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Aug.′ 18 07

Ankerbaustelle

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Wir bleiben am Anker, bzw. die Hitch bleibt am Anker und die Røde Orm bleibt vertäut.
Die Sonne scheint auch weiter vom Himmel – ein Bad kühlt gefühlt alle 30 Min. die Besatzung ab.
Auf dem Nachbarschiff fängt es an zu rascheln. Der Kpt. der Hitch wühlt verträumt in seiner Schraubenkiste.
Der Kpt. kann diese Nichtstuerei auch nicht ab und beginnt zu rödeln. Er kramt in seiner Beutekiste – als erstes bekommt er die Klappdecksaugen in die Finger. Schrauben suchen – Bohrer einspannen – aber Moment. Der Kpt. der Hitch überprüft die Baustelle – ist das auch mittig? – kann das auch nicht klappern? – was machst du mit den wertvollen Teakspänen?
Puh – aus dem Blickwinkel hat der Kpt. das noch gar nicht betrachten – einfach drei Löcher bohren geht echt nicht.
Nach langem hin und her hängt das Ding perfekt ausgerichtet am Travellerbalken.
Die Baustelle wird Staubbefreit und überpoliert.

Und dann geht es weiter – Kpt. Hitch schnappt sich den Schleppgenerator der Røde Orm – Eine Glühbirne kommt ran und durch einen leichten Dreh zwischen den Handflächen des Kpt. Heidi leuchtet die Lampe strahlend hell – Watttt – Das Ding geht ja doch – Es muss halt nur belastet werden – einfach nur Spannungmessen wenn es sich dreht klappt nicht.
Wahnsinn.
Es dämmert – Das Fleisch wird präpariert – der Cobb glüht.
Braten und aus.

Aug.′ 18 06

Stahl und Fels

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Die Werft fängt an zu rattern. Stahl auf Stahl – jawoll. Der Kpt. denkt – so muss das sein, wenn man neben der Werft liegt. Man wird durch den lieblichen Klang von schepperndem Stahl geweckt. Im Halbschlaf sieht man noch die Funken des Brenners sprühen – schööön.
Doch dann, als er seinen Kopf aus der Lucke steckt, wird er auf den Boden der Tatsachen zurück geholt – es ist doch nur eine schnöde Baustelle, auf der sich ein Bagger mit seinem Pressluftmeißel mit einem Betonklotz beschäftigt.
Den Kpt. drängt der Aufbruch zum Yachthandel – Kpt. Heidi kommt natürlich mit. Die Öffiziösen düsen in der Stadt rum.

Für die Røde Orm gibt es zwei klappbare Decksaugen für den Travelerbalken zum einpicken und gegen schmerzhaftes Schienbeinverletzungsgeschrei. Die Hitch-Heike-Heidi bekommt eine neue Opferanode – extrastromlinienförmig und extragünstig.
Die Kptns. nehmen Kurs zum zweitwichtigsten Laden in dieser Stadt – Imerco. Hier gibt es echt cooles Zeug. Vor allem ein Messig-Besteck, dem der Kpt. schon lange Zeit hinterher träumt. Auf ein echtes Seeschiff gehört auch echtes Messig-Besteck – das muss so – das ist schiffig. Zugegeben an Land würde es etwas kitschig aussehen – als würden man von goldenen Löffeln essen oder so. Aber auf See gehört es einfach zum Stil. Außerdem lässt es sich nach einem Grillabend wieder gut auseinander sortieren – genug gerechtfertigt. Die Damen fangen die Kptns. wieder ein.
Leinen los. Mit der Strömung kreuzen wir mit sagenhaften 3,6 sm in die nächste Ankerbucht. Kreuzen mit der Strömung macht richtig Spaß – der Winkel wird unglaublich gestreckt. Der Kptn. versucht aber immer noch mehr aus der Kreuz rauszuholen – die kleinen Ecke da vorne – da geht noch was – Nein geht es nicht…. Das Echolot piept, die Zahlen werden rapide kleiner – der Kpt. reißt das Ruder rum – die Røde Orm lässt das Festland erbeben und verschiebt die Insel Thuröbund um ein kleines Stück nach Osten. Was war das? – fragt die erste Offiziöse – Da war ne Insel im Weg – sagt der Kpt. ziemlich verstimmt.
Die nächsten Kreuzschläge werden vorsichtiger gehandhabt.
Der Anker fällt in der Bucht. Die Kptns. begutachten den Kiel der Røde Orm. Etwas Gelcoat hat sich die Insel genommen.
Ein Schnapes auf den Schreck und einen weiteren Eintrag in die ToDo-Liste für das Winterlager – „Felsenreste am Kiel durch Gelcoat ersetzen“.
Grillen am Anker und aus.

