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Aug.′ 14 08

Kopenhagen per Reifen

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Die Brücke nach Korsör kostet ja Geld!! Komisch denkt der Käptn, unter durch fahren ist ja kostenlos… Also hätten wir vielleicht doch liebern in Korsör festmachen sollen? Egal. Wir also ins Auto und über die Brücke. Nach eineinhalb Stunden sind wir in Kopenhagen. Um 11 Uhr haben wir einen Termin bei der Saga. Ohje. Osmose geschädigt und ziemlich heruntergekommen. Wir können sie uns schön denken. Aber bis dahin hätten wir soviel Arbeit mit ihr, bis wir in Rente sind. Also nichts für uns. Die Sonne knallt und wir haben noch Zeit bis 16 Uhr, bis das Date mit der Najad 343 ist. Also parken wir am Stadtstrand, stärken uns und gehen baden. Herrliches Wasser! Anschließend fahren wir in die Innenstadt, um geballtes Kopenhagener Leben zu genießen. Im Botschaftenviertel finden wir einen finnischen Parkplatz und schlagen uns ins Gewühl. Das Museum des Guinness Buch der Rekorde hat es Julita besonders angetan. Stefans Favorit ist der Fonia- ein Elektrogroßkaufhaus.

Pünktlich um 16 Uhr stehen wir vor der Najad 343 und es regnet wie aus Kübeln. So dass wir nicht das Auto verlassen können. Die Eigner sind schon an Bord und winken uns unterm Regenverdeck. In einer kurzen Regenpause stürzen wir die Leiter hoch und betreten ein wunderschönes Schiff. Sie hat eine Achterkajüte mit Durchgang zum Mittelschiff und ist breiter als die 34er. Außerdem ist die Toilette neben dem Niedergang und sehr geräumig. Leider ist das Teakdeck 30 Jahre alt und knirscht und knarrt an einigen Stellen. Auch das Unterwasserschiff bräuchte eine intensive Zuwendung.

Da haben wir wieder ordentlich was auszugrillen.. also machen wir uns auf den Rückweg und in Nyborg im Hafen den Cobb an. Die Sonne geht über dem großen Belt unter, unser Grillplatz gibt den Blick darauf frei.

 

Aug.′ 14 03

Regenpause im Segelladen

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Ein Gewitter zieht über Faaborg weg. Wir bauen die KuBu auf und verziehen uns sicherheitshalber trotzdem in den Segelladen. 2 Stunden können wir den Laden nicht verlassen. Aber der Kpt. der Röde Orm und des Steppenwolfs wissen sich zu beschäftigen. Die Frauen werden schon ganz nervös und halten die Kreditkarten unter Verschluss.

Die Kinder-USB-Ladestation, als eine Ladastation für die Kinder-Kojen, bekommt der Kpt. durchgesetzt. Die 1. Offiziöse darf sich ein Ersatzglas für die Petroleumlampe kaufen. In einem Anfall von Kaufwahn kauft sie sich gleich zwei. Eins als Ersatz und ein Ersatz für den Ersatz damit der Ersatz nicht kaputt geht..

Abends grillen wir die Restshipmangrillsachen.

Over und aus!

Jul.′ 14 30

Fahrradtörn

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Die Röde Orm Crew will ihren Liegeplatz in Marstal nicht aufgeben. Es wird eine Fahrradtour entlang der Küste nach Aerosköbing geplant. Der Kpt. braucht ein geeignetes Fahrrad. Nicht so einfach, ihn zufrieden zu stellen. Auf keines der Räder lässt sich in geeigneter Weise der Außenborder als Antrieb befestigen. Der Ladeninhaber will uns auch nicht sein Auto leihen… Sowas. Nagut, also Damenrad mit breitem Sattel und 10 Bar Druck für wenig Reibung. Es geht.

Zum Glück gibt es in Aerosköbing ne Fischbude zur Stärkung. Die Kinder gehen Ostseewellenbaden. Der Kapt. ruht sich aus.

Abends üben wir befriedetes Dokospiel.

Hintern und Aua!

