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Juni.′ 26 20


Der Käptn und sin Fru haben die halbe Nacht am Steckschot verbracht und das Gewitter beobachtet. Es zog vorüber. Die Erste konnte nicht mehr einschlafen und hat sich mit ihren Recherchen für ihr neues Dänemarkreisebuch beschäftigt. Auf Als gibt es wirklich ne Menge zu entdecken. Da würde wohl auch ein eigenes Buch reichen. Sie gibt sich aber mit den Schätzen zufrieden und noch freie Seiten für alles andere rund um Fyn zu haben.
Der Plan ist, nach Lyø zu segeln. Heute ist allerdings gar kein Wind. Nach einem gescheiterten Versuch ohne Wind Strecke zu machen, landen wir mit der Hitch-Hike-Heidi wieder in der Ankerbucht vor Høruphov.

Die Erste hat dort einen Stein am Strand von Kegnæs gefunden, einen großen Stein. Den soll eine Riesin geworfen haben, die eigentlich die Kirche treffen wollte. Irgendwie war sie gegen den Kirchenbau. Also hat den Felsbrocken in ihre Schürze gespannt, die als Schleuder dienen sollte. Die ist allerdings zu früh gerissen und darum liegt der Stein jetzt hier am Strand. Seit dem liegt er dort und keiner kann ihn bewegen. Der Käptn. stapelt am Strand Mauersteine, die hier herumliegen. Wo die wohl alle her kommen. Der Käptn der Hitch redet irgendwas von Ziegeleien und Lastschiffen, die Ziegel von hier aus in die Welt hin transportiert haben.
Unser Dinghi, die Pinta II bringt uns zurück an Bord. Restegrillen ist angesagt. Nach so viel Steingeschleppe ist eine echte dänische Bratwurst sehr nötig.
Stein auf Stein.

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