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Juli.′ 14 15

Trotz Jules Humpelfuß schaffen wir es, das Schiff zu beladen (die Lademarke stößt an ihre Grenze). Es wird an nichts gespart, der Kater (Konrad) tritt mit dem ersten Schritt an Bord in die Katerwiedereingewöhnungsphase ein. D.h. drei Tage kein Landgang nur Wasser und Katzenfutter – keine Lebendnahrung.


Um halb neun schaffen wir es abzulegen. Und 90 Min. später fällt der Anker in der Strander Bucht. Der Kpt. hat mit Absicht den unruhigsten Ankerplatz in der ganze Kieler Förde ausgewählt – es gibt also auch eine Crewwiedereingewöhnungsphase.
Schaukel und aus.

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Mai.′ 14 30

Um halb sieben gehen Julia und die Skipperin der Zuversicht Brötchen holen. Weil der Hafen so voll ist und die Brötchen bestimmt ausverkauft sind, wenn wir später gehen. Dann wird gefrühstückt und abgelegt. Die Röde Orm versucht recht verzweifelt mit ihren 8 PS die ca 70 Tonnen schwere Zuversicht vom Pier wegzuziehen.. Aussichtslos. Also tuckern wir allein aus der Hafeneinfahrt, direkt ins Ankerfeld gegenüber wo wir längsseits der Godtur einen Kaffee bekommen.

Die beiden Kinder wagen es und springen in das kühle Nass. Tatsächlich. Nach einem kurzen Stopp in Schleimünde zum Zwecke des Skippershuttles von der Zuversicht zurück aufs heimatliche Familienschiff, setzen wir Segel und nehmen Kurs auf Marstal. Alle anderen Kolonnensegler fahren nach Flensburg zur Aalregatta. Ein wunderbarer achterlicher Wind bläst uns an der dänischen Küste entlang. Wir kommen erholt in Marstal an und finden entgegen jeglicher Prognosen auch noch eine leere Box direkt an Spiel-und Grillplatz. Derselbe wird dann auch gleich bezogen. Die Kinder lassen sich in der Hamsterrolle durchschütteln und wir sitzen inmitten einer großen Menge sonnenverbrannter, strahlender Segler gespickt vom hier und da brennenden Grills und brutzelndem Fleisch. Vor uns der Hafen im Sonnenuntergang, hinter uns singende Dänen.
Over und aus

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Mai.′ 14 29

Der Wettergott bekommt Respekt, am nächsten Morgen scheint die Sonne und der Wind nimmt ab. Wir laufen aus und holen Chrischan von der Kogge ab. Er braucht ein Shuttel nach Maasholm zur Zuversicht.
Kein Wind. Wir motoren zusammen mit allen anderen Kieler Booten nach Norden. Kuddel fühlt sich wohl.
Um 21h kurz vor Sonnenuntergang machen wir an der Zuversicht fest. Die Currywurstbude, die seit 19h geschlossen hat, verkauft uns drei Weltklasse Currywürste mit Pommes.
Die Kinder verschwinden auf den Spieli.
Curry und Pommes

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Juli.′ 13 23

DSCN3519Laute Schleifmaschinengeräusche aus der Richtung des Unterwasserschiffs der Hitch-Hike-Heidi wecken uns. Wir locken den Kpt. Hitch mit Kaffeeduft (keine Ahnung, wie er das durch die Gasmaske riechen konnte) und frischen Brötchen zum Frühstück an Bord der Röde Orm. Es geht schon wieder los… Kaum beginnt es etwas zu schaukeln, fängt er wieder an von langen Seereisen und weißen Stränden zu reden. Toller Kerl – Wird Zeit, dass er unter seinem Dampfer wech kümmt.

Wir verabschieden uns und lassen uns die Schlei Richtung Ausgang pusten. In der Olpenitzbucht liegt die God Tur vor Anker. Wir gehen längsseits und trinken gemütlich Kaffee. Die beiden Kapitäne machen Pinta, das Schlauchboot klar und motoren bei Starkwind an Land, um Hasen für den Grill zu jagen. Doch der Landgang fällt enttäuschend aus. Nix zu machen hier. Also zünden wir mal wieder die Kohlen an und braten die restlichen Holzfällersteaks. Ein letzter, etwas verregneter Abend auf See.

Over und aus.

