2017 C o – K i . n e t
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Mai.′ 13 06

Die Röde Orm ist schon fast wieder Seetüchtig. Die “Sonne des Südens” hatte ihre Außenhaut arg strapaziert – der Kpt. hat sie wieder aufpoliert (Wat fürn schöner Reim).
Am Anfang war die Sache ziemlich frustrierend – nach der Politur war die Orm schmieriger als vorher -, bis der Scheunennachbar von der Janne R. dem Kpt. den retten Tipp gab: Feuchtigkeit!
Der Kpt. hat also im zweiten Versuch dem Rubbing einen Blumensprüherwasserschleiher übergezogen und mit der Elektrorubbingmaschine nass poliert.

So funktioniert es toll. Nach dem Trocknen, kann man den Staub trocken oder leicht feucht wieder abwedeln bzw. wischen.
Als Schutzschicht bekam die Röde Orm noch ne schöne Wachsschicht gegen die harte See und die brennende Sonne.
Der Kpt. freut sich über den Erfolg.

Morgen kommen die Batterien rein. Der Kuddel darf ein paar Testumdrehungen machen und der Strop wird schonmal verschäkelt.

Der Krantermin ist Himmelfahrt! – ENDLICH!

Over und over voll Wachs!

Mai.′ 13 01

2013-05-01-13-36-07Katrin und Enno haben es geschafft! Die Beiden mit ihrer Katze Lola haben in Kiel die Leinen los geschmissen und sind nu auf’m Weg in die Sonne! Der Kpt’n der Röde Orm ist mit sien Fru und der Mittleren Offizöse noch ne Weile an den NOK-Fersen geblieben. Schade (oder ein Glück), dass die Röde Orm noch in der Halle steht, sonst wären wir bestimmt einfach mitgefahren – in die Sonne.

Ganz schön traurig, als die Christine hinter der Kanalbiegung ausser Sicht gerät. Aber auch ganz schön schön. Komische Gefühle im Bauch der Röde Orm Crew…. So einfach geht es. Einfach ablegen.

Wir machen auch wieder die Leinen los!!!

 

Viele Spaß liebe Kartin, lieber Enno und liebe Lola – wir bewundern Euch und folgen Euch auf Eurem Blog!
Grüßt die Sonne!

Over und aus!

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Feb.′ 13 13

2013-02-13 14.38.42In der Märzausgabe vom Segeln-Magazin (http://www.segeln-magazin.de/) hat die erste Offiziöse sich literatisch gesehen total ausgelassen und veröffentlicht. Der Wahnsinn – ein 6 Seiten Hochglanzrödeorm-sabbattjahrbericht. Heute haben wir das Heft bekommen. Es sollte auch schon im Handel sein. Aber leider steht noch nix auf der Page – vielleicht morgen. Wenn ich das richtig sehe, kommt das Märzheft schon mitte des Vormonats raus – wo bleibt es…. Der Kpt. wundert sich allerdings wie Jule seine Millionenseitenlangen Blogtexte auf 10.000 Zeichen gekürzt hat und dabei auch noch das Feeling von unserm Törn erhalten konnte. Jedesmal beim Lesen …. und der Kpt. hat den Artikel schon echt oft gelesen…

Over und aus.

 

Okt.′ 12 14

Wir werden mit Schneefall geweckt. Tatsächlich! Dicke weiße Flocken!! Jupiedei!! Ein Tanz im Schnee. Kurze Schneeballschlacht. Und ein trauriger Abschied. Dann sitzen wir im Auto, um uns herum eine weiße Welt, puderschneebezuckerte Tannen. Wir biegen nach Autonavi rechts ab und versuchen uns den Berg hinauf zu kämpfen. Unsere Allwetterreifen streiken. Bald bleibt er einfach stehen. Hm also umkehren, versuchen wir’s in die andere Richtung. Und da klappt es. Unten im Tal taut der Schnee. Man sieht die Schneegrenze deutlich.

