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Aug..′ 11 08

Julia weckt den Käptn aus dem Schlaf und will gerettet werden. Sie hat noch mal schnell vor dem Auslaufen n Einkauf gemacht und sich aber völlig mit den Schleppmenge verschätzt. Stefan kommt ihr mit dem Hackenporsche entgegen und erlöst Julia mit dem Einkauf.

Der Wind pfeift auf der Hafenmauer ganz schön doll aus West. Schaumkronen und ordentlich Dünung zischen in die Brester Förde. Heute laufen wir noch nicht aus. Es wird um 24h nach achtern verholt.

Wir haben also noch Zeit.

Volker holt noch zwei Fische ausm Hafenbecken und schon hat der Cobb heute Abend wieder was zu tun. Dabei lernt der Käptn auch gleich wie man einen Fische filetiert. Das ist wichtig für die nächsten drei Tage auf See.

Für die Kinder müssen wir noch Rippchen und Wurst besorgen, sonst gibt’s wieder Gejammer. Der Kuddel will auch n neuen Dieselfilter haben.

Zum zweiten mal tapern wir ins Städtchen. Alle drei Yachtausrüsterladeninhaber zucken nur mit den Schultern oder Augenbrauen, keiner hat so eine ausgefallene Filtergröße. Weiter zum Supermarkt. Zwischen Glühbirnen und Rippchen beim Autozubehör gibt es unseren Dieselfilter. Auf einer Liste steht, dass diese Sorte von Filter so ca. in jedem 3. Auto eingebaut ist. 🙂 – Sehr ausgefallene Sorten…

Abends glüht das Fischfilet auf dem Cobb und die letzten Reste Rotweit der offenen Kanister aller drei Biscayaüberquerer in Spe werden entleer – Nun hat auch jeder ein neues Kopfkissen.

Es wir wieder ein sehr netter Abend – Nur leider etwas Kühl, das muss sich dringend ändern.

 

Aug..′ 11 01

Camaret ist ein Sammelhafen für Biskayafahrer. Viele Fahrtenschiffe legen hier an und warten auf guten Wind. Viele sind auch schon des Öfteren über die Biskaya, um die Welt oder die Milchroute (Atlatikrund) gesegelt.

Im Moment ist allerdings SW. D.h. wir bleiben noch ne Weile.

Der Kuddel bekommt ein bisschen Zuwendung und nen doppelten Ölwechsel. Hier gibt es einen großen Supermarkt. Die Auswahl ist toll – nicht mehr nur Englisch, daher schlagen wir hier zu und füllen unsere Backskisten mal wieder auf. Ein englisches Regal gibt es allerdings auch: Gingerbeer, Orangenmarmelade…

Auch gibt es mehrere Yachtzubehörläden, aber wir halten uns zurück. 🙂

Auf dem Rückschleppweg zum Hafen sehen wir Christian und Christine, ebenfalls mit etlichen Plastiktüten bepackt, vor einem Restaurant pausieren und Erholungsbier trinken. Wir brauchen auch eine Schlepppause und trinken auch ein paar Abkühlungen. Leicht angeschickert versuchen wir möglichst gradlinig wieder die Boote zu erreichen 🙂 .

Annika und Julita finden Freunde von der Hitch-Hike Heidi.

Abends laden uns Christian und Christine zu einer Fanzösischenkäseplatte ein. Lecker. Unser Rotweinkanister wird immer leerer.

Fast vollständig leeren wir den Karton bei der Abendweinrunde auf dem Steg mit den Crews von Thor, Hitch-Hike Heidi und Mer Goe.

Nette Gespräche – Tolle Atmosphäre, nun ja , Sternenhimmel, im Hintergrund spielen auf einem französischen Schiff Franzosen Gitarre und singen dazu. Uli, der mit seiner Frau die Runde Kanaren-Karibik schon dreimal gesegelt ist, erzählt von seinen Erinnerungen. Dazu gibt’s Rotwein und strahlende Augen. Die Kinder hören an Bord mit den beiden Zwillingen aus Kiel Hörspiele und freuen sich über die Muffins.

 

Mai.′ 11 16

Es gibt viel zu tun an Bord. Ich hab kaum Zeit Fotos zu machen bzw. hochzuladen… 🙁

Die ewig langen To-Do-Listen machen mich fertig, dabei ist’s doch nur son winziges Boot.

Nach und nach wir ein Punkt nach dem anderen abgearbeitet.

110407-003110403-007Die Kleine malt geduldig den Kiel an und Papa schraubt den neuen Krümmer wieder an die Maschine…..
Am Anfang der Ferien fertigen wir Schablonen an, laminieren den hintersten Kielbolzen, bauen ne Kiste für die Insel, malen Antifouling, der Zelt-Haase macht unsere Kuchenbude, bauen einen Abgassensor ein …. usw. usw.

Zwei Tage später kommt die Röde Orm ins Freie. Wir dichten die Scheuerleiste ab um einen wiederholten Wassereinbruch im Kinderzimmerregal (Vorschiff STB) zu vermeiden. (Julita entdeckte auf einer wilden überfahrt die wasserspritzende Schraube, wenn der Bug in eine Welle tauchte)

bild-005 bild-011Am Ende der Frühjahrsferien tuckern wir mit dem Deutz Richtung Strande um die Röde Orm ins Wasser zu lassen. Sogar das letzte neue Seeventil ist dicht.

Kuddel springt sofort an und schiebt uns gegen die hohe Ostwindwelle in Richtung der Kieler Innenförde. Nach ein paar Minuten fällt dem Käpt’n ein, dass er ja gar nicht die Wellenbuchse entlüftet hat. Die komplett zugemüllte Backskiste wird in die Plicht entleert, der Käptn kriecht in die Kiste und walgt die Buchse durch, bis das Wasser ihm ins Auge spritzt. Die mittlerweile grüngesichtige Crew freut sich, als die Maschine wieder läuft und die Fahrt mit etwas weniger Geschaukel weiter gehen kann.

bild-043 dscn6979dscn6977Wir kommen gut beim PTSK an und arbeiten täglich weiter am Boot. Der Spargel wird gestellt – angesegelt – und wieder gelegt. Es wird noch ein Beschlag für ein 2. Vorstag montiert (Danke Thomas!!!) und ein neuer Windex. Der alte Radrreflektor ist raus geflogen und durch einen Tri-Lens Radarreflektor ersetzt worden. Der Radarreflektor ist n ganz moderner mit Lüneburg Linsen, er hat richtig gut in Tests abgeschnitten. Ein Wermutstropfen hat er aber schon, neulich fragte mich ein Vereinskollege, warum wir den n BH auf’m Masttop hätten… 😉

bild-066dscn6969dscn6972An und unter Deck geht es voran. Im Cockpit wird Teak verlegt (Danke Walter), wir bekommen nu keinen nassen Hintern mehr und das Wasser läuft unter uns ab.

Auch die Kopfschmerzen beim segeln sind endlich vorbei. Durch ein paar Klappen vor dem ehemals offenem Regal, fliegen die Bücher, Funkgeräte, Becher und Ferngläser einem nicht ständig gegen den Kopf. Eine Minipumpe holt nun auch den letzten Tropfen Wasser, nach einer stürmischen überfahrt aus der Bilge – Vorher musste der Käptn immer bäuchlings mit ausgestrecktem beschwammten Arm die Wasserreste aus der hintersten Eckse wischen *stöhn*.

dscn6975Nach ein paar kleinen Änderungen, Verstärkungen und Verbesserungen hat Zelt-Haase unsere Bimini – Kuchenbude – Kombination fertig gestellt. Wir sind begeistert!

 

Over und aus!

März.′ 11 20

Der Erste und der Käpt’n müssen sich mal um Kuddel (den Diesel) kümmern. Kuddel hat Probleme mit der Abgasentsorgung, zeitweise pustete er etwas seitlich raus. Die Dichtung aus Gun Gum hält nicht ewig. Ein neuer Krümmer und ein Mischknie ist schon besorgt, aber erstmal muss das alte Zeug runter.

Der Erste ist äußerst biegsam, klein und dünn und kann somit in jede Ecke des Motorraums kriechen… 🙂

Hat er gut hinbekommen. Die drei Schrauben vom Krümmer gingen gut los und der Anschlussschlauch zum Wassersammler auch.

httpv://www.youtube.com/watch?v=2P8NjdIy0_M

Nach dieser Aktion fühlte sich der Erste wie „Johann“ von „Das Boot“.