Aug.′ 18 03

Quaderfische

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Die Sundownerpartys in diversen Hafenspelunken verschieben die Abfahrtzeiten am Morgen immer drastisch nach hinten. Reise – Reise ruft es das erste mal um 9h – aber um 12h wird der Ruf erst erhört – obwohl es schon seit 2 Stunden schön aus NW weht.

Es ist ja klar…. wir legen ab – setzen Segel und der Wind schläft ein. Fast – ein bisschen SW hilft uns bis zur Südspitze von Samsø – ab dann kommt der Wind aus Süd. Wir kreuzen und kreuzen und kreuzen und motoren – mal wieder. Nyborg rutscht in weite Ferne – dafür kommen die Makrelen dichter – 2 ordentliche Dinger schaffen es ins Cockpit und werden zu Filet verarbeitet.

Noch auf See kommen sie in den Backofen – Die erste Offiziöse sagt, die Fische hätten ja nun fast wenige Gräte gehabt, ich solle sie noch jetzt noch in so praktische Quader scheiden – Nix da.
Wir segeln ab Romsø in die Kerteminder Bucht hinein und schmeißen den Anker vor dem Strand – hält wieder bombig.
Morgen soll endlich Wind kommen – NW.
Warten auf Wind und aus.

Jul.′ 18 30

Jetty C in Marstrand

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Der Wind hat gedreht und drückt uns mit Seitenwind in die Schäre rein – wie gut, dass wir ne Heckleine ausgebracht haben. Die Crew überlegt, wie sie die Røde Orm aus der Situation unbeschadet herausbringen. Wir entschließen uns, das Dingi klar zu machen und den Bug in den Wind zu drehen – das sollte klappen.

Ein netter Motorbootschwede bietet uns an, das mit seinem Mobo zu erledigen – das spart Puste und kostet beim Rausfahren eine Flasche Sekt mit Kescherübergabe – sehr nett.

Den Sturz in das Marstrandgetümmel können wir nicht ohne Eingewöhnung ertragen. Wir werfen den Anker in einer Bucht und gewöhnen.

Am Nachmittag sind Dieter und Silke (SY Tamora) mit ihrem WoMo da. Das Dingi bekommt heute doch noch seine Luft. Das Ipad bleibt als Ankerwache an Bord und bombardiert uns mit Mitteilungen, falls sich die Røde Orm vom Fleck bewegt. Die Pinta (unser Gummiboot) flutscht mit uns durch ein paar scharfkantige Schären fast bis vor das WoMo von Silke und Dieter. Wiedersehensfreude – Kaffee und Kuchen. Ein Ausflug zur Røde Orm bring die Pinta mit 4 Personen an die Kapazitätsgrenze – keiner traut sich zu Atmen – wo sind die Rettungsmittel? – immer den kürzesten Weg an Land im Blick… 😉

Spanischer Caipiabend auf Jetty C. und aus.

Jul.′ 18 28

 

Die Sache mit dem Mondfinsternisfoto hat gestern nicht so richtig geklappt.
Beim Frühstück macht der Kpt. eine geniale Entdeckung – die Salami lacht ihn an – die erste Öffiziöse reicht dem Kpt. das Ipad rüber – das hat so’ne schöne schwarze Scheiben… Sie ist entsetzt, was dann passiert…

Nu aber nix wie weg – bevor wir hier fest wachsen. Wir wollen noch weiter nach Norden. Marstrand oder so. Der E-Wind treibt uns gut voran – bis er wech ist – Motor an… um uns wütet komischerweise Gewitter… aber es zieht fein neben uns her und berührt uns nicht.
Doppelte Sicherheit – mit den Steinchen hier ist noch zu spaßen. Wir kleben auf unserer Seekarte immer unserer Positionen mit. Funktioniert super.
Nachts soll der Wind einmal im Kreis drehen und evtl. bekommen wir auch noch ne größere Gewitterfront auf die Nase. Wir brauchen ne Ankerbucht, die möglichst rundum geschützt ist. Hättan – Karrsön sieht ganz gut geschützt aus – etwas nördlich von Marstrand.
Die Bucht ist schön flach und der Anker hält sofort. Perfekt.

Der Elch von Fredrik kommt heute in den Backofen.
Nach dem Elchessen wird das Schiff wieder seeklar gemacht, wer weiß schon, was hier heute Nacht noch passiert – sicher ist sicher.
Wieder erstrahlt die Mettwurst am Himmel. 😉
Der Kpt. versucht Ankerwache zu halten – schläft dann aber ein – kein Verlass auf die Leute. 
Der Handyalarm wacht allein durch die Nacht.
Blitz und Donner und aus.

Jul.′ 18 21

Um 12h dreht der Strom im Svendborgsund auf Ostwärts. Ein letztes trauriges Käffchen mit der Suutje und dann legt die Røde Orm ab.

Wir zischen mit 8 Kt. durch den Svendborgsund und dann mit achterlichem Wind und Schmetterling zwischen Langeland und Fyn nach Norden. 

Der Spibaum und der Großbaum werden Bumsfestgezurrt… – Da schlackert nu nix mehr rum – Es läuft.

Der Wind bleibt auf unserer Seite, bis wir auf der Höhe vom Romsø sind. Von jetzt auf gleich dreht der Wind von unserem Vorwindkurs-Südwind auf voll Gegenan-Nordwind. Die ganze Nacht zu Kreuzen ist jetzt aber wirklich zu viel verlangt. Wir gehen um 23 Uhr an der Südküste von Romsø vor Anker. Morgen ab 7h dreht der Wind wieder auf West (hoffentlich) – das passt besser.

Der Kpt. wird in der Nacht von lauten Bässen aus dem Schlaf gerissen – immer diese Motorboote – und tatsächlich ein Kreuzfahrtschiff kommt den Großen Belt herunter… Die Disco findet wohl an Deck statt und beschallt gefühlt die ganze Ostsee – immer diese Rentnerfahrten – das ist nix für den Kpt.

BummBumm und aus.

Jul.′ 18 19

Kreuzen bis der Arzt kommt

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Von Søby nach Lyø sind es eigentlich nur 8sm. Der Dieselehrgeiz siegt, daher kreuzen wir uns nen Wolf…. 20sm sind am Ende des Tages auf der Uhr.

Der Anker fällt in der Bucht vor Lyø.

Es war ein superschöner Segeltag mit 8 – 10 Kt. Wind aber kaum liegen wir vor Anker, dreht der Wind auf und es ist leider nicht mehr so gemütlich. Die kleinen fiesen Wellen machen einen Nachbarankerlieger in seinem Schlauchi ganz schön nass.

Wir verzichten auf einen Landgang. Das Abendprogramm läuft im Ankerpäckchen ab – Der Kpt. der Røde Orm weist den Kpt. der Suutje in das Pfeiferauchen ein. Zu einer anständigen Seefahrt gehört auf jeden Fall n Kpt. mit Pfeife – das finden auch die Damen und die div. Matrosen an Bord.

Rauch und aus.

Jul.′ 18 11

Baumarktsuche

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Diesmal war die Nacht ruhig… kein Gewackel – Ne super Ankerbucht hinter Maasholm.
Trotzdem – die Sonne kennt kein Erbarmen, um 7h blendet sie von Osten durch das „vergessene“ Fenster direkt auf die Nase des Kptns.
Die erste Offiziöse sagt, der Kpt. muss baden – ja gut.
Hals über Kopf in die Fluten – die erste Offiziöse begutachtet das Wasser misstrauisch – alles ist voller kleiner Quallen – Feuerquallen. 
Der Kptn spielt mit den Quallen… soll man nicht tun, auch wenn sie klein, süß und so niedlich sind. Man kann auch nicht mit den Dingern schwimmen gehen – also – kann man schon….
Essig oder Rasierschaum sind natürlich nicht an Bord – Der Kptn. quält sich sehr.
Brennende Frühstücks- Diskussion: Kappeln oder Schleimünde? Kappeln – gewinnt. 
Es gibt einen Baumarkt um Ersatzbodenbretter für das Dingi zu kaufen.

Von Grauhöft (etwas vor Kappeln) ist es ein Katzensprung zum Baumarkt und zu Edeka.
Der Hafenmeister erzählt uns, dass es heute Abend in der Winterlagerhalle „Public Viewing“ gibt.
Allerdings fällt es schwer, die Grillkohle mit dem Anstoß zu synchronisieren. Erst zur Halbzeit darf der Kpt. in die Bootshalle.
BREXIT und out.