Nach zwei Stunden erreichen wir die deutsche Grenze und machen die erste Pause. Frühstück. Weiterfahren. Der Käptn hält sich tapfer. Bei Gießen gibt es ne Mittagspause, der Supermarkt wird frequentiert, das Abendbrot für abends eingekauft. Nachdem unser Übernachtungsbesuch bei Norbert und Gabi in Osnabrück ausfällt (verschoben wird), beschließen wir durchzufahren. Um 7 bei Opa zum Abendbrot. In Göttingen, um 5, schließen wir auf einen Stau auf. Totalsperrung der Autobahn. Wir stehen. Na super. Motor aus. Die LKW Fahrer pinkeln auf die Straße, ungeniert. Und wir Frauen? Eine Autofahrerin mit Baby im Auto will auf der Standspur zur nächsten Ausfahrt fahren. Der LKW Fahrer verstellt ihr den Weg. Halloo? Super solidarisches Deutschland. Um die Zeit zu überbrücken, liest Julia Blogs vor. So begleiten wir die Tamora, die Thor, die Rancho und die Kira auf ihrer Reise über den Pazifik. Danke Euch dafür! Um halb neun haben wir endlich die Autobahnausfahrt erreicht, von drei Spuren werden alle auf die U49 umgeleitet. Ächz. Der nächste Autohof wird aufgesucht für Benzin, Toilette und Schokolade. Dann gibt’s das Abendbrot im Auto. Wir rufen Opa an, werden gleich nach Kiel durchfahren. Der Käptn hält sich tapfer am Steuer. Um 1 Uhr Nachts laufen wir in Kiel ein und fallen in die Betten.

 

Over und aus.

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Okt.′ 12 14

Ja da sind wir heute hingestiefelt. Nach Aufsteh- und Frühstückszeremonien haben wir es tatsächlich geschafft, alle Crewmitglieder ins Auto und auf den Berg zu schaffen. Vom Parkplatz gings los Richtung Bergspitze. Eine der vielen, eine ziemlich hohe aber nicht die höchste. Mit murren und johlen, mit jammern und jauchzen, mit Reden halten und Ohrensausen, mit Sitzstreik und Vorlauf schafften wir es um die letzte Bergkuppe und hatten einen Augenbetäubenden Ausblick auf den Vierwaldstätter See. Wunderschön!! Die Damen und Kinder picknickten auf der Bank, die Kapitäne tranken Rumkaffee. Um uns herum die Schweizer Alpen mit Schneebedeckten Spitzen.

Wieder auf der Hütte gab es leckeren Appelpie und Brotsuppe. Den krönenden Abschluss bereiteten die selbstgesammelten Maronen von Claudia und den Kindern. Hm Lecker!! Dann musste leider schon das Auto gepackt werden. Morgen in der Frühe soll es losgehen.

Over und aus.

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Okt.′ 12 13

Die Berge und Wiesen strahlen in der Sonne – blauer Himmel, teilweise.

Uns hält nix mehr in der Hütte – teilweise. Anni und Alfons schlafen lieber den ganzen Tag. Dadurch passt aber die Restcrew in den Subaru 4WD Minivan. Der Kpt. der Röde Orm hat dieses coole Gefährt schon als Bulliersatz in Betracht gezogen.

Was gibt es hier denn so zu begucken? Ne Staumauer und n Kloster in Einsiedeln. Gute Idee – Das reicht für einen Tag.

Claudia chauffiert uns zu diesen beiden Sightseeing POI. Die Staumauer würde ne Riesen Welle in Zürich machen, wenn sie hier bricht. Die genauen katastrophentechnischen Auswirkungen werden wir in der Touristinfo erfragen. Natürlich nur die Rahmendaten (Wellenhöhe, Wellenlaufzeit bis Zürich, Evakuierungsdauer…) – wir wollen ja nicht übertreiben.