Juli.′ 13 22

Wir sind mit Kpt. Hitch-Hike-Heidi in Grauhöft verabredet – Leinen los und ab nach Grauhöft. Er macht Urlaub beim Boot – also eigentlich unterm Boot und auch nicht im Wasser, sondern am Wasser – zusammen mit seinen Makita- und Festofreunden. Dabei ist er in einen weißen schicken Anzug eingepackt und trägt eine Gasmaske – hübsch. Der Abdruck der Maske bleibt wahrscheinlich nun lebenslang ins Gesicht geprägt.

Wir haben Kpt. Heidi kaum erkannt und sind echt erschrocken. Der Kpt. denkt, den kriegen wir nur mir Grillfleisch und Bierchen wieder auf die Spur. Gesagt getan. Wir kaufen fürs Abendbarbecue ein und schleifen den Kpt. Heidi anschließend unter lautem Protest von seinen Werkzeugen, Glasmatten und Epoxyspachteln wech. Nach einem kurzen Duschabstecher (Aceton – Benzin – Mischung) wird er ins Cockpit der Röde Orm gesetzt und mit Bierchen und Fleisch versorgt. Er blüht völlig auf und fängt an von der Karibik zu haluzinieren… – Schön.

Over und aus.

Juli.′ 13 21

Es ist Sonntag, wir motoren durch den Alssund in die große Stadt – Sonntag *stöhn*. Zum Glück gibt es aber die tollen „alle dagen 8h-22h“ Schilder auf dem Supermarkt. Wir können also unser gesammeltes DK-Leergut noch an den Mann bringen und die restlichen Kronen in Grillfleisch und Dosenbier umsetzen. Der Kpt. ist glücklich.

Die erste Offiziöse will unbedingt noch – zum Abschluss – ein echtes dänisches Eis essen. Mit allem – das volle Programm. Guff, Monstewaffel, Schokoschaumkuss, Kugel UND Softeis. Der Kpt. konnte gerade noch rechtzeitig eingreifen und die erste Offiziöse von Stor auf Lille runterhandeln.

In dem Supermarkt kauft die erste Offiziöse noch ne 2 Liter Packung Eis… An Bord der God Tur wird das Eis dann auf ner Waffel verdrückt.

Dem Kpt. war das nu n kleinen Tick zu viel dänisches Abschiedseis. Die erste Offiziöse freut sich aber schon auf das Zu-hause-begrüßungs-eis.

Mal sehen, ob wir morgen hier los kommen.

Eis und aus.

Juli.′ 13 15

Wir verholen uns von Troense nach Thuröbund in die Ankerbucht.

Julita hat das Gleiten mit Pinta geübt, sie hat sich erst nicht getraut und dann Mut gefasst. Nun saust sie ständig mit Vollgas über die Bucht. Noch halten wir den bösen Blicken der Nachbarankerer stand… 😉 – Vor ner Weile hat der Kpt. noch selbst über die motorenden Kinder gemeckert… Aber wenn nun die eigene Matrosine stolz wie Oscar über die Bucht zischt… Naja – da kann man ja ma n Auge zudrücken, oder?

Die Sonne brennt. Wir erobern den schattigen Wald. Die Baumschaukeln werden bestiegen und über tiefe Schluchten geschaukelt. Abenteuer pur – der Kpt. gibt Anschwung. Wir finden ne Menge Himbeeren, lecker.

Die Kühle des Waldes hält nicht lange vor. Als nächstes müssen wir uns im Wasser abkühlen. Wir schrubben einen völlig zugesch… Möwensteg wieder sauber und baden von dort aus. Das „privat“-Schild glänzt nun auch wieder. Es gib ne Menge Krebse und Seesterne zu erschnorcheln – Super.

Am Abend kommen SY God Tur und SY Farvel auch in die Ankerbucht. Wir legen uns ins Dreierpäckchen und grillen was die Kohlen hergeben. Der Wind dreht auf Ost – es muss schwer sein, für die in unserem Windschatten ankernden, das auszuhalten..

Over und aus.

Juli.′ 13 12

Die Reuse ist weg. Oh Gott. Wir müssen dringend in einen Hafen und Ersatz beschaffen.

Da hat wohl sich heimlich in der Nacht der Fischer die Reuse wieder geholt, oder des Kpts Spezialknoten war doch nicht so dolle.

Schade.

Wir beschließen noch mal den Hafen Nyborg anzulaufen. Gaaaanz bis zum hintersten Ende fahren wir durch – geradeaus – direkt in die freie Box. Die Münzwäscherei ist 100m weg. Der Netto 150m. Wir erledigen alles in einem Abwasch. Die Getränke schaffen wir direkt mit den Einkaufswagen bis vor das Schiff. Nach 2 Std. haben wir eigentlich schon wieder genug von dem Hafen. Wir laufen aus. Kurs Süd. 10sm weiter probieren wir die Ankerbucht bei Elsehoved aus. Hübsch. Sand. Sundowner. Pitabröd mit Hack.

In der Ankerbuchbeschreibung steht drin, dass man hier ganz gut Fisch fangen kann. Die Köder gehen über Bord und der Kater fast mit. Alle 5 Min. kontrolliert der Kater das Angelgeschirr auf Frischfisch. Er zupft mit der Pfote an der Angesehne, zeitweise beißt er auch mal rein. Scheinbar hat Enno den Kater auf angeln trainiert. Er bewacht die Angelleine jedenfalls schon mal ganz gut. Wenn der Kpt. und die Matrosine den Köder allerdings neu ausbringen, muss einer immer den Kater festhalten, damit ich nicht aus Versehen mit ausgebracht werde – Son quatsch. Die kennen sich scheinbar gar nicht so richtig mit Fisch aus. Sobald der Fisch an der Oberfäche ist, muss man sofort zupacken. Sonst isser weg. Anfänger. Im Zweifel muss man halt mal son kleinen Wasserkampf mit sonem dicken Dorsch durchstehen – Hab ich von meiner Mama gelernt. Die ist immer zum Fischer geschwommen und hat sich n Fisch abgeholt..

Ach ja – wir fangen natürlich nix.

Kater und Fisch.

Juli.′ 13 10

Morgens liegt Kater Konrad wieder im Cockpit in der Sonne. Er hatte wohl ne bewegte Nacht, er schläft den ganzen Tag tief und fest. Zum Frühstück bequemt er sich allerdings noch an den Tisch – essen geht vor schlafen. Wir erledigen Hafenfacilities: die Dusche, der Spielplatz, der Marineshop und der Supermarkt werden besucht. Der Käptn repariert das defekte AIS, leider stellt sich heraus, das die Antenne oder das Kabel im Mast kaputt ist und nicht die Steckerverbindung. Mit der Antenne des Funkgerätes läuft das AIS nämlich 1A.

Wir legen ab, setzen das Vorsegel und rauschen vorm Wind den großen Belt hinunter. Lange vor der Brücke überlegen wir, durch welchen Brückenabschnitt wir wohl passen, zählen, Fernglas zur Hand. Mit 15m sind wir auf der sicheren Seite. Kurz vor der Brücke sucht Julita die Angel raus und der Käptn, Julita und Kater Konrad warten gespannt auf einen anbeißenden Fisch. Doch leider verlieren sie nur den Harken. – den Letzten – Grummel. Wir müssen uns dringend ein anderes Anglergeschirr zulegen – finden der Kpt. und die Matrosine – die erste Offizöse ist sich da nicht so sicher…

Wir ankern in der Nyborgbucht, vor der Mühle. Wenn man nach links, die Industrie im Rücken, auf die Landschaft guckt, ist es eine wunderschön idyllische Ankerbucht, leider guckt man dann auch genau in die Sonne… Der Käptn lädt zu einer Ruderfahrt über die Bucht ein. Wir steigen also ins Beiboot und lassen uns rudern. Hierhin und dorthin und plötzlich sind wir in einer Strömung.. also ins Zeug legen, um wieder raus zu kommen. Sieh mal dort ein kleiner Strand! Dort rudern wir hin, um uns auszuruhen. Der Strand ist von Möwen bewohnt. Lauter kleine Möwenfußabdrücke im Sand. Und wir finden Strandgut – ein neues Anglergeschirr!! Eine wunderriesengroße schöne Reuse. D.h. wir ändern also ab jetzt unsere Angelstrategie. Jeden Abend am Anker wird die Reuse versenkt – super Idee – total entspannend. Wir entknoten und entalgen das gute Stück und schleppen es zum Schiff. Na das gibt Fisch, die nächste Woche! An Bord macht der Käptn Feuer im Cobb, sien Fru das Grünzeug dazu. Bier und Rum, naja und Limo und Wasser. Tze.

Sonne und Satt!

Juli.′ 13 09

Der Wind hört auf, die Sonne scheint wieder. Der Anker hat tatsächlich bei dem kräftigen Wind durchgehalten. Das Brot ist alle. Es gibt Müsli – ist ja auch letztendlich nur ungebackenes Brot…

Frisch gestärkt und reichlich ausgeschlafen wollen wir weiter nach Süd. Der Anker hat sich so richtig tief in den Mud vergraben… Lag wohl am starken Wind… Die Kette steht senkrecht über dem Anker, Blasen steigen auf, aber nix passiert. Jule gibt ein bisschen voraus und dann bricht er aus. Der Kpt. spült fleißig.

Ein halbes Stündchen motoren, um die Batterien zu stärken, dann geht’s um die Nordspitze raumschots bergab. Kurs Kerteminde. 6,5 Kt. – Rauschefahrt mit Vollzeug.

Der Netto in Kerteminde hat bis 22h auf. Wir sind aber schon um 18h fest. Also kein Problem, für einen Großeinkauf.

Kater Konrad geht streunern und die Crew wird mal wieder nervös, als es dunkel wird. Zum Glück kommt er noch mal zum Fressen nach Hause und macht sich dann wieder auf und davon. Auf einen Nachtspaziergang.

Over und aus.

Juli.′ 13 08

Es ist sehr schwierig, sich ein Brot zu schmieren, wenn man nach dem Frühstück keinen Hunger mehr hat. Es widerstrebt dem Kpt. und der Matrosine sehr. Die erste Offiziöse kann dies gar nicht verstehen, muss wohl der Mutterinstinkt sein. Allerdings lässt der Kpt. sich überreden, die Segeltagesbrote mit einer Streichfettschicht zu überziehen, das erinnert ihn dann eher an Ölwechsel oder Ölleitungstausch usw.

Plötzlich rennt der Kater zum Niedergang und knurrt den Trecker an – der Müll wird abgeholt – Mein Essen – Mein Essen, lass meine Fresstonne stehen.

Wir wollen los. Das Deck wird noch geschrubbt, der Wassertank gefüllt und die Selbststeuerung (Anton) wieder an die geradegebogenen Pinne montiert.

4-5 Bft. aus West. Bedeckt. Naja – nicht optimal aber wir kommen flott voran. Nach Süden. An Samsö vorbei bis nach Korshavn.

Wir ankern bei 5 – 6 Bft. Der Bügel hält. Der Heckanker wird als Reitgewicht an einem großen Schäkel an der Kette heruntergelassen, damit auch der Kpt. gut schlafen kann.

Irgend ne Dose reißen wir noch auf und machen die warm. An Land wollen wir bei dem kalten Wind nicht mehr.

Uuuund… Es gibt wieder Bier!!! Der Kpt. trinkt eins. Ein paar Blogbeiträge nachreichen.

Julie liest noch ihr „die Schule der magischen Tiere“ Buch, was ihr Thomas gestern mitgebracht hat, durch – stöhn… In zwei Tagen. Wir brauchen dickere Bücher. Julie weigert sich hartnäckig auf E-Books umzusteigen.

Over und aus.

Juli.′ 13 04

Wir verlassen Samsö und segeln wieder nach Tunö rüber, dort findet seit gestern das FSM treffen statt. Nun kommt auch die Röde Orm dazu. Wir schmeißen den Anker in der perfekten sandigen Ankerbucht. Der Kpt. springt gleich Hals über Kopf hinterher und überprüft den Sitz des Bügelankers. Alles ist gut.

Wir wollen noch schnell mal Ölwechsel machen, leider stellen wir fest, dass Kuddel die Hälfte seines Altöls schon unter sich entleert hat. Wir suchen die Ursache, werden aber nicht so recht fündig… Komisch. Alles wird geputzt. Das Öl gewechselt und Neues eingefüllt. Kuddel behält es nun bei sich… Der Kptn. muss dies wohl mal beobachten.

Nach dieser Aktion geht der Kptn. ein zweites Mal über Bord – diesmal mit ner ordentlichen Portion Shampoo.

Die Flottille der Odysseus ist ebenfalls im Hafen. Bruno schickt ne SMS: Der Grill ist klar.

1a – Wir machen das Beiboot klar und gehen an Land. Wir grillen unsere Pitabrote und füllen sie mit gebratenem Hack und Salat. Ein Spezialrezept der God Tur. Lecker. Ein super netter Abend, der im Cockpit der Odysseus ausklingt und bis zum nächsten Morgen andauert.

Over und aus.

Juli.′ 13 02

Wir verabschieden uns von der God Tur und umsegeln die Nordspitze von Samsö (ohne Motor). In Langör kommen Röde Orm und Odysseus fast zeitgleich an.

