Die Erste hat ein paar Land-„Schätze“ herausgesucht. Damit hat sie sich wohl in der letzten Nacht beschäftigt, als der Käptn WM gucken musste. Wir machen die Pinta klar und schon sind wir auf Schatzsuche. Trillen heißt das Ziel. Die kleine, bewaldete Landspitze westlich von Høruphav heißt so. Hier gibt es Trolle und Elfen – ganz sicher. Als wir das Dinghi an den Pfahlresten der Landspitze festgemacht haben und durch den Wald stapfen, merkt man es ganz deutlich. Die Elfen sind not amused, ständig raschelt es laut und deutlich und sie verschwinden zwischen dem Laub im Unterholz. Der Käptn hätte sich so gerne mal mit einer direkt unterhalten, aber er ist wohl heute zu polterig im Wald unterwegs. Am Aussichtspunkt klettern wir auf die Plattform, um die Vögel auf dem See zu beobachten. Die Trolle haben zwei Stufen und eine Plattformplanke angesägt, das hat der Käptn sofort erkannt und sich nicht beirren lassen. Die Vögel haben wohl größtenteils Hitzefrei.
Siegfried Lenz hatte weiter hinten in der Ankerbucht seine Sommerhütte, in der er geschrieben hat. Sie befindet sich direkt am Gendarmstien. Allerdings kann man auch mit dem Boot dort ankern und die Fahrräder können in der Kiste bleiben. Gesagt getan, wir wechseln den Ankerplatz. Auf dem Weg dorthin begutachten wir noch die Tropedoteststation aus dem zweiten Weltkrieg… – naja – grauer Beton halt und keine schöne Erinnerung.
Fast direkt vor der Hütte können wir fein liegen.
Morgen werden wir mal nachsehen, ob einer zu Hause ist.
Siegfrieds und Hütte.


















