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Aug.′ 15 26

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Wir gehen im Café Sand am Meer frühstücken. Lecker. Der Kpt. ist satt bis zum Abendbrot – vielleicht zwischendurch noch eine Currywurst. Er freut sich schon drauf, von der Bedienung richtig fertig gemacht zu werden… 😉 Doch heute bestellt die Offiziöse, und sie bestellt bei dem netten Herrn hinter der Theke.

Die erste Offiziöse bucht für die Matrosiene ein Surfschnupperkurs auf der Modersitzkibucht.

Abends ist Mormor, die auf dem Rückweg aus Schweden war, an Bord gekommen und hat uