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Aug..′ 25 24


Dem Käptn. und sin Fru müssen lange ausschlafen, weil sie gestern erst so spät in die Ankerbucht von Dyvig eingelaufen sind. Jedoch werden sie jäh geweckt von einem dem Käptn. wohl bekannten Song, der über die ganze Ankerbucht dröhnt. Es ist der Song der „Cantina Band“ aus dem Film Starwars —> Wiki. Diese Band kann nur einen Song immer wieder spielen – genauso wie die Nachbarn auf dem Wackencampingplatz und die Crew der SY Catinca. Christian ist mit Freunden und Kindern unterwegs und spielt zu jeder „passenden“ Gelegenheit diesen Song auf der „Catinca“… 😉 
Der Kaffee an Bord der „Catinca“ bringt den Käptn und sin Fru wieder in Segellaune. Wir beschließen, gemeinsam nach Sønderborg zu segeln um uns dort für einen Tag einwehen zu lassen. 
Wir segeln ⛵️ parallel nebeneinander her und hören diverse Male den besagten Song. Der Käptn. guckt verträumt zur Catinca rüber und lauscht der Musik. Plötzlich wird im einiges klar. In Gedanken dreht er das zweite „c“ des Namens um 90 Grad und schiebt es vor das „t“ -> „Cantina“

Einen Heißluftfön und einen Kunststoffschaber hat er leider gerade nicht zur Hand – sonst wäre aus der Idee schnell die Wirklichkeit geworden – aber was nicht ist, kann ja noch werden. Wir finden in Sonderborg zwei Boxen nebeneinander und zwängen uns hinein. 
Gerade als der Käptn. den Fön und den Spachtel parat hat, kommen Raimund, Hubert, Walter, Steffie und Volker an Bord und retten die „Catinca“ vor des Käptns Vorhaben. Wir grillen was das Zeug hält und Raimund schnackt uns für einen Kasten Bier die „Pinta I“ ab. Am nächsten Tag weht es – wie angekündigt – ganz ordentlich. Nur ein Ausflug zum Supermarkt in winddichter Bekleidung ist möglich.
Der Samstag bietet Sonne und besseren Wind für die Überfahrt nach Maasholm. Ja – der Segeltörn nähert sich dem Ende. Hubert hat auch schon Gänse beobachtet, die nach Süden fliegen und die Wetter App verheißt leider auch einen Wetterwechsel. In der Ankerbucht von Maasholm will die „Catinca“ nicht mehr neben der Røde Orm liegen. Evtl. gibt es Verräter in den eigenen Reihen, die des Käptns geplante Machenschaften ausgeplaudert haben.

Meuter und Ei.

Aug..′ 25 20

Dem Käptn. un sin Fru pfeift der Wind aus West um die Ohren. Wir müssen heute in den Hafen. Es ist kein Wetter zum Ankern. Der Käpt’n steuert zielsicher durch die enge Hafeneinfahrt von Skarø, bloß nicht auf das Flach geraten, das da direkt vor dem Hafen droht.
Am Steg steht schon eine Seglerin und nimmt unsere Vorleinen an. Die Röde Orm liegt sicher im Hafen.
Wir laufen die Straße hoch ins Dorf, an grünen Feldern vorbei. Rechts kommt das alte Versammlungshaus in Sicht, ein Zeltplatz mit Shelterunterkünften, einfach eine grüne Wiese.

Das Dorf ist sternförmig angeordnet. In der Mitte der Löschteich, davon gehen drei Straßen ab. Rechts führt der Weg zur Kirche und zum Festivalplatz – das Skarøfestival ist berühmt. Links geht es zu dem Kräutergarten der Apotheke. Naja und wir kommen vom Hafen.
Das Highlight dieser Insel ist der Eisladen. Der ist auch -man könnte sagen- überregional bekannt, Skarø-Eis wird exportiert. Zumindest auf die umliegenden Inseln und zu einer Fluggesellschaft die das in mehreren tausend Metern über dem Meer serviert.
Schon sitzt der Käpt’n auf einem der Sofas, die in dem Durchgang des alten Hofes zum Eisladen aufgestellt sind, ein Eis in der Hand.
Sin Fru guckt einmal ganz hinten rechts um die Ecke, da ist ein kleines Museum eingerichtet. Das muss sie dringend betrachten.
In dem Eiscafé bekommt man auch Dinge des täglichen Bedarfs und die üblichen Touriausstattungen.
Eine andere Yacht war leider nicht so umsichtig und hat das Flach vor dem Hafen mitgenommen. Selbst die Winsch des Traditionsseglers schafft es nicht, die Amel Supermaramu von ihrem Seegrundstück zu befreien. Ein kleines Motorboot hingegen dreht und wendet die Yacht so lange im Kreis, bis sie wieder den Ausgang der Sandbank findet. Wat aufregend.
Vor dem Ableger am nächsten Mittag gibt es ein Abschiedseis in der Eisfabrik von Skarø. Der Käptn. bleibt bei Mocca, die Erste bei Lakritz.
Wir verabschieden uns mit einem weinenden Auge von der Suutje. Der NordOst bringt uns bis in die Dyvig in die mitternächtliche Ankerbucht.
Eis über Eis.

