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Jan.′ 20 11

Heute wollen wir mal den langen Weg zu dem großen Supermarkt nehmen. Die Frühstückschrunchys des Käpts für die Überfahrt gibt’s in den anderen Supermärkten nicht. Nach einem Schlenker in die Ferreteria, um Sika für den Kühlschrank zu kaufen, geht es an der Schule vorbei- in die Anni letztes Mal gegangen ist, zum Supermarkt. Dort gibt es das Ersehnte. Die Marktleiterin versichert uns, sie würden auch in die Marina liefern. Na das hat sich dann ja gelohnt, hier können wir Getränke ordern.

An Bord folgt eine Stauplanorgie. Der Käptn malt die Backskisten der Röde Orm in seinem Computer und die Erste diktiert, was in den Kisten drin ist. Es gibt jetzt eine Frühstückskiste (Müsli und Co), eine Brotkiste (Dosenbrot, Mehl und alles, was man darauflegen kann), eine Fertigdosenkiste (da sind noch Köttbullardosen aus Kiel), eine Kiste mit Dosen, die man als Beilage braucht (na so Tomaten, Gemüse und Kokosmilch), eine Snackkiste (Nüsse, Cracker, Zwieback und so). Nu ist alles gut sortiert. Jetzt kommt es auf die Pflege an… streicht man auch immer durch, wenn man was rausnimmt?? Wir werden berichten.

Über den Dächern von San Sebastian genießen wir einen Sundowner, bevor wir uns in die Pizzeria verholen. Auf der SY Anixi erklingt anschließend fröhlicher Gitarrengesang. Wir haben unsere Lieblingslieder kopiert und so können alle mitsingen. Der Käptn verholt sich etwas vor der Zeit in die Koje, um zu bloggen. Er konzipiert gedanklich weiter an dem Backskistenverstauapp. Das kann ja so nicht weitergehen. Immer dieses handschriftliche Gekritzel ins Logbuch…

Tinte und schnarch

Jan.′ 20 10

Da denkt man sich doch, was machen die eigentlich den ganzen Tag da auf La Gomera. Das Schiff liegt fest im Hafen. Aus dem Blog geht nicht hervor, dass da große Reparaturarbeiten anfallen. Tja, das fragen wir uns auch.. vor allem wenn wir nachträglich Blog schreiben und uns für den Tag so gar nichts einfällt. Wir beschäftigen uns oft mit den alltäglichen Dingen, die zuhause neben der Arbeit stattfinden. Wäsche waschen, einkaufen, kochen, abwaschen. Dauert halt alles n bisschen länger, weil wir zu Fuß unterwegs sind, nur eine Herdplatte haben und mit der Hand ohne Heißwasser abwaschen. Das muss immer erst durch den Wasserkocher. Dadurch ist das hier alles um Längen langsamer. Das Liegenlassen, langsam sein und die Anspannung rausnehmen.. wir haben fast ein halbes Jahr gebraucht, das zu können. Jetzt geht’s und wir genießen es. Am Frühstückstisch zu sitzen und keinen Plan für den Tag zu haben. Das Leben auf einen zu kommen zu lassen. Und das auszuhalten. Das tun wir so den lieben langen Tag.

Es gibt Raum, zu spüren, was wirklich wichtig ist für uns. Liebe Menschen um uns herum, Fröhlichkeit. Der Käptn will angeln, die Erste will schreiben. Mal sehen, was so kommt.

Heute gibt es einen Filmabend mit Filmen von den Segelnomaden, einem Pärchen, das unter Südamerika den Ozean gewechselt hat und dem jungen Erdmann, der Einhand gegen den Wind um die Welt gesegelt ist. Die Crew der Stressless baut eine Leinwand und einen Beamer auf und wir lümmeln uns auf das große Sofa bei Lothar, SY Orion, im Salon. Wow, es gibt auch echt große Schiffe. Nora hat einen Abschiedskuchen – eine Abschiedstorte gebacken. Superlecker.

Dui und Dai

Jan.′ 20 09

Enno kommt nach einer harten Überfahrt von seinem Playa de Chinguarime nach San Sebastian zurück. Eine Seite von Enno hat eine hartnäckige Salzkruste. Die Andere ist blau vom Schlafen auf den Steinen.

Er berichtet von seiner pädagogischen Angelarbeit. An dem Strand hat er es geschafft, zwei Gruppen die sich nicht ganz grün waren, wieder an einen Tisch zu bringen.

Das geht so:

  1. Überfluss schaffen, alle gehen Angeln und fangen im Überfluss Fisch, so dass jeder mehr als satt wird bis nix mehr rein geht. Denn wer satt ist, hat keinen Neid.
  2. Teilen, jeder will von seinem Fang so viel abgeben, damit er selbst nicht alles essen muss, da er selbst ja keinen Fisch mehr sehen kann.
  3. Lob, jeder lobt jeden für seinen großartigen Fang.

Nach dieser Meisterleistung braucht Enno erstmal n halben Tag Schlaf.

Die Crew der Røde Orm geht zum Einkaufen in die Stadt. Zuerst zum Supergefrierladen – dort gibt es Hähnchenbeine im Angebot für n Curry, dann in die Ferreteria, dort haben wir den Bolzenschneider bestellt – unseren haben wir in Kiel im Keller vergessen… und dann noch zum Suma – dort sollen wir (laut Bon) 112 Bier gekauft haben – waren aber nur 12 – das Geld gibt es zum Glück zurück.

Jakob von der „SY Stressless“ will nun auch berühmt werden und somit ein YouTubestar – dem stehen wir nicht im Weg. Nora zeigt ihm, wie man Filme schneidet und der Käptn. richtet den YouTube – Channel ein – fertig ist der YouTube-Star 😉

Die Erste zaubert ein Curry – Enno und der Kptn. sind begeistert…

Hühner und Bein.

Jan.′ 20 08

Wir frühstücken erst um 11.45 Uhr – die Tage auf La Gomera werden irgendwie kürzer. Da hat man zwischen dem Aufstehen und dem Sonnenuntergang ja keine Zeit für nix – schlimm. Wir müssen mal wieder einkaufen, gucken was es so an Konserven und so gibt.  Außerdem haben wir zum Apple Pie eingeladen – da kommt richtig Arbeit auf uns zu. 9 Leute kommen, also brauchen wir 3 Apple Pie’s – 20 Äpfel müssen dran glauben. Das Cockpit füllt sich, der Apple Pie ist im Ofen. Die Stressless bring Vanilleeis mit. Mit ein paar kühlen Dosen Bier werden die Gäste bei Laune gehalten, bis es endlich Kuchen gibt. Anschließend haben alle einen mittleren Zuckerschock.

Im Schutze der Dunkelheit spielt die Erste mit der Frau Admiral der SY Anixi Gitarre – das nächste Lagerfeuer kommt bestimmt.

Klimper und Schraddel

Jan.′ 20 07

Die fototechnische Beute von gestern muss gesichtet werden und die Filme geschnitten. Gleich nach dem Frühstück geht’s an die Arbeit.

Als Bildschirmpause gehen wir über die Stege der Marina La Gomera, die anderen Schiffe besuchen. Bei Nora und Hacko bekommen wir einen Kaffee, mit Holger quatschen wir über die Fugen seiner SY Freyja. Am Kopfende liegen die „Segeljungs“, sie fahren nochmal nach Las Palmas zurück, fliegen auf die Düsselboot, um dann anschließend den Atlantik zu überqueren… wohl schon zum zweiten Mal. Sie schwärmen von der Überfahrt.

Am Abend glüht der Grill mal an nem anderen Strand. Das dos von diesda Fleisch war leider nicht soooo doll. Aber die Aussicht um so toller…

Lager und Feuer

Jan.′ 20 06

Nach dem Frühstück haben wir den letzten Tag das Auto und wollen mit SY Anixi zum Playa de Chinguarime fahren. Immerhin war Angie neulich nach dem Golfen in Santiago auch dort und hat Hippies geguckt. Das wollen wir nu auch tun – also nicht Golfen, sondern Hippies gucken.

Die Straße geht bis zum Playa de Medio – auch schon abenteuerlich.  Von dort müssen wir einen Geröllweg weiter nach Osten. Ziemliches Gekracksel.

An der Pförtnerhöhle fragen wir nach Enno – uns wird ne Richtung gezeigt – also weiter durch den Baranco (altes Flussbett) zur nächsten Felswand mit Höhlen. Enno kommt uns entgegen, setzt sein rotes Käppchen auf (sonst hat er fast nix an – ist er vielleicht auch ein Hippie?) und macht mit uns ne Touriführung. Alle Zeltplätze und Höhlen und Überhänge werden begutachtet…. da wohnen viele Leute, aber kein Hippie weit und breit…

na dann nicht… das letzte Stück ist echt n Abenteuer. Voll der gefährliche Abstieg mit Seil festhalten usw. – schwarzer Wanderweg. Wir legen uns an den Steinstrand und gehen baden. Fünfmal und ganz nackig. Der Kptn denkt, wenn wir uns einfach ganz nackig auf die Steine legen, locken wir vielleicht Hippies zum Gucken an… aber nix passiert. Wir lernen Achim und Barbara kennen, die wohnen auch hier in ner großen bequemen Wohnhöhle… nicht so beengt wie auf sonem Segelboot. Ne Band ist auch hier, aber die Musik steigt erst am Abend. Schade. Aber im Dunklen zurück krackseln ist nix für den Kptn.

Enno führt uns noch ein Stück durch den Baranco, dann sind wir wieder bei unserem Coche (Auto) und lassen uns den Hang hochfahren.

Der grandiose Blick vom Vormittag wurde durch Wolken ersetzt. Wir sind eigentlich in den Wolken, die mit nem ziemlichen Affenzacken sich ihren Weg durch die Felsspitzen suchen. Die Waschküche gefällt uns nicht. Vor allem fangen alle Beifahrer an „über den Wolken“ zu singen. Der Kptn. dreht um. Wir steuern n Café am Hang an…

3x Barraquito 1x Kaffee ohne Schnappes. Toll.

Die „Segeljungs“ und die „Stressless“ sitzen am Strand und grillen. Wir sind zu platt für solche Orga und holen uns ne Pizza aus der Ria und n Sixpack aus dem Suma und setzen uns dazu.

Keine und Hippies.

Jan.′ 20 05

Enno sattelt sein Dingi und macht sich auf den Weg zum Playa de Chinguarime.

Wir machen Großwaschtag mit zwei Maschinen und holen mal n paar Blogberichte nach. Oha… Da fehlte ja schon etwas länger was. War‘n wir wohl n bisschen auf der faulen Haut… 😉

Das Schiff neben uns zieht sich einen Joint nach dem anderen rein – also die Besatzung. Französische Jugendliche. Der Wind steht etwas ungünstig und dem Kptn. wird schon ganz dusselig im Kopf.

Zum Durchatmen gehen wir mal ins Dorf. In San Sebastian sind die heiligen drei Könige unterwegs. Begleitet von Goofy und Mickey Mouse – oder waren es vielleicht doch Halluzinationen? Die Kinder in Spanien bekommen erst morgen früh ihre Geschenke und müssen bei den drei Herren auf dem Schoß sitzen – Foto – nächster. Die Kleinen sind echt aufgeregt.

Ein Dorada und ne Pizza machen den Käptn. wieder klar im Kopf…

Drei und Könige.

