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Feb.′ 20 19

Der Kptn. sieht ein Windloch. Am Samstag könnte es einen Wind geben, der uns zumindest in den Süden von Teneriffa blasen könnte. Aber das ist Schnee von übermorgen – abwarten Tee trinken.

Im Moment pfeift es hier noch ganz ordentlich und im Park sogar den Kapok durch die Gegend. Normalerweise Platzen die Kapokteile am Baum auf und der weiße Flaum weht davon, aber manchmal fällt auch die harte Schale auf den Boden. Zum Glück verfehlte sie bis jetzt immer den Kptn. sicher.

Ist die Sonne weg und bleibt der Wind, geht das Frösteln los… Man kann sich gar nicht so rasant anziehen, wie die Sonne hinter der Lavawand verschwindet.

Der Kptn. klappert wie verrückt. Die Stresslosen haben den rettenden Einfall und wärmen ihn durch einen Punschabend an Bord wieder auf.

 

Glüh und Wein.

Feb.′ 20 18

Heute hat die SY Maia too, Karl und Karin zum Bilderabend eingeladen. Unter Deck kuscheln wir uns in die Sitzecke. Der Käptn spannt die Leinwand und baut den Beamer auf. Karl startet die Bildershow. Karl und Karin haben wir 2011 in Lanzarote kennengelernt, nachdem Inge und Wolfgang von der SY Stella Maris aus Kiel, unsere gemeinsamen Freunde, Karl eine Email geschickt haben, in der auch wir im Adressfeld waren. Karl dachte sich: Ach schau, die Röde Orm liegt doch da drüben, und klopfte kurzerhand an unseren Bug.

Einige Grillabende später sind die beiden dann an die afrikanische Küste gesegelt und in den Gambiariver gefahren. Wir werden heute mit auf die Reise genommen in diese andere Welt der Mangroven, Flusspferde, Affen, Pfahlbauten, bunten und fröhlichen Menschen. Dort kann man wohl sehr gut lange und geschützt ankern in einer netten Seglercommunity. Anschließend sind sie zu den Kap Verden und in die Karibik gefahren, auch dorthin nehmen sie uns nun mit.

Ganz verzaubert von der weiten Welt versinken wir schließlich in die Koje.  

Traum und Wirklichkeit

Feb.′ 20 17

 

Die Sandreste des letzten Calima (Sandsturm von der Sahara) werden heute von Bord gespült. Die Røde Orm erstrahlt in staubfreien Glanz – bis zum nächsten Sandsturm.

Die Klamotten sind auch mal wieder dran – die Waschmaschine glüht.

Nach dem Einkauf im Chinashop landen wir wie so oft im grünen Salon (Ambigu) und genießen einen Kaffee – die Taschen sind immer so schwer. Das ermüdet, wir brauchen neue Kraft.

Der Kptn. wird langsam hibbelig und guckt ständig nach dem Wind. Er sucht nach irgendwelchen Wetterfenstern, die die Røde Orm nach Norden oder Osten pusten. Windy ist das Mittel der Wahl. Aber es sieht leider immer noch schlecht aus… Wir bleiben also noch.

Wind und check.

Feb.′ 20 16

In der Stadt tobt das Kinderfaschingsfest. Wieder eindrucksvolle Kostüme, was für ein Aufriss!! Filmmusik tönt durch die Lautsprecher. Strahlende Kindergesichter. Komisch, die Erwachsenen gucken immer so ernst.

Bei uns ist der Gedanke an einen Aufbruch näher gerückt.

Wir warten auf ein gutes Wetterfenster und beginnen unser ganzes Gerödel, was sich über die Wochen an Deck angesammelt hat, mal wieder in der Backkiste unterzubringen. Der Kptn. montiert vorher noch eine Backkistenlampe, die er von den Stresslosen geschenkt bekommen hat.

Nun ist endlich mal Licht im Dunkel der Kiste, aber will man das wirklich alles sehen.

Vieles wird umsortiert, ausgemustert und neu arrangiert. Wir tüdeln, bis Klar Schiff an Deck ist. Der Schweiß trieft in der Enge der Backkiste – ein Bad am Hafenstrand mit der Crew der Meermaid resetet uns auf Null.

