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Jul.′ 13 07

Sonntagsgewühle

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Es windet wie wild. Um halb 11h kommen Thomas und Mie und übergeben uns per Expresslieferung das heiß begehrte Ersatzteil. Des Kptns Augen leuchten. Es sieht toll aus. Die gleichen Kurven wie das Original, total glatt und schier und gar kein Rost. Wir verabschieden Annika, die jetzt mit Mie nach Schweden fährt.

Die erste Offiziöse überredet den Kpt. zum Frühstück, erst dann darf er wieder in Öl baden.

Ratz, Fatz ist das Teil montiert. Der Motor wird mit Dekompression ne Weile durchgedreht, damit er wieder in Öl läuft. Und dann schnurrt er wieder – Puhhh – ein Glück. Der Kuddel läuft.

Und wo der Kpt. nu schon gerade dabei ist, kann auch gleich der Keilriemen etwas gespannt werden, die Wasserpumpe überprüft werden, das Rigg getrimmt werden und unendlich viele Taklinge an alle Tauenden gefummelt werden, die Pinne in der Mitte montiert usw. usw.

Die erste Offiziöse erledigt in der Zeit einen Stapel Papierkram und bringt ihn zu Post.

Wir machen noch eine Fahrradtour in die Stadt um den Papierkram loszuwerden. Julie und der Kpt. bleiben aber bei den Dickhäutern hängen.

N echter Sonntag eben…

Over und aus.

Aug.′ 12 24

Schluss mit dem Gejammer. Weiter geht’s – die Welt ist bunt.

Jetzt kommt unsere ultimative, jederzeit veränderbare, vollkommen lückenhafte und unfertige Best-of-Sabbatjahrliste. Unsere Best-of’s sind natürlich total subjektiv, unsere Einschätzungen beruhen meistens auf persönlichen Erlebnissen, dem gutem Wetter und einem harten familieninternen Abstimmungskampf – daher gibt es auch pro Best-of eine Rangfolge.

Der beste Hafen

  1. Rubicon
  2. Tazacorte
  3. Dartmouth

Der beste Spieli

  1. Blanes
  2. Santiago de Compostella

Der beste Grillplatz

  1. Bei Dieter auf Porto Santo
  2. Rubicon aufm Berg
  3. Der Strand von La Graciosa

Die besten Klos

  1. Tazacorte
  2. Quinta do Lordes
  3. La Linea

Der beste Kaffee

  1. Bei HHH nach der Biscayaüberfahrt
  2. In Oropesa bei der Sundance
  3. Graciosa auf der Veranda

Das beste Restaurant

  1. Der Thailänder auf la Palma
  2. Santiago / La Gomera am Strand
  3. Pommes in Lüttich

Der beste Handyladen

  1. Viano do Castelo
  2. Aufladeladen auf Porto Santo

Der beste Dieselverkäufer

  1. Cadiz

Die schlechteste Dieselverkäuferin

  1. La Graciosa
  2. La Graciosa
  3. La Graciosa

Der beste Ankerplatz

  1. Lulworth Cove
  2. Papagayo
  3. Portimao
  4. Arrecife

Die beste Waschmaschine

  1. Den Helder

Der beste Strand

  1. Porto Santo
  2. La Graciosa
  3. Portimao

Der beste Pool

  1. Oropesa
  2. Rubicon
  3. Valencia

Die beste Wanderung

  1. Levada Wanderung auf Madeira
  2. Piratenbucht auf La Palma
  3. Caldera auf la Palma
  4. Pico Castillo von Porto Santo

Die beste Burg

  1. Die Schlösser von Sintra
  2. Dover
  3. Castillo del Mar auf la Gomera

Die beste Schnorchelecke

  1. La Graciosa
  2. Port Mogan

Der beste Angeltag

  1. Mit der Plastiktüte in Tazacorte
  2. Angeln mit Schleichfahrt
  3. vor Baiona

Der beste Fußballplatz

  1. Bayona
  2. Der Golfplatz in San Miguel

Die orginellsten Marineros

  1. Käptn Ahab
  2. Der Hafenbiker (Its Spain darling)
  3. Der geölte Blitz

Die besten Marineros

  1. Pedro von Graciosa
  2. Funchal
  3. Tazacorte

Der beste Vulkan

  1. Timanfaya
  2. Tenguine auf la Palma

Das beste Eis

  1. Joghurteis in Vlencia
  2. Eis auf Porto Santo

Das beste Hafen WiFi

  1. San Sebastian, Disa
  2. Lagos
  3. Funchal

Die ausgeklügelste Technik

  1. Satellite Voice Relay Mail
  2. Motorreparatur mit Hammer in Agde
  3. Bluescreenfilmen

Das beste EKZ

  1. Lissabon, Expomarina
  2. Lyon
  3. Funchal

Die beste Aussicht

  1. Pico de la Cruz / Los Muchachos
  2. Teide
  3. La Graciosa

Der beste Segeltag

  1. erster Tag Richtung Madeira mit Delfinbegleitung
  2. erster Tag auf der Biscaya
  3. Kurs Süd nach Lanzarote