Jul.′ 14 29

Sonnenpause

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Zur Mittagssonne suchen wir Schutz im Wald. Eine Zecke krabbelt an Jules Bein hoch und verdirbt die erholsame Atmosphere. Also geht’s zurück zum Hafen, Wäsche waschen. Am Nachmittag motoren wir an den Strand mit der Pinta. Wir ignorieren die Dünenfliegen und stürzen uns in die Fluten. Dort kämpfen wir um den mitgebrachten Ball. Julia und Stefan bekommen einen Pärchenhut von Jil. Ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk gegen die Sonne. Abends ergattern wir einen der letzten Grillplätze, die in Marstal immer schon am 16 Uhr mit Kissen und Cobb besetzt werden. Wir haben Glück. Die Doppelkopfrunde endet mit lautstarkem Regelgezanke. Jule verzieht sich schmollend in die Koje. Zu Dritt kann man nicht weiterspielen.

Chrischan legt mit der Zuversicht an. Dorthin laufen wir um 2h Nachts noch durch ein stilles dunkles, Sternenbeleuchtetes Marstal.

Over und aus.

Jul.′ 14 23

Der Anker bleibt im Sand

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Das Standardprogramm: Mühle, Schloss, einkaufen, waschen, Stor Hot Dog. Nur dieses mal alles per Dinghi. Wir fahren, völlig überladen, gegen den relativ starken Nordwind in das hinterste Hafenbecken und werden klitschenass. Irgendwie haben wir die Entfernung unterschätzt. Aber es ist brüllend heiß und so sind die Hosen schnell wieder luftgetrocknet, nachdem wir im hintersten Hafenbecken von Nyborg unsere Schlauchboote festgemacht haben. Jule bleibt mit ihrem Hinkefuß am Hafen, pendelt zwischen Waschsalon und Duschsalon. Alle anderen machen sich auf den Weg zum Schloss, das älteste in Dänemark. Eine Viertelstunde vor Schließung kommen sie an und dürfen so ohne Eintritt eintreten und durchflitzen, um die vielen Überhangklos zu suchen, die dieses Schloss zu bieten hat. Anschließend wird der Wasserturm besichtigt und die Kinder spielen um den Turm herum verstecken. Die beiden Käptns erklären den Kindern die Spielregeln mal richtig, so mit „Mi“ und Zurücklaufen und Freischlagen und so. Die besten Versteckspieler sitzen immer am Steg, sagen die Matrosen.

Zurück am Hafen ist Jule fertig und wir entern die Pölserbude. Riesenhotdogs und extra kühle Getränke sind unsere Beute. Was für eine Hitze.

Mit der Pölserbude geben wir uns aber nicht zufrieden, wir entern auch den Supermarkt und schieben schließlich jeder 8 Einkaufstüten zu den Schlauchbooten. Wie vor 2 Jahren in Peniche/Portugal, als Steffi und Jule für die Überfahrt nach Porto Santo einkauften, stopfen wir alles in die zwei Schlauchboote und machten uns tiefbeladen, aber mit Rückenwelle auf den Weg zum Ankerplatz. Motoren Richtung Horizont.

Over und aus.

Mai.′ 14 31

Die Sonne scheint und der Wind bläst – zu doll. Die Kinder haben nix dagegen hier zu bleiben, der Kptn‘ und sien Fru auch nicht.
Wir haben also alle Zeit der Welt uns im Supermarkt das beste Grillfleisch von dieser Insel aus der Kühltheke zu suchen. Die Mädchen brauchen zur Einstimmung eine Pölser von der Bude und ein Bad im Lille Hav.


Dem Käpt’n reicht es allerdings nur bis zu den Knöcheln ins Wasser zu gehen.
Der Grill glüht, dass Schwein wird perfekt, sobald die Sonne verschwindet ist allerdings „Schluss mit Lustig“. Die Temperaturen geraten in einen Sturzflug. Der Käpt’n kann gar nicht so schnell diverse Fliese überwerfen, wie er friert.
Bibber und frier.

Jul.′ 13 16

Familienankern

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Wir bleiben vor Anker. Die Schwedenfahrer haben sich angekündigt, Crewtausch steht also mal wieder an.