Der Höhepunkt des Tages ist das gemeinsame Essen einer Kaktusfrucht – keiner hatte Stacheln im Mund oder an den Finger – also keine Verletzten.

Ein Longdrink im grünen Salon kühlt gen Abend weiter herunter.

Auf und geräumt

Feb.′ 20 15

Der Tag danach. Ausschlafen. Frühstück. Siesta. Baden. Käffchen. Noch was? Oh je.. so fühlt es sich an mit 49?? Was wird erst mit 50?? Ideen für die Themenparty 2021 werden entgegengenommen!!

Die Stadt rüstet sich für den Fasching. Auf der Bühne treten alle Gruppen auf, die gegeneinander antreten. Wow, was für Kostüme!! Glitter, Glamour noch und nöcher. 20 Mikros stehen auf der Bühne, wir freuen uns die Musik. Und dann geht’s los… Was ist bloß hier mit dem Gehör los? Die Mikros sind derart übersteuert, dass leider nur Krach herauskommt. Keine Höhen, keine Tiefen sind rauszuhören. Wir verholen uns aufs Schiff und hören die Musik, als wäre sie nebenan. Bis morgens um 5 Uhr.

Lachen und Lieben.

Feb.′ 20 14

…und sie wünscht sich ja immmmmer – immer ein Geburtstagsfrühstück, was dem Ktpn. naturgemäß auch sehr schwer fällt. Aber der Kptn. ist ja fix schlau und hat das Frühstück teilweise ausgelagert an die Meermaid. D.h. der Morgenspaziergang zum Brötchenhändler entfällt schon mal… den Kaffee und den anderen Kleinkram bekommt er irgendwie geregelt. Das Frühstück steht und die ersten Geschenke gehen auf die Erste über. Strahlende Augen am Frühstückstisch. Eine echte Hippiejacke von  La Gomera!! Und ein wunderschöner neuer Hut, die alte Mütze hat ihren Dienst quittiert. Es wird Zeit für einen neuen Look. Ist ja schließlich der letzte Geburtstag in den Vierzigern.

Nach einer ausgiebigen Siesta steigt die Buddelparty am Olympiafeuer. Die Stressless baut ihr Board als Buffet auf, die Boxen werden verbunden, 80er Jahre Musik erklingt über den Platz. Die Crew schnitzt auch wieder Schokobananen. Die Erste malt jedem Gast eine rote Nase und rote Wangen, jeder setzt eine Karnevalsmaske auf. Dazu gibt es zwei Clownsschlips, die die Runde machen. Einige zieren sich, einige lassen den Quatsch über sich ergehen. Aber altgediente Valentinsfaschingsbesucher in der Nordseestraße wissen: Faschingspartys müssen sein. Was hatten wir schon für herrliche Themenpartys. Erinnert ihr euch an die „Titanic“, als der Käptn alle Bilder schief gehängt hat? An den „Schuh des Manitu“ mit Tipi im Wohnzimmer? An den „Fluch der Karibik“, als plötzlich Leonardo in der Tür stand? Auch hier in San Sebastian müssen die wilden Schlager geschmettert werden. Niemals in New York gewesen, die Gläser in Moskau an die Wand geworfen, der SPD die Schuld für das Wetter geben… die Erste ist glücklich. Wir tanzen in die Nacht. Irgendwann kippt jemand mit der Bank um… und anschließend stützt er sich auf das Buffetboard. Ein rrums und alles purzelt durcheinander. Nach einer kleinen Putzaktion wird weiter getanzt, bis auf ein paar Gläser ist alles heil geblieben. Was für eine schöne Party!! Danke an alle, die da waren!!

Grillen und Runde.

Feb.′ 20 13

Vorm Frühstück durchforstet die Erste schon die Chinaläden. Ein neues Schneidebrett muss her… leider gibt es hier keine Holzbretter mit Abtropfrille für die Tomatenmatsche. Etwas gefrustet kehrt sie erfolglos zurück ins Cockpit, weckt den Käptn und kocht Kaffee. Erstmal frühstücken. Anschließend geht’s nochmal in die Stadt, für die bevorstehende Party einkaufen. Theaterschminke darf nicht fehlen, schließlich ist ja Fasching!! Der Maler auf dem Platz malt seit Tagen an dem Faschingsbild auf der Bühne. Die Trachtenfrauen vom letzten Fest sind im Blau verschwunden, jetzt entsteht eine bunte Faschingswasserwelt. Um die Bühne herum werden schon die Fressbuden aufgestellt. Hier ist was los, die nächsten paar Tage.

