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Jul.′ 21 23

Die Erste geht extra früh zum Hafenmeister um zu zahlen und der teilt uns mit, dass wir am besten um 9.15h an der nächsten Schleuse sind – dann macht die nämlich auf. Wir geben wieder alles und sind rechtzeitig da. Die Schleuse befindet sich neben einem offenem Sperrwerk – wozu also die Schleuse? Und genau – es werden auch beide Tore gleichzeitig geöffnet und wir düsen einfach durch. Den nächsten Termin haben wir an der Schleuse in Gouda – genau – die mit dem Käse. Hacken in den Teer und ab durch die Mitte. Wir kommen an – Das Tor öffnet. Der freundliche Schleusenmeister erklärt uns, dass in Gouda unsere Fahrt zu Ende sei – bis Montag – weil auf dem Weg nach Amsterdam eine Brücke defekt ist. Ausgebremst. Was nun? Enno schwärmt von den zahlreichen Goudervarianten, die man natürlich auch nur in Gouda bekommt. Also ist es klar – Das Wochenende in Gouda ist besiegelt. Wir fahren – nicht mehr ganz so flott – in den Yachthafen von Gouda ein. Dieser liegt nicht so sehr vorteilhaft, in einem Industriegebiet an einer Hauptstraße. Aber wir werden sehr freundich begrüßt. Bekommen gleich einen Stadtplan und einen Aktionsplan für Gouda präsentiert. Ein bisschen fragen wir uns, ob die kaputte Brücke evtl. ne Marketingmasche von der Käseindustrie ist… Egal – wir fallen darauf rein. Wir nehmen den Käse auf uns und satteln die Roller.

Der Käptn navigiert zielsicher zur Gouda Cheese Experience.. ein Museum das eine interaktive Show rund um den runden Gelben zaubert. Wir betreten das Innere eines Goudas und los geht’s. Ein bißchen wie die Show um den Whisky in Edinburgh einst..

Erleuchtet und offiziell zum Käsemeister ernannt, kommen wir wieder ans Tageslicht und sausen in die Innenstadt. Wir schauen uns die wunderschönen Gebäude an, die Grachten, die idyllischen Häuschen und pausieren an einer Bank, an der ein Mann mit einer riesigen Pommestüte steht. Des Käpts Augen leuchten. Zack, hat auch er ne Tüte in der Hand. -nein keine mit dem süßen Duft, der uns in den Seitengassen entgegenschlägt, eine mit POMMES! (haben keinen Coffieshop gefunden)

Der Rückweg führt uns am Museumshafen und der riesigen Kirche vorbei.

Chill und out

Jul.′ 21 22

Wachtsteiger heißt Wartepontoon. Heute wollten wir 10 Seiten in unserem Staande Mastroutenbuch schaffen. Hätte auch geklappt. Wenn wir nicht in Dordrecht geschlagene drei Stunden auf die Öffnung der Eisenbahnbrücke hätten warten müssen. Ausgebremst. Auch vorher schon, auf dem Weg dahin durch rasende Berufsschiffahrt und entgegengesetzte Strömung.

Als wir um 19 Uhr endlich durch die Brücke kommen, haben wir immerhin den Strom mit uns. Die nächste Brücke öffnet extra für uns einziges Schiff – suuuper nett. Und wir rasen mal mit 7 Knoten in Ijsselmonde ein. Da bremst uns die nächste Schleuse aus, die seit 20 Uhr geschlossen hat. Also nehmen wir einen Jachthafen links, mit der Strömung, Ecke geschnitten und Furche in die Hafeneinfahrt gegraben. Anleger mit Anglerhilfe geschafft. Wir sind auch geschafft. Vom langen Warten.

Sherry und Pipe

Jul.′ 21 21

Beim gemütlichen Morgenspaziergang fragen wir den Hafenmeister, wann die Brücke öffnet. In acht Minuten – sagt er doch glatt. Der Vorteil am Kanalmotoren ist ja, man muss das Schiff nicht seeklar machen. Es motort ja platt darauf los. Also sind wir schnell aufs Schiff gesprungen, Leinen los und um die Ecke motort. Geschafft. Das fängt ja schon mal gut an. So ging das dann auch weiter… aufräumen, Kaffee und Eier kochen, frühstücken, aufräumen… motoren. Durch vier Schleusen sind wir gefahren, die Brücken haben wir nicht mitgezählt. Und am Abend kommen wir tatsächlich in Volkerak an. Der süße, idyllische Hafen, den wir am 28.07.2019 mit Ina an Bord kennengelernt haben.

Der Hafenmeister kommt an Bord, wir zeigen ihm das Logbuch und er ist ganz hingerissen, schenkt uns Postkarten und Stander und stempelt unser Logbuch.

Wir satteln die Roller und sausen noch ein Stück ins Naturschutzgebiet und machen ein paar goldene Abendsonnenfotos.