Aug..′ 25 18


Der Kptn. un sin Fru satteln das Beiboot. Ein kleiner Badesteg hilft uns, an Land auszusteigen und bietet einen perfekten Anbindeplatz für unsere Gummisau. Die Seebrücke wankt etwas, als der Käpt’n und sin Fru darüber wackeln – vielleicht hat der Käptn. auch absichtlich seine Mitaussteiger etwas ins Schwanken gebracht – man weiß es nicht.
Am Strand steht – wie praktisch – ein Wegweiser, man kann die Insel auf dem Uferweg umrunden oder gleich ins Dorf: Drejø By gehen. Den Käpt’n zieht es zum Kro – er hofft auf ein Eis, sin Fru ist einverstanden (sehr – wie immer), sie hofft auf historische Informationen zu der Insel. Auf dem Weg liegt einer der berühmten dänischen Shelter. Ein kleines Häuschen mit Feuerstelle, in dem Wanderer übernachten können.

Im Dorf reiht sich ein buntes Häuschen, bewachsen mit Stockrosen an das nächste. Hier gibt es erstaunlich viel zu entdecken für eine Insel in der dänischen Südsee. Zwölf Pfeile verweisen im Ort auf Sehenswürdigkeiten: Kirche, Kro, Hafen, Möbeltischlerei, Versammlungshaus und einzelne Strände sind ausgewiesen. Wir schlagen natürlich den Weg zum Kro ein, da quietscht sin Fru freudig: Hier ist ein Inselarchiv! Und eine Bibliothek. Und schon ist sie in dem roten Backsteinhaus verschwunden.
Der Käpt’n lässt sich von seinem Ziel nicht abbringen und wartet auf einer Bank vor dem Kaufmann (Købmand) mit einem großen Eis in der Hand.
Der Rückweg erfolgt über den Strandweg mit einer Viertelumrundung der Insel.
Schließlich sind wir wieder an unseren Landungbooten, die fröhlich wackelnd am Steg auf uns warten. Leider dreht der Wind heute Nacht auf SW. Wir müssen also den Ankerplatz verlassen und 4 sm weiterfahren in die Ankerbucht von Avernakø. Das haben sich auch viele andere Segler so überlegt. Aber wir quetschen uns noch in eine Lücke zwischen die Ankerer und lassen das grillende Abendritual passieren.
Anker und Lust.

Aug..′ 25 17


Der Käpt’n segelt ziemlich dicht an der Steilküste der Insel Store Svelmø vorbei, sin Fru versucht, ein Foto zu machen. Wie immer sieht man unten viel blaues Wasser, oben viel blauen Himmel, in der Mitten einen winzigen Grünstreifen. Dänemarkfoto halt. Die Insel fasziniert uns. Es wird gesagt, dass sie mit dem Festland verbunden ist über eine überschwemmte Treckerstraße. Man kann zu Fuß die Insel erreichen, im Zweifelsfall geht einem das Wasser bis zum Hals.
Wir werfen den Anker und bauen den Außenborder an unser Beiboot. Damit legen wir an Lille Svelmø an, da wo die Fußgänger langsam wieder aus dem Wasser auftauchen. Das Ufer ist steinig, große runde Steine, wie Kopfsteinpflaster. Als hätte hier einer mal eine Trasse gelegt.

Zwei Wagenspuren führen auf die Insel, ein Traktor mit Anhänger steht neben dem Weg. Die Fahrerin spricht deutsch. „Nein, das ist nicht der Trecker, der auch aufs Festland fährt, der gehört dem Nachbarn, der hat größere Räder.“ Abenteuerlustig laufen wir etwas den Weg entlang. Da steht etwas weiter im Gebüsch ein altes Militärfahrzeug, ein Lost Place. Vorbesitzer wollten damit durch das Wasser, aber das Salzwasser ist dem Fahrwerk wohl nicht gut bekommen. Nun steht es hier, die Natur bewächst es mit allerlei Pflanzen.
Vor der Trasse soll ein Steinhaufen aufgeschüttet sein, an dem man erkennen kann, ob man einigermaßen trocken auf die Insel laufen kann. Heute ist er nicht zu sehen, es ist Hochwasser.
Der Käptn. fühlt sich in dem Dinghi sicherer und fährt den „Weg“ mit der Gummisau ab. Ein „Damm“ ist ein großes Wort für eine Sandbank die 1 Meter unter Wasser steht. Wir fahren langsam zurück zum Boot und entdecken eine Brücke mit Bogen am Ufer. Dahinter steht sowas wie ein Schloß. Die Erste findet heraus, dass es momentan wohl leer steht, aber früher ein Krankenhaus für Tuberkulose Patienten war, also ganz früher, als es noch kein Heilmittel gab. Es hat deswegen auch extragroße Fenster zum Lüften.
Die Suutje pingt uns an. Wie verabreden uns in der Ankerbucht von Drejø. Es wird mal wieder ein lauer, lustiger, begrillter Sommerabend mit viel Badeeinlagen. Wat schööööön!
Bade und Spaß.

