{"id":5297,"date":"2012-04-18T23:18:52","date_gmt":"2012-04-18T21:18:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.co-ki.net\/?p=5297"},"modified":"2012-04-19T09:21:58","modified_gmt":"2012-04-19T07:21:58","slug":"madeiras-hochebene","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.co-ki.net\/?p=5297","title":{"rendered":"Madeiras Hochebene"},"content":{"rendered":"<p>Der Wecker klingelt um sieben (!), wir packen den Picknickrucksack und laufen gemeinsam mit unseren Freunden Sonja und Jim (Scottland) von der SY Fettler und mit Benni und Marianne von der SY Frigg (Denmark) zu unserm Mietbulli. Der K\u00e4ptn freut k\u00f6niglich, dass er endlich wieder Bulli fahren darf. Unser erster Stopp ist der Pico Girao, die zweith\u00f6chste Klippe der Welt. Vier Reisebusse spucken Touris aus, die gemeinsam mit uns zur Aussichtsplattform dr\u00e4ngen. Es t\u00f6nt uns Panfl\u00f6tenmusik entgegen, doch weglaufen gilt nicht, wir m\u00fcssen da durch. Der Blick ist wundervoll, wenn man denn dazu kommt, hinunter zu schauen. Denn um uns herum wimmelt es von portugiesischen Kostbarkeitenverk\u00e4ufern: Bestickte Handt\u00fccher, M\u00fctzen und Spitzendeckchen, die uns lautstark angepriesen werden. Man denke sich im Hintergrund zu dem Ganzen: Panfl\u00f6tenmusik. \u00c4chz! Blo\u00df weg hier.<br \/>\nngg_shortcode_0_placeholder<br \/>\nWieder im Auto k\u00f6nnen wir \u00fcber des K\u00e4ptns Witz: Ich fahr jetzt mal den Bussen hinterher, gar nicht lachen. Grummel. Wir steuern die Hochebene Madeiras an. Da verl\u00e4uft oben auf den Bergspitzen eine Stra\u00dfe. Wir schauen staunend auf gr\u00fcne Bergkuppen herab, ums\u00e4umt von Sch\u00e4fchenwolken. Hinter uns surren Windr\u00e4der.<\/p>\n<p>Weiter geht es zu unserem heutigen Wanderweg, die 25 Wasserf\u00e4lle sollen es sein. Hier stapeln sich wieder die Reisebusse. Oje. Doch der Weg ist ziemlich steil und ewig lang, so hoffen wir, dass die vielen Menschen sich nicht so weit wagen und wir doch noch zu unserer einsamen Wanderung kommen. Wir marschieren eine steile Stra\u00dfe bergab bis zur Zwischenstation Rabacar. Dort trennen sich unsere Wege. Die Fettlers und Friggs marschieren den langen Weg zu den Fontaines weiter, die R\u00f6dis \u2013 also wir \u2013 picknicken erstmal und bet\u00f6ren die \u00f6rtlichen V\u00f6gel mit unseren Frikadellen. Dann nehmen wir den Weg zum Risco in Angriff. Dieser endet an einem riesigen Wasserfall, unter dem in H\u00f6hlen ein Levada entlangf\u00fchrt. Fr\u00fcher konnte man wohl unter dem Wasserfall entlanggehen, aber im Moment ist der Weg leider gesperrt. Trotzdem beeindruckend. Wir sind pitschnass, als wir den R\u00fcckweg antreten. Oben am Auto treffen wir die anderen wieder. Sie erz\u00e4hlen von Hundertschaften Touris, die sich zu den 25 Fontaines gedr\u00e4ngelt haben. Und jetzt ist nicht mal Hochsaison.<\/p>\n<p>Wieder im Auto wollen wir noch die Nordspitze der Insel, Porto Moniz erkunden. Ein sch\u00f6nes St\u00e4dtchen, mit Brandungsumsp\u00fclten Felsbergen im Atlantik. Davor mehrere beruhigte Becken, in denen man schwimmen kann. Annika und Julita st\u00fcrzen sich mit Jim und Sonja in die 17 Grad Fluten, w\u00e4hrend wir anderen sie vom warmen Restaurant aus beobachten. Sie haben viel Spa\u00df. Endlich mal wieder schwimmen ohne Brandung.<\/p>\n<p>Der R\u00fcckweg entlang der Nordk\u00fcste und dann quer durch Tunnel auf gut ausgebauten Stra\u00dfen \u2013 waren wir gar nicht mehr gewohnt \u2013 nach Funchal war schnell geschafft. Im Madeirashoppingcenter halten wir kurz, um das Auto mit Getr\u00e4nken voll zu laden und sind noch im Hellen wieder im Hafen. Und hundem\u00fcde. Fast zw\u00f6lf Stunden waren wir unterwegs und haben viel gesehen. Madeira ist viel gr\u00fcner als die meisten kanarischen Inseln, und es sind viel mehr Menschen unterwegs. Vor allem viele Reisebusse und Panfl\u00f6ten.<br \/>\nMorgen geht die Bullitour weiter.<\/p>\n<p>M\u00fcde und aus.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Wecker klingelt um sieben (!), wir packen den Picknickrucksack und laufen gemeinsam mit unseren Freunden Sonja und Jim (Scottland) von der SY Fettler und mit Benni und Marianne von der SY Frigg (Denmark) zu unserm Mietbulli. Der K\u00e4ptn freut k\u00f6niglich, dass er endlich wieder Bulli fahren darf. 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