Jan.′ 20 04

Fredrik und Helena nehmen die allererste Fähre nach Teneriffa und gehen wieder von Bord. Einen Tag wollen die beiden noch auf Teneriffa verbringen und dort ein bisschen Sightseeing machen. Im Morgengrauen verabschieden wir die beiden. Vielleicht sehen wir uns Silvester 20/21 in Schweden wieder. Jetzt wollen wir erstmal mit dem Auto den nördlichen Teil Gomeras erkunden. Enno macht uns den Inselführer, nur das Fähnchen fehlt noch. Herrlich, was er uns alles erzählen kann. Früh am Tag ist es im Norden der Insel sehr schön. Leider haben die Dörfer (Hermigua, Agulo, Vallehermoso) in den Nordschluchten schon sehr früh Schatten. Jedenfalls jetzt im Winter, wenn die Sonne so tief steht.

In Villarosa überredet uns der Restaurantbesitzer doch noch mehr als einen Kaffee zu nehmen. Diesmal bestellen wir aber – fix schlau – nur Entradas. Leider zu viele… und so rollen wir trotzdem voll abgefüllt wieder aus dem Laden raus.

Den Rückweg nehmen wir über den Höhenpass nach San Sebastian. Wir können uns wieder nicht aufraffen und am höchsten Straßenpunkt parken, um den Rest bis zum Gipfel zu wandern – nächstes Mal.

Hacko von der SY Anixi hat Geburtstag und gibt einen aus. Wir beschließen, Sardinas beizusteuern.

Zutaten: 1L Sonnenblumen Öl, 1 kg Sardinas, 1 Kartusche Gas, 1 Gaskocher, 1 Topf, Salz. In dieser selbstgebauten Friseuse werden die Dinger richtig schön krosch – Fischchips – super lecker. Zum Nachtisch gibt es einen Geburtstagskuchen mit flüssiger Schokoladenfüllung und Vanilleeis auf der SY Anixi – der Kptn. hat gleich n zweiten Kuchen bestellt – der wird aber nicht geliefert, obwohl alle noch Hunger hatten… 😉

Quatsch mit Soße

Jan.′ 20 03

Dies ist der letzte Abend mit Helena und Fredrik. Wir beschließen, dass es am Abend ein Fischbarbecue an unserem Grillplatz geben soll und diskutieren den Ablauf der Beschaffungsmaßnahme. Während Fredrik sich ein letztes Mal auf sein Fahrrad schwingt, um in den Bergen nach fliegenden Fischen zu suchen, machen Enno und Stefan sich auf, um Fische zu fangen.. sie suchen die Fischtheken in den Supermärkten San Sebastians auf und kommen mit Shrimps, Sardinas und großen Fischen zurück.

Anschließend plagt sie wohl doch das schlechte Gewissen und sie tauchen in die Angelabteilung der Ferreteria ab. Die Beute wird im Cockpit der Røde Orm klar gemacht, ein Vorfach wird gebastelt.

Die Damen haben derzeit den Supermarkt und die Fruterias nach Beilagen durchsucht und sind auf eine außergewöhnliche Gurkenart gestoßen. Die muss gekostet werden. Als Fredrik vom Berg zurück kommt, glüht der Grill schon. Der Käptn brät die Shrimps und die Sardinas auf dem Gaskocher, Enno grillt die Fische. Wir schlemmen mal wieder.

Eiweiß und Überfluss

Jan.′ 20 02

Wir haben endlich ein Auto bekommen und fahren den Vulcano von La Gomera besichtigen. An wirklich jedem Aussichtspunkt halten wir an und bestaunen die Berge und Täler. Es geht so tief runter, dass es im Bauch kribbelt.

Wir trauen uns auf einer engen Straße, zum Playa el Medio zu fahren, hier kann man wunderbar in Höhlen hausen.

Am Playa de Santiago machen wir eine Pause und nehmen ein Käffchen, wir hatten es hier irgendwie netter in Erinnerung.