Nach dem Baden gehen wir rüber zu Karl und Karin, Kaffee trinken. Am Abend holen wir die amerikanische Muffinbackmischung von Rob und Anna von der SY Grace aus der Backskiste und probieren sie aus. Hmm lecker… aber kosten dürfen wir erst morgen.

Vor und Freude

Feb.′ 20 12

Jetzt ist er schon 6 Jahre alt!! Vor sechs Jahren segelt der Käptn mit der Ersten ahnungslos vor Middelfahrt, da klingelt das Telefon. Die Große ist schwanger!! Jippie wir werden Großeltern! Zusammen mit Ulrike und Christian von der SY GodTur stoßen wir an. Und nun ist er schon bald ein Schulkind. Wir singen ein Lied per Facetime. Die Hippiehose (Gomeratracht), die wir ihm geschickt haben, hat er schon an, sie passt.

Doch zurück zum frühen Morgen.. der Käptn konnte nicht schlafen, der Teppichgestank hat ihn wach gehalten. So geht das nicht weiter. Wir putzen also die Teppiche nochmal und trocknen sie in der Sonne. Außerdem muss Pinta, unser Schlauchi aus dem Wasser. Denn: sie setzt schon eine grüne Badehose an. Und kleine Muscheln kleben unter ihr. Also ist Schrubbeln angesagt. Das passt ganz gut, es ist heute eh so heiß, dass außer Baden nur Wasserschlauchplanschen angesagt ist. Der Käptn ist in seinem Element. Dafür lässt er glatt die Eisenbahn sausen.

Am Abend gibt es eine köstliche Paella auf der SY Meermaid von Katrin, bevor wir zum traurigen Teil des Tages übergehen: Das Abschiedsfest von Christine und Jörg. Mit über zehn Seglern klettern wir über die Böcke auf das schöne Schiff, bewundern die neuen Bänke und den Tisch und verabschieden die beiden, die leider morgen früh wieder nach Deutschland fliegen.

Auf und Wiedersehen!

Feb.′ 20 11

Daniela von der „SY Dude“ hat zum Geburtstagsbrunch eingeladen. Wir stehen am Steg und die Erste singt selig ihr Geburtstagslied. Daniela hat einen Käseigel gezaubert. Wir schlürfen Sekt und treffen Andrea und Gerhard von der „SY Monte“ wieder, die wir schon in Laboe auf dem Losseglertreffen kennengelernt haben. Nur komisch, dass wir uns jetzt erst treffen, hatten wir doch den gleichen Weg hierher. Nach drei netten Plauderstunden fällt der Käptn völlig fertig in die Koje. Zuviel Infos. Die Erste überredet ihn per Handzeichen zum Baden, Worte kann er heute keine mehr aufnehmen.

Als wir abends mit Karl und Karin in dem netten kleinen Restaurant sitzen und der gebratene Calamar vor ihm auf dem Teller liegt, strahlt er wieder.

Ohr und Wind

Feb.′ 20 10

Es bahnt sich ein Fest an. Karneval steht vor der Tür. An den Schaufenstern hängen schon die Plakate, am Freitag werden die Kandidaten für die Karnevalkrönung bekannt gegeben. 

Bei Niedrigwasser am Morgen werden hier die Bagger angeworfen und schaufeln den schwarzen Sand vom Meeresboden auf den Liegestrand. Der Liegestrand war nämlich schon ziemlich mit Steinen durchsetzt. Wir mutmaßen, dass zum Karneval Touris erwartet werden, da soll der Strand attraktiver gestaltet werden. 

Am Abend gibt es selbstgemachte Tapas am Strand, der Käptn frittiert wieder Sardinas, die SY Stressless rollt Backpflaumen in Speck und die SY Nikita zaubert Salat. Wir verholen uns ins Cockpit der Röde Orm und zücken noch die Gitarre. 