Jul.′ 18 09

Røde Orm ist raus…

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… aus dem Hafen – nicht aus der WM. Dafür aber Deutschland und der Kptn. muss die Häfen nicht nach der Streamingleistung der Hafenkneipen auswählen…..

4 Seelen gehen an Bord: Julia, Julita, die Katze Luna und der Kpt.. Die Sonne ist schon fast verschwunden, als wir endlich ablegen können. Es hat mal wieder alles länger gedauert. 

Hinter der Schwentineausfahrt können wir Segel setzen. Nordkurs. Der Frachter voraus hat sich ja wohl völlig verfahren – der fährt auf der falschen Seite…. Dann entdecken wir neue gelb-rote Tonnen. Die Friedrichsorterenge hat n neues Sperrgebiet bekommen. Nördlich vom Leuchtturm auf der westlichen Fahrwasserseite… wir müssen auch Haken schlagen und im fast dunklen analysieren wie das denn nu gemeint ist…. 

Der Anker fällt zwischen Strande und Schilksee.

Over und aus. 

Aug.′ 17 26

Die Schwedenrückkehrer besuchen uns in unserer Ankerbucht hinter Maasholm (MorMor und Annika), fast gleichzeitig legt auch die Steppenwolf (14t) längsseits bei uns an – der Anker hält, obwohl beim Kpt. ein paar Schweißperlen auf der Stirn zu sehen sind. Das zweite Frühstück läuft aber problemlos, trotz des Ankerwachenstresses. Der Steppenwolf will noch etwas segeln, wir verabreden uns zum Grillen am Abend.

Der Kpt. nutzt die Zeit zwischen Frühstück und Abendgrillen um diverse Schönheitsschläfchen zu halten. Das Kettenrasseln der Steppenwolf am Abend reißt ihn aus dem Schlaf. In Windeseile wird der Cobb vorbereitet und alles an Land gebracht. Wir werden Viele in der kleinen Grillecke – es ist sehr nett und unterhaltsam.
Als wir in der Nacht zurück an Bord tuckern, rührt sich kein Lüftchen.Das Wasser ist so glatt wie ein Spiegel.Die Ankerlichter spiegeln sich im Wasser – Welche Røde Orm ist jetzt unsere? – So viel hat der Kpt. doch nu gar nicht getrunken.

Doppelt und Lottchen…

 

Aug.′ 17 18

TO-Treffen

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Am Morgen funken wir mit der Alaya – Marina und Uwe aus Travemünde. Die beiden kommen von Omö hierher, wir bleiben also und machen einen Ankertag. Er beginnt mit einem Sprung ins Wasser, herrlich! Wir frühstücken, funken mit der Hitch, verlegen das Kabel von BiGi, dem Radargerät. Und siehe an: es klappt! Wir können auf Radar das Land um uns herum sehen – nicht, dass wir das ohne Radar nicht gesehen hätte, aber immerhin muss man nicht mehr aus der Koje aufstehen. Wie cool! Als es in Dubai 16 Uhr ist (kein Bier vor 4), kommen Uwe und Marina an Bord zum Kaffeebierchen.

Wir verabreden uns zum Grillen auf der Alaya. Dort ist schon der Tisch gedeckt, als wir anlegen.. und zwar auf dem Deck. Was für ein edles Schiff! Ein Schiff zum darauf Leben, die beiden wohnen darauf. Mit Tisch und Campingstühlen auf dem Teakdeck, der Cobb brennt, das Wetter spielt mit. Die Männer spielen noch ne Runde Fliegen. Wir schmieden Langfahrtpläne. Ein herrlicher Abend.

Over und aus.

 

 

Aug.′ 17 16

Nach Westen bei West

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In der Nacht kommt die Bordkatze zurück und hat Hunger. Wir sperren sie ein – etwas verärgert und warten auf den Morgen, Futter bekommt sie natürlich.

Es gibt heute mal Westwind zum Frühstück. 13 Kt. Wir motoren unter ein paar Brücken durch und kreuzen dann weiter nach Westen auf der Suche nach einer Ankerbucht. 

Der Wind dreht auf NW fast N und nimmt ab…. Irgendwann ist er weg.

Im Norden von Fejö schnappen wir uns die total verkrautete Ankerbucht und suchen nach Sandflecken. Beim zweiten Versuch hält der Anker. 