Mormor und Annika kommen am Hafen von Thurö an. Christian und Stefan holen sie per Beiboot an den Ankerplatz. Für die bestellten Bier- und Grillfleischreserven wird das zweite Dinghi komplett benötigt. Zur Begrüßung gibt es Pfannkuchentorte, diesmal mit Pfirsich. Delikat.

Anschließend – was sonst – Grillen auf der God Tur.

Marianne und Christian übertreffen sich gegenseitig mit ihren grandiosen Musikdarbietungen. Mundharmonika und Schifferklavier im Wechsel. Es gab keine Beschwerden.

Marianne und Annika machen es sich für eine Nacht im Cockpit gemütlich.

Vollmond und aus.

Jul.′ 13 14

Hafenkonzert

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Die erste Offiziöse holt Milch und Brötchen, drapiert mit Kerze und Blumen im Vereinsheim, ab. Der Kater schläft seinen Nachtzugrausch aus und träumt von Abenteuern im Hafengelände. Der Kpt. ist noch völlig erschöpft von dem gestrigen Wandertag und braucht einen Tag Erholung. Die Matrosine und die erste Offiziöse können aber nicht anders und leihen sie beim Hafenmeister Fahrräder aus. Bei Waldemar ihm seiner Hütte gibt’s auch n super Badestrand.

Der Kpt. bereitet den Cobb vor. Auf einer der unzähligen Bänke (mehr als Hafenliegeplätze, es war gar nicht einfach einen auszusuchen) grillen wir mal wieder.

Um 20h geben Uta und Anders ein Konzert im Vereinshaus. Super. Geige, Gitarre und Gesang und spanisches Bier (San Miguel). Manchmal klingt Utas Gesang ein bisschen wie Fado… Erinnerungen werden wach – *hach*

Over und aus.

Jul.′ 13 11

Der Anker hält hier in der Bucht so wunderbar. Wir bleiben noch einen Tag vor der Mühle und gehen nach Nyborg in die Stadt. Der Kpt. rudert die Crew an Land, zu den Fischerstegen. Die Matrosine vertüddelt die Pinta an Land und wir wandern Richtung Stadt. Auf dem Weg dahin kommen wir an der Mühle vorbei. Man kann sie besichtigen. Unglaublich – bis ganz nach oben kann man klettern. Es gibt sieben Böden. Die Leitern werden immer wackliger und die Stufen immer ausgetretener. Der Kpt. vermutet, dass auch die Bodenbretter der Böden immer dünner werden…. Jedenfalls steigt er auf dem 5. Boden aus und lässt die Crew ein paar aussagekräftige Fotos von dem Kronrad unter der Kuppel machen – ab jetzt wird Diät gemacht…  kein Bier, kein Grillfleisch.

Die Mühlenkultur reicht noch nicht, das Schloss müssen wir auch noch mal sehen – weiter geht’s durch die Stadt – es wird schwierig. Ein 10 Kronen Laden reiht sich an Trödelläden.. Aber der Kpt. steuert seine Crew auch diesmal unbeirrt zum Schloss – die Kultur siegt über den Konsumzwang. Wir picknicken im Schatten der riesigen Bäume auf dem Burgwall.

Den Rückweg nehmen wir am Yachthafen entlang, da noch neue Angelharken erstanden werden müssen. Außerdem finden wir in der Bucht neben dem Richtfeuer einen Trampelpfad, über den man noch dichter zur Straße kommt, also das Dhingi auch da an den Strand legen kann.

Zurück beim Boot fallen wir in den sogenannten Kulturschock und schlafen alle ein – Kulturschocksiesta.

Am Abend versuchen Kater Konrad, der Käptn und Julita nochmal ihr Anglerglück herauszufordern. Aber es verirrt sich kein Fisch in unsere Richtung. Zum Abendbrot schnattern ein paar Enten ums Boot, auf der Jagd nach Bratkartoffeln und Würstchen. Doch die Harpune bleibt in der Backskiste, wir sind schon satt.

Over und aus.