Weiter geht’s zum Kloster. Wir parken direkt an einem Kinderspielplatz. Die Staudammtheorie mit der Überschwemmung in Zürich lässt sich hier praktisch pumpen. Begeistert reißt der Käptn den Kindern den Pumpenschwengel aus der Hand. Nur schwer ist die Crew zu überzeugen, sich auch noch das Kloster anzuschauen. Schließlich sind wir auf der Suche nach den Benediktinermönchen und treffen auf dem Klosterhof auf Pferde. Große in Decken gehüllte, auf Beton eingesperrte Tiere. Ah, es wird gerade gemistet. Ok. Eine Pferdeweide gibt’s auch und eine Reithalle. Wir treffen auch auf zwei Borstenschweine. Grunz. Diese Lebenslust.

In der Kirche steht eine schwarze Madonna. Na so was. Warum ist sie schwarz? Im Kölner Dom haben wir bei der Fensterfrage gelernt, dass andere Kulturen gar nicht so beliebt sind in christlichen Kirchen. Wir sammeln unsere Fragen für die Touristinfo.

Doch erstmal hat Claudia noch eine andere Überraschung für uns auf Lager: Das Lebkuchenmuseum Goldapfel. Wir erfahren etwas über die Herstellung von Schokolade und Lebkuchen und dürfen probieren. Lecker.

Das Qualitätssicherungskomitee der Sundance und der Röde Orm laufen schließlich im Touristinfo ein. Was war da noch? Die schwarze Madonna ist ursprünglich von dem Rauch der Kerzen geschwärzt worden. Irgendwann wurde sie poliert und geputzt, war wieder weiß, aber die Mönche merkten, dass die schwarze Madonna irgendwie anziehender war für die Menschen, also strichen sie sie schwarz. Tze. Und der Staudamm lässt dem Hauptbahnhof in Zürich wohl einige Stunden Zeit, bis er 3 Meter unter Wasser steht. Von einer 8m hohen Flutwelle gewässert. Qualitätssicherung bestanden, wir wurden freundlich und bestens beraten.

Wieder auf der Alm gibt’s echtes schweizerisches Käsefondue. Hm lecker. Und Kindererziehungsdiskussionen. Wir haben hier den Crashkurs: einen vierjährigen Trotzkopf und eine vierzehnjährige Puberzickende.

Der Käptn zweifelt beim abendlichen Resthonig aus dem Honigglasstreit der beiden Kinder an der Schulbildung der Kurzen. 3 Honigbrote durch 2 Kinder zu teilen ist auch wirklich nicht einfach.

Pups und tät

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Okt.′ 12 12

Die Crew guckt aus den Luken. Berge – voll Kanne. Hübsche grüne Hänge. Hohe Tannen. Felsige Bergspitzen. Jodeln wäre nun angesagt oder Alphornbalsen oder Gämsenschießen oder … Erstmal n Kaffee. Und dann wandern wir ins Tal zum örtlichen Volg – ist wohl sone Supermarktkette.

Der Kpt. wird zum Packesel und muss alles wieder den Berg hochschaffen *stöhn*. Nach den Unmengen von Nudelauflauf gibt es ne echte spanische Siesta.

Stefan liegt aufm Sofa und guckt sich den Gämsenkopf an der Wand an. Plötzlich blinzelt das Tier – echt. Anni und Juli haben es natürlich nicht gesehen. Die gesamte Crew beobachtet nun den Gämsenkopf aus dem Augenwinkel. Wir vermuten, dass das Tier irgendwelche Faxen macht, wenn er sich nicht beobachtet fühlt. Leider funktioniert diese Methode nicht befriedigend. Immer wenn es sich bewegt und man schnell wieder hinguckt tut es so, als ob nix gewesen wäre. Wir denken über andere Methoden nach z.B. Videoüberwachung. Und erinnern uns an Petterson und Findus, da hat der Elch an der Wand doch auch die Salamibrote geklaut…

Der Regen hält uns in der Berghütte. Morgen wird das Wetter besser werden, sagen die Wetterfrösche.