Aug..′ 25 16

Der Kptn. un sin Fru verholen die Røde Orm nach Faarborg, damit die Sophie einen besseren Ausgangspunkt für deren Heimreise hat. Wir nehmen unseren Geheimsteg – alles leer – wie immer.
Die Kieler Hansekogge liegt auch in Faaborg – kaum zu übersehen – der Käptn. freut sich schon auf den Eichen-Kienteergeruch.
In einer langen Abendsitzung verabschieden wir Olaf und Petra, die nach dieser Session versuchen wollen, am nächsten Morgen Richtung NOK zu starteten.

Am nächsten Morgen – also eher so gegen Mittag – verlassen wir das Schiff und schlendern durch diverse Hafenbecken zur Hansekogge.
Es gibt große Wiedersehensfreude und mehrere anständige Begrüßungskaffees – alles andere hat der Käptn. dankend abgelehnt. Quasi sofort wird das allseits geliebte und bekannte – von Bodo komponierte – Koggelied angestimmt. „Wenn ich auf der Kogge stehhhhh – tut mir der Zehhhh so wehhhh……“ – alles ist wie vor 30 Jahren auf dem Rostock Törn.
Der Käptn. hat die glorreiche Idee, am Abend auf der Kogge eine Runde Hotdogs zu grillen. Alle sind begeistert.
Bei Netto kaufen wir die Pølser -Reste auf und fahren mit der Pinta II in das Koggebecken. Es wird ein langer lustiger Abend.
Røde und Pølser.

Aug..′ 25 13

Der Kptn. un sin Fru gehen auf Südkurs nach Nyborg (46sm + einkaufen und tanken) und dann weitere 25sm weiter nach Süden in die Ankerbucht von Thurø. Hat da jemand wegen 18sm gejammert? 😉
Völlig erschöpft und mit letzter Kraft übergeben wir die Leinen an die SY Sophie, die hier völlig entspannt mit einem kühlen Getränk in der Hand vor sich hin ankert.
Nach ein – zwei Getränken haben es Petra und Olaf aber geschafft, die Crew der Røde Orm wieder aufzupeppeln. Die Pølser auf den Grill glühen vor sich hin und die alten Lagerfeuergeschichten von weiten Reisen zu den Kanaren und zurück werden fein ausgeschmückt hervorgekramt. Wat schööööön!

Mit einem lauten „Sommer-Sonne-Kaktus“ und einem tanzenden Käptn. in der Plicht, wechseln wir gemeinsam (Sophie & Røde Orm) in die karibische Ankerbucht hinter Ærøskøbing. Sophie und Røde Orm sind sichtlich erfreut, mal wieder gemeinsam zu segeln. Die Røde Orm gibt sich heute auch richtig Mühe und schafft es sogar, vor der Sophie den Anker in den Sand zu buddeln – ja ok – wir hatten 30 Min. Vorsprung. Ein Trick des Käptns nicht gemeinsam abzulegen, um den hektischen Puls während einer Regatta niedrig zu halten.
Der Käptn. der Røde Orm hat am letzten Tag schon immer etwas gierig auf den HonWave Sack an Deck der Sophie gelinst. Nun wendet er Trick 17 an und erzählt von unserer Pinta (Dinghi), deren Nähte aus dem Leim gehen und ständig neue luftdurchlässige Abschnitte entstehen lässt. Olaf, der Kptn. der Sophie, hat Mitleid und übergibt ohne weitere Kampfeshandlungen die „Pinta II“ an die Crew der Røde Orm. Der Käptn. der Røde Orm hüpft vor Freude der friedlichen Übernahme und dreht gleich ein paar Runden mit dem neuen Dinghi. Das abgelegte „Pinta I“ Dinghi konnte er nach einigen Bier und Grillpølsern leider nicht im Gegenzuge an die Sophie entsorgen.
In einer späteren weinseligen Stunde schmeißen die Kapitäne einen alten Diesellappen in die Pinta I, lassen sie treiben und entzünden sie schließlich mit einem gezielten Schuss aus der Rotlichtkanone. Was für ein schönes Feuer. Zwei vor Anker liegende Yachten werden bei dieser Aktion gleich mit versenkt.
Am nächsten Morgen hängen allerdings immer noch zwei Dinghis an den Hecks der Røde Orm & der Sophie – irgendwas ist da falsch gelaufen.
Pinta I und Pinta II

Aug..′ 25 10

Der Kptn. und sin Fru werden von Karola und Rainer in ihrem WoMo von Kiel nach Horsens zurück zur Røde Orm chauffiert. Was für ein Luxus. In Horsens warten schon Mormor und Veit auf dem Campingplatz auf uns. Nach einem lustigen Abend im Hafenrestaurant verabschiedet Mormor sich, packt ihr Fahrrad und geht auf Inselhopping. Veit kommt an Bord und freut sich schon aufs Angeln. Am nächsten Morgen guckt die Erste verschlafen auf ihr Handy, weil sie der Mingo, Beate und Ulf die Leinen annehmen will. Doch zu spät, sie sind schon da.
Wir wettern gemeinsam in Horsens den Wind ab. Veit wird das erste Mal in den Mast gezogen und fädelt unsere Gastflaggenleine wieder ein. Dann können wir endlich ablegen.

Der Hafen in Endelave hat noch freie Plätze, wir legen uns neben die Mingo. Nach uns füllt sich der Hafen schnell, am Abend liegen wir Cockpit an Cockpit mit viel zu vielen Segelschiffen. Das ist dem Käptn. viel zu eng. Die Erste hat von einer Schatzkarte gelesen, wir bekommen sie im Krog. So erkunden wir Endelave-Dorf: Von der Kirche zum Kräutergarten, von der Meierei zur Dorfschule, überall gibt es Rätsel zu lösen. Am Ende darf Veit in die Schatztruhe greifen und bekommt eine Medaille.
Unser nächstes Ziel ist die schöne Insel Tunø, westlich von Samsø. Wir dümpeln mit drei Knoten vor uns hin, Veit und die Erste spielen dänisches Inselquartett. Der Käptn. hält zum Spaß die Angel ins Wasser. Und schwupp: Ein Biss! Helle Aufregung, Eimer, Schneidebretter, Messer werden zusammengesucht, das Abendessen vorbereitet. Der Käptn. und Veit werden schnell zu einem guten Team, der Käptn. wirft die Angel raus, die nächste Makrele beißt an, Angel eingerollt, Fisch in den Bottich. Veit löst den Angelharken, betäubt den Fisch, schneidet ihm den Kopf ab und nimmt ihn aus. Die Erste hält nur noch den Zippbeutel auf und verstaut den Fisch im Kühlfach. Das Abendessen ist gerettet.
Wir ankern vor Tunø und holen bei ziemlichen Wellengang Mormor mit dem Beiboot am Strand ab, die inzwischen hier auf dem Campingplatz zeltet.
Am nächsten Morgen steht die Erste früh im Cockpit und traut ihren Augen nicht. Da kommt ein Flugzeug auf die Röde Orm zu. Es landet auf dem Wasser, direkt hinter uns. Ein Mann steigt aus, schnappt sich die Boje und macht den Flieger daran fest. Das hat sogar den Käptn. und Veit aus den Betten geholt.
Nach dem Frühstück bringt der Käptn uns an Land, wir wollen noch eine Medaille erradeln. Im Supermarkt gibt es die Schatzkarte. Wir schaffen es ganz knapp, dann fährt schon die Fähre, die Mormor und Veit wieder ans Festland bringt. Eine Blaskapelle musiziert zum Abschied.
Am Abend treffen wir die Mingo nochmal im Hafen, dann verabschieden wir uns auch von Beate und Ulf, wir wollen wieder Kurs Süd gehen, die Mingo Kurs Nord.
Oma und Opa

Juli.′ 25 21

Der Kptn. und sin Fru ziehen den Anker aus dem feinen weißen Sand von Æbleø und können mit ach und krach Endelave anlegen. Wie soll man es anders erwarten, kurz nachdem der Kurs steht, planen wir zusammen mit der Hitch über UKW um. Der Wind ist so schön… Wir ziehen an Endelave vorbei und halten auf Tunø zu. Des Käptns Lieblingsinsel. In der Ankerbucht liegen schon ein paar Schiffchen rum – wir nun auch – und der Hafen ist rappeldicke voll – also alles wie immer. Am Strand tummeln sich viele Campinggäste und vom Hafen her weht aus dem großen Zelt schöne Musik. Ab und an springt ein Segler mit lautem Platsch ins Wasser und dreht ein paar Schwimmrunden um sein Schiff. Was für eine schöne Stimmung. Jetzt weiß der Käptn auch wieder warum er es so schön hier findet. Nach dem Grillgenuss vor Anker im Cockpit nehmen wir aus Spritmangel das Dinghi der Hitch in Schlepp und machen uns auf zur Musik. Wat schööööön: Mit einer kühlen Hopfenkaltschorle auf der Wiese vor dem Zelt sitzen und den Abend genießen.
Wir bleiben auch den nächsten Tag noch hier. Der Wind dreht tagsüber auf Ost, was ankertechnisch etwas ungünstig ist. Der Käptn. zieht den Kürzeren und muss Ankerwache gehen. Steffi und Jule gehen auf Shoppingtour und der Käptn. der Hitch dient als Packesel.
Mit frischem Grillgut landen wir am lauen Abend wieder am Grill. Diesmal wurde sogar der GinTonic heruntergekühlt und muss nicht lauwarm getrunken werden. Wat schööööön.