Mücken und Enten

Jul.′ 21 18


Immerhin gibt es heute keinen Gegenwind. Rückenwind aber auch nicht. Wir nehmen also die Flaute, um weiter nach Osten zu kommen.
Mal sehen wie weit wir kommen, an der Küste entlang gibt es ja etliche Häfen zum Anhalten.
Der Portmaster auf VHF 17 begrüßt uns freundlich und teilt uns mit, dass der Hafen frei ist und wir auslaufen dürfen. Wir verlassen den Hafen und laufen auf der Nordsee (heißt das hier schon so) Richtung Osten.

Der Kuddel schiebt uns unermüdlich an der Küste entlang: Dunkerque – Nieuwport – Oostende – Zeebrugge – Blankenberge – Vlissingen.
75 sm motoren wir – 15 Stunden. Die Sonne scheint, der Fahrwind kühlt. Wir bewundern die Hochhäuser an der 35sm langen Küste von Belgien und passen auf die vielen Sandbänke auf.
Am Abend öffnet sich vor uns die Schleuse in Vlissingen und lässt uns in den kleinen Clubhafen ein.
Kuddel ist der beste Motor.
Möwen und kreischen.

Jul.′ 21 17

Heute morgen mussten wir schnell losflitzen auf unseren Rollern, weil wir den Drachen in Action sehen wollten. Er hat uns tatsächlich Feuer- und Wasserspuckend begrüßt, mit ausgebreiteten Flügeln. Augenzwinkernd, grollend. Riesengroß, beeindruckend.

Doch bei näherem Hinsehen entpuppte sich das Spektakel eher als Karusselfahrt für Erwachsene in Zeitlupe.

Nach diesem Schreck, rollerten wir die endlose Brücke zum Leuchtturm, um uns für morgen das Fahrwasser und die Sandbänke anzugucken. Viel Fährverkehr kreuzte vor unserer Nase, da ist ordentlich was los.

Später sind wir an der Promenade entlanggefahren und haben gemerkt, warum die hier alle auf Rollern und Skateboards durch die Gegend fahren. Hier gibt es super coole Skaterbahnen. Halsbrecherisch elegant sind die Jungs da rumgesaust. Wir haben uns lieber nicht getraut, schon beim Zuschauen sind wir fast von unseren Rollern gefallen. Das höchste der Gefühle, war ein Balanceakt auf den Gummibällen.

Von der Häßlichkeit der Hochhäuser, alle mit Meerblick waren wir erneut beeindruckt, dazu gab es Käffchen und Bagel am Strand bei Bontempi-Keyboard.

Eine schöne Promenade alles in allem, viele Spielplätze, viele Gelegenheiten, sich nett in die Sonne zu setzten, ein endlos weiter Sandstrand.

Nachmittags putzten und spülten wir die Röde Orm und bereiteten alles für die Abfahrt vor.  Mit einer späten Brückenöffnung wollen wir an die Boje vor der Brücke, um morgen früh nur noch eine Leine losmachen zu müssen. Denn es geht schon um 5 Uhr in der Frühe los, viele Stunden vor des Käptns Aufstehzeit.

Brücke und Boje

 

Da war er noch glimpflich davongekommen. Doch mit diesen Ausbrüchen, oder eher Einbrüchen- dem Aussetzen seiner Gedanken – hatte er immer wieder zu tun. Letztendlich ist auch seine Ehe daran zerbrochen. Und nun wieder. Als er da stand und mit dem Presslufthammer den Boden bearbeitete. Er wusste, diese Steine, diese uralten Steine sind unverrückbar. Aber er war so schön in Fahrt, er konnte nicht aufhören. Sein Kumpel musste ihn richtiggehend wegziehen. Erschrocken stellte er den Hammer ab. Lüftete die Kopfhörer und es grollte immer noch. Die Erde unter ihm bewegte sich! Marque zog an seiner Latzhose, Pierre sah sich um, alle waren ein ganzes Stück weggegangen, starrten auf die Steine. Er machte, dass er Land gewann. Vor ihm bewegte sich etwas. Da stieß etwas schwarz glänzendes hervor. Er hielt den Atem an, spürte ein Kribbeln im ganzen Körper. Eine Schlange? Die Steine bewegten sich weg, eine riesige Kralle schob sich den Weg frei. Alle Arbeiter stoben weiter auseinander, einige rannten weg.

Jetzt hatte Pierre also mit seiner Gabe, Grenzen zu missachten, den Drachen geweckt. Zum Glück stellte sich später heraus, dass er keine Bedrohung für die Stadt darstellte.

Aber er hatte zu ihm irgendwie ein besonderes Verhältnis. Seitdem kam er jeden Morgen und schaute ihm zu. Wie er da in seiner Kuhle lag. Er sah ganz zufrieden aus. Schon merkwürdig, da wird ein Urzeitmonster befreit und tut weiter nichts als schlafen. Ganz geheuer würde dies Pierre nie werden.