Am Abend kommt Alfonso mit seinem Servicevehicle den Berg hinauf. Wiedersehensfest.

Over und Absacker.

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Okt.′ 12 11

Uns weckt die morgendliche Müllabfuhr. Hat halt Vor – und Nachteile mitten in der Stadt zu wohnen. Wenn sie wenigstens singen würden dabei. Wir werden von Petra frühstückmäßig verwöhnt, packen unsere zehntausend Dinge zusammen und schleppen sie durch die Stadt zum Parkplatz. Alles wieder ins Auto gequetscht und ab auf die Pat. Der Käptn stöhnt, die Offiziöse hat nämlich heut morgen das Ruder in der Hand und er muss sich auf den Beifahrersitz quetschen. Im Fußraum unseren gesamten Nahrungsmittel- und Getränkevorrat. Japs. Die übernächste Tankstelle ist unsere, Fahrerwechsel. Unsere Zitrone (*geklaut von Claudia) fährt uns zuverlässig durch den Rest von Deutschland. Unterbrochen wird die Fahrt einmal vom goldenen M und einmal in Jugenheim, als wir eine Ralleystation anlaufen. Alfons hat uns nämlich auf Deutschland Ralley geschickt. Einen Sonicdrive aus Flensburg – (ja da war vor drei Jahren mal ein Kauf, wartet mal, ja der steht hier noch, könnt ihr abholen.. dritter Hof links ganz hinten durch) – Antirutschbeschichtung aus dem örtlichen Baumarkt in Kiel – (wart mal 4 Dosen müssten reichen, schick mir mal die IBAN Nummer) – und eben ein paar

Kassettendecks – (von A. in J. direkt an der A5, der auf Handy nicht reagiert und als wir da vor der Tür stehen auch nicht öffnet). So haben wir die letzte Station gemeistert. Eine Vignette für die Schweiz erstehen wir an der Tankstelle, dann geht’s über die Grenze. Und schon spricht uns eine unverständliche Stimme aus dem Radio an. Ja Gruezi! Wir sind drin. Navigieren nach Wädenswil zum Hof der Eltern und werden herzlichst empfangen. Der Sonicdrive kommt in den Pferdestall und wir machen uns auf zur Hütte in den Bergen. Oberiberg, Voralpen. Im Stockfinstern lotst uns Claudia die Berge hinauf.

Rotwein und aus.

Okt.′ 12 10

Der Kpt. kann es gar nicht glauben. Wir sind mitten im Pott und alles ist grün. Nur Bäume und Wälder gibt es hier.

Aber es gibt zum Glück noch n Industriemuseum (Lanschaftspark Nord).

Nach dem Frühstück erkunden wir Ninas und Renates Schmuckatelier – die beiden zaubern aus Glas und Gold echte Kunstwerke – und brechen auf in den richtigen Ruhrpott, wenn auch außer Betrieb und erkaltet.

Auf dem Weg dorthin überqueren wir mit der Autofähre den Rhein. Eine Bootsfahrt ist bei dem Seglertreffen ja obligatorisch. Es strömt gewaltig. Der Kpt. und Uli geben dem Fährkapitän ein paar gute Tipps wie man bei diesen Bedingungen am besten navigiert. Wir kommen aber trotzdem gut auf der anderen Seite an.

Wir betreten das Hochofengelände. Uli führt uns herum und weiht uns in die Geheimnisse des Stahlkochens ein.

Tolles Museum. Wir können überall herumlaufen und alles genau untersuchen. Ein Hochofen ist für die Besteigung freigegeben. Über 50 Meter hoch.

Weiter geht’s Kurs Süd. Wir suchen die Ankerbucht der Sophie in Köln. Per Funkhandynavigation werden wir in die Innenstadt gelotst – Immer Richtung Dom heißt die exakte Anweisung.