Das beste Bier

  1. La Corunja nach der Biscayaüberquerung
  2. Das Bier in Tazacorte bei Montecarlo

Die beste Zigarre

  1. La Corunja nach der Biscayaüberquerung
  2. Mit Chrischan in Cuxhaven
  3. Handgedrehten von St. Curz de la Palma

Der beste Mojito/Caipi

  1. La Corunja nach der Biscayaüberquerung
  2. Der Stegcaipi in Funchal

Die besten Momente vom Kpt.

  1. Landsicht von Porto Santo
  2. Fahrt durch die Meerenge von Gibraltar
  3. Feiern in Bayona
  4. La Palma bei den Los Muchachos

Die besten Momente von der ersten Offiziöse

  1. Strand von Bayona
  2. Graciosa grillen
  3. Klavierkonzert in den Gassen von Barcelona
  4. Oropesa
  5. Rum Probe in Rendsburg
  6. Die Muchachos

Die besten Momente von Juli

  1. Geburtstag in Sines
  2. Die Babykatzen in Rubicon

Die besten Momente von Anni

  1. Der Affe auf der Schulter
  2. Geburtstag
  3. Die Babykatzen in Rubicon

Der fieseste Augenblick

  1. Wenn Werner neben uns gekocht hat
  2. Wenn Olaf neben uns gekocht hat
  3. Aufstehende Kamele

Der witzigste Moment

  1. Harpunengeschäfte
  2. Der Kpt. sucht den Tiger

Der eindrücklichste Moment

  1. Das Klo von Hitch
  2. Die Gassennacht in Lissabon

Der traurigste Moment

  1. Das 2x einlaufen in Rubicon
  2. Der Ankommblues

Die beste Assoziation

  1. Die Panflöten mit Maus
  2. Blumenduft bei Madeiraannäherung
  3. Cubaner und Babypuder

 

Over und aus!

Jul.′ 12 23

Nachts beginnt die Elektrik zu spinnen. Komisch…. Der Kpt. guckt mal in die Bilge – randvoll, bis kurz unter die Bretter. Alle Mann an die Pumpen… Ruck zuck ist alles leer. Alle Schläuche und Seeventile werden gecheckt. Alles ok. Ein Rinnsaal unter der Maschine wird ausgemacht. Die Wasserpumpe tropft. Das hatte Dieter von Porto Santo ja auch schon prognostiziert: „Das schlammige Wasser der Kanäle reibt den Simmerring bestimmt auf, kauf mal lieber gleich zwei“. Das Ersatzteil ist also vorhanden. Aber erstmal wird das Seeventil der Maschine geschlossen und weitergeschlafen.

Am morgen, vor dem Frühstück, zerlegt der Kpt. die Wasserpumpe und tauscht den Simmerring. 1 Stunde später arbeitet alles wieder perfekt. Nix tropft mehr. Aber der Bilgencheck steht ab heute bei jedem Wachwechsel auf dem Plan… 🙂

Der Kpt. rubbelt das Öl von den Fingern – Frühstück.

Schiff klar machen, um 12h laufen wir aus. Noch gegen den Strom.

Gestern haben wir gerechnet und überlegt und den Wind angeguckt und beschlossen, doch direkt nach Cuxhaven zu fahren.

Es wird also mal wieder eine Nachtfahrt von ca. 120sm. Die Flutwelle schwimmt ja mit uns mit, sollte also kein Problem werden.

Bis Mitternacht ist leider mit segeln nix zu machen, aber dann geht’s super. Der Kuddel und Jule dürfen ruhig schlafen. Die Nordsee ist fast glatt nur ein leichter Landwind treibt uns mit 5 Kt. gen Osten. Es läuft perfekt. Eine laue Nacht.

Over und aus

Jul.′ 12 19

Vom Motorenboot zum Segelschiff

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Die Kapitanin radelt in der früh über die Brücke nach Kampen und sucht einen Bäcker. Diese öffnen in Holland erst um acht, also schlägt sie sich bei Blitz und Donner die Zeit um die Ohren, bis es Brötchen gibt.

Wieder auf dem Schiff trudelt der Hafenmeister ein. Wir werden vorstellig und herzlich begrüßt, der Mastenkran ist unser. Also schnell ein Brot zwischen die Kiemen und dann wird gearbeitet. Der Mast von allem Getüdel befreit, Baum an Land gelegt und was sich da noch so an Deck angesammelt hat. Dann verholen wir zum Mastenkran. Julia bekommt die Leine mit der Furlex in die Hand, Stefan und der Hafenmaestro düddeln an Deck rum, wobei sich die Fernbedienung ständig um alle vorhanden Beine wickelt. Aber der Mast wird trotzdem erfolgreich gestellt. Klappt prima! Mit Humor und Frohsinn.

Wieder auf dem Liegeplatz werden die Wanten gespannt, der Baum angehängt, das Segel wieder eingefädelt. Als das alles steht gibt’s Mittag und ne Dusche. Annika und Stefan bauen neue Knöpfe an die Minikuchenbude, damit es bei Regen trockner bleibt. Julita schreibt ihren letzten Test, dann ist sie auch fertig mit der Schule. Wir sortieren die Schulsachen weg. Endlich Ferien!

Dann schauen wir die Suzi – den Außenborder an und beschließen, sie auf Deck zu verschnallen und Anton, die Windsteueranlage wieder aus der Kiste zu holen. Wir verpacken den Außenborder also in die Schlauchboottasche und zurren ihn fest. Julita räumt die Hundekoje aus, Julia hievt Anton raus, Stefan schraubt Alfonsos Motorkeil ab vom Heck und Anton wieder ran und Annika kriecht in die hintere Backskiste und hält die Schrauben, Scheiben, Muttern. So tüdeln wir vor uns hin und hastdunichtgesehen ist es neun Uhr abends.

Um halb elf bringen wir die 5. Mülltüte von Bord, haben die 20 Liter Dieselpestkanister entsorgt (mit tränen in den Augen) und desinfiziert und die Bretter sind wir losgeworden. Morgen segeln wir aufs Ijsselmeer.

Over und aus…

Jul.′ 12 17

Dieselpest von der Rhone

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Der Regen beim Ablegen stört uns schon nicht mehr. Wie schnell man sich doch dran gewöhnt. Die Maas zieht uns mit sich. Mit 7-8 Kt. flitzen wir nach Norden. Zum Frühstück gibt’s heut nur Knäcke, aber auch das ist lecker mit Käse, Tomate und Knoblauch garniert dem Käptn gereicht, der tapfer im Regen die Pinne hält.

Wir schaffen sogar noch den Waal-Maas-Kanal. Der Rhein heißt hier Waal. Vor und hinter der Schleuse am Ende des Kanals sollen Übernachtungsplätze für Sportboote sein. Vor der Schleuse wollen wir aber nicht bleiben. Wir schleusen noch durch. Zusammen mit 5 Berufsschifffahrtsflussschiffen. Ganz schön ruppig bei der Ausfahrt, die Röde Orm holt sich ne schwarze Schramme an einem dicken Pott. Das Schraubenwasser war zu heftig. Wir konnten die Leine nicht mehr halten – aber halb so schlimm. Eigentlich waren wir ja noch fest, mit dem bisschen Spuke geht das bestimmt wieder ab. Hinter der Schleuse ist der Sportbootplatz von ein paar Baggern und Arbeitsschiffen belegt. Und nu? Wir fragen bei der Schleuse von Nijmegen nach, wo wir übernachten können.

Nach einigem hin und her und Verständigungsschwierigkeiten landen wir an der Rückseite eines Leitwerks mit Blick auf eine wunderhübsche Industrieanlage. So richtig mit rauchendem Schornstein, Dauerbeschallung und Kohlebergen. Den Rhein haben wir schon gesehen. Jule fragt auf Kanal 64 nach, wie viel Strömung auf dem Rhein ist. Cirka 5 km/h ist die Antwort. Wir sind erleichtert. Gegen 5 km/h Strömung sollten wir morgen die 20km Rhein bis zur Ijssel gegenan kommen. Mit der Aussage kann der Kpt. beruhigt schlafen und auch noch n Bierchen und ne Pfeife haben.

Die beiden Motoren bekommen vorher neues frisches Öl verpasst. Die Diesel und Benzintanks aufgefüllt. Zum Glück kippen wir den Diesel immer durch einen Trichter mit feinem Sieb, bevor es in den Tank kommt. Die beiden 10 Liter Kanister mit Diesel aus St. Claire, von der Rhone haben begonnen zu leben. Bakterienkulturen, Dieselpest – Mist. Trotz des Antibakterienmittels. Hoffentlich hat der Filter nix in den Tank gelassen. Wir kippen den Diesel aus den anderen Kanistern nach. Die 20 Liter können wir wohl entsorgen. Mal sehen ob wir in Kampen das gute, teure und auch wirksame Antibakterienmittel bekommen (Grotamar 71 – oder so). Daran sparen wir nun nicht mehr. Die Unwirksamkeit von anderen Mitteln haben wir nun am eigenen Kanister erfahren.

Over und aus.

Jun.′ 12 19

Mastgezurre am letzten Mittelmeertag

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Um kurz vor 10h sind wir klar zum Mast legen. Wir tuckern los und legen uns unter den Kran. So richtig dicht an Land kommen wir aber leider nicht. Wir sind n Tick zu tief, also müssen wir immer n Meter lagen Schritt machen um den Steg zu erreichen.

Der Mast ist schnell gelegt, die Röde Orm mit etwas Kraft wieder in Fahrt. Wir legen uns römisch-katholisch in eine Box und zurren den Mast anständig fest. Die Furlex wird abgeschlagen und mit dem Mast auf eine Höhe gelascht – so sollte das empfindliche Teil heil bleiben. Den Baum zurren wir auch am Mast fest. Alles gut.

Mit dem WiFi des Campingplatzes kaufen wir noch die Vingiette für die Kanäle von www.vnf.fr – Das Campingplatzbüro druckt uns das Ding aus und wir kleben es in ein Fenster.

Nu müssen wir nur noch mit Pierre (Werftbesitzer) über den alten YSE 8 verhandeln, den er in seiner Werkstatt stehen hat. 300 EUR – will er haben. Der Motor soll bis zum Schluss gut gelaufen haben. Ok – Wir nehmen einen Zweitkuddel als Ersatzteillager. Das Ding holen wir im Oktober ab – Mijanne hätte den aber eigentlich auch unter den Beifahrersitz klemmen können.

Abschiedsfeierlichkeiten – Küsschen hier – Küsschen da. Die Röde Orm legt ab. Wir motoren um das Cap Agde herum bis nach Sete.

Ist ein bisschen schwierig mit dem Mast im Bugkorb an Land zu kommen – aber wir schaffen das. In den Flüssen liegt man bestimmt eher längsseits.

Die Kinder versuchen dem Geheimnis der nächtlich immer fieser werdenen Mücken auf den Grund zu gehen. Eine gefangene Mücke wir genaustens beobachtet, zur Vergrößerung mit dem Fernglas. Die Idee ist, die Mücke durch geschicktes pädagogisches Handeln zu vegetarischer Lebensweise zu erziehen. Falls es nicht klappt wird sie halt des nächtens gemäuchelt.

Ein kleiner Rundgang durch Sete, eine Entspannungsdusche – Morgen geht’s weiter.

Mücke und klatsch.

Jun.′ 12 18

Taufe der „kleinen Freiheit“

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Blogfrühstück auf dem Campingplatz. Alfons kommt aus Marseille und springt als Entspannung erstmal in den Fluss. Der Kpt. muss ja nu auch da rein. Bürste und Spachtel erledigen den Rest. Die Röde Orm ist wieder sauber und Unterwasser klar für die Kanäle.

Der Mast wird weitestgehend auf morgen 10h vorbreitet, dann haben wir nämlich den Legetermin bei Pierre.

Die Kids, Mamas und Omas sind derweilen im Meer und baden – auch wichtig – immer  nur Zeltplatzpool ist ja auf die Dauer auch nix.

Am Abend soll die „kleine Freiheit“ getauft werden (Mijannes neues Klappboot). Mijanne macht daraus ein echtes Tauffest, so wie es sich gehört. Zuerst gibt es ein wirklich leckeres Essen bei dem Zeltplatzrestaurant und anschließend schlendern, torkeln und watscheln wir zur kalt gestellten Sektflasche bei der Röde Orm. Die „kleine Freiheit“ wird gebrührend getauft. Rasmus bekommt natürlich auch n Schluck, wegen der allzeit guten Fahrt usw.

Freiheit und klapp.

Jun.′ 12 16

Der Kpt. und sien Fru gehen von Bord um das Internet zu suchen. Auf dem Campingplatz „Romaris“ werden wir fündig. Wir setzen uns in das Cafe und Teilen uns der Welt mit.

Jule sichert den Zeltplatz für Mijanne, Lena, Hippi und Roland. Alles ist geregelt. Jetzt müssen sie nur noch die letzten 500km schaffen.

Wir steigen alle zu Alfons ins Auto und durchsuchen diverse Geheimbüsche nach Maststützebrettern. Ohne Erfolg – wir finden nur morsches Holz. Bevor wir den Baumarkt ansteuern schätzen wir die Tiefe des Canal de Midi ab und besichtigen einen Trimaran. Dann kommt endlich der Baumarkt: Holz, Schrauben, Zurrgurte… Schafgrillfreisch vom Araber darf auch nicht fehlen.

Während dieserer Zeit fliegen diverse SMS’e durch die Luft und weisen den Campern den Weg.

Nach der Siesta ist das Heckmastkreuz schnell errichtet und der Grill vorbereitet.

Die Camper (Mijanne, Lena, Roland, Hippi) kommen an und bauen ihr Zelt auf.

Grillwiedersehensfest auf der Röde Orm.

Over und aus.

Jun.′ 12 15

Alfons holt den Kpt., mit der Zylinderkopfdichtung in der Hand, aus der Hundekoje. „Auf geht’s – Kuddel zerlegen!“ Alfons wollte eigentlich heute früh schon mal ein Kompressionsmessdings ausleihen, aber der Meister sagt, wir sollen das mal lassen, den Kopf abnehmen und den Kuddel ordentlich revidieren. Nagut. Der Kpt. ist ganz aufgeregt. Oje – Kuddel zerlegen. Schläuche ab, Krümmer ab, Ansaugung ab, Ventildeckel ab, Kipphebel ab, Stösselstangen raus, Einspritzdüse raus, Kopf lösen und locker flockig mit der Hand abziehen – 45 Minuten.

Wir packen die Schwermetalle ein und flitzen ins Gewerbegebiet. Wir brauchen noch n Drehmomentschlüssel, Reinigungsspray, Schleifpapier, Bürsten, ne Lehre fürs Ventilspiel und Getränke.

Die Frauen haben schon am Morgen das Schiff verlassen. Frauen und Kinder von Bord, hieß es, wir eröffnen eine Motorwerkstatt. Also sind wir ins Dorf Agde gelaufen, am Fluß entlang. Ein kleines gemütliches Dörfchen erwartet uns. In der Touristinfo decken wir uns mit Prospekten ein und überlegen beim Crepe, womit wir uns den Tag verschönen. Reiten und Karusselfahren steht zur Debatte. Wir entscheiden uns fürs Karussel und nehmen den nächten Bus nach Cap D’Arc. Der LunaPark öffnet leider erst am Abend so gehen wir in den angrenzenden Dinopark und toben uns auf dem Riesenspielplatz aus. GoCart fahren, Fußball, Tischtennis, Federball, Hüpfburg, Kletterburg, Wasserspritze.. all die schönen Dinge. Während die Kinder toben surft Frau Kapitänin im Internet und sucht nach einer günstigen Spedition, um einen Ersatzyanmar, den wir hier günstig erstehen können, als Ersatzteillager, nach Kiel schicken zu lassen. Dann hält sie nichts mehr auf der Bank und sie spielt mit. Der letzte Bus bringt uns nur bis ins Gewerbegebiet, aber die Männer sind dort noch unterwegs und nehmen uns mit. Doch Kuddel ist zwar zerlegt, aber muss wieder zusammengebaut werden. Also verschwinden wir nochmal. Der angrenzende Campingplatz wird in Beschlag genommen, genauer, dessen Pool. Nun wieder aus der Sicht der Männer:

Wir essen nett Mittag und fahren dann zu Alfons Geheimtippwerkstattmeister. Wir dürfen seine Werkstatt benutzen und Alfons putzt den Kopf wieder schön heraus und schleift die Ventile ein. Der Werkstattmeister wirft einen misstrauischen Blick auf die an seine Abdrückanlage angeschlossene Einspritzdüse – „Die is hin….“. Kurzerhand nimmt er sie mit auseinander und tauscht die Spitzen aus.

Die Düse ist nun wieder fit. Der Kopf ist blank. Nun werden wir noch in die zwei größten Geheimnisse des Yanmar YSE8 eingeweiht:

1. Geheimnis: Einstellen der Dieselregelung: Gasstellung vollgas, Kontermutter am Gasgestänge am Motor lösen. Stellschraube bis zum Anschlag fest drehen, Kontermutter fest. Fertig.

2. Geheimnis: Der Meister sagt: „Der einzige Grund, warum dieser Motor kaputt ist ist, weil das Lager der Ölpumpe mit der Zeit ausschlägt und seine Ölpumptätigkeit einstellt.“ Wir sollen also dringend noch das Spiel in dem Lager checken.

Zurück an Bord reinigen wir die Dichtungsfläche am Motor und montieren alles wieder. Der Gashebel wird einstestellt. Die Ölpumpe geöffnet (Abdeckblech über dem Spaltölfilter) und das Außenteil der Ölpumpe rausgezogen. Am Stern in der Mitte (Pumpenrad) kann man jetzt durch Hand auflegen checken, ob es Spiel hat – Alles gut, bei Kuddel.

Nun kommt die Stunde der Wahrheit. Erstmal drehen wir ihn ein paar mal mit Dekompression durch. Nun sollte überall wieder Öl und Wasser sein.

Viertel Gas – nicht Vollgas. Startknopf kurz angetippt und Kuddel läuft wir ein schweizer Uhrwerk. SCHÖN. Wir lassen ihn mal 2 Stundn tuckern. Laden die Batterie. Spielen mit dem Gas. Schalten den warmen Motor aus und starten ihn fast nur durch Gedankenkraft wieder neu.

WIE NEU – WIE GEIL.

Le grand Monteur (Alfons) freut sich auch. Wir nehmen uns ein kühles Blondes und Kuddel tuckert sich noch ein bisschen frisches Dieselöl rein. Kanäle wir kommen!!

Jetzt brauchen wir nur noch französisches Internet.