Zauber und Nacht

Feb.′ 20 09

Nun ist heute nicht nur der siebte Tag der Woche, also Ruhetag, sondern sogar die 7. Woche für uns auf La Gomera angebrochen. Ruhewoche geradezu. Und so langsam muss es doch langweilig werden. Zumindest für den Leser dieses Blogs. Doch, seid euch sicher, so schön es hier ist, (paradiesisch geradezu!) auch wir bekommen so langsam nen Hafenkoller. Wir feiern noch den Geburtstag der Ersten, dann gucken wir nach einem Wetterfenster. Vorher hat der Käptn überhaupt Verbot, nach dem Wetter zu gucken. Also den Kopf aus der Luke stecken und in den (ewig blauen) Himmel gucken, das darf er. Aber wehe, die App wird geöffnet. Nix da. Erst feiern, dann segeln!

„Ich habe jetzt eine Fabrik, die Stühle und Tische macht, und kein Mensch braucht die. Hm, vielleicht kann ich Restaurants eröffnen..“ So vor sich hin grummelnd liegt der Käptn in der Koje. Verstehe einer den Käptn. Er hat vor lauter Langeweile umgeschult zum Eisenbahnschaffner. Er liegt stundenlang in der Koje und simuliert auf seinem Handy eine Eisenbahnerwelt. Die Erste will ihm schon eine Schaffnermütze kaufen. Abundzu pfeift er sogar. Wird doch Zeit, dass wir wieder ablegen.

Nach dem Baden und dem Käffchen im grünen Salon auf dem Platz kommt am Abend mal wieder ein Huhn auf den Grill. Doch der Käptn schwächelt. Der Cocktail vom Vorabend, das Ballspiel im Wasser, irgendwas hat ihn umgehauen, er verschwindet in die Koje, bevor das Geflügel kross ist. Vielleicht ruft auch die Eisenbahn.

Licht und Aus

Feb.′ 20 08

Der Tag beginnt ganz harmlos mit dem Füllen der Waschmaschine. Die Krankheit des Käptns muss auch aus der Bettwäsche raus. Während die so vor sich hin wäscht, richtet der Käptn das W-Lan auf der Meermaid wieder ein. Die Erste geht derweil bei Karl und Karin auf der SY Maia too ein Käffchen trinken. Und lernt dabei, welch Freude, Daniela und Olaf von der SY Dude kennen, die dort auch sitzen. So erweitert sich der Kreis. Die beiden haben länger Zeit als wir und wollen im nächsten Winter über den Atlantik mit ihrer Ovni. Viele fahren inzwischen Ovni, scheint ein Geheimtipp zu sein.

Die Stadt rüstet sich schon zum Karneval, die hiesige Trommeljugend übt fleißig, so dass ganz San Sebastian im Takt marschiert.

Wir haben für den Abend wieder für 13 Personen einen Tisch in unserer Lieblingspizzeria gebucht. Diesmal bekommen wir den teureren Wein, so dass wir die 100 Euro-Grenze knapp knacken. Anschließend versacken wir in der Cocktailbar, in der die verrückten Ruderer sich Mut angetrunken haben, bevor sie über den Teich gerudert sind.

Der Käptn sitzt glücklich an seinem Longdrink, da sieht er eine Tafel an der Wand: 10 Bier, 10 Euro. Er will zuschlagen und ne Runde schmeißen. Da winkt die Bedienung ab.. die Preise würden heute nicht gelten. Na, diese Bar hat uns wohl das letzte Mal gesehen. Der Käptn ist grummelig und will am liebsten gleich rausstürmen. Die Erste darf grad mal noch so eben die Rechnung bezahlen. „Wie würdest du die Rudererbar bezeichnen?“ „Die heißt Blue Marlin und das ist ne Scheißbar!!“

Blöde und Bar

Feb.′ 20 07

Dem Kptn. geht es wieder besser. Einigermaßen. So richtig gut natürlich noch nicht. Ein bisschen Betüddelung braucht er schon noch – so einfach ist sone Erkältung ja auch nicht zu überstehen.

Er könnte mal versuchen wieder n bisschen was zu tun – außer in der Koje rumliegen, was ja auch schon ganz schön anstrengend ist… irgendwann weiß er gar nicht mehr, wie man am besten liegen soll… der Rücken zwackt, die Hüfte knirscht (was aber bestimmt eigentlich vom Calima kommt)… und dann die Hitze. Wenn ihm nur jemand die Decke umdrehen könnte… Aber alle sind komischerweise verschwunden… tze.