Mit keinem Plan, bei etwas schwächlichem Wind umrunden wir am nächsten Tag die Nordspitze von Samsø und laufen in der Ankerbucht von Langør ein. Die Käptns. erinnern sich an ein nettes Bistro direkt am Hafen. Das kühle Blonde ruft sie. Wir sind schon so an die abendliche Livemusik gewöhnt, aber schaffen es auch mal ohne. Einfach nur ein Bier beim Sonnenuntergang genießen geht notfalls auch.
Ab heute morgen ist die Hitch wieder auf dem Rückweg nach Hause. Wir sind auf Südkurs und schaffen es diesmal tatsächlich vor Endelave den letzten gemeinsamen Abend zu genießen. Der Grill bleibt kalt und Steffi haut die Reste aus ihrem Kühlfach zusammen und verarbeitet es zu Smörebrøt. Wat leckerrrrrr! Der Gin geht auch dem Ende entgegen – der Tonic ist schon lange geleert und wir experimentieren mit anderen Zutaten zum Gin. Käptn. Volker haben es die Chiliflocken im Gin angetan – Andere Mitsundowner konnte er allerdings von diesem Drink nicht überzeugen.
Heute trennen uns unsere Wege. Ein Trauerspiel. Die Hitch schafft es, von Endlave in einem Rutsch bis in die Dyvig zu segeln und wir trödeln, bei schönstem Sonntagswetter, in den Horsensfjord hinein. Das Wetter soll morgen oder übermorgen kippen. Den Medien versprechen langanhaltenden Dauerregen incl. Regenwarnung.
Wir treffen in Horsens die God Tur wieder, die sich auch, wegen der Androhung des schlechten Wetters, hier verkrochen haben. Wir freuen uns bei diversen Kaffees auf ein Wiedersehen und bringen uns auf den neusten Stand.
Der Montag hält zum Glück nicht, was der Wetterbericht versprochen hat. Es bleibt nahezu trocken und wir können den Supermarkt und den Ship chandler anlaufen. Irgendwas geht ja immer kaputt und muss ausgetauscht werden. Die Røde Orm wird auf den Regen vorbereitet und auf eine Segelpause für unser Wackentimeout. Der freundliche Hafenmeister findet einen langfristig freien Platz für uns. Die Erste bucht die Tickets für die Heimfahrt.
Fast Regenfrei schaffen wir ein Barbecue im Cockpit der God Tur zu veranstalten. Gegrillte Hühnerbeine mag der Käptn. am liebsten. Wat schööööön.
Gin und Tonic.

Juli.′ 25 15

Der Käptn. und sin Fru werden von lautem Getrommel und Geschreie geweckt. Die Drachenboote üben schon vor dem Aufstehen. Heute ist wohl der große Tag für die Rennteams.

Ungefrühstückt machen wir uns allerdings vorher auf den Weg zu Julis Bauwagen. Der wird nämlich heute in aller Herrgottsfrühe auf den Trailer verladen und is dann wech.

Auf Grund der unchristlichen Frühaufstehzeit verpennt der Kptn. fast das ganze Getöse um den Drachenpokal. 

Die Hitch ruft – die Klüsen öffnen sich wieder. Die Leinen werden losgeschmissen und wir segeln bzw. motoren (50-50) bis nach Barsø, eine kleine Insel  im Süden des Kleinen Belts vor der Gennerbucht.

34sm – was für ein Tag. Der Kptn. is fix und foxi und braucht dringend eine Erholungsphase. Das Absackerangebot der Hitch müssen wir ablehnen und fallen quasi sofort in eine Tiefschlafphase.

Der Wind am nächsten Tage macht den Käptn. und sind Fru schier wahnsinnig – also wahnsinniger als sonst. Der Plan ist – geschwadermäßig – in die Bucht südlich von Assens zu segeln. Naturgemäß ist der Direktkurs mit der Windrichtung identisch. Wir kreuzen uns einen Wolf und landen schließlich nach 25 sm im 11sm entfernten Aarøsund vor Anker. Die Hitch hat es mit ihrer Kreuzkunst besser getroffen und schafft es noch eine Insel im Kleinen Belt weiter.

Über Funk wird die Laune hochgehalten und das Absackerbier ein zweites Mal in die Kühlung zurück befördert.

Der Wind und die Strömung schiebt und zieht uns weiter nach Middelfart. Es sonnt sogar. Wieder schlägt die Kommunikation fehl. Ein Schiff der virtuellen Flotte landet in der Ankerbucht, das andere im Hafen – So kann es nicht weiter gehen. Die Røde Orm genießt das Zwischenhoch, den Sommertag am Haken 🪝 mit abschließendem Grillen im Cockpit. Wat schöööön. 

Wir planen mit der Hitch Fredericia, verwerfen den Plan auf die Ankerbucht bei Strip und segeln nach Æbelø. Der Käptn. der Hitch und der Røde Orm haben dieses Verfahren gewählt, um die Wettergötter zu verwirren und dem Tag möglichst viele Sonnenstunden für die ersten Offiziösen zu entlocken. Klappt leider nicht. Die fiese dicke Regenwolke ist uns hartnäckig auf den Fersen auf unserem Vorwindkurs nach Æbelø. Die Ankerbucht auf der Ostseite wurde von uns noch nie besucht und ist wunderschön. Toller Sandgrund und 3m tiefes Wasser. Hier können wir ertragen, dass schließlich die Wolke über uns kommt und alles in Feuchtigkeit hüllt.