 

Tucker und tucker und tucker und tucker…..

Jun.′ 12 12

Julia geht in aller Frühe in die Stadt, um Brötchen zu kaufen. Eine Stadt ist morgens am schönsten. Es sind nur Menschen auf der Straße, die in der Stadt wohnen, sich verschlafen auf den Weg zur Schule oder zur Arbeit machen, die Läden öffnen. Die Luft ist noch frisch. Keine Touristen, keine Sonnenbrillenverkäufer mit ihren Betttüchern, keine Restaurantaufschwatzer. Friedlich. Beim Postkartenkauf stellt sich heraus, dass wir es geschafft haben, Barcelona anzusehen, ohne etwas von Gaudi zu entdecken. Und trotzdem sind wir fasziniert von der Stadt. Sowas.

Wir legen um halb zehn ab. Kuddel springt zuverlässig an. Der Außenborder ist auch montiert. Leider hat er so einen kurzen Schaft, dass die Schraube, auch wenn wir alle vier uns auf dem Heck drängeln, nur halb ins Wasser reicht. Macht also viel Lärm und Unmengen von Luftblasen. Aber nicht so viel Speed.

Der Wind frischt auf, wir setzen Segel. Und können gut die Küste hochsegeln. Mit achterlichem Wind, mal von backbord achtern, mal von steuerbord. Was dazu führt, dass wir ständig Halsen. Das heißt, Julia flitzt auf dem Deck hin und her und baut den Bullenstander um, das Seil – äh der Tampen, der verhindert, dass der Baum rumschlägt. Und der Kpt. tauscht den Spibaum auf die andere Seite.

Wir probieren Kuddel aus. Nach unserer Thermometerauswechselaktion springt er mit Dekompression schon nach ner halben Stunde wieder an. Gestern hat er zwei Stunden gebraucht. Ist also ne Verbesserung. Dem Käptn sein Kopf qualmt trotzdem den ganzen Tag. Fehlersuche, Detektivarbeit. Thomas hat eine Dieselidee, der wollen wir nachgehen. Dann ruft er Chrischan an: „Bissu an Bord irgendwo?“ „ Ja, auf ner Hafenfähre.“ „Dann ruf ich in ner halben Stunde nochmal an!“ Chrischan ist immer irgendwo an Bord. Was für ne Frage.

In Blanes laufen wir nach 36 Seemeilen ein mit Wind von vorne und Regen. Wie auf der Ostsee. Kaum im Hafen werden Pfannekuchen gebacken, der Regen lässt nach, die Sonne kommt raus. Wir flanieren durch das Städtchen am Strand entlang. Ist ganz schön hier.

Over und aus.

Jun.′ 12 11

Anton geht, Hubert kommt

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Die Hafenbaustelle in Kombination mit den Panflötengedüddeln wecken uns. Natürlich kein Problem für die Röde Orm Crew. Wie sind ja Kummer gewohnt aus San Sebastian und Funchal. Die erste Offiziöse geht mal kurz über die Straße und holt Baguettes. Endlich mal wieder n Queso-de-Mäh-Frühstück – lecker.

Wir gehen zum einchecken (Port Vell / Barcelona) und Diesel bunkern. Auf hohes Liegegeld (40 EUR oder so was) haben wir uns schon eingestellt. Aber wegen des defekten WiFi’s und der Hafenbaustelle bekommen wir Rabatt. 32 EUR pro Nacht, immer noch viel Geld, aber immerhin – dafür liegen wir mitten in der City.

Annika und Julita wollen ins Shoppingcenter, ihr Taschengeld auf den Kopf hauen. Wir bringen sie hin und setzen uns solange zum goldenen M. Ein Cityroller wird erstanden und was noch so alles wichtig ist.

Dann geht’s zurück aufs Boot, da sind ein paar Arbeiten zu erledigen.

Eine Maschine Wäsche wird angeschmissen (4,50 €) und Anton, unsere Windfahnensteuerung, demontiert und in die Backskiste gestaut. Hubert, unsere Außenborderhalterung, wird an Antons Stelle gesetzt. Wir wollen – sicherheitshalber – lieber jetzt schon unseren Dingimotor am Heck fahren – Kuddel mag ja manchmal nicht so recht, wenn ihm warm ist. Und so können wir im Hafen wenigstens noch manövrieren, auch ohne Kuddel.

Zum Abend zieht es uns noch einmal in die Stadt. Wir machen einen Rundgang, zur Kathedrale über Starbucks und durch gemütliche Gassen zurück zum Hafen. Da wird zwischen den hohen Häusern Fußball gespielt, ein Gemeinschaftsgemüsegarten ist angelegt. Vor einer Kirche, die eng umbaut ist, wird Gitarre gespielt. In einer anderen Gasse erklingt Mozart auf einem E-Klavier. Kleine bunte verwinkelte gemütliche Kneipen auf versteckten Plätzen. Was für eine Stimmung. Ganz anders als das gestrige Rambla-Barcelona. Die Kinder rollern, der Käptn ist mit seinen Gedanken bei Kuddel.

