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Jun.′ 21 26

Ein Hallöchen in die Runde,
vom Himmel hoch jauchzend und zu Tode betrübt. Es liegt alles so dicht beieinander. Gestern ein super Segeltag mit Beschallung von DIRE STRAITS in die Nacht hinein, ab 01:30 Uhr dann Flaute und wieder mit dem Motor dem Wind entgegen. 02:00 Wachwechsel, ich Uwe, darf endlich 4 Stunden durchschlafen. Um 03:00 Uhr stirbt das Motorgeräusch mit langsameren Herzschlag, dann Stille. Scheißeeee! brüllt es aus meiner Koje und die Nacht war zu Ende. Der Fehler war schnell gefunden, in der Motorbilge lag eine lange Schraube mit in Volvo-blau lackiertem Kopf. Die hatte sich am Gehäuse des Dieselfilters gelöst und der lag eingeklemmt am Motor. Dabei wurde durch die Vibration von einer scharfen Kante ein kleines Loch in den Filter gedrückt und der Motor zog Luft. Gehäuse wieder angeschraubt, Filter gewechselt und entlüftet nach Volvo Handbuch. Verflucht, und er wollte nicht kommen. 600sm vor dem Hafen und kein Wind, geile Wurst. Morgens dann Julia und Stefan in ihrem Urlaub gestört und es kam dann, von Stefan der entscheidene Tipp, den er uns in seinen Anleitungen vorenthalten hatte. Nach Degenhard: „gesagt, getan und Ärmel aufkrempeln, angepackt“ noch einmal entlüftet und in den Morgen um 08:00 Uhr erhob sich ein Motorgeräusch, erst stotternd und dann immer gleichmäßiger laufend. Zwei sich jugendlich, anlachende Gesichter von zwei alten Männern, die sich abklatschten. Ich, mein befreienden Schrei ausstoßend, und es ging weiter. Der Wind kam auch wieder, aber die Richtung ist halt nicht so optimal. Aber das wird dann ein anderes Thema morgen.
Beste Grüße vom Atlantik,
Uwe.

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