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Aug..′ 26 08


Der Käptn und sin Fru kreuzen noch unheimlich lange in den dänischen Gewässern herum, bis sie Kalkgrund erreichen und damit zurück in Deutschland sind. Die dänische Gastlandflagge wird eingeholt. Die Erste beschäftigt sich anschließend weiter mit ihrer Schatzsuche am Computer. Jetzt hat sie die Schlei im Visier.
Nach Schleimünde sind es nur noch ein paar kleine Seemeilen bis in das Wormshöfer Noor hinter Maasholm. Hier legen wir den Anker behutsam in den ekeligen Schlamm – vielleicht wird er ja diesemal nicht so dreckig wie sonst immer.

Wir warten. Schließlich winkt Marianne an Land zu uns herüber und bringt uns Veit an Bord.
Wir haben einen neuen Matrosen, denn wir für ein paar Tage mit Deckschrubben beschäftigen müssen 😉

Die Erste nutzt die Gunst der Stunde und fährt mit Marianne zum Großeinkauf nach Kappeln. Unsere Backskisten sind schon reichlich leer.
Der Einkauf muss in zwei Dinghiladungen an Bord verstaut werden – Wir waren echt abgebrannt.
Groß und Einkauf.

Juli.′ 26 23

So. 19.07.2026 – 23.07.2026
Die Erste macht heute einen Ausflug nach Flensburg. Es ist ein Regen- und Sturmtag. Der Käptn. bleibt an Bord und versucht ein paar Baustellen abzuarbeiten. Die meisten Dinge davon sind wie immer unsichtbar. Nur, dass die Lampe im Salon wieder leuchtet, ist ein sichtbarer Erfolg, den die Erste bei ihrem Wiedereintreffen feiert.

Die Hitch legt ab und muss nach Hause an die Nähmaschine zurück. Wir bleiben noch einen Tag hier in Bogense und wollen morgen lieber mit passendem Wind ein bisschen Nord machen. Juelsminde oder so.
Aber heute ist Montag und der Käptn ist schon ganz hibbelig, weil er endlich in den hiesigen Baumarkt darf, um seine Projekte abzuschließen.

Wir segeln am nächsten Tag bei feinem Wind und schönstem Wetter nach Juelsminde. Wat schöööön.

Kaum sind wir wieder im Hafen, legt irgendeiner den Schalter um und schwupps ist wieder Regen mit Starkwind… Na toll.
Später hat es der Wind zumindest geschafft, die Wolken zu vertreiben und die Sonne ist wieder am blauen Himmel zu sehen.
Wir sollen heute Besuch von Michael aus L.A. bekommen – ein Sandkistenfreund des Käptns.
Mit der Hafenhandkarre schaffen wir also noch genügend Proviant heran.
Die Hot Dogs werden am gleichen Abend schon mit dem Fernreisenden zusammen vernichtet.

Der Käptn und sin Fru müssen dem Flaggengast was bieten und versuchen heute bei schwachem Wind Endelave zu erreichen. Es klappt so mäßig.
Die Mingo ist auch auf dem Weg hierher – Wat schöööön.

Grill und Abend

Juni.′ 26 30

Die Hitzewelle ist vorbei, endlich kommt das übliche kühle-schaurig-stürmische norddeutsche Sommerwetter zurück. Wir flüchten in den Hafen von Trønse. Aber anstatt die anrollende Schietwetterwelle über sich ergehen zu lassen, will die Erste Aktionen durchführen. Sie hat ja die letzten Tage ordentlich Sachen gesucht.
Wir kramen die Drahteselchen heraus und pumpen die schlappen Reifen auf.
Nur eine kleine Tour sagt sie… – nagut. Der Käptn und sin Fru sind also auf Radtour.

Zuerst landen wir bei einer Mühle, die zu einem Restaurant umgebaut wurde, aber sie hat geschlossen, es gibt hier keine Stärkung für den Käptn. Auf dem Kirchhügel (70m), wo auch noch die Kirche oben draufsteht, kann man schön weit übers Land gucken. Und auch andersherum, von ganz Tåsinge kann man immer und ständig die Kirche im Auge haben, man verliert also nie die Orientierung. Das Museum gegenüber der Kirche hat leider auch schon geschlossen… Wir sind also auf Fahrradtour der Tour wegen. Allerdings findet die Erste ne Menge schöner bunter Infozettel für morgen (!!!! morgen !!!).
Weiter geht’s zum Supermarkt nach Vindeby (Name ist Programm). Alle Packtaschen, Gepäckträger und Rückentaschen werden gefüllt mit feinen dänischen Spezialitäten.
Die Erste verstaut alles in den Backskisten an Bord – der Käptn. braucht eine Erholung.
Die Tourplanung für morgen sieht gewaltig aus – darauf erstmal einen Sundowner-Rum.
Angst und Bange.

Juli.′ 25 05

Der Kptn. un sin Fru werden in der Koje von den Boen hin und hergerissen. Die Røde Orm tanzt am Anker in der Dyvig hin und her. Es hat wieder aufgefrischt. Immerhin scheint manchmal die Sonne ☀️. Nach Baden ist uns bei dem Geheule nicht so richtig. Auch eine Überfahrt an das Festland steht bei den kleinen, fiesen, spritzenden Wellen mit dem Dinghi nicht zur Diskussion.
Die Røde Orm bekommt einen Innenraumputz und anschließend beschäftigen wir uns mit anderen Dingen: Schreiben, Bilder sortieren, aufs Wasser glotzen, Kaffee trinken. Der Windtag vergeht. Morgen steht wieder ein Ortswechsel an – denken wir.
Gegen Mittag hat der Wind sich ein wenig entspannt. Der Käptn. hat Hunger, aber im Kühlschrank herrscht gähnende Leere – also Gemüse und so gibt es schon noch… Aber der Käptn. will Fleisch. 🥩 Die Erste hatte sowieso Lust auf einen Spaziergang, also satteln wir das Dinghi und nehmen auch gleich noch den Reservekanister mit an Land. Die Erste läuft zu Fuß nach Nordborg (sie hätte auch den Bus nehmen können) und der Käptn. fährt 3x hin und her, bis er wieder ein gutes Gefühl mit dem Inhalt des Dieseltanks hat. Vorsichtshalber wirft er auch noch einmal einen Blick in die Bilge und sucht nach einem Loch im Dieseltank – 60 Liter reichen jetzt aber auch erstmal.
Kaum ist die ganze Dieselsauerei (es tropft ja doch manchmal etwas daneben) aufgewischt, da will auch schon die Erste wieder abgeholt werden.

Endlich gibt es Frischfleisch, denkt sich der Käptn., aber dann kommt die Sonne heraus und der Wind wird segelbar.
Der Anker hat nach zwei Tagen im Dyvigsumpf ordentlich Schlamm angesetzt – was ne Sauerei.
Es ist schon recht spät, aber für zwei Stunden Segelspaß reicht das Licht noch aus. Wir dümpeln bei einer leichten Brise in den Alssund und machen an unserem Lieblingspfahl fest. Wat schöööön hier – heute.
Morgen sieht es schon wieder ganz anders aus.
Regen – Regen – Regen.
Aber wir liegen hier schön geschützt und ruhig und beschäftigen uns mit einem Tandorihuhn und der Kescherreparatur. Ein paar Folgen einer Kochsendung müssen auch noch verspeist werden. Wir kriegen den Tag herum und sind frohen Mutes – es soll ja besser werden.
Es ist ein bisschen wie Langfahrtsegeln, man ist 24 Std. an Bord. Nur ohne Schaukeln und Wache gehen.
Rumhängen und Pfahl.

Juni.′ 21 18

Ein Hallöchen in die Runde,
es gibt nicht viel zu erzählen, es ist kalt geworden, lange Jeans, Wollsocken, Segeljacke und warme Oberbekleidung. Gestern am Tag und in der Nacht sogar Regen, den ich nicht bestellt habe. Dazu ein ordentlicher Wind aus der falschen Richtung.

Heute sind wir mit Scootern über die Insel gebraust, an den wichtigsten Ausflugspunkten vorbei. Halt das ganz normale Seglerleben, wenn die Zeit um die Ecke gebracht werden muß. Gestern über ein Musikgeschäft in Horta gestolpert und ich glaube mein Mitbringsel hängt da jetzt noch am Gitarrenständer. Ich glaube es wird meine 5te. Gitarre die ich nach der Rückkehr in meinem Zuhause habe. Heute war ich noch mal in dem Geschäft zum Stimmen und Bespielen. Handarbeit aus Portugal, gut klingend, mit einem eigenen Stil und auf den Azoren gekauft, egal ob sie eigentlich überflüssig ist, aber ein Mitbringsel mit Bestand und wo ich mich in ihrem Klang auf die Inseln beamen kann. Was will ich mehr.