Man kann ihn weit sehen – wie son Leuchtturm.

Unter ner Brücke machen wir fest. Petra holt uns ab und bringt uns in ihre Ferienwohnung :-)

Relativ Citynah…

Wir besichtigen den Dom und Mediamarkt. Der Kpt. der Sophie kommt irgendwann auch von der Maloche und bringt uns zum Türken – Den hatten wir auf dem Mittelmeertörn ja nicht mehr mitgenommen.

Ein paar Kölsch runden die Fleischspieße ab.

Ofen und aus.

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Okt.′ 12 09

Das Auto ist voll bis unter s Dach. Und die Schlüssel für die Dachbox liegen in Schweden. Wir vermissen unseren Bulli.

Die Kinder teilen sich den Rücksitz mit Alfons Sonicdrive und den überquellenden Taschen, die sich aus dem Kofferraum ihren Weg auf den Rücksitz suchen.

Naja – die Kinder sind ja Enge gewohnt.

Wir werfen die Leinen los und machen in Ohe nach 100 km das erste Mal wieder fest. Schlafsäcke werden dazugeladen – wo auch immer die noch hin sollen – und Opas neue Miniknopfstereoanlage wird noch schnell verkabelt.

Weiter geht’s in Richtung Ruhrpott. Bei der Men Goe in Rheinberg wollen wir einklarieren.

Um 19h kommen wir bei Uli und Renate an. Wir räumen das halbe Auto wieder leer und ziehen für eine Nacht in unser Übernachtungszimmer. Uli und Renate haben n Schweineschulterbraten gekocht. Es gibt Federweißen und einheimisches Bier. Wohlig und selig fallen wir in die Betten.

Over und aus.

 

Sep.′ 12 15

14 Monate war die Röde Orm in ihrem Element. Die Unterwasserschutzschicht hat leider nur ca. 8 Monate relative gut durchgehalten. Danach ging die Crew alle 3 Wochen ins Wasser und hat die Röde Orm geschrubbt.
In der Ostsee war das allerdings nicht möglich. Ersten sieht man nix, zweitens isses zu kalt und drittens konnte der Kpt. keinen zu dieser Arbeit überreden.
Nach 8 Wochen Ostsee hat der Kahn nen ordentlichen Pockenbesatz.
Dieses Jahr gibt es also keinen Flemhudetörn und kein Absegeln mehr. Der Rote Wurm muss an Land.
Freitag tuckern wir mit atemberaubender Geschwindigkeit über die Förde nach Strande. Wechseln das warme Motoröl und lassen Kuddel das gute Winterglykol schlürfen.
Samstag geht’s an Land und das ganze Ausmaß des Schlamassels tritt zu Tage. Die Röde Orm hat eine sauber, geschlossenen und schön gewachsenen Pockenschicht untenrum.

Mit sieben Spachtel und deren Bedienern rücken wir der Unterwasserbioschicht zu leibe.
Kratz, schrubb, schleif, bürst… und ab ist der Lack.
Ne halbe Flasche Antigilb hellt alles auf.
Nu könnten wir eigentlich wieder ins Wasser… :-)
Over und aus.

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Sep.′ 12 14

Wir wurden zitiert… In der letzt YACHT 20/12 hat Lasse Johannsen unsere letzten, etwas niedergeschlagenen, Blogartikel von unserem Kanarentörn in seinen Artikel eingebaut.


Schöner Artikel – sehr lesenswert.

Over

Sep.′ 12 13

Warum hätten die ganzen Büsche und Bäume in unserm Garten nicht auch einfach ein Sabattjahr einlegen können?
Ganz im Gegenteil. Das Wucherholz hat sich gedacht: Ha, sie sind weg, ich nutze die Gelegenheit ….
Das Grünzeug reckt sich fast bis zum Himmel, so dass kein Sonnenstrahl für die armen sonnenhungrigen Röde Orms übrig bleibt.
Aber der Kpt. hats gemerkt.
Er leiht sich eine Kettensäge an ner Stange von Opa und holt den Anhänger… Ratz-fatz, und die Sonne dringt wieder bis zum Kpt. und sien Frunslüd durch.
Jetzt brauchen wir nur noch n Tipp gegen die Wolken.