Jul.′ 13 07

Sonntagsgewühle

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Es windet wie wild. Um halb 11h kommen Thomas und Mie und übergeben uns per Expresslieferung das heiß begehrte Ersatzteil. Des Kptns Augen leuchten. Es sieht toll aus. Die gleichen Kurven wie das Original, total glatt und schier und gar kein Rost. Wir verabschieden Annika, die jetzt mit Mie nach Schweden fährt.

Die erste Offiziöse überredet den Kpt. zum Frühstück, erst dann darf er wieder in Öl baden.

Ratz, Fatz ist das Teil montiert. Der Motor wird mit Dekompression ne Weile durchgedreht, damit er wieder in Öl läuft. Und dann schnurrt er wieder – Puhhh – ein Glück. Der Kuddel läuft.

Und wo der Kpt. nu schon gerade dabei ist, kann auch gleich der Keilriemen etwas gespannt werden, die Wasserpumpe überprüft werden, das Rigg getrimmt werden und unendlich viele Taklinge an alle Tauenden gefummelt werden, die Pinne in der Mitte montiert usw. usw.

Die erste Offiziöse erledigt in der Zeit einen Stapel Papierkram und bringt ihn zu Post.

Wir machen noch eine Fahrradtour in die Stadt um den Papierkram loszuwerden. Julie und der Kpt. bleiben aber bei den Dickhäutern hängen.

N echter Sonntag eben…

Over und aus.

Jul.′ 13 05

Gourmetgrillen

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Sommer – Wir bleiben noch n Tag in der Ankerbucht vor Tunö.

Die Kinder baden – der Kpt. auch und nebenbei putzt er noch den Wasserpass, saubersegeln klappte nicht.

Der Kpt. der Odysseus gibt per Funk durch, dass er jetzt Fleisch jag… – ähhh kaufen geht. Das Grillfieber steigt, der Kpt. nimmt die Pinta und will natürlich auch das Fleisch aussuchen. Die erste Offiziöse und die Matrosine kommen mit – zum Aufpassen und Gemüse kaufen.

Beim Köbmand gibt es leider keine 100g Nackensteaks mehr. Wir müssen auf die 700g Steaks zurückgreifen. Nach langer Rechnerei und Überzeugungsarbeit der 1. Offiziöse bekommt nicht jeder Grillteilnehmer ne eigenen Flanke – das Fleisch soll geteilt werden, was für n Jammer.

Wir besuchen noch die Schmiede und den Leuchtturm nee, Kirchturm, ach ne – is ja Beides, wie praktisch.

Anschließend fragt der Kpt. alle halbe Stunde nach, wann es denn nun endlich mit dem Grillen los geht. 18h wird schließlich ausgehandelt.

Ein echtes Gourmetgrillen. Leider bekommt der Kpt. trotz harter Tierschutzargumentation kein eigenes Steak – er wurde aber trotzdem satt.

Die Kinder singen Lieder von Wasser und Rum lautstark auf dem Spielplatz: „Es gibt nur Wasser, Wasser, Wasser überall… wir brauchen Rum, Rum, Rum sonst verdursten wir…“ – Die meisten Menschen in diesem Hafen verstehen zum Glück diesen Text nicht – hoffen wir.

Die Klulicrew bringt eine besagte Flasche…. – nur für Erwachsene. Bruno liest noch eine Seglergeschichte von Gustav vor, dann müssen wir uns leider von der Odysseus-Klulliflottille verabschieden.

Anni holt uns um 0h mit dem Schlauchboottaxi zurück an Bord.

 

Over und Rum.

Jul.′ 13 03

Proviantodyssee

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Der schwarze Anti-Katzen-Kahn legt ab, er flüchtet wohl vor Kater Konrad. Leider kommt er nicht weit. Nach einer Stunde kehrt er mit einem gerissenen Segeln wieder zurück in den Hafen. Tja: Man sollte halt vorsichtig und freundlich sein mit schwarzen Katzen auf einem Boot mit schwarzen Segeln – das bringt sonst Unglück.