Heute Abend hatten wir ein letztes Essen und Kneipenabend im Cafe Sport und morgen Abend lassen wir uns von dem kommenden Westwind im Norden der Insel abholen, auf dem Weg nach Kiel.

Mit besten Grüßen aus den Weiten des Altantiks von Faial,
Uwe.

Juni.′ 21 16

Ein Hallöchen in die Runde!
Irgendwie sind wir doch alles arme Hunde, quälen wir uns mit so kleinen Schiffen über die großen Meere und andere sind mit Yachten unterwegs, wo man den Kontakt zum Vorschiff nur über Funk aufrechterhalten kann. Ein Schiff im Hafen z.B. hat so seine 200 Fuß, eine Slup mit 5 Salingen am Mast. Leider wurde uns der freundschaftliche Besuch an Bord verwehrt, ich weiß auch nicht, was die gegen uns hatten. Wir waren frisch geduscht, hatten frische T-Shirts an und sahen ganz manierlich aus, aber irgendwie waren wir wohl nicht richtig gekleidet oder wir waren so transparent, dass man uns die Armut mit digitalen Zeichen auf der Stirn oder auf deren Plotter ansehen konnte. Vielleicht haben wir auch nur versucht den falschen Kontakt herzustellen.
Diese Leute mit Schiffen so ab 65-70 Fuß sind schon ein komisches Volk, wollen die keinen richtigen Spaß in einer Seglerrunde mit vielschichtiger Gemeinschaft erleben?

Was haben wir so die Tage gemacht?? Na ja, langweilig ist uns nicht geworden. So ein paar Sachen mussten halt gemacht werden. Z.B. die Reffleine der Rollanlage, einer Furlex 200, wechseln. Da habe ich auch schon bessere Lösungen gesehen z.B. Harken, Profurl, aber die Spannung der Reparatur bei einer Furlex ist größer. Warum?? Es kann einfach soviel an wichtigen Dingen, kleine Schrauben, Halbschalen usw. über Bord gehen, dass diese Arbeit einfach dem Skipper richtig was abverlangt. Dazu der Kommentar von Stefan „Cool. War nicht so wild, oder“, dazu mein Kommentar: „Na ja, Vergnügungssteuer mussten wir dafür nicht bezahlen“.
Dann musste natürlich das Hafenbild gemalt werden und zum ersten Mal auf dieser Tour auch ganz groß Wäsche gewaschen werden. Das neue Hafenbild entstand ganz in der Nähe von meinem Alten aus den Jahren 2007 / 09, ergänzt durch die Einhandtour 2013 / 14. Wir durften uns dann wieder verholen in den Innenyachthafen mit Fingerschlengel und freiem Zugang zum Land, ohne uns über andere Schiffe quälen zu müssen a la Helgoland. Obwohl sie in Helgoland nur richtig mutig liegen, mit 10 und mehr Schiffen, aber hier ist bei drei Schiffen Schluss. Ist auch besser so. Wer von euch hier mal hinkommt, seht zu das ihr innen liegt.

Am Hafenbüro im Päckchen kann es bei entsprechendem Wetter die Hölle sein, so wie ich es 2007 erlebt habe. Als Zuschauer habe ich mich mit Grauen abgewendet und konnte ganz gemütlich in meinem Schiff im Innenhafen am Steg B verschwinden. Morgens war ich nur ein bisschen genervt über den Lärm, der draußen war. Bis ich realisiert habe, dass unser Steg frei im Hafen trieb und die Halterungen an den senkrechten Rohren gebrochen und abgerissen waren. Auch sämtliche Versorgungsleitungen, Strom und Wasser waren abgerissen und die Hafenleute waren bemüht, uns mit starken Gurtbändern zu halten. Ich habe ihnen verziehen.
Zu erwähnen ist vielleicht, dass das neuerliche Verholen diesmal ohne größere Verluste und Versenkungen geglückt ist. Ich war und bin stolz auf mich.
Und wie geht es weiter?? Ein bisschen Vergnügung muss ja noch sein, Inselrundfahrt, Einkaufen, Diesel bunkern usw.. Ich denke so ab Freitag kündigt sich gutes Wetter an, Wind aus der richtigen Richtung mit 20 – 30kn vielleicht, um dann endlich den Bug nach Osten zu wenden, um den englischen Kanal, so in 1200sm, anzusteuern.
Mit besten Grüßen aus den Weiten des Atlantiks von Faial,
Uwe.