Der Landausflug fällt für die Røde Orm Crew ebenfalls ins Wasser bzw. der Zeckenangst des Käptns. zum Opfer. Außerdem regnet es mal wieder und wir sind ja bekanntlich aus Zucker.

An diesem Abend versacken wir aber erbarmungslos im Bauch der Røde Orm und nehmen Erfrischungsgetränke zu uns. Der Plan für Endelave steht und wird in Stein gemeißelt. 

Pläne und umschmeißen.

Juli.′ 25 11

Der Kptn. un sin Fru reißen sich von ihrem Pfahl los und segeln wieder nach Süden zu der Hitch-Hike-Heidi. Sie liegen in Horuphav. Die Wiedersehensfreude ist groß und der Grillabend schnell abgemacht. Wegen eventueller feuchter Niederschläge wählen wir die Grillhütte. Raimund und Helga von der Mea Mano kommen auch dazu. Es wird ein fröhlicher Abend mit vielen abenteuerlichen Geschichten und endet bei der Mea Mano unter Deck.
Am nächsten Morgen frühstücken wir alle gemeinsam die Røde Orm ab. Wat schöööön.
Das Treffen von alten Freunden und pflanzen neuer Freundschaften ist das Schönste am Segeln.
Die kleinste Matrosin ruft uns nach Flensburg. Ihr Bauwohnwagen soll verkauft werden – sie braucht Hilfe.
Wir geben alles und kreuzen die Flensburger Förde gegen Wind und Wellen Richtung Flensburg. Statt der 18sm brauchen wir 30sm. Die Røde Orm ist halt kein Kreuzwunder, dafür stört sie böiger Wind (8-22 Kt.) und Wellen eher weniger. Wir freuen uns, wieder beim Fischereiverein mitten in der Innenstadt einen Platz zu bekommen. Wir genießen noch einen Moment die Skyline von Flensburg und fallen dann müde in unsere Kojen. Die Matrosine okkupiert das Vorschiff für sich.

Am nächsten Tag kommt Mormor auf der Durchreise nach Schweden dazu. Der Arbeitseinsatz an Julis Bauwohnwagen wird spannend. Fast zwei Jahre hat er an einem Ort gestanden und soll nun weiter auf die Reise gehen. Es war gar nicht so einfach, den Wagen von seinem Platz wegzubewegen, er ist dort quasi schon angewachsen.
Mit einer Motorwinde (hrrrrrrrr), die die Matrosine organisiert hat, lässt er sich widerwillig herausziehen, drehen und hinter einen Trecker spannen. Wat spaaaannnnnend…. Der Kptn. ist total fasziniert von dieser Motorwinde (Zweitakt-stinkend-laut) und hat sich schon einen Einsatzort an Bord der Røde Orm überlegt. Aber das Spielzeug, darf er dann doch nicht behalten… 😢
Mit einem Rum am Abend verabschieden wir Julis Wagen.
Die Erste sieht auf ihrem Einkaufsbummel in der Stadt viele Plakate vom Dachenbootrennen in der Flensburger Förde (am 12.7.). Wir schaffen es, den Platz zu wechseln und einen Platz am Stegkopf zu ergattern. Wir hoffen, wir sitzen nun in der ersten Reihe und können morgen das Drachenbootrennen in vollen Zügen genießen. Der Kptn. denkt noch über einen passenden Schmuck für die Røde Orm nach. Drachenköpfe an Bug und Heck oder ähnliches…..
Wagen und Winden.

Juli.′ 25 06

Des Käptns. sin Fru guckt aus der Lucke und entdeckt bei ihrem stündlichen Ankerwachenrundumblick, dass die Tore des Boothauses offen stehen. Nicht weit von unserem Ankerplatz liegt nämlich ein Nachbau des Nydambootes am Steg (das Original steht im Landesmuseum – Schloss Gottorf). Den Käptn hält es kaum noch an Bord. Endlich darf er wieder Kienteer schnuppern und sich vielleicht ein paar klebrige Tampenreste mit dem Zeug in die Tasche stecken – hmmmm legger. Die Erste ist auch begeistert und durchwühlt beim Frühstück das Internet nach wikingerhaltigen Quellen.
Der Motor ist schnell am Dinghi montiert und wir sind auf dem direkten Weg an den Steg des Nydambootes – wir dürfen dort sogar mit unserer Gummisau festmachen.
Der Käptn. und sin Fru bekommen eine kurze Privatführung – Wat schöööön.
Im Sommer kann man die Werft am Wochenende bis 16 Uhr besichtigen. Um 16.10 Uhr schmeißen sie den Käptn. dann endlich raus, der sich in der Nähe der Kienteerfässer herumtreibt.