Jul.′ 21 16

Die Erste wird von gebackenem Brotduft geweckt, der durch das Schiff zieht. Sie folgt dem Duft, krabbelt aus der Koje und da steht der Käptn am Herd und bruzzelt Pfannenbrot. Außerdem gibt’s gekochte Eier und Sonnenschein. Dafür kramen wir auch endlich den Tisch aus der Ecke. So starten wir den Tag. Heute ist ein bisschen was auf der ewigen ToDoListe zu erledigen.
Die Röde Orm will schick gemacht werden für den Drachen morgen. Aber von ihrer letzten Schlacht hat sie noch schwarze Kampfspuren am Rumpf. Der Käptn findet eine Sprühflasche ohne Etikett (wie das so ist, wenn Backskisten unter Wasser stehen, dann lösen sich sämtliche Etiketten) und erinnert sich, das muss Volkers Wundermittel sein. Raufgesprüht und weggewischt. Wir hätten vorher Werbegelder eintreiben sollen.
Wir packen die Roller. Der Waschsalon und der Supermarkt stehen auf dem Programm.

Wäsche gewaschen, Kühlschrank und Obstnetz wieder gefüllt, geht es an die Ankerverschraubung. Die ist lose, der Crash auf den Azoren hat seinen Tribut gefordert. Die Giftküche wird aufgebaut. Der Käptn rührt Epoxy an, seine Assistenz reicht Tücher, Zahnstocher und Spritze. Damit bekommen wir ihn wieder rappeldickefest. Am Baum muss noch eine Schraube ersetzt werden. Dann sind alle brennenden Baustellen erledigt.

Wir satteln wieder die Roller und der Käptn lädt die Erste beim Frisör ab, um anschließend in dem very french Pub zu warten. So schick gemacht, rollern wir die Sehenswürdigkeiten der Stadt ab, es gibt sogar einen Park, in den Churchill und de Gaulle einen bronzenen immerwährenden Spaziergang machen. Ansonsten sind wir nicht sehr entzückt von dem Städtchen. Es ist wie in Kiel. Der Krieg hat alles zerstört. Und die Architekten des Wiederaufbaus waren nicht sehr einfallsreich.
So kehren wir im Restaurant „de la mar“ ein, das uns Kalle, der Kölner von gestern (ach der war noch nach dem Blogschreiben gestern lange an Bord) empfohlen hat. Mit drei Gängen sind wir echt überfordert, so ein Menü hat es echt in sich. Da hängen wir einen Abendspaziergang dran, mit Abklatsch am ganz hinteren Ende des Hafens (und der ist seehr lang, viel mehr lang als breit!)
Wieder innerlich sortiert steuern wir die Hafenkneipe an, die sieht so gemütlich aus. Und dies ist ja unser letzter Abend im Hafen, morgen wechseln wir an die Boje. Im gemütlichen Flair, zwischen Billardtisch, Kneipentresen, unter Stander- und Länderflaggen aus aller Welt schlürfen wir Cocktails und lassen uns von 80er Jahre Musikvideos beduseln.

Geschafft und glücklich.

 

Pierre ärgerte sich. Es war ihm schon wieder passiert! Er dachte, er hätte sich inzwischen im Griff. Aber er konnte es nicht lassen. Er erkannte die Grenze, den Moment, wenn man aufhören musste. Der Adrenalinstoß, den er dann bekam, ließ ihn jedes Mal weitermachen. Als würde er gesteuert.

Er war erst zehn, als er aufgekratzt und großmäulig mit seiner Gang an der Hafenmauer stand. Damals gab es hier noch nicht soviel Schiffsverkehr, trotzdem war es streng verboten, dort ins Wasser zu springen. Die Jungen johlten und tobten und es war heiß. Sie feuerten sich an, schlossen Wetten ab: „Du traust Dich ja doch nicht, zu springen!“ Nein, es hatte auch als Scherz angefangen. Und als sie da alle auf den alten Steinen der Hafenmauer standen, schoss ihm plötzlich wieder das Adrenalin in den Körper. Sein Kopf wurde leer, die Energie rauschte in die Beine und schon war er in der Luft. Die See schoss auf ihn zu, er tauchte unter. Prustend wieder an der Oberfläche fiel ihm ein, dass er gar nicht wusste, wo es hier eine Leiter gibt. Und er hatte die Strömung unterschätzt. Die Jungs wedelten mit den Armen und schrien, er wurde von der Strömung mitgerissen. Da, ein Poller näherte sich ihm, mit einer Leiter, er musste sie erwischen. Pierre streckte seine linke Hand aus, und prallte mit voller Wucht gegen Poller und Leiter. Jetzt nicht loslassen. Seine Füße zogen schon weiter, doch er schaffte es, mit letzter Kraft, sich die Leiter heraufzuziehen. Da hörte er die Tröte. Fischer Jules kam mit seinem kleinen Boot vorsichtig dichter. Er reichte Pierre die Hand und zog ihn an Bord. Puh. Gerettet. Die Gardinenpredigt blieb erstmal aus, die würde er sich heute Abend anhören müssen. Jules brachte ihn zum Fischersteg und entließ ihn. Es war nochmal alles gut gegangen.