Leider ist der Abstand zwischen Mischknie und Wassersammler zu klein um dort in den Schlauch den geplanten neuen Temperaturfühler einzusetzen. Ich brauche noch ein kurzes Zwischenstück hinter dem Krümmer um das Mischknie ein paar cm höher zu legen.

Sollte aber klappen, so dass die Sache in nächster Zeit wieder montiert werden kann.

 

Over und aus!

Okt..′ 10 14

Leider ist es mal wieder soweit. Die letzten schönen Tage nutzen wir um das Schiff ins Winterlager zu bekommen.

dscn9248Erstmal muss das alte Motoröl raus und erneuert werden. Eine Anfrage in Richtung Getriebeöl erzeugte einen gähnenden Hall – oh je – fast nix mehr drin. Sollte ich des öfteren mal checken. Zum Glück braucht der Yanmar YSE8 kein besonderes Getriebeöl. Man kann einfach das Motoröl benutzen (10 W 40 oder 20 W 40 – je nach Außentemperatur)

Auch der Mast muss wieder ins „Regal“. Es klappte diesmal wieder 1a. Is ja auch logisch, bei den klaren und exakten Absprachen, die beim Mastlegemanöver herrschen:

httpv://www.youtube.com/watch?v=QFJels5kYK0

Wir brauchen ab diesem Jahr nu einen Menschen mehr zum Mastlegen: Eine/r am Kran, eine/r am Mastfuß, eine/r an der Rollanlage und eine/r trägt die Verantwortung. Die Rollanlage kam im Frühjahr dazu.

Alles Riggmaterial liegt jetzt sicher im Mastenlager bzw. im Keller und wartet auf die nächste Saison.

dscn9244 dscn9252Die Kinder waren während der Wartungsarbeiten sehr gut mit den einheimischen Lebewesen beschäftigt, das Wasser war klar – die Tiere hatten keine Chance zu entkommen.

Over und aus!

Apr..′ 10 08

dscn6836 dscn6844 dscn6851Wieder haben wir einen wunderschönen Tag in der kalten, windigen Scheune unterm Boot verbracht. Wie war eigentlich das Wetter? – Hat jemand raus geguckt?
Im Schein des Neonlichtes haben wir die Abgasanlage des Yanmar YSE-8 unter die Lupe genommen. Der Krümmer muss wohl mal neu – Wir haben beschlossen, dass aber erst im Wasser zu erledigen. An den drei Schrauben des Krümmers habe ich aber schon mal gedreht – die lassen sich lösen – super. 🙂

Die Motorbatterie hab ich mal provisorisch mit Gurtband befestigt. Demnächst kommt da n Schnellverschluss ran.

dscn6855 dscn6857Die Luke ist auch wieder drin – so ganz offen geht’s ja nicht – Löcher in Schiffen usw… hatten wir ja schon. Nun hat die Luke auch ne Hutze. Damit man besser schlafen kann… 🙂 – Und das Acrylglas länger hält.

Das letzte mal wurde geprimert und lackiert. Morgen kommt Antifu rauf und ich machen mich mal an die Wasserversorgen. Der neue Spitztank muss rein. Die Kinder brauchen ja Unmengen an Süßwasser – dann wird’s wohl reichen (65L).

Okt..′ 09 18

Immer wieder steckt eine nahezu „geniale Logistik“ (Zitat des 1.)  hinter der alljährlich wiederkehrenden Prozedur. Der Kahn muss ausm Wasser und an Land.

Nun ist es ja so: Das Schiff liegt in der Schwentine und die Scheune steht in der nähe von Strande.

– Mit zwei Autos nach Strande, eins wird dort stehen gelassen
– Mit einem Auto zum PTSK
– Schiffsüberführung vom PTSK nach Strande
– Mit dem Auto von Strande zum PTSK
– Mit beiden Autos nach Hause

Heute hat dieser ausgeklügelte Plan mal wieder bei bestem Wetter reibungslos geklappt!
In Strande haben wir uns noch von der Kuchenbude getrennt und schonmal das Heißgeschirr gebracht. Der Motor und das Klo wurde eingewintert. Morgen darf der Motor deswegen auch nicht wieder gestartet werden. Alles muss per Handarbeit klappen.

Danke Piet!

Morgen geht’s weiter mit Teil II. Das Schiff muss per Trecker von Strande in die Scheune.

Over und aus.

