
10.08.
Es regnet bis in den Nachmittag hinein. Wir lassen uns Zeit den Hafen von Grauhöft zu verlassen. Wir frühstücken lange. Die Dusche ist leider auf 4 Min. beschränkt, sonst würden wir auch lange duschen.
Die Kappelnbrücke von Kappeln nehmen wir um 20vor irgendeiner Stunde nach dem Regen.
Sieben Seemeilen weiter. Irgendwo hinter Arnis und vor Lindaunis finden wir einen geschützten und hoffentlich fischreichen Ankerplatz. Das Nest an Land heißt Karschau – oder so. Das Waldstück schützt uns gut vor dem garstigen NW-Wind.
In der Nacht wird ein Wurm nach dem anderen den Fluten übergeben, gebadet, den Fischen verfüttert – wie auch immer man es nennen will. Es gibt jedenfalls keinen Fisch, der an Bord gezerrt wird.
11.08.
Die Wurmzahl hat sich in der Nacht beträchtlich beträchtlich verringert. Wir müssen sparen und andere Dinge ausprobieren.
Lena ist in Lindaunis auf dem Campingplatz und wartet dort auf ihre Katze, die scheinbar Camping nicht so toll findet. Sie kommt mit dem Fahrrad zu Besuch und versucht den Fischereierfolg zu verbessern (weil sie ohne Katze kommt) – ansonsten würde sie lieber die Würmer mit an Land nehmen und ihnen die Freiheit schenken. Aber Veit und der Käptn. passen fix gut auf ihre Würmer auf.
Als die Sonne tiefer steht, versuchen wir die Hechte aus dem Schilf zu locken und ziehen mit dem Spinner und dem Dinghi entlang des Schilfstreifens… Nix zu machen.
Wir brauchen noch mehr Ideen – Enno wird per Handy befragt – gibt aber keine Tipps von sich.
Wir bleiben und dran.




