Jule nimmt den Fußweg durch den Wald zu unserem Badesteg, der Kptn. überführt das Dinghi am Waldrand entlang. Er entdeckt einen kleinen Minibootshafen in der Mündung einer Au. Dort fängt er die Erste ab und wir machen einen Ausflug mit der Pinta (Gummiboot) auf die Au (Snogbæk). Zwischen einem mannshohen Schilfgürtel rauscht die Pinta dahin. Ein bisschen unheimlich ist es schon, in dem engen schwarzbraunen Bach zu manövrieren…
Zurück an Bord grillen 🍗 wir die Hühnerbeine. Der Käptn. wühlt in seinen Taschen und schmiert son klebriges stinkendes Zeug über seine Beinportion, dabei freut er sich wie ein Wikingerkönig.
In der Nacht stehen alle Luken der Røde Orm weit offen…
Kien und Teer.

Juli.′ 25 05

Der Kptn. un sin Fru werden in der Koje von den Boen hin und hergerissen. Die Røde Orm tanzt am Anker in der Dyvig hin und her. Es hat wieder aufgefrischt. Immerhin scheint manchmal die Sonne ☀️. Nach Baden ist uns bei dem Geheule nicht so richtig. Auch eine Überfahrt an das Festland steht bei den kleinen, fiesen, spritzenden Wellen mit dem Dinghi nicht zur Diskussion.
Die Røde Orm bekommt einen Innenraumputz und anschließend beschäftigen wir uns mit anderen Dingen: Schreiben, Bilder sortieren, aufs Wasser glotzen, Kaffee trinken. Der Windtag vergeht. Morgen steht wieder ein Ortswechsel an – denken wir.
Gegen Mittag hat der Wind sich ein wenig entspannt. Der Käptn. hat Hunger, aber im Kühlschrank herrscht gähnende Leere – also Gemüse und so gibt es schon noch… Aber der Käptn. will Fleisch. 🥩 Die Erste hatte sowieso Lust auf einen Spaziergang, also satteln wir das Dinghi und nehmen auch gleich noch den Reservekanister mit an Land. Die Erste läuft zu Fuß nach Nordborg (sie hätte auch den Bus nehmen können) und der Käptn. fährt 3x hin und her, bis er wieder ein gutes Gefühl mit dem Inhalt des Dieseltanks hat. Vorsichtshalber wirft er auch noch einmal einen Blick in die Bilge und sucht nach einem Loch im Dieseltank – 60 Liter reichen jetzt aber auch erstmal.
Kaum ist die ganze Dieselsauerei (es tropft ja doch manchmal etwas daneben) aufgewischt, da will auch schon die Erste wieder abgeholt werden.

Endlich gibt es Frischfleisch, denkt sich der Käptn., aber dann kommt die Sonne heraus und der Wind wird segelbar.
Der Anker hat nach zwei Tagen im Dyvigsumpf ordentlich Schlamm angesetzt – was ne Sauerei.
Es ist schon recht spät, aber für zwei Stunden Segelspaß reicht das Licht noch aus. Wir dümpeln bei einer leichten Brise in den Alssund und machen an unserem Lieblingspfahl fest. Wat schöööön hier – heute.
Morgen sieht es schon wieder ganz anders aus.
Regen – Regen – Regen.
Aber wir liegen hier schön geschützt und ruhig und beschäftigen uns mit einem Tandorihuhn und der Kescherreparatur. Ein paar Folgen einer Kochsendung müssen auch noch verspeist werden. Wir kriegen den Tag herum und sind frohen Mutes – es soll ja besser werden.
Es ist ein bisschen wie Langfahrtsegeln, man ist 24 Std. an Bord. Nur ohne Schaukeln und Wache gehen.
Rumhängen und Pfahl.

Juli.′ 25 02

Der Kptn. un sin Fru gehen vor Lyø ankerauf und verabschieden sich von der Chuckcrew. Wir steuern die Dyvig an und schmeißen dort erneut unser Eisen in den Schlamm. In den Nachrichten redet jeder und alles nur von einer Hitzewelle oder auch Tzuwarmi. Wir bekommen den Wärmeschwall erst am Nachmittag ab und schwimmen zum Glück in dem Gegenmittel. Die Badeleiter geht in das kühle Nass und die Welt des Käptns ist gleich wieder auf Normaltemperatur abgekühlt. Er lässt sich heute erstaunlich viel Zeit im Wasser. Reinigt den Wasserpass, Poliert die Schraube Unterwasser usw. usw. Nach 15 Min. im Cockpit ist eigentlich schon wieder die nächste Abkühlung notwendig.

Nach dem Gewitter am Abend ist der Wärmespuk vorbei und alles normalisiert sich wieder. Dem Käptn fröstelt es – sollen wir die Dieselheizung aktivieren? Die Erste kann es ihm gerade noch austreiben, seinen Heizungsroboter zu bedienen.
Der warme Wind nimmt wieder zu die Røde Orm tanzt am Anker.
Ab und Kühlung.