Johlend kamen ihm seine Freunde entgegen. Heute war er hier ihr Held. Das würde zuhause ganz anders aussehen. Er merkte, wie ihm die Beine zitterten und ging trotzdem nach Hause.

Jul.′ 21 14

Tief versunken im Erdinneren gibt es eine Kruste, in der sich die magischen Energien bündeln und zu fantastischen Wesen verwandeln. Sie sind verschlossen, solange sie keiner weckt. Doch tatsächlich haben die Hafenarbeiter von Calais bei der Restaurierung der Anlagen zu tief gegraben. Wie von Geisterhand gelenkt konnten sie nicht aufhören zu bohren. Bis ein tiefes Grummeln die Stadt erschütterte. Die innere Kruste bewegte sich und eine riesige Kralle kam zum Vorschein. Sie grub sich dem Himmel entgegen. Entsetzt sprangen die Hafenarbeiter zur Seite, einige rannten um ihr Leben. Anderen wurde die Neugier zu übermächtig und sie starrten gebannt auf den Krater. Tiefschwarze riesige Krallen schoben die schützenden Steine zur Seite und gruben sich aus den Tiefen herauf. Qualm wurde ausgestoßen, eine Feuerfontäne spie heraus. Entsetzt und fasziniert zugleich erkannten die Stadtbewohner von Calais, wie sich in dem Nebel ein wahrhaftiger Drache abzeichnete. Dieser schaute sich sichtlich verwirrt um, legte den Kopf schief, schnüffelte, blinzelte. So grelles Licht ließ ihn fast erblinden.

Der Drache breitete seine Flügel aus, hob ab und flog hinaus über das Meer. Mit offenem Mund starrten sie ihm hinterher. Er flog über den englischen Kanal, drehte eine Runde. Flog wieder zurück, ließ sich in seine Kuhle fallen. Und schlief ein.

Nun schläft er dort. Seitdem wacht er jeden Samstag auf, fliegt Touristen über die Bucht. Und ruht sich wieder eine Woche aus.

Nur diese Woche, so sagt man, wurde er zwischendurch wach. Man sagt, man habe den Funkspruch der Röde Orm empfangen, die um Einfahrt in den Hafen bat. Als uraltes magisches Wesen, die Rote Schlange, aus der wilden Wikingerzeit, schien der Drache seine Gefährtin erkannt zu haben und blinzelte fröhlich, als die Röde Orm die Hafeneinfahrt nahm. Heute haben wir den Drachen in seiner Kuhle besucht. Noch schläft er. Aber am Samstag. Wartet nur auf Samstag!!

 

 

Es sieht so aus, als müssten wir also warten. Wir laufen zurück zum Schiff und tüdeln, was es so zu Tüdeln gibt. Räumen Kisten um, trocknen gestautes Wasser in Backskisten, der Käptn versiegelt freigewordene Schrauben im Teakdeck, sin Fru tauscht die alte Seekarte (Camaret bis Calais) gegen eine neue (Calais bis Breskens) aus. Wir tanken Diesel, wechseln die zerfetzte Deutschlandflagge aus, lüften die Betten ausgiebig und montieren den Klapperschutz.

Dann gehen wir in die Stadt und schlemmen im Restaurante „Le chill“ bei rockiger Musik. Der Käptn bekommt sein geliebte IPA. Etwas betüdelt schwanken wir zum Boot zurück, erfinden Drachengeschichten und setzen einen Brotteig fürs Frühstück an.

Feuer und Spucken.

Jul.′ 21 14

Gegen Mitternacht wird der Wind immer weniger. Die Segel fangen leicht an zu schlagen. Die Crew beschließt den Kuddel ran zu lassen. Wir tuckern also weiter durch die Nacht, des Kptn‘s Schlaf wird dadurch leicht gestört. Ab 5h kommt der Wind zurück, der Kptn. und der Kuddel können sich weiter erholen.

Wir segeln. Land kommt in Sicht und Bolongne sur Mer lassen wir aus. Der Wind hat noch etwas östlicher gedreht und wir können fast Calais anlegen – zumindest die Ecke, n Bogen um das Cap zu machen ist windrichtungsmäßig nicht mehr drin.

Das letzte Stück zum Hafen müssen wir dann in den verrückten Wellenwirrungen des Cap Gris-Nez motoren. Wind gegen Strom, es ist wie auf der Achterbahn.

