 21 04

Ein Hallöchen in die Runde,
am 4. Tag der Rückreise präsentierte sich der Morgen mit herrlichem Sonnenschein und händigem Wind als wunderbarer Segeltag im Azorenhoch. Die Nacht hatte es noch in sich, mit viel Wind, hohen Wellen und jeder Menge blauem Wasser an Deck. Wir wurden ordentlich eingedeckt. Jetzt am Morgen konnte ich die Genua wieder ganz ausrollen.

Der Kurs ist jetzt auf Santa Maria gesetzt, es lockt die Dusche, die Garküchen der Restaurants mit angeschlossenen Zapfanlagen, und es wäre einfach zu schade die Insel rechts liegen zu lassen. Mein letzter Besuch dort war 2013, als ich einhand von La Coruna auf die Azoren gesegelt bin auf dem Weg in die Karibik. So kann ich dort noch einmal die Seele baumeln lassen und in Erinnerungen schwelgen.
Beste Grüsse vom blauen Atlantik, Uwe

Jun.′ 21 03

Hallöchen in die Runde,
hier an Bord ist alles normal. In der vergangenen Nacht gab es sehr viel Regen und zunehmenden Wind. Morgens habe ich dann endlich ein bisschen Druck rausgenommen und die kleine Genua gerefft, wenig später bis zum letzten Reffstreifen. Das Großsegel ist schon die ganze Zeit im 2. Reff. Immer schön vorsichtig mit der Porzellankiste. Mit diesem System des Rollgroßbaum muss ich mich erst anfreunden, ich war froh, dass das Groß in der Situation schon gerefft war. Das bisschen weniger Fahrt belohnt mich mit längerem Segeln, weniger Stress und geschonten Nerven. Es kam eine graue Wand mit sehr viel Regen und dann gut 20 kn Wind und hohen Wellen mit den geliebten weißen Köpfen. Aber es lief gut und ging voran. Zur Zeit habe ich 17-18 kn Wind, entspanntes Segeln. Falls ich in die Flaute über den Inseln komme sollte, überlege ich in Santa Maria einen kurzen Stopp zu machen um Diesel nachzubunkern, falls es erforderlich wird. Das wäre dann mein 4. Besuch auf dieser schönen, kleinen Insel.
Soweit mein Bericht vom Tag, Grüße von Bord, Uwe.

Jun.′ 21 02

Ein Hallöchen von Bord,
beim morgendlichen Kaffeetrinken, fällt mir die am 2. Umlenkblock fast komplett aufgescheuerte Steuerleine an Steuerbord ins Auge. Der Wind war kurz vorm Einschlafen, also war nichts mit Abhängen in der Flaute, sondern es kündigte sich Arbeit an. Die zweiten fast starr angebrachten Umlenkblöcke abbauen und am neuen Platz wieder anbändseln. Zwei neue Steuerleinen ablängen, am Schwenkarm der Windsteueranlage anknoten, durch die Blöcke führen und beide Enden mit der Kette verbinden. Eine umständliche Fummelei, über dem Heckkorb hängend. Aber es hat sich gelohnt, sieht jetzt richtig gut aus und wird wohl die nächsten Tage halten.

Damit habe ich noch zwei Sollbruchstellen montiert, so wie das Peter F. in seiner Bedienungsanleitung auch vorgibt. Für die Zeit der Reparatur hatte ich wenig Wind, es war sehr ruhig. Bis sich der elektrische Autopilot, der dann beim Steuern half, in zwei Teile zerlegte. Das dünne Steuerrohr fiel einfach ab, jetzt schon das zweite Mal. Zum Glück gibt es an Bord ja einen zweiten elektrischen Piloten. Der Vormittag war also ausgefüllt. Ab ca. 15.00 Uhr kündigte der Windgenerator zunehmenden Wind an und es kam wieder mehr Fahrt ins Schiff. Jetzt läuft die alte Dame wieder, verhalten, aber es geht voran.
Grüße in die Runde, Uwe

Jun.′ 21 02

Halloechen und guten Morgen,

an Bord ist alles OK. Die Kommunikation über Sat und HAM ist bestens.
Die ersten Seemeilen nach Kiel sind abgerissen. Die Roede Orm ist auf dem Weg.

Die erste Nacht verlief ruhig, trotz des vielen querenden Schiffsverkehrs zu den Inseln. Wind und See sind gut.
Der 1. Sonnenaufgang ist abgehakt.

Beste Gruesse, Uwe

Mrz.′ 20 04

Wind aus 10 Grad mit bis zu 16 Knoten. Kurs 94 Grad – bedeutet bei uns ziemlich hoch ran. Die Welle kommt mit 1,5m auch noch schräg von vorne. Es wird eine nasse Überfahrt. Aber die Røde Orm macht es gut und schiebt sich durch eine Welle nach der andern. 45sm bis zu Südspitze von Fuerte. Der Wind hört dort augenblicklich auf. Die Welle auch. Motorzeit – verrückt. Die Erste steht von ihrem Seesicklager auf und schnippelt Salat. Von jetzt auf gleich hört mit dem Geschaukel auch der Schwindel auf.

Wir beschließen bis nach Gran Tarajal durch zu motoren – morgen Vormittag nimmt der Wind wieder zu (von vorne) – da wird es auch nicht besser – eher schwieriger.

Um 19.30h verschwindet die Sonne hinter dem Horizont und wir tuckern durch die Nacht weiter nach Norden. Kurz nach Mitternacht laufen wir ein. SY Maia und SY Dude haben für uns alles geregelt. Wir haben einen schönen Platz am Steg mit der Nase im Wind.

Absackerbier und Mitternacht.

Feb.′ 20 28

Heute ist nichts mit Ausschlafen. Heute wird abgelegt sagt Windy. Der Käptn quält sich aus dem Bett. Schaffen wir es heute mal, vor der SY Maia too abzulegen? Jaa tatsächlich, legen wir gleichzeitig ab. Es wird ein schöner Segeltag. Wie von Kiel nach Marstal, nur 20 sm mehr… und begleitet von ein paar Delfinen. Blauer Himmel, Sonnenschein. An der Nordspitze Gran Canarias sieht man schon die Kräne, Tanker ankern vor dem Hafen von Las Palmas.

Ein ziemlich großer Hafen und eine ziemlich große Stadt. Sind wir gar nicht mehr gewohnt. Am Reservationpontoon machen wir mit dem letzten Sonnenlicht fest. Hier dürfen wir die Nacht über liegen bleiben.

Gran und Canaria

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