Das zweite mal, dass unser „Bügel“ nicht auf Anhieb hält. Total verkrautet ist der Grund in der Langör Bucht. Nach dem zweiten Versuch klappt es aber.

Die Odysseus kommt längsseits. Nach dem Wettercheck (Boen 7) und dem schlechten Ankergrund verwerfen wir die Ankeridee und verholen uns in den Hafen. Wir brauchen auch mal wieder ne Waschmaschine.

Der Begrüßungskaffee wird in den sicheren Hafen verschoben.

Die Röde Orm muss sich neben ein rabenschwarzes Schiff mit rabenschwarzen Segeln legen. Uhhh – gruselig. Kater Konrad ist aber trotzdem neugierig und inspiziert das schwarze Schiff. Der Kpt. bekommt n Rüffel und der Kater muss wieder von Bord.

Der Kpt. muss sich abreagieren – wir grillen.

Vier Crews (Odysseus, Mallemuck, Klulli und Röde Orm) versammeln sich am Strand und grillen auf dem Expressgrill der Odysseus (eine Wurst in knapp 15 Sek.) was das Zeug hält.

Der Kpt. hat den schwarzen Kahn über die schwarze Wurst schon wieder ganz vergessen.

 

Schwarz und Wurst.

Juli.′ 13 01

Schon wieder kein Wind… Diesmal so richtig – nicht. Unsere Durchschittgeschwindigkeit beträgt 1,8 Knoten, wobei auch manchmal 0 auf dem Display erscheint. Hinter uns taucht ein runder Kopf aus dem Wasser, ein Jubelschrei: Ein Seehund.

Der Schrei hat ihn wohl erschreckt, er taucht ab. Schwimmt uns aber noch ein Stück hinterher. Vor Tunö sehen wir Schweinswale springen. Langör ist uns zu weit, wir steuern die Ankerbucht in Tunö an und treffen Bruno und Rose-Marie von der Abraxas. Ab Mittwoch ist hier ja großes FSM treffen. Annika spring mit Bikini und Flossen ausgestattet mutig in die Fluten von der Pinta aus. Julita und Julia paddeln an Land, sammeln Steine, bauen Steintürme und üben ditschen. Am Abend machen wir noch einen gemeinsamen Landspaziergang in den völlig überfüllten Tunöischen Hafen. Bis gestern ging das Jazzfestival auf der Insel, der Jazz ist schon abgereist, das Publikum zeltet noch.

Vorerst ist unser letzter gemeinsamer Abend mit der God Tur, also holt Christian noch seine Schifferklavier heraus und beglückt einen Teil seiner Zuhörer mit musikalischer Kunst.

Morgen wollen Uli und Christian weiter nach Norden – Richtung Schweden.

Die Röde Orm plant, nach Langör zu segeln.

Over und aus.

Juni.′ 13 30

Die erste Offiziöse verlässt noch vor dem Aufstehen das Schiff um Annika aus Kiel abzuholen. Julita und der Kpt. haben nun den Auftrag irgendwie die Röde Orm nach Julesminde zu segeln. Kein Problem. Wir sperren den Kater ein und legen ab, damit er nicht kurz vor dem Ablegen noch abmustert.

Kein Wind. Wir motoren bis Fredericia und können dann mit schlappen Segeln etwas dümpeln. Die Zeit wird lang. Julita versucht durch diverse Zeitvertreibungsvorschläge die Crew bei Laune zu halten. Angeln, 66 spielen, Geschichten vorlesen, Witze erzählen und natürlich in der Sonne rumliegen.

Wir erbeuten wieder mal keinen Fisch, obwohl wir doch echt langsam über diverse Riffe segeln. Muss am Unterwasserschiff liegen. Heute muss wohl wieder das Schwein in der Kühlbox herhalten.

Wir legen an der God Tur in der Ankerbuch bei Julesminde an. Christian und der Kpt. bereiten das Beiboot und den Cobb vor, um die Kielfahrer wieder an Bord nehmen zu können. Der Kpt. fährt an Land und holt Frederik, Julia und Annika ab. Leider bringen sie so viel Staumaterial mit, dass der Kpt. alleine mit drei Dieselkanistern an Land sitzen bleiben muss und das Dingi zurück zu dem Ankerverbund tuckert.

Annika rettet ihn und holt ihn auch zum glühenden Cobb an Bord der God Tur.

Christian serviert einen

Sun und Downer.

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