Wir kommen da aber auch durch, können die Hafeneinfahrt von Calais ansteuern. Dort gibt es anscheinend eine Ampelsteuerung für die Hafeneinfahrt. Das haben wir wohl im Reeds überlesen. Wir fragen auf Kanal 17 mal nach. Wenn die nächste Fähre raus ist, sollen wir zügig einlaufen – perfekt. Die Ampel springt sogar auf grün – Vollgas.

Und schon stehen wir vor der nächsten Ampel. Die haben da ne Klappbrücke vor den Yachthafen gebaut, was das nu wieder soll. Zum Glück gibt es ca. 20 Wartebojen, wir nehmen eine der 18 freien. Um 18.15 Uhr wird das nächste Mal die Brücke geöffnet. Hoffentlich schlafen wir nicht schon an der Boje ein – wäre aber wohl auch nicht so schlimm.

Wir werden eingelassen und können uns ein paar Meter am Visitorsteg aussuchen – kein Problem.

Hier ist Party. Es ist der 14. Juli – ach ja – da war ja was… Und am Abend gibt es auch noch ein Feuerwerk am Strand. Na ob wir das durchhalten…

Halten wir nicht… Nur das Flackern der explodierenden Farben in den Fenstern des Holliday Inn können wir erkennen.

Sturm und Bastille

Jul.′ 21 13

Um 8h morgens kippt der Strom gen Osten. Mal wieder mussten wir uns einen Wecker stellen, aber das Schiff ist eigentlich klar zum Auslaufen, viel zu tun ist nicht.
Hinter uns türmen sich dunkle Regenwolken auf, vor uns ist blauer Himmel und Sonne im Anmarsch. Der Wind ist anfangs ganz schön frisch und wir müssen ziemlich hoch ran gehen. Leider steckt im Windmesser wohl noch immer der Calima von Lanzarote, daher können wir die Windstärke nur schätzen. Also wir schätzen mal: 4-5.

Ab dem Nachmittag dreht der Wind auf WNW und nimmt noch etwas ab (3-4). Wir segeln in der Sonne nach Osten, besser geht es nicht. Doch eins noch – mit 9 Kt.. Der Strom in der Nähe von Cherbourg treibt die Roede Orm ordentlich voran.
Als wir weit genug draußen sind, kippt der Strom wieder, aber hier schon nicht mehr so stark, aus unsern 5,5 Kt. durchs Wasser werden 2,5 Kt. über Grund – auch das geht vorbei.
Die erste Offiziöse schafft es endlich ihr tausendseitiges Flügelbuch fertig zu lesen – Menschen mit Flügeln usw.
Am Abend haben wir nahezu das Verkehrstrennungsgebiet erreicht, zu dem wir parallel segeln wollen, damit uns in der Nacht die Fischer nicht ärgern. Mal sehen ob es klappt.
Abend und Sonne.

Jul.′ 21 12

Sonntag ist Feiertag – da segeln wir nicht. Außerdem ist sowieso Regen und Gewitter angesagt auf unserem Trip nach Osten.
*Anmerkung der Redaktion: Heute ist Montag –  aber nu ist’s zu spät*
In Cherbourg streiften uns die fiesen Wolken auf dem Regenradar nur leicht und ab Mittag ist alles trocken – sogar sonnig. Für Montag sieht der Seewetterbericht gen Osten besser aus – kein Regen und guter Wind aus NW. Es könnte sogar Segeln angesagt sein.
Nach dem Einchecken und schön Duschen holen wir die Dieselkanister und sausen mit dem E-Roller zur Tankstelle. 50 Liter Diesel haben wir verbraten hierher. Damit ist unser Soll für heute erfüllt und wir wollen uns die Gegend anschauen. Die nette Hafenmeisterin hat viele Gegend-Tipps für uns. Dafür buchen wir uns zwei E-Bikes und fahren den endlos langen Radweg an der Küste entlang zur Hafeneinfahrt. Der Himmel ist diesig, aber wir bleiben trocken. Die Küste ist rauh, abnehmendes Wasser lässt stinkende Algen frei, keine Augenweide. Aber bei Sonnenschein und Hochwasser sicher schön anzusehen. Wir fahren an kilometerlangem Stacheldrahtzaun entlang, Militär soweit das Auge reicht. Ein kleiner Fischerhafen liegt verlassen am Molenkopf.