Unser Auto quält sich den Berg wieder hoch. Wir versuchen jetzt mal eine Nebenstraße über Chipude und El Cercado nach Las Hayas. Es wird immer verrückter und immer hübscher und grüner. Atemberaubende Landschaften mit tollen Bäumen und Felsen und wahnsinnigen Aussichten (s. Fotos). Einmal können wir sogar die Berggipfel von La Palma sehen.

Auf dem Rückweg nehmen wir den Höhenpass quer durch den Nationalpark und machen eine Pause im Zugluftrestaurant – der Kptn. sitzt an der Tür, die immer zieht und niemand macht sie zu – ganz toll – kurz bevor die Aggressionen des Kptn. Verletzte verursachen, bezahlen wir und lassen uns den Berg runter rollen.

Wieder halten wir an wirklich jedem Mirador an für eine Fotosession…

Fredrik zeigt uns seine Fahrradstraße, auf der er bergauf gestrampelt ist. Da wäre der Kptn. nicht mal zu Fuß hochgekommen.

Wir sind echt erschöpft und fallen fast gleichzeitig in die Kojen an Bord der Røde Orm.

Vul und canos

Jan.′ 20 01

Ausschlafen – daran ist nicht zu denken. Enno kommt schon um 11h zum Frühstück – obwohl er die Nacht durchgemacht hat. Wie schafft er das bloß – der Kptn. ist ratlos und muss sein Geheimnis ergründen.

Bei einem Kontergetränk versuchen wir zu entspannen, ein kurzes Bad bei kalter Luft und warmem Wasser hilft.

Zum Glück hat die Meermaid an Bord ein paar anständige Kühlgeräte und Enno zaubert einen Eintopf aus dem Gefrierschrank der uns vitamintechnisch unheimlich nach vorne wirft, vor allem brauchen wir nix kochen.

Fredrik bekommt soviel Energie, dass er unbedingt eine Neujahrsradtour über La Gomera machen muss…

Wir versuchen irgendwie mit unserer Entscheidung weiter zu kommen… Es ist doch jetzt Neujahr… da sollte doch eigentlich was mit Wünschen und Entscheidungen laufen – es klappt aber irgendwie nicht.

Vielleicht hängt es damit zusammen, dass entscheiden auch heißt, sich von etwas anderem zu scheiden – zu verabschieden.

Wir wissen es nicht.

Keine und Entscheidung

Dez.′ 19 31

Beim Frühstück läuft die Planung der Party. Wir wollen am Nordstrand von San Sebastian grillen. Jedes der 6 beteiligen Schiffe macht einen Beitrag zum Büfett. Helena und Fredrik liefern Elchfleisch und wir „Dinner for one“ mit dem Mini-Akku-Beamer. Die Getränkesituation wird von der Meermaid als Kühlschiff sichergestellt. Am Nachmittag besuchen wir den örtlichen Großhändler und bevorraten uns für die Party.

Wir haben es sehr schön gemütlich an unserem Grillplatz und tanzen zwischen den zwei BT-Boxen in die Nacht hinein. Der Kptn. macht den DJ. Die richtige Party der Spanier geht erst nach 0h auf dem „Dorfplatz“ los und dauert bis 6h. Die Crew der Røde Orm hält nur bis 1.30h durch. Enno bis 5h…

Feuer und Werk.

Dez.′ 19 30

Frühstück zu 5., eine besondere Sortierherausforderung. Aber alle werden satt. Die Damen gehen baden – Enno angeln. Fredrik und Stefan suchen ein Trainingsrad für Fredrik. Sie finden sogar eins… Fredrik testet sofort die hiesigen Teerstraßenberge und ist erstmal weg…

Nach dem Bad gehen die Damen zum Shopping über. Der Kptn versucht am Computer das Geld so geschickt hin und her zu schieben, dass die Karten an Land bei den Damen weiterlaufen und nur ab bestimmten Beträgen Fehlermeldungen auftreten.