Okt..′ 09 13

Vor dem Winter und vor der Überfahrt nach Strande muss der alte „Schmierkrams“ aus der Maschine raus, ich möchte nicht so gerne das sich der ganze Sott über Winter absetzt. Also im Winter neues Öl rein.
Bei dem YSE8 mache ich auch gleich 2x hintereinander Ölwechsel. Der Motor hat keine „richtigen“ Ölfilter sondern nur einen drehbaren Öl-Spaltfilter, den man einmal im Jahr ausbauen sollte um ihn mit Waschbenzin zu reinigen. Von der normalen Ölabsaugpumpe mit Kolben, mit der das ÖL gepumpt wird, habe ich mich schon länger getrennt – das war n echter Schmierkram. Ich benutze nur noch ne Vakuumkugel – Das ist ne saubere Sache (fast).

Over und aus.

Apr..′ 09 27

Mit der Lichtmaschine an dem Motor (Yanmar YSE 8 ) unser Shipman 28 war ich noch nie so richtig glücklich. Sie drehte sich immer wunderbar, nur lud sie nie. Erst dachte ich die Lima wäre hin, aber der Boschdienst behauptete etwas anderes. Also können es nur gammelige Kabel oder der Regler sein. Da ich sowie einen Hochleistungsregler wollte, musste der Alte raus und der Neue eingebaut werden. Nach einigen Elektrikbüchern (Elektrik auf Yachten), emails an Kai Uhrig, Uli, Matthias und Palstek hatte ich es dann endlich raus. Das Geheimnis der Klemmenbelegung meiner Lima (Hitachi LTI 25-21 (12V)) war gelüftet. A = Ladeausgang + = B+,  E = Erregerspannung – (anzuklemmen an Masse),  F = Erregerspannung + und N braucht man nicht. Die Lima ist positiv geregelt, das wurde mir auch gesagt, also stand dem Hochleistungsregler nix im weg. Allerdings MUSSTE der alte Regler raus.

Uli und ich haben uns zwei Tage lang die alten Kabel um die Ohren geschlagen und alles was mit Lichtmaschine und Regler zu tun hat rausgeschmissen. Diese Radikalkur machte mir echt Bauchschmerzen. Einfach alles rauszuscheiden, von dem man nicht so richtig weiß, was es macht und wozu es gut ist… Und tatsächlich am Ende des ersten Tages lief…. gar nix … 🙁

Es wurde dunkel und es war nix zu machen. Ich grübelte die ganze Nacht…. „…Irgendwie kommt mir die Trenndiode spanisch vor – vielleicht ist die falsch angeschlossen…“ – Tatsächlich – Am nächsten Tag versuchte ich es ohne Trenndiode – es klappt… – Ja – aber warum???? – Und außerdem brauch ich doch die Trenndiode um meine drei Batterien unabhängig zu laden.

Kai Uhrig schrieb dazu: „… dann haben Sie eine Lichtmaschine, welche eine Spannung an B+ benötigt, um zu starten. Entweder Sie arbeiten mit einem Relais oder Widerstand, oder Sie installieren unser PSR (Pro Split Relais) oder…„.

Matthias brachte mir den PSR vorbei. Ich baute ihn ein und alles war wunderbar.

Ein kleiner Wermutstropfen blieb allerdings. Da das PSR ein elektronisches Trennrelais ist, ist es leider ohne Stromversorgung nicht möglich alle drei Batterien per Solarzelle zu laden. D.h. die Solarzelle lädt jetzt „nur“ die Verbraucherbatteriebank. Reicht aber völlig aus.

Over und aus.

Apr..′ 09 21

Auf meiner Wartungsliste stand dieses Jahr auch ganz oben der Motor (Yanmar YSE-8). Besonders die Spritregelung und die Schläuche.
Langsam aber stetig zwängten sich diverse Tropfen durch die maroden Leitungen und die Einstellschraube für die Dieselzufuhr … Die Ölaufsaugtücher gehen langsam zu Ende.

motorwartung1War ne ganz schöne Sauerrei. Aber jetzt ist alles erledigt. Hoffe ich. Mal sehen wie sich das Ölsaugtuch nach einer Woche zeigt.

1 – Kühlwasserschlauch, 2- Dieselfilter, 3- Dieselzufuhr, 4- Dieselrücklauf, 5- Dieselzufuhregler

Jetzt müsste man nur noch den ganzen Dreck von den Fingern kriegen.

Over und aus!

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