Auf dem Rückweg stoppen wir an einer Bäckerei. Wir haben von unserer französischliebenden Freundin den Auftrag ein Baguette Crudites und einen Flan-Vanille zu probieren. Superlecker! Zwischen Einhörnern und Quietscheentchen sitzen wir in diesem französischen Café und schlemmen.
Unser nächster Radtörn führt uns in die Innenstadt von Cherbourg. Hier tobt das Leben. Lachende Franzosen, bunt geschmückte Straßen. Herrlich. Der Himmel reißt auch auf.
Zurück am Hafen halten wir nochmal am Vistorsteg Q und P. Hier wehen zahlreiche TO-Flaggen. Witzig, wir kennen uns alle von den Zoom-Vorträgen im Winter. Eine große Familie, die Langfahrtsegler.
Wir machen das Schiff seeklar, füllen Wasser auf, klarieren auf. Morgen früh wollen wir uns mit der Tide weiter nach Osten spülen lassen. Mal sehen, wie weit wir kommen.
Cheers und bourg

Jul.′ 21 11

Eine kleine Weile hat der Wind uns noch durch die Nacht gebracht, aber dann war er schließlich weg. Ausgehaucht. Kuddel muss ran und schläfert uns mit seinem gleichmäßigen Getuckere ein – außer die Wache – die muss verkrampft die Augen aufhalten. Wir sind ja schließlich auf dem Englischen Kanal – da muss man aufpassen.
Und natürlich – die Fischer kommen aus ihren Löchern und fahren kreuz und quer ihre Fischzüge ab.
Der Sonntag bring nicht viel Wind – aber ab und zu mal ein Stündchen segeln ist drin.

Plötzlich piepsen die Handys los… Was ist hier los – weit und breit kein Land zu sehen… Ahhh – doch – Alderney als kleiner Streifen am Horizont.
Der Bogen um die Insel soll möglichst groß sein, um nicht ins Race gesaugt zu werden. 10sm haben wir uns gedacht ist weit genug weg. Wir passieren das Alderney Race im Norden und tatsächlich, es will uns einsaugen, aber wir können gegenhalten bis der Strom wieder dreht und uns nach Cherbourg spült. Mittlerweile haben wir Gegenwind und Gegenregen und Gegengewitter und Gegenwellen – aber die Strömung ist unerbittlich – es geht trotzdem mit ordentlich Fahrt voran.
Kurz nach Mitternacht machen wir in Cherbourg fest, lecken unsere Wunden, trocknen unsere Klamotten und alkoholisieren unsere Seelen.
Over und aus!

Jul.′ 21 10

Donnerstag bis Samstag, 10.07.2021
Wir sind wieder an Bord!! Lieber Uwe, lieber Bernd, danke, dass ihr uns unsere Röde Orm wieder ans Festland gesegelt seid, besonders unter diesen chaotischen Windbedingungen.
Der Käptn und sien Fru sind am Dienstag abend in Kiel gestartet. Nach einer Nacht in Ohe ging es am Mittwoch recht früh auf die Autobahn gen Westen. Auf der Straße heißt der Gegenwind: Stau und lässt sich glücklicherweise umgehen, dank der Handyaufzeichnungen von Google. Leider nicht immer zuverlässig, so dass wir, nachdem wir Deutschland, Holland und Belgien hinter uns gelassen hatten, in Frankreich an eine geschlossene Autobahnauffahrt navigiert wurden. Die Umgehung ließ uns über Land fahren. Wenn noch 800 km vor einem liegen, macht es keinen Spaß, alle 8 km einen Kreisel passieren zu müssen. So wurde die Stimmung immer gedrückter, Müdigkeit und Hunger gaben uns den Rest. Wir brauchten eine Unterkunft. Da sah der Käptn ein kleines unbedeutendes Schild mit einem Dach über einem Bett. Diese Sprache versteht sogar der Käptn. Da sind wir hinterher gefahren und landeten vor einem romantischen Hof in der Normandie. Als wir uns näherten, öffnete sich das Eisentor und ließ uns rein. Eine fröhliche Französin begrüßte uns und drückte uns gleich einen Zimmerschlüssel in die Hand. Unsere Rettung. Außerdem organisierte sie uns ein Abendessen im Nachbarort. Wir waren glücklich. Das Essen war zwar eher übersichtlich aber schick anzusehen.
Am nächsten Morgen fuhren wir wieder früh los und erreichten Camaret sur mer schließlich schon am Nachmittag. Übers Internet konnten wir ein Hotel direkt an der Pier buchen, checkten ein und machten einen nostalgischen Spaziergang in den Hafen. Hier hatten wir schon zweimal gelegen, auf dem Weg wartend auf Biskaya-Wind und wunderbare Freunde gefunden.
Am Abend gingen wir in das kleinste Restaurant, das wir noch so besonders in Erinnerung hatten und genossen Gallettas mit Cidre.
Am Freitag morgen am Frühstückstisch schaut der Käptn auf den Marinefinder und ruft, sie legen in einer halben Stunde an! Wir springen auf und eilen zum Hafen. Keine Röde Orm weit und breit. Und man müsste sie doch schon lange in der Bucht sehen. Aber sie haben schon ein Telefonnetz, ein Anruf bestätigt, wir haben doch noch drei Stunden, bis sie anlegen. Uwe meldet von Bord, sie seien guter Dinge. Wir gleichen die Einkaufslisten ab und sausen in den französischen Supermarkt.
Dann endlich sehen wir sie um die Ecke brummen. Da kommt sie. Unser liebstes Schiff. Das letzte Mal haben wir sie genau vor einem Jahr auf Lanzarote besuchen dürfen. Nun nehmen wir die Leinen an und feiern die Kapitäne an Bord!
Es gibt frisches Baguette, Bernd kocht Eier und Kaffee, wir sitzen im Cockpit und können es kaum glauben.