März.′ 20 02

Die Backkisten sind schon wieder leer – verwunderlich. Außerdem wollen wir ja irgendwann auf einen Dreitagestörn Richtung Madeira starten. Ein bisschen Reserven wären also ganz gut. Vielleicht werden wir auch mal unter Quarantäne gestellt – wir kaufen also noch mehr. Zwei große Einkaufswagen füllen wir im Hyperdino von Las Palmas.

Das ganze Zeug schleppen wir nu aber echt nicht zum Hafen zurück. Es gibt einen Lieferservice – ab 60€ kostenlos. Yeah.

2-3 Stunden haben wir noch Zeit um wieder an Bord zu kommen – dann kommt die Lieferung. Das schaffen wir. Jule versucht noch im Gran Hotel ein paar Briefmarken zu ergattern wird aber abgewiesen – das Zimmer, welches dazu im Kombipack angeboten wurde, war einfach… egal.

Bis vor den Bug werden die Tüten und Wasserkanister gebracht. Es ist super. Alles wird in den Kisten verstaut – nun hat die liebe Seele ruh.

Karin und Karl schlagen für das Abendprogramm einen Filmabend vor.

Wir entscheiden uns für einen französischen „Handyaufdeckfilm“. Ein Gruppe von Freunden trifft sich und alle legen ihre Handys an den Abend offen auf den Tisch. Alle Mitteilungen werden laut vorgelesen und alle Gespräche werden auf „laut“ angenommen. Es endet mit ein paar partnerschaftlichen Problemchen…

Der Kptn. hält den ganzen Abend verkrampft sein Handy fest – es steht sicherheitshalber auf Flugmodus und die Pin hat der auch geändert. Karl hat seines vorsorglich heute morgen beim an Land gehen ins Hafenwasser getaucht – incl. Karl.

Handys und aus.

Jan..′ 20 11

Heute wollen wir mal den langen Weg zu dem großen Supermarkt nehmen. Die Frühstückschrunchys des Käpts gibt’s in den anderen Supermärkten nicht. Nach einem Schlenker in die Ferreteria, um Sika für den Kühlschrank zu kaufen, geht es an der Schule vorbei- in die Anni letztes Mal gegangen ist, zum Supermarkt. Dort gibt es das Ersehnte. Die Marktleiterin versichert uns, sie würden auch in die Marina liefern. Na das hat sich dann ja gelohnt, hier können wir Getränke ordern.

An Bord folgt eine Stauplanorgie. Der Käptn malt die Backskisten der Röde Orm in seinem Computer und die Erste diktiert, was in den Kisten drin ist. Es gibt jetzt eine Frühstückskiste (Müsli und Co), eine Brotkiste (Dosenbrot, Mehl und alles, was man darauflegen kann), eine Fertigdosenkiste (da sind noch Köttbullardosen aus Kiel), eine Kiste mit Dosen, die man als Beilage braucht (na so Tomaten, Gemüse und Kokosmilch), eine Snackkiste (Nüsse, Cracker, Zwieback und so). Nu ist alles gut sortiert. Jetzt kommt es auf die Pflege an… streicht man auch immer durch, wenn man was rausnimmt?? Wir werden berichten.

Über den Dächern von San Sebastian genießen wir einen Sundowner, bevor wir uns in die Pizzeria verholen. Auf der SY Anixi erklingt anschließend fröhlicher Gitarrengesang. Wir haben unsere Lieblingslieder kopiert und so können alle mitsingen. Der Käptn verholt sich etwas vor der Zeit in die Koje, um zu bloggen. Er konzipiert gedanklich weiter an dem Backskistenverstauapp. Das kann ja so nicht weitergehen. Immer dieses handschriftliche Gekritzel ins Logbuch…

Tinte und schnarch

Jan..′ 20 09

Enno kommt nach einer harten Überfahrt von seinem Playa de Chinguarime nach San Sebastian zurück. Eine Seite von Enno hat eine hartnäckige Salzkruste. Die Andere ist blau vom Schlafen auf den Steinen.

Er berichtet von seiner pädagogischen Angelarbeit. An dem Strand hat er es geschafft, zwei Gruppen die sich nicht ganz grün waren, wieder an einen Tisch zu bringen.

Das geht so:

  1. Überfluss schaffen, alle gehen Angeln und fangen im Überfluss Fisch, so dass jeder mehr als satt wird bis nix mehr rein geht. Denn wer satt ist, hat keinen Neid.
  2. Teilen, jeder will von seinem Fang so viel abgeben, damit er selbst nicht alles essen muss, da er selbst ja keinen Fisch mehr sehen kann.
  3. Lob, jeder lobt jeden für seinen großartigen Fang.

Nach dieser Meisterleistung braucht Enno erstmal n halben Tag Schlaf.

Die Crew der Røde Orm geht zum Einkaufen in die Stadt. Zuerst zum Supergefrierladen – dort gibt es Hähnchenbeine im Angebot für n Curry, dann in die Ferreteria, dort haben wir den Bolzenschneider bestellt – unseren haben wir in Kiel im Keller vergessen… und dann noch zum Suma – dort sollen wir (laut Bon) 112 Bier gekauft haben – waren aber nur 12 – das Geld gibt es zum Glück zurück.

Jakob von der „SY Stressless“ will nun auch berühmt werden und somit ein YouTubestar – dem stehen wir nicht im Weg. Nora zeigt ihm, wie man Filme schneidet und der Käptn. richtet den YouTube – Channel ein – fertig ist der YouTube-Star 😉

Die Erste zaubert ein Curry – Enno und der Kptn. sind begeistert…

Hühner und Bein.

Okt..′ 19 10

Jane und Erwin von der SY Samantha wohnen hier ganz in der Nähe.

Jane schreibt: um 13 Uhr Treffen in der Pizzeria, 2. Reihe. Erwin arbeitet nebenan und kommt in der Mittagspause dazu. Wir machen uns auf den Weg, Google sagt, 7 min. Der Käptn freut sich, Frühstück und Mittag gehen nahtlos ineinander über. Jane hat ihr Auto mitgebracht und sich den Nachmittag frei genommen. Wir laden noch die leere Gasflasche ein und fahren mal wieder mit 25 Knoten über Straßen. Zuerst zum Gasflaschenfüller. Klappt prima. Ein Wohnmobil aus Hamburg lädt dort auch auf. SuperIdee, auf Womo-Foren noch Gasflaschenfüllern zu suchen. Dann zeigt uns Jane ihr Häuschen – also ihr Anwesen. Ein superschönes Haus mit Pool und riesigen Zimmern. Jedes Schlafzimmer mit eigenem Bad – macht 4 Bäder!! Zwei supersüße Hunde, eine schwarze Katze und zwei bunte Fische beleben das Haus. Ein Traum!

Weiter geht’s zum Käptns Glück, dem Baumarkt: Leroy Merlin, da sind wir wieder. Leuchtende Augen. Hier erstehen wir zwei Alustreifen, um den Motor zu frisieren. Das Alu für die Fenster, gegen die Hitze gibt’s in dem größten Chinashop der Welt. Wir sind benebelt von Geruch und Chaos als wir da rauskommen. Dann setzt Jane uns am Aldi ab und fährt nach Hause. Wir schieben beseelt durch unseren Heimatsupermarkt und laden den Wagen voll. Für die Überfahrt.. jaa da braucht es viel!! Jane holt uns wieder ab und fährt uns bis vor die Stegtür. Passend kommt Erwin dazu und hilft uns die Taschen tragen. Das Schiff ist voll bis unter die Decke. Wir gehen noch einen Longdrink in einer Bar von Vilamoura trinken und beschließen, dass jetzt nicht wieder 7 Jahre vergehen, bis wir uns wiedersehen. Hach war das schön!

Backskisten und Stauen

Okt..′ 19 01

Die Backskisten sind fast leer und mit dem erhöhten Aufkommen von gefräßigen Mäulern wird die Situation auch nicht besser. Wir nehmen also wieder die Fähre nach Ohlao, um die Kisten zu füllen. Auf Culatra gibt es zwar auch zwei Minimärkte, aber wir haben beschlossen, nur die Getränke dort zu besorgen und den Rest in einem günstigeren Supermarkt am Festland zu kaufen.

Die roten Markthallen machen gerade zu. Wir haben eine Fähre zu spät genommen – Das liegt an den ganzen Langschläfern an Bord und der langen Frühstückszeremonie: Keiner will Frühstück machen und Niemand abwaschen. Nein – natürlich sind Niemand und Keiner keine neuen Crewmitglieder.