Gegen die Hitze würde was mit Wasser helfen, denkt er sich und gegen das Kojengeklemme – vielleicht mal aufstehen. Also… Calimastaub wegspülen wäre eigentlich ne gute Sache. Von kleinen Schwindelanfällen abgesehen sieht die Røde Orm nach ner Stunde ausgiebigen Spülens (das Zeug sitzt wirklich in jeder Ecke) wieder wie ausm Ei gepellt aus.

Die Erste erkennt, dass der Kptn. nun etwas schwächelt und kocht ihm Chinapommes mit Curry. Verdauung und Calimaspülanstrengung bringen den Kptn. wieder in die Koje – zur Erholung.

Übrigens, wir haben jetzt hier auf Gomera auch weißen Strand – ein ganz bisschen – so marmoriert ist er…

In der Nacht (20h, der Kptn schläft schon lange) kommt die SY Maia too mit Karl und Karin von Gran Canaria rüber gesegelt…

Calima und Strand

Feb.′ 20 06

Der Kptn. ist krank. Er schnieft und jault vor sich hin. Als Stichworte wie Corona und Ebola fallen, geht es ihm aber schon wieder sehr viel besser. Die Metholkristalle aus Marokko bringen ihn wieder einigermaßen auf den Damm und lassen auch die Crew mit inhalieren.

Als die Erste allerdings etwas von einem Einkaufsbummel redet, geht es ihm wieder fürchterlich schlecht. Er bräuchte noch ein kleines Nickerchen…

Röchel und hust.

Feb.′ 20 05

Es hilft alles nichts, heute bleibt der Käptn in der Koje und versucht zu genesen. Die Damen machen sich mit der Meermaid auf den Autotrip. Ausgerechnet die Ausflugsziele von heute waren die, auf die sich der Käptn die ganze Zeit gefreut hat. Nu liegt er hier und leidet. Wir schicken ihm nette Fotos und versprechen, die Runde nochmal zu fahren. Die hat sich nämlich echt gelohnt. Zuerst sind wir zum Besucherzentrum in die Berge gefahren. Da wurden wir mit einer bunten Ausstellung über die gomerianische Natur und der Geschichte der Vulkane belohnt. Wir konnten lustige Fotos schießen und Gofiokekse kaufen. (Natürlich für den Kaptn). Dann fuhren wir eine schmale Straße bergauf. Wenn Gegenverkehr kam, kurz vorm Absturz, sie waren dabei die Straße zu erweitern.. aber davon konnten wir noch nicht zehren. Etwas durchgeschwitzt erreichten wir den gläsernen Aussichtspunkt über Hermigua. Dort haben sie das Restaurant mit Glasplatten im Boden verlängert über den Abgrund (!!) Der Käptn traut seinen Augen nicht, als er das Foto sieht, wie die erste da in der Luft hängt.

Die nächste Station ist der Strand von Hermigua. Von der Bananenverschiffung Anfang des letzten Jahrhunderts stehen hier noch die Hafenanlagen. Darunter ist ein Seewasserschwimmbecken betoniert, das bei Hochwasser gefüllt wird und bei Niedrigwasser ein einladendes Planschbecken bildet. In ihm tummeln sich kleine Fischchen. Wir füttern sie mit Brotresten und sie tanzen begeistert um uns herum. Katrin traut sich zu den Fischchen hinein und wird begeistert begrüßt. Die kleinen Fische tanzen um sie herum und knabbeln an der Haut. Sie sind wohl ziemlich ausgehungert, so abgeschieden vom Atlantik.

Die Meermaid hat ein grandioses Picknick vorbereitet, wir sitzen und schlemmen.

Unsere letzte Station ist der Tunnel. Es gibt hier einen Wanderweg, der durch einen ca 1km langen Tunnel führt. Man muss gebückt gehen, es ist stockdunkel und man kann nur barfuß laufen, da das Wasser zum Teil bis zum Knie reicht. Wir sind zum Glück ohne Kopflampe unterwegs, so dass keiner auf die Idee kommt, da durch zu gehen. Aber schon der Eingang ist spektakulär. Auf dem Weg dahin ist leider die Brücke zusammengebrochen, so dass wir uns gegenseitig die Böschung hochziehen müssen.

Wir nutzen das Auto für einen Großeinkauf bei Spar

Bonita und Gomera

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