Das Wetter ist mit uns, und erlaubt uns, einen entspannten Übergabetag zu machen und heute abend noch schön zu feiern. Wir räumen das Hotel und ziehen aufs Schiff, Uwe und Bernd ziehen ins Hotel. Am Abend treffen wir uns in unserem neuen Lieblingsrestaurant zum Fischessen. Die Karte hat vier Gerichte, die wir nicht übersetzen können. Der Käptn der Röde Orm bekommt einen Muschelberg, wir bestellen ins Blaue hinein. Es wird superlecker und superlustig.
Am Samstag frühstücken wir noch gemeinsam im Hotel, dann kommen Uwe und Bernd mit zum Schiff, die Leinen los werfen. Die beiden fahren jetzt mit dem Auto wieder gen Kiel, wir setzen Segel Richtung Osten.
Lassen diverse französische Leuchttürme rechts liegen und freuen uns, als die Tide unsere Geschwindigkeit verdoppelt.
Smuutje Bernd hat uns leckere Pimientos da gelassen, die werden schön gebraten und genossen. Dann legt sich des Käptns Fru in die Koje. Das Wachsystem beginnt. Jetzt, Samstag, 16.30 Uhr liegt L’Aberwrac’h querab. Wir fahren, solange der Wind mit uns ist.
Over und out.

Jul.′ 21 08

 

Ein letztes Hallöchen in die Runde,

ein letzter Segel- und Motortag in der Biskya. Auf den herrlichen, gestrigen Segeltag folgte eine schreckliche, gefühlt schlaflose Nacht mit schweren grauen Regenböenwolken. Segel reffen, Segel wieder raus und Wellenberge, die uns in der Koje hin und her geworfen haben. In der Freiwache immer wieder raus um an den Segeln zu zerren. Dann heute tagsüber immer wieder mal kurz Wind unter grauen Wolken, auch gleich viel Wind und dann im nächsten Moment so gut wie nichts und das Boot rollt mit schlagenden Segeln in den hohen Wellen. Jetzt seit 12:00 UTC unter Motor in einer abnehmenden Dünung bei ganz wenig Wind. Segelversuche haben wir gleich wieder aufgegben und es soll noch ruhiger werden.

Bis in den Hafen haben wir noch 75 sm und wir denken so um ca. 10:00 anzukommen. Wir wollen uns hiermit verabschieden, wir werden abmustern und morgen werden unsere Festmacher von Julia und Stefan in Camaret-Sur-Mer am Steg angenommen. Ich glaube, wir haben uns unter den erlebten Umständen ganz gut geschlagen, obwohl es bis Kiel leider nicht gereicht hat.

Wir hatten eine gute Zeit und ganz besonders möchte ich an dieser Stelle meinen Mitsegler Bernd erwähnen. Wir haben gut zusammen gepasst und uns ergänzt und Bernd hat den Bordbetrieb sehr bereichert. Er war der hervorragende Koch fürs leibliche Wohl und ich habe die ganzen Töpfe, Pfanne und Teller wieder in Ordnung gebracht und das Umfeld sauber gemacht. Es war der erste, längere gemeinsame Törn und es hat super gepasst.

Tschüss, By By und Auf Wiedersehen irgendwann,
irgendwo und beste Grüße von der Crew,
Uwe.

Jul.′ 21 07

Ein Hallöchen in die Runde,
die Überführung nähert sich ihrem Ende, leider nicht in Kiel sondern schon in Camaret-Sur-Mer bei Brest in der Bretagne. Julia und Stefan werden das Schiff dort abholen und nach Hause segeln.

Wir sind gestern am Dienstag, für die letzten 345 sm in La Coruna gestartet und haben jetzt noch 185 sm vor uns. Heute einen mit der Segelei versöhnender Tag, nachdem uns gestern die Sache verleidet wurde.