Over und aus.

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Aug.′ 12 24

dscn8203 Schluss mit dem Gejammer. Weiter geht’s – die Welt ist bunt.

Jetzt kommt unsere ultimative, jederzeit veränderbare, vollkommen lückenhafte und unfertige Best-of-Sabbatjahrliste. Unsere Best-of’s sind natürlich total subjektiv, unsere Einschätzungen beruhen meistens auf persönlichen Erlebnissen, dem gutem Wetter und einem harten familieninternen Abstimmungskampf – daher gibt es auch pro Best-of eine Rangfolge.

Der beste Hafen

  1. Rubicon
  2. Tazacorte
  3. Dartmouth

Der beste Spieli

  1. Blanes
  2. Santiago de Compostella

Der beste Grillplatz

  1. Bei Dieter auf Porto Santo
  2. Rubicon aufm Berg
  3. Der Strand von La Graciosa

Die besten Klos

  1. Tazacorte
  2. Quinta do Lordes
  3. La Linea

Der beste Kaffee

  1. Bei HHH nach der Biscayaüberfahrt
  2. In Oropesa bei der Sundance
  3. Graciosa auf der Veranda

Das beste Restaurant

  1. Der Thailänder auf la Palma
  2. Santiago / La Gomera am Strand
  3. Pommes in Lüttich

Der beste Handyladen

  1. Viano do Castelo
  2. Aufladeladen auf Porto Santo

Der beste Dieselverkäufer

  1. Cadiz

Die schlechteste Dieselverkäuferin

  1. La Graciosa
  2. La Graciosa
  3. La Graciosa

Der beste Ankerplatz

  1. Lulworth Cove
  2. Papagayo
  3. Portimao
  4. Arrecife

Die beste Waschmaschine

  1. Den Helder

Der beste Strand

  1. Porto Santo
  2. La Graciosa
  3. Portimao

Der beste Pool

  1. Oropesa
  2. Rubicon
  3. Valencia

Die beste Wanderung

  1. Levada Wanderung auf Madeira
  2. Piratenbucht auf La Palma
  3. Caldera auf la Palma
  4. Pico Castillo von Porto Santo

Die beste Burg

  1. Die Schlösser von Sintra
  2. Dover
  3. Castillo del Mar auf la Gomera

Die beste Schnorchelecke

  1. La Graciosa
  2. Port Mogan

Der beste Angeltag

  1. Mit der Plastiktüte in Tazacorte
  2. Angeln mit Schleichfahrt
  3. vor Baiona

Der beste Fußballplatz

  1. Bayona
  2. Der Golfplatz in San Miguel

Die orginellsten Marineros

  1. Käptn Ahab
  2. Der Hafenbiker (Its Spain darling)
  3. Der geölte Blitz

Die besten Marineros

  1. Pedro von Graciosa
  2. Funchal
  3. Tazacorte

Der beste Vulkan

  1. Timanfaya
  2. Tenguine auf la Palma

Das beste Eis

  1. Joghurteis in Vlencia
  2. Eis auf Porto Santo

Das beste Hafen WiFi

  1. San Sebastian, Disa
  2. Lagos
  3. Funchal

Die ausgeklügelste Technik

  1. Satellite Voice Relay Mail
  2. Motorreparatur mit Hammer in Agde
  3. Bluescreenfilmen

Das beste EKZ

  1. Lissabon, Expomarina
  2. Lyon
  3. Funchal

Die beste Aussicht

  1. Pico de la Cruz / Los Muchachos
  2. Teide
  3. La Graciosa

Der beste Segeltag

  1. erster Tag Richtung Madeira mit Delfinbegleitung
  2. erster Tag auf der Biscaya
  3. Kurs Süd nach Lanzarote