Der Kpt. hat in der Motorzeit die Akkus von Heli geladen. Nun umsurrt sie das Schiff und vertreibt die Mücken – wie er sagt.

Ein paar Fotos kommen auch dabei heraus.

In der Nacht wird die Funke aktiviert. 

Irgendwie will sie immer noch nicht – der Tuner tuned nicht mehr – oder doch??? … Die Leistung will nicht raus – oder doch?

Etwas deprimierend, wir können die Funkerunde auf 3768 Mhz super hören, nur sie uns nicht… 🙁

Morgens sollen wir SE bekommen, dann gehts in unsere Lieblingsbucht. 

Over und aus.

 

Jul.′ 17 29

Der Wind dreht morgens um 5h auf SE – Wer hätte das gedachte. Man hätte ja auch mal in den Wetterbericht gucken können. Jedenfalls tanzt die Røde Orm an der Kette in den Wellen und alles mögliche rumpelt. Wie soll man denn so schlafen können? Der Kpt. und sieht Fru gehen Anker auf, ohne vorher auf angemessene Kleidung zu achten – was soll’s. Der Schlaf ist heilig. Der Hafen ist nahe. Ohne Rot oder Grün zu bedenken, machen wir schlaftrunken irgendwo fest. 

Um 13h wollen die Kinder frühstücken – das wird auch immer früher. Wir finden uns im Fischereihafen wieder. Nach dem Frühstück gehen die Kinder eine Dusche suchen, wir plündern den Supermercado. Nicht dass wir noch Platz in den Backskisten hätten.. aber frisches Obst muss her. Dann gehts weiter nach Norden. 28 Kt Wind – die waren aber nicht angesagt. Weiter die Küste hoch – und es wird auch weniger. 

Die Sonne geht auch schon wieder unter und verabschiedet sich mit einem riesigen Spektakel.

Der Anker fällt in Korshavn.

Riesenshow und aus.

Aug.′ 16 17

Ankerbuchtwechseldich

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2016-08-17 11.34.03Wir liegen vor Tünø in der Traumankerbucht. Heute gibt es einen Tunöbade- und Inselerkundungstag zusammen mit der Hitch. Am Abend verholen wir nach Mårup vor die Steilküste.

Der Anker fällt noch bei SW in der Bucht. Bug zur offenen See – Aber der Wind soll in der Nacht drehen… 🙂 – Komisches Gefühl.

Crewwechsel. MorMor kommt per Rad nach Samsø. Am Abend gibt es eine super Grillsession mit Albatros und Monty und Hitch-Hike-Heidi am Strand.

 

Gastbeitrag von Mormor:

Segeln ist wie Radfahren: man weiss morgens nicht, wo man abends landet. Der Wind kommt immer aus der falschen Richtung, Frau muss immer gegen an.

Das Bett ist immer dabei, beim Radfahren baut frau das Häuschen abends auf und morgens ab. Beim Segeln wechselt die Koje nur den Schläfer/ die Schläferin.

Und nach 25 Jahren gibt es auf der Röde Orm nun eine Schwiegermutterkoje. Mann/Frau kann raten, wo die liegt. Philosophischer Beitrag: Warum taucht nach 25 Jahren plötzlich eine Schwiegermutter auf, die auch noch eine eigene Koje kriegt.

Damit belässt es die Gastchronistin. Nachtrag: Es schläft sich wunderbar in dieser Koje.

Zur Erklärung:  Nach 477 km mit dem Fahrrad – den Kattegatleden und von Hälsingör, über Nordseeland nach Kalundborg rüber nach Samsö – traf Mormor die munteren Crews. Hui heißt das Fahrrad und hat eine elektrische Unterstützung. Macht unheimlich viel Spass.
Over und aus.

Aug.′ 16 16

Südkurs

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2016-08-16 11.16.38Kurs Süd von Anholt nach Tunö. Mit Fische fangen und Fische füttern.

Enno und Katrin von der Albatros und Christian und Regine von der Monty schlagen sich die halbe Nacht um die Ohren und warten auf uns. Wir genießen den Sonnenuntergang auf See, gekoppelt mit dem Mondaufgang auf der anderen Seite der Røde Orm. Super.

Wir machen längsseits an der Monty fest und bekommen ein Begrüßungsbier.

Später verholen wir uns an einen eigenen Haken und warten auf den nächsten Morgen.

Over und aus.

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