Wir sind gestern bei guten Windverhältnissen gestartet aber das kleine, sehr starke Tief, das am Montag mit bis zu 8 Beaufort in den englischen Kanal gezogen ist, hat eine mächtige Dünung in der Biskaya hinterlassen. Außerdem gingen mehrere graue Wolkenwalzen über uns hinweg und es war teilweise sehr stürmisch, immer sehr stark gerefft, aber in einer Walze bekamen wir das Groß nicht mehr rechtzeitig kleiner und es war sehr unangenehm. Die Art, wie auf der RO das Großsegel in den Baum gedreht wird, ist halt sehr speziell und ich als Langstreckensegler würde mir da etwas anderes wünschen. So ging es auch durch die Nacht und wir wurden in unseren Kojen mächtig hin und her geworfen. Ich war froh, dass ich endlich am Morgen meine Wache antreten konnte und aus dem Bett musste.

Aber heute: der versöhnende Tag, abnehmende Dünung, weniger weiße Wellenkämme, Sonne im blau-weißen Himmel, gute Fahrt im Schiff und ein anliegender Kurs mit raumen Wind. Ja, was will man mehr als herrlichstes Segeln. Wie heißt es so schön: „Es braucht nicht viel um glücklich zu sein“.

Mit besten Grüßen von der Crew aus der Biskaya,
Uwe.

Jul.′ 21 06

Ein Hallöchen in die Runde,
wir sind seit Samstag morgen in La Coruna.

Aber wir mussten dann doch noch einmal auf den SB Bug und sind 22 sm nach SW-W aufgekreuzt, um dann wieder auf dem BB Bug sauber den Kurs nach La Coruna anlegen zu können. Nachts um 02:00 Uhr UTC am Samstag dann endlich Land in Sicht. Wir konnten bis hinter die Hafenmole segeln, wo uns dann der Wind endgültig verließ. Diese letzten Meilen hatten es noch einmal in sich. Bei schönsten Segelbedingungen gestartet, mit allem was wir setzen konnten, dann zunehmender Wind und Welle. Wind in der Spitze so bei 20-24 kn, Wasser satt über Deck und alles was wir reffen konnten eingerollt. Groß ins Reff 3 und die Genua ins Reff 2. In der letzten Nacht und am ganz frühen Morgen alles wieder raus, um mit dem letzten Windhauch hinter die große Mole von La Coruna zu segeln. Der Marinero im Hafen hat uns dann im Hafenbecken an die Seite genommen und an den Liegeplatz gebracht. Unsere Anspannung fiel von uns ab und wir konnten anfangen die Ankunft zu genießen.

Dann das ganze Programm abgespult, was so nach ca. 1270 sm anliegt. Anmelden, Duschen, Aufräumen, Sauber machen und die ganze Wäsche gewaschen, um dann in der ersten Nacht die von uns durchgeschlafen werden kann sauber in frischer Bettwäsche durchzuratzen. Vorher sind wir noch auf Einladung von Julia und Stefan in einem Restaurant sauber und lecker abgefüllt worden.

Am Sonntag Hafentag und die Altstadt geniessen.

Montag dann die Reparatur vom Motor. Es ist alles irre, peinlich und wir denken die Monteure haben einen Knall. Sie entlüften den Motor, holen noch andere Gerätschaften und bekommen den Motor zum Laufen. Aber mit ihrem mitgebrachten Dieseltank und eröffnen uns, das ganz einfach unserer Dieseltank leer ist. Wir protestieren und verweisen auf unsere Berechnungen das noch ca. 62 Liter Diesel im Tank seien müssen. Aber Fakt ist, wir tanken 120 Liter Diesel aus Kanistern in den Tank, der nach Angaben von Stefan 100 Liter fassen soll. Also der Tank war knochentrocken. Wie ist das passiert, wie kann das sein?? Als einzige Erklärung erkenne ich, dass bei der Motorfahrt aus dem beschädigten Filter diese 62 Liter Diesel in die Bilge gelaufen sind und die automatische Bilgenpumpe den Diesel, von uns unbemerkt, außenbords in den Atlantik gepumpt hat. Die Tankanzeige, die sowieso verkehrt herum funktioniert, also leer ist voll und halbleer ist leer, haben wir überhaupt nicht beachtet. Wir waren der festen Überzeugung, da ist noch Diesel, da muss noch genug sein, bis wir dann eines Besseren belehrt wurden.

Wir können also am Mittwoch weiter und wollen die ca. 300 sm über die Biskaja nach Camaret-Sur-Mer in die Bretagne segeln und ein Teil vielleicht auch motoren. Heute noch eingekauft und zum Abschied noch einmal in die Altstadt zum Essen. Heute zog ein kleines aber gewaltätiges Tief, mit Regen und Sturm, über uns hinweg in den englischen Kanal und über Brest, aber Morgen können wir auf der Rückseite des Tiefs einen schönen Törn über die Biskaja starten. Hoffentlich sind in diesem Wetter nicht von irgendwelchen Frachtern zu viele Container über Bord gegangen, die unseren Weg stören.

So weit so gut unsere Tage in La Coruna.

Mit besten Grüßen von der Crew aus La Coruna / Galicia
Uwe.

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