Das beste Bier

  1. La Corunja nach der Biscayaüberquerung
  2. Das Bier in Tazacorte bei Montecarlo

Die beste Zigarre

  1. La Corunja nach der Biscayaüberquerung
  2. Mit Chrischan in Cuxhaven
  3. Handgedrehten von St. Curz de la Palma

Der beste Mojito/Caipi

  1. La Corunja nach der Biscayaüberquerung
  2. Der Stegcaipi in Funchal

Die besten Momente vom Kpt.

  1. Landsicht von Porto Santo
  2. Fahrt durch die Meerenge von Gibraltar
  3. Feiern in Bayona
  4. La Palma bei den Los Muchachos

Die besten Momente von der ersten Offiziöse

  1. Strand von Bayona
  2. Graciosa grillen
  3. Klavierkonzert in den Gassen von Barcelona
  4. Oropesa
  5. Rum Probe in Rendsburg
  6. Die Muchachos

Die besten Momente von Juli

  1. Geburtstag in Sines
  2. Die Babykatzen in Rubicon

Die besten Momente von Anni

  1. Der Affe auf der Schulter
  2. Geburtstag
  3. Die Babykatzen in Rubicon

Der fieseste Augenblick

  1. Wenn Werner neben uns gekocht hat
  2. Wenn Olaf neben uns gekocht hat
  3. Aufstehende Kamele

Der witzigste Moment

  1. Harpunengeschäfte
  2. Der Kpt. sucht den Tiger

Der eindrücklichste Moment

  1. Das Klo von Hitch
  2. Die Gassennacht in Lissabon

Der traurigste Moment

  1. Das 2x einlaufen in Rubicon
  2. Der Ankommblues

Die beste Assoziation

  1. Die Panflöten mit Maus
  2. Blumenduft bei Madeiraannäherung
  3. Cubaner und Babypuder

 

Over und aus!

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Aug.′ 12 12

Waren wir mal ein Jahr lang unterwegs? Mit unserem kleinen Segelboot? 6000 sm? Echt?

Wann soll das gewesen sein? Vielleicht war es auch nur ein Traum. So ein paar kleine Erinnerungsfetzen fliegen im Kopf rum. Wenn wir uns die Bilder angucken und die Texte im Blog lesen kommt auch mehr.

Aber dann sitzen wir wieder im Wohnzimmer, auf der Gartenbank oder am Schreibtisch.
Morgens um 6h ist die Nacht zu Ende. Die Kinder fahren mit dem Rad zur Schule, Jule mit dem Bus zur Arbeit nach Eckernförde und der Kpt. mit dem Auto nach Lütjenburg.

Es ist so, als ob es nie anders gewesen wäre.

Unsere Reise ist nur eine Seifenblase von ein paar Sekunden oder ein Traum in einer Nacht… So fühlt es sich an.

Nichts bleibt.

Nur die Gegenwart ist real.

„Hoffentlich könnt ihr lange davon zehren“ wurde uns oft gesagt. Von irgendwas zehren funktioniert nicht. Die Vergangenheit ist vergangen. Es hilft nur etwas in der Gegenwart ändern. Einfach wieder ablegen? Ein Plan für die Zukunft? Etwas wofür es sich lohnt zu schuften?
Am Wochenende waren wir wieder segeln. Nicht weit. 4 sm. Rüber auf die andere Seite der Förde zur SY Christine. Der Sonntag morgen mit Enno und Katrin fühlte sich an wie ein Frühstück in Tazacorte – zurückgebeamt. Aber die Gesprächsthemen waren andere.

Autschland {© Hitch-Hike-Heidi} hat uns wieder.

Nächstes Wochenende geht es wieder aufs Wasser – Die Kanaren sind nur 50 Tage weg ;-)

Over und aus.

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