Im Pingo Doce gibt es alles. Der Kptn. findet noch einen Baumarkt und einen Angelladen mit den ultimativen Ködern (jetzt aber wirklich).

Festland und zurück.

Aug..′ 19 01


Die Windprognose für Freitag scheint wirklich ihr Versprechen zu halten. Dann müssen wir wohl nochmal in Nieuwpoort die Backskisten füllen, bevor es nach GB rüber geht. Dort gibt es ja bekanntlich nur Fish&Chips, was der Kptn. ja überhaupt nicht schlimm findet.

Die Damen wollen vor allem so Fruchtzeugs kaufen und das unter die Decke bammeln. Der Kptn. ahnt Böses – er muss heute noch die Werkzeugkiste rausholen und die Røde Orm durchlöchern.

Mit 4 Rädern bekommt man ne Menge Zeugs an die Lenker gehängt.
Die Backskisten sind wieder voll.

Over und aus.

Aug..′ 16 20

Regen zieht auf. Wir verholen uns mal wieder in den Hafen von Middelfart. Einkaufen. Wäsche waschen.

Die Damen und Freddy besuchen den örtlichen Supermercado. Die Kpts versuchen sich beim Ersatzteilhändler – aber der hat schon lukket. Sie sind geknickt – die Liste ist schon wieder arg lang. Am Abend ist das Schiff wieder gefüllt mit sauberer Wäsche und Proviant.

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Over und aus.

Juli.′ 15 26

2015-07-26 23.48.33Das war eine Sturmnacht! –  Aber eigentlich hielt es sich hier in Grenzen. Es war ok.

Wir hatten es schlimmer erwartet.

Am nächsten Morgen scheint die Sonne zwar, aber zum Ablegen ist es doch zu ungemütlich. Wir bleiben also noch in Kerteminde.

Diesel nachfüllen, einkaufen, Wäsche waschen, was der Kpt. und sien Crew eben so macht bei starkem Wind.

Die Kinder benutzen die extraschweren Golfbälle zum Minigolfen. Entspannung pur – Hafentag eben.

Heute Abend wird mal Fisch gegrillt. Es kann so nicht weiter gehen – was Gesundes muss her. Die Hikers bekommen Besuch aus der Heimat – per Bulli.

Morgen gehts weiter – Die Leinen zum leichteren Ablegen werden schon mal entwirrt.

Grillen und Fisch.

Juli.′ 14 23

Das Standardprogramm: Mühle, Schloss, einkaufen, waschen, Stor Hot Dog. Nur dieses mal alles per Dinghi. Wir fahren, völlig überladen, gegen den relativ starken Nordwind in das hinterste Hafenbecken und werden klitschenass. Irgendwie haben wir die Entfernung unterschätzt. Aber es ist brüllend heiß und so sind die Hosen schnell wieder luftgetrocknet, nachdem wir im hintersten Hafenbecken von Nyborg unsere Schlauchboote festgemacht haben. Jule bleibt mit ihrem Hinkefuß am Hafen, pendelt zwischen Waschsalon und Duschsalon. Alle anderen machen sich auf den Weg zum Schloss, das älteste in Dänemark. Eine Viertelstunde vor Schließung kommen sie an und dürfen so ohne Eintritt eintreten und durchflitzen, um die vielen Überhangklos zu suchen, die dieses Schloss zu bieten hat. Anschließend wird der Wasserturm besichtigt und die Kinder spielen um den Turm herum verstecken. Die beiden Käptns erklären den Kindern die Spielregeln mal richtig, so mit „Mi“ und Zurücklaufen und Freischlagen und so. Die besten Versteckspieler sitzen immer am Steg, sagen die Matrosen.

Zurück am Hafen ist Jule fertig und wir entern die Pölserbude. Riesenhotdogs und extra kühle Getränke sind unsere Beute. Was für eine Hitze.

Mit der Pölserbude geben wir uns aber nicht zufrieden, wir entern auch den Supermarkt und schieben schließlich jeder 8 Einkaufstüten zu den Schlauchbooten. Wie vor 2 Jahren in Peniche/Portugal, als Steffi und Jule für die Überfahrt nach Porto Santo einkauften, stopfen wir alles in die zwei Schlauchboote und machten uns tiefbeladen, aber mit Rückenwelle auf den Weg zum Ankerplatz. Motoren Richtung Horizont.

Over und aus.

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