Auf dem Kpt. ihm sein Motormayday gibt es ne Menge toller Ideen und Ratschläge, was wir noch prüfen können. Besonders der Tipp von Klaus V. ist ultraheiß. Der Kpt. hat nämlich vergessen das Thermostasventil im Kühlwasserkreislauf zu checken. Das Teil wird in einer Nacht- und Nebelmotorschraubeaktion ausgebaut und durch ein Ersatzteil aus der Kiste ersetzt. Das alte Ding ist ganz schön verkalkt und läßt sich von Hand auch nicht mehr öffnen. Im Wasserkocher geht es allerdings noch auf. Das neue Teil, lässt sich auch von Hand öffnen und geht auch früher im Wasserkocher auf… Vielleicht sind wir der Lösung um Kuddels Warmstartschwierigkeiten einen Schritt näher gekommen, das werden wir allerdings erst morgen wissen, wenn wie ihn warm gefahren haben.

Over und aus…

Jun.′ 12 11

Ahoi Ihr alle dort!

Gebt uns doch mal n Motortipp:

Wir haben einen Yanmar YSE 8 (wahrscheinlich G) [wohl das letzte Modell], Einzylinder, liegend, mit direkter Seewasserkühlung, ca. 30 Jahr alt – oder so, Gußeisen. Hier das Handbuch: Yanmar YSE8 Handbuch ( http://www.co-ki.net/wordpress/wp-content/uploads/2012/06/handbuch-eng.pdf ), eng.
Unser Motor springt im warmen Zustand nicht oder schlecht an.

D.h. Wir fahren ihn warm 2-10 Std. motoren oder so.

Nach 4 Stunden abkühlen startet er normal, ohne Dekompressionshilfe, allerdings nur in Vollgasstellung.

Nach 1,5 Std abkühlen kriegen wir ihn gestartet, wenn wir ihn mit gezogener Dekompression in Schwung bringen und dann den Hebel los lassen.

Vor 1,5 Std nach der Motorbenutzung springt er gar nicht an.

 

Das haben wir bis jetzt gemacht:

  • Ventilspiel ist eingestellt (0,2 mm – nach Buch (s.o.)).
  • Einspritzdüsen gecheckt,  macht schönes Sprühbild (nach Buch (s.o.)).
  • Dieselfilter ist ausgewechselt.
  • Dieselzufuhr ist auch gecheckt. Sauberer Diesel pladdert im satten Strahl ausm Schlauch vor der Pumpe… Peilstab zeigt kein Glibberzeugs oder so was im Tank.
  • Öl ist schon dicker. 20w50
  • Er bekommt nun auch kühle Luft aus der Hundekoje nicht mehr aus dem warmen Motorraum.
  • Aus dem Schlauch vor der Wasserpumpe kommt n satter Strahl Seewasser raus. Seeventil ist also frei.
  • Aus dem Auspuff kommt ebenfalls die normale Wassermenge (wie eh und je) heraus.

Wir haben jedoch den Eindruck, als ob der Motor heißer wird als vor unserer Reise, vielleicht liegt das aber auch nur an den Wasser- und Lufttemperaturen.

Was uns als Idee noch in den Sinn gekommen ist, dass der Motor evtl. so nach und nach von innen zuwächst/zublüht – kann man dagegen was untenehmen?

Der Motor verbraucht auch Öl. Ca. ½ Liter bei 24 Stunden Laufzeit.

Wir würden uns freuen, wenn ihr uns noch ein paar Tipps geben würden, vielleicht haben wir ja etwas ganz simples und einfaches übersehen. Bitte lasst einfach n Kommentar raus – nicht lange überlegen – Brainstormingmäßig.

So nach dem Motto: Dreh’ doch mal die Schraube hinterm Anlasser für 3 Min. auf, lass den Ärger raus, dann ist alles wieder gut.

Daumendrücken hilft aber auch schon.
Unsere nächsten Schritte wären ansonsten: Kopf abnehmen, die Ventilsitze schleifen und evtl. die Kolbenringe tauschen…

Heile, Kuddel, Segen…

Jun.′ 12 09

Wir haben ja gestern Abend beim Einlaufen schon alles erledigt und können heute früh (8h) auslaufen. Es klappt sogar fast. 8.30h werden die Leinen gekappt. Kuddel schiebt uns aus dem Hafen. Leider qualmt er bei ¾ Gas doch ziemlich dolle – Irgendwie wird das immer schlimmer. Öl mussten wir gestern auch relativ viel nachfüllen, obwohl wir nicht lange motort sind …

Wir setzen Segel und schippern hoch am Wind weiter nach Norden. Gegen Mittag sollen wir Südwind bekommen 15 Kt.

Und es klappt sogar. Kurz vor der Spitze des Ebro-Deltas setzt die Brise ein und wir zischen mit 6 Kt. voran.

Mit der Geschwindigkeit können wir sogar noch einen Hafen weiter fahren.

Cambrils wird gecancelt und Torredembarra angelegt.

Der Wind bekommt n rappel und lässt nach – wir auch. Kuddel bringt uns die letzten 10sm und ne halbe Stunde nach Sonnenuntergang in den Hafen. Die Hamburgesas und das EM-Ergebnis von Deutschland – Portugal (1:0) bekommen wir noch gerade so mit bevor die Klüsen schließen …

Over und aus.

Jun.′ 12 08

Kurs Nord zu Ali Baba

Logbuch, Sabbatjahr Kommentare deaktiviert für Kurs Nord zu Ali Baba

Frühstück in der Sonne. Wir taufen den neuen Außenborderadapter auf den Namen „Hubert“, weil er ja so rauf und runter huben kann. Dann verschwinden Annika und Julita mit Samona zum Pool um noch einmal nach Herzenslust zu Planschen. Der Käptn verschwindet im Motor und baut den Schalldämpfer für die neue Frischluftzufuhr von Kuddel an. Ein Stück Moskitonetz wird vor den Einlass gespannt und nun ist er glücklich. Der Käptn und der Motor – hoffentlich.

Die Kapitänin kopiert Hörbücher von Claudia über Gott und die Welt. Sollten wir es etwa schaffen, heut noch abzulegen?

Tatsächlich. Der Schlauch ist in die Hundekoje verlegt, die Kinder kommen vom Schwimmen wieder, an Bord ist alles gesichert gegen Schaukelei. Es folgt ein trauriger Abschied von der Sundancecrew. Eine kurze, sehr schöne, intensive Begegnung, umso schmerzhafter der Abschied. Die See ist rauh. Eine Welle von Ost hat kommt uns entgegen. Wir segeln relativ hoch am Wind, mit teilweise über fünf Knoten, stampfen aber in die Wellenberge. So verschläft der weibliche Teil der Crew mal wieder den halben Törn. Am Abend lässt der Wind nach, aber die Welle bleibt. Die Bewegung wird nicht angenehmer.

So kehren wir in Bellicarlos ein, ein Hafen früher als wir geplant hatten. Der wiederrum begegnet uns sehr freundlich. Schon über Funk bekommen wir einen Liegeplatz zugeteilt, was uns noch nie passiert ist. Sonst sitzt meist am anderen Ende eine Marinerone, die kein Wort englisch spricht. Wir klarieren ein und setzen uns in ein nahes Straßenrestaurant: Ali Baba. Günstiges Gutes Essen. Wir sind nämlich zu durchgerüttelt, um noch kochen zu können.

Julita und Annika spielen noch abendliches Fußball auf dem Platz neben dem Großbildfernseher auf dem Russland gegen Tschechien dem runden Ding hinterherlaufen.

Der Käptn und sin Fru machen einen nächtlichen Stadtspaziergang.

Over und aus.

Jun.′ 12 07

Eiiiiiigendlich wollten wir ja heute auslaufen und weiter nach Norden – Aaaaber… Das kam so… Alfons und der Kpt. haben den Außenborderkeil an das Heck gehalten und das Teil für gut befunden… Aber eine Sache ist da noch, die Alfons unserem kleinem Kuddel auf gar keinen Fall zumuten kann, er bekommt keine Frischluft, sondern nur die alte abgestandene und vor allem warme Luft aus dem Motorraum als Verbrennugsluft. Das geht gar nicht. Das setzt die Leistung nochmals deutlich runter. Der Kuddel läuft dann sozusagen mit nem Würgegriff am Hals (O-Ton Alfons) – nicht gut.

Wir befestigen eine Schlauch am Ansaugrohr und finden den Sound natürlich grundsätzlich erstmal Klasse, aber längere Zeit motoren kann man damit nicht.

Alfons: „Kein Problem, ich bau Dir n Epoxyschalldämpferkasten“…

Kuddel bekommt nun also erst morgen frische, kühle, schallgedämpfte Luft durch den Epoxydschalldämpferkasten zugeführt. Is auch egal. Ist eh kein Wind und eigentlich ist die Röde Orm ja n Segelboot.

Die Kids machen sich auf den Weg zum Swimmingpool, Jule und der Kpt. pilgern radfahrend zur Ferreteria. Dann kommen zwei Hühner auf den Grill (nicht Werfthühner) und wir decken wieder die Tafel unter der Sundance. Den Nachmittag verbringen die Kurzen im Aufenthaltsraum der Marina, die Männer bauen und die Frauen wandern auf dem Pinienhügel umher.

Abends gibt es mit Strohrum flambiertes Resthuhn.

Yin und Yang

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