Annika und die erste Offiziöse versuchen Proviant aufzutreiben. Leider ist in näherer Umgebung nichts zu machen. Auch die Fahrräder am Hafen sind verliehen. Die Beiden trampen in die Hauptstadt (Hauptdorf) und besorgen das Nötigste. Der Kpt. und die Matrosine versuchen derweilen Nahrung auf herkömmlichem Wege (jagen und angeln) zu beschaffen. Sie umwandern mit der Odysseuscrew die komplette Ankerbucht, waten durch unterhosentiefes Wasser (die des Kpts. ist nun nass) und werfen an der erfolgversprechendsten Stelle, am Ende der Landzunge das Jagdgeschirr aus. Leider fangen sie nur vegetarisches Meerkraut und ernten auch noch eine abgebrochene Spulenkurbel – vielleicht bringt die erste Offiziöse und die Obermatrosine ja Nahrung mit…

Sie kommen mit dem Bus zurück. Bepackt mit Einkaufstüten sind sie um viertel vor sechs in den Bus gestiegen. Der lustige dänische Busfahrer redete die ganze Fahrt über abwechselnd mit Fahrgästen und sich selbst und hielt an jeder samsöischen Milchkanne. In Saelvig, an der Ostküste reihte er sich in die Autoschlange, die auf die Fähre zum Festland fuhr. Da schlotterten der Offiziöse ganz schön die Knie. Was für ein Umweg, nach Langör übers Festland zu fahren.. zum Glück drehte der Bus dann doch noch rechtzeitig auf den Parkplatz und die Haltestelle ab und setzte den wertvollen Röde Orm Proviant mit ihren Trägerinnen in Langör ab.

Abends gab es nur noch Whisky und Fischdosen und für den Kptn. und sein Fru n gezapftes Bier in der Hafenbar.

Over und aus.

Jun.′ 13 27

Ein Kater ist kein Hund

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DSCN3158Um 4h morgens maunzt der Kater an Land. Die erste Offiziöse war gerade im Tiefschlaf, rafft sich auf und ist ungefähr auf halbem Weg zum Steg um den Kater wieder an Bord zu heben, als ich einfach mit einem mittelgroßem Satz wieder auf dem Vorschiff stehe. Warum stehen die denn extra auf. Ich wollte doch nur die Versorgungslage checken. Der Hafen ist in Ordnung, ich habe alles erkundet. Wir können hier bleiben. Ich hätte jetzt gerne noch was zu Essen und zu Trinken. Wo ist das Klo schon wieder – irgendwas von den Leckereien gestern Nacht war nicht mehr so ganz gut. Ich lege mich bis zum Frühstück neben die Kpts. Koje. Irgendwann wird er schon noch verstehen, dass es eigentlich meine Koje ist, in der er liegt.

Kater Konrad legt sich in die Ecke und schläft – den ganzen Tag…

Wir müssen uns wohl keine Sorgen machen, dass er das Schiff nicht wiederfindet. Er braucht halt seine Freiheit. Kater ist Kater und Hund ist Hund.

Wir gehen an Land und suchen das dänische Internet. Leider ist in Middelfart nix zu holen – hier gibt es keinen Laden, der des Kpts geliebte TDC-Karten verkauft.

Dafür gibt es natürlich andere tolle Läden, die die drei Damen begutachten müssen.

Wir bleiben noch eine Nacht im Hafen, denn heute wird Julies Freundin wieder abgeholt. Der Kpt., der Kater und die erste Offiziöse können sich noch gut ausschlafen und die Kinder können ein paar Hamsterrollendrehungen üben (1a Spielie in Middelfart – 100% Reklamefinanziert).

Um acht kommt Thomas. Der Cobb glüht natürlich schon, das Fleisch ist durch. Es gibt ein Barbeque in glühender Abendsonne mit Blick auf den Hafen. Die Kinder zeigen uns noch eine Hamsterrollen Akrobatikvorstellung, dann ist Abschied angesagt.

Schnüff und Tschüss

Aug.′ 12 24

Schluss mit dem Gejammer. Weiter geht’s – die Welt ist bunt.

Jetzt kommt unsere ultimative, jederzeit veränderbare, vollkommen lückenhafte und unfertige Best-of-Sabbatjahrliste. Unsere Best-of’s sind natürlich total subjektiv, unsere Einschätzungen beruhen meistens auf persönlichen Erlebnissen, dem gutem Wetter und einem harten familieninternen Abstimmungskampf – daher gibt es auch pro Best-of eine Rangfolge.

Der beste Hafen

  1. Rubicon
  2. Tazacorte
  3. Dartmouth

Der beste Spieli

  1. Blanes
  2. Santiago de Compostella

Der beste Grillplatz

  1. Bei Dieter auf Porto Santo
  2. Rubicon aufm Berg
  3. Der Strand von La Graciosa

Die besten Klos

  1. Tazacorte
  2. Quinta do Lordes
  3. La Linea

Der beste Kaffee

  1. Bei HHH nach der Biscayaüberfahrt
  2. In Oropesa bei der Sundance
  3. Graciosa auf der Veranda

Das beste Restaurant

  1. Der Thailänder auf la Palma
  2. Santiago / La Gomera am Strand
  3. Pommes in Lüttich

Der beste Handyladen

  1. Viano do Castelo
  2. Aufladeladen auf Porto Santo

Der beste Dieselverkäufer

  1. Cadiz

Die schlechteste Dieselverkäuferin

  1. La Graciosa
  2. La Graciosa
  3. La Graciosa

Der beste Ankerplatz

  1. Lulworth Cove
  2. Papagayo
  3. Portimao
  4. Arrecife

Die beste Waschmaschine

  1. Den Helder

Der beste Strand

  1. Porto Santo
  2. La Graciosa
  3. Portimao

Der beste Pool

  1. Oropesa
  2. Rubicon
  3. Valencia

Die beste Wanderung

  1. Levada Wanderung auf Madeira
  2. Piratenbucht auf La Palma
  3. Caldera auf la Palma
  4. Pico Castillo von Porto Santo

Die beste Burg

  1. Die Schlösser von Sintra
  2. Dover
  3. Castillo del Mar auf la Gomera

Die beste Schnorchelecke

  1. La Graciosa
  2. Port Mogan

Der beste Angeltag

  1. Mit der Plastiktüte in Tazacorte
  2. Angeln mit Schleichfahrt
  3. vor Baiona

Der beste Fußballplatz

  1. Bayona
  2. Der Golfplatz in San Miguel

Die orginellsten Marineros

  1. Käptn Ahab
  2. Der Hafenbiker (Its Spain darling)
  3. Der geölte Blitz

Die besten Marineros

  1. Pedro von Graciosa
  2. Funchal
  3. Tazacorte

Der beste Vulkan

  1. Timanfaya
  2. Tenguine auf la Palma

Das beste Eis

  1. Joghurteis in Vlencia
  2. Eis auf Porto Santo

Das beste Hafen WiFi

  1. San Sebastian, Disa
  2. Lagos
  3. Funchal

Die ausgeklügelste Technik

  1. Satellite Voice Relay Mail
  2. Motorreparatur mit Hammer in Agde
  3. Bluescreenfilmen

Das beste EKZ

  1. Lissabon, Expomarina
  2. Lyon
  3. Funchal

Die beste Aussicht

  1. Pico de la Cruz / Los Muchachos
  2. Teide
  3. La Graciosa

Der beste Segeltag

  1. erster Tag Richtung Madeira mit Delfinbegleitung
  2. erster Tag auf der Biscaya
  3. Kurs Süd nach Lanzarote

Das beste Bier

  1. La Corunja nach der Biscayaüberquerung
  2. Das Bier in Tazacorte bei Montecarlo

Die beste Zigarre

  1. La Corunja nach der Biscayaüberquerung
  2. Mit Chrischan in Cuxhaven
  3. Handgedrehten von St. Curz de la Palma

Der beste Mojito/Caipi

  1. La Corunja nach der Biscayaüberquerung
  2. Der Stegcaipi in Funchal

Die besten Momente vom Kpt.

  1. Landsicht von Porto Santo
  2. Fahrt durch die Meerenge von Gibraltar
  3. Feiern in Bayona
  4. La Palma bei den Los Muchachos

Die besten Momente von der ersten Offiziöse

  1. Strand von Bayona
  2. Graciosa grillen
  3. Klavierkonzert in den Gassen von Barcelona
  4. Oropesa
  5. Rum Probe in Rendsburg
  6. Die Muchachos

Die besten Momente von Juli

  1. Geburtstag in Sines
  2. Die Babykatzen in Rubicon

Die besten Momente von Anni

  1. Der Affe auf der Schulter
  2. Geburtstag
  3. Die Babykatzen in Rubicon

Der fieseste Augenblick

  1. Wenn Werner neben uns gekocht hat
  2. Wenn Olaf neben uns gekocht hat
  3. Aufstehende Kamele

Der witzigste Moment

  1. Harpunengeschäfte
  2. Der Kpt. sucht den Tiger

Der eindrücklichste Moment

  1. Das Klo von Hitch
  2. Die Gassennacht in Lissabon

Der traurigste Moment

  1. Das 2x einlaufen in Rubicon
  2. Der Ankommblues

Die beste Assoziation

  1. Die Panflöten mit Maus
  2. Blumenduft bei Madeiraannäherung
  3. Cubaner und Babypuder

 

Over und aus!

Jul.′ 12 30

Wir nehmen das Haus wieder in Beschlag. Renovieren. Schauen in die vielen Kartons in dem Keller. Und in jedem Karton befindet sich überflüssiges Zeugs. Wir küssen die Spülmaschine und staunen über das Wasser, das einfach ohne Pumpen aus dem Wasserhahn kommt. Und dann noch warm, ohne es vorher auf dem Petroleumkocher anheizen zu müssen.

Wir holen die Matrazen aus dem Keller und legen sie nebeneinander ins Wohnzimmer. Julita schließt die Augen und murmelt, oh wie schade, es schaukelt nicht, ich kann nicht einschlafen. Und schläft ein. Was für eine Menge Platz.

Dann holen wir unser Auto und merken nach 4 Wochen Kanalfahrt mit dem Schiff, dass das Auto sich ziemlich schnell bewegt – 100 km schaffen wir in einer Stunde, statt an einem Tag. Außerdem ist es sehr leise. Aber irgendwie suspekt: Wir fahren mit 50 Knoten über eine steinharte Betonoberfläche, fünf Meter breit, rechts und links einen Meter Platz. Wenn man irgendwo gegenfährt ist man erledigt. Wie gefährlich ist Autofahren eigentlich?

Unsere erste Station ist natürlich ein Baumarkt. Wir brauchen einen neuen Klodeckel. Mit Absenkautomatik. Man muss ja technisch auf dem neusten Stand sein – nach einem Jahr gab es in dem Sektor anscheinend gewaltige Entwicklungsschübe. Was es so alles gibt.

Wir renovieren, klettern im Keller, suchen Dies, finden Das. Vertraute Handgriffe, die wir seit einem Jahr nicht gemacht haben, stellen sich wieder ein. Der Handgriff zum Mülleimer, der sonst immer da stand, jetzt noch im Keller weilt. Der leere Griff zur zweiten Schublade, die nicht da ist, die gibt’s nur auf dem Boot. Umgewöhnung. Wir halten uns auf drei Etagen auf, statt auf einem Boot. Die KN druckt einen Artikel über uns. Wie nett.

Noch sind wir entspannt. Merken aber die Unterschiede. Alleine die vielen Menschen um uns herum. Wir freuen uns alle zu sehen, aber sind es gar nicht mehr gewohnt.

Das Leben an Land fühlt sich eckiger an. Auf See ist es rund. Es bewegt sich immer und alles. Wie ein Tanz. An Land ist der Boden härter.

Die Schule geht erst in 6 Tagen wieder los, bis dahin haben wir noch gut zu tun. Aber es löppt. Wir werden wieder lossegeln. Wann auch immer. Aber auf jeden Fall.

Vielen Dank euch BlogleserInnen. Wir versuchen in unregelmäßigen Abständen was zu schreiben.

Stefan, Julia, Annika und Julita und die Röde Orm!

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