Juli.′ 25 01

Der Kptn. un sin Fru stehen ununterbrochen im telefonischen Kontakt. Sie musste selbst am Sonntag morgen früh aufstehen um die Fähre von Fynshav nach Søby zu bekommen. Die Herrencrew auf der Insel (Aerø) konnte dagegen entspannt den Tag beginnen. Ein Matrose erklärt sich bereit frische Brötchen vom Hafenköbmand zu besorgen. An Bord der Røde Orm wird, zumindest für den Käptn., der Service noch groß geschrieben 😉.
Gestärkt holt er seine Liebste von der Fähre ab und die Herren machen „Klarschiff“. Als der Kptn. und sin Fru zurück an Bord kommen, stehen die „blauen IKEA-Seesäcke“ gepackt an Deck – Wahnsinns Crew – auch die Erste ist begeistert.
Die Erste bleibt – die Herren gehen. Der Wind pfeift noch immer. Wir bleiben also noch eine Nacht in Søby und werden erst morgen den Hafen wieder verlassen – so der Plan.

Am Abend meldet sich ein gecharterter Freund (ehem. SY Sissi aus Frankfurt) auf dem Handy. Ein Treffen ist abgemacht. Der Käptn. träumt in dieser Nacht von Äbbelwoi und Bembeln.
Am Morgen läuft die „Danmark“ ein. Der Kptn. freut sich – ob wohl die Königin auch an Bord ist? Wat fürn stolzes Schiff. Die Matrosen winken beim Einlaufen mit weißen Taschentüchern. Diese Sitte sollten wir dringend auf der Røde Orm auch einführen, allerdings brauchen wir dann auch mehr Crew. Der Erste ist der Meinung, wir sollten die Sache mit den Tüchern dann noch lieber selbst übernehmen – Kleine Extrarunde im Hafenbecken – fein winken – dann erst anlegen.
Der Charterdampfer „Chuck“ (wie Norris) läuft ein. Ein bisschen zerfleddert wirkt das Schiff schon – aber so ist das wohl mit Leihbooten – die haben schon viel durchgemacht und keiner hat sie lieb.
Nunja – der Kühlschrank an Bord läuft, das Bier ist kalt und des Kptns. Äbbelvoitraum(a) löst sich in Wohlgefallen auf 😮‍💨. Die alten Geschichten von langen Reisen auf dem Nordatlantik werden aus der Schublade gekramt und frisch aufgewärmt – wat schöööön.
Die Erste findet im Supermercado alles für zwei Portionen „Stjerneskud“ – Der Kptn. ist begeistert und lässt den Grill heute kalt. Für so ein dänisches Sternschnuppenessen tut er einfach alles, auch NICHT grillen.
Nach der dritten Nacht in Søby stellt sich so langsam eine Art Hafenkoller ein – obwohl ja bis jetzt täglich viele neue Dinge passiert sind. Die Hafengebühren werden von Jahr zu Jahr auch nicht weniger. „Chuck“ und die Røde Orm nehmen gemeinsam Kurs auf Lyø, wir können schön trödeln, denn einen freien Ankerplatz gibt es dort immer. Im Hafen sieht es dort schon anders aus.
Die Pinta – unser Schlauchi – bringt den Grillkrams incl. Crew an Land. Endlich mal wieder fein in der Abendsonne grillen – das ist ein super Plan. An die grazilen Bewegungen, die nötig sind um in die Pinta ein- und auszusteigen, muss der Kptn. sich erst noch wieder gewöhnen. Aber es wird. Es gab keine nassen Pannen.
Sun und Downer.

Juni.′ 25 28

Der Kptn. un sin Fru haben die Røde Orm auslaufklar gemacht und Giovanni in der Werkstatt abgeliefert. Jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen und die fiesen Kieler Woche Boen und Regenwolken abziehen. Am letzten Freitag der KiWo schafft es der Kptn. dann endlich nach Norden bei 5-6 Bft. abzulegen und seine grünnasige Herrencrew zu begeistern (nicht). Im Hafen von Marstal verschwindet die Färbung allerdings so schnell wie sie gekommen ist, nur das Fässchen behält zuverlässig seine grüne Farbe mit ein paar matten Tauperlen auf der Oberfläche – Das erste echte Anlegebier in dieser Saison. Der Grill glüht heute nicht mehr, der Lachs wird im Backofen gebacken und erfreut den stark beanspruchten oberen Verdauungstrakt der Gäste.
Des Käptns Fru ist bei Busse – Yachtshop noch mit der Präsentation ihrer Bücher (www.jupstexte.de) beschäftigt, sie wird später nachkommen und die Herren ablösen.

Die Crewgesundheit spricht am nächsten Morgen für eine kurze Etappe und Törn, der sich nicht aus dem Wind- und Wellenschatten von Aerø hinausbegibt. Wir steuern Søby an. Im Norden von Aerø – quasi immer an der Wand lang. Die Nasen der Crew behalten die normale Blässe. Wir finden einen wunderbaren Liegeplatz mit der Schiffsnase in dem immer noch frischen Wind. Heute darf der Grill auf dem Heck glühen. Die Lammmedaillons sind der Kracher. Der Wind wird auch morgen, am Sonntag, nicht nachlassen, daher studieren wir den Fahrplan der Fähre nach Fynshav an das Festland. Die Überfahrt wird ca. 1 Stunde dauern und wird auch bei 6 Bft. aus West wohl eher schnell und schmerzlos verlaufen.
Ticket 🎫 und gekauft.

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