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Aug..′ 25 17


Der Käpt’n segelt ziemlich dicht an der Steilküste der Insel Store Svelmø vorbei, sin Fru versucht, ein Foto zu machen. Wie immer sieht man unten viel blaues Wasser, oben viel blauen Himmel, in der Mitten einen winzigen Grünstreifen. Dänemarkfoto halt. Die Insel fasziniert uns. Es wird gesagt, dass sie mit dem Festland verbunden ist über eine überschwemmte Treckerstraße. Man kann zu Fuß die Insel erreichen, im Zweifelsfall geht einem das Wasser bis zum Hals.
Wir werfen den Anker und bauen den Außenborder an unser Beiboot. Damit legen wir an Lille Svelmø an, da wo die Fußgänger langsam wieder aus dem Wasser auftauchen. Das Ufer ist steinig, große runde Steine, wie Kopfsteinpflaster. Als hätte hier einer mal eine Trasse gelegt.

Zwei Wagenspuren führen auf die Insel, ein Traktor mit Anhänger steht neben dem Weg. Die Fahrerin spricht deutsch. „Nein, das ist nicht der Trecker, der auch aufs Festland fährt, der gehört dem Nachbarn, der hat größere Räder.“ Abenteuerlustig laufen wir etwas den Weg entlang. Da steht etwas weiter im Gebüsch ein altes Militärfahrzeug, ein Lost Place. Vorbesitzer wollten damit durch das Wasser, aber das Salzwasser ist dem Fahrwerk wohl nicht gut bekommen. Nun steht es hier, die Natur bewächst es mit allerlei Pflanzen.
Vor der Trasse soll ein Steinhaufen aufgeschüttet sein, an dem man erkennen kann, ob man einigermaßen trocken auf die Insel laufen kann. Heute ist er nicht zu sehen, es ist Hochwasser.
Der Käptn. fühlt sich in dem Dinghi sicherer und fährt den „Weg“ mit der Gummisau ab. Ein „Damm“ ist ein großes Wort für eine Sandbank die 1 Meter unter Wasser steht. Wir fahren langsam zurück zum Boot und entdecken eine Brücke mit Bogen am Ufer. Dahinter steht sowas wie ein Schloß. Die Erste findet heraus, dass es momentan wohl leer steht, aber früher ein Krankenhaus für Tuberkulose Patienten war, also ganz früher, als es noch kein Heilmittel gab. Es hat deswegen auch extragroße Fenster zum Lüften.
Die Suutje pingt uns an. Wie verabreden uns in der Ankerbucht von Drejø. Es wird mal wieder ein lauer, lustiger, begrillter Sommerabend mit viel Badeeinlagen. Wat schööööön!
Bade und Spaß.

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