Enno kommt mit einem riesigen Thunfisch zurück, den er aus den Fluten von La Gomera gezogen hat. Der Kptn pumpt sein Dinghi auf, er braucht nun auch dringend n Angelboot.

Enno filetiert den Kaventsmann und die Herren probieren gleich vor Ort das beste Stück. Oberlecker.

Der Cobb gibt heute Hamburguesas her, mit Hack vom Elch, direkt aus Grönahög – nur Helena darf Tuna essen.

Thun und Fisch

Dez.′ 19 29

Die Crew der SY Freya kommt zum 11er Kaffee, um sich die Røde Orm anzuschauen. Das Leuchten in den Augen verrät denselben Schiffsgeschmack. Wir freuen uns, die SY Freya anschauen zu dürfen. Als die Erste und der Käptn vor Jahrzehnten im kleinen Kämmerlein ohne Schiff saßen, liebäugelten sie mit einer Polar 34, die damals in Hamburg zu verkaufen war. Der Kaufpreis damals unerreichbar hoch, blieb dies ein unerfüllbarer Traum. Noch immer hängt unser Herz an diesen Schiffen. Der Rumpf der OE 32 ist quasi der gleiche wie der einer Polar. Die Liegegebühren sind nur günstiger (da unter 10 m lang) und der Arbeitsaufwand geringer (da nicht so viele Holzaufbauten). Doch im Stillen … naja ihr wisst schon. Die Freya ist so eine wundervolle Polar 34. Wir hätten fast mal eine in Grauhöft gekauft, da stellte sich nur heraus, dass leider Osmose im Rumpf war. Hach herrlich: Ketch. Holzmasten. Wunderschön. Ein Port unterstreicht das Wohlgefühl.

Der Nachmittag verläuft unspektakulär: Einkauf, Baden. Enno macht Siesta. Wir warten auf Helena und Fredrik. Sie kommen mit dem Flieger aus Schweden. Und mit der letzten Armasfähre in San Sebastian an… nach dem Freudentaumel gehen wir fast direkt von der Fähre zum Grillplatz. Wir sprechen ab jetzt einen Mix aus Englisch, Schwedisch, Friesisch und Deutsch. Sehr lustig. Besonders nach ein paar Bier.

Över und slut.

Dez.′ 19 27

Der Vormittag ist der Logistik in Kiel gewidmet, ein kaputter Backofen und ein kaputtes Heizungsventil müssen einen Heiler bekommen. Mit Hilfe von vielen lieben Freunden in Kiel schaffen wir es, Dank des modernen Netzwerkes. Dann werfen wir uns in die Badeklamotten und laufen zum Strand von San Sebastian. Direkt hinter dem Hafengebäude ist ein schwarzer Sandstrand. Über einen Holzsteg kann man auf die Mole laufen und von dort direkt ins tiefe Wasser steigen (bei Hochwasser). Eine Süßwasserdusche sorgt anschließend für die Entsalzung des Käpts und seiner Crew.

Die Erste geht ein Huhn im hiesigen Supermercado fangen, die beiden Käptns nehmen sich das Seeventil der Røde Orm vor. Das, an das man nicht ran will… die Toilette. Enno quetscht von außen einen Pfropfen in das Loch und bleibt mit seinem Dinghi in Bademontur und zwei Reservepfropfen auf Standby 😉 . Der Käptn der Røde Orm zieht von innen das Ventil und putzt und fettet es… danach den Fußboden und alles was da noch so in der Nähe hätte nicht liegen sollen.

Als die Erste vom Einkauf wiederkommt, ist alles wieder picobello.

Wir marinieren das Huhn und zünden den Grill an. Der Abend klingt auf der SY Anixi aus. Nora und Hacko haben wunderbare Segelfilme gedreht. Ein Blick lohnt sich. Weitere Episoden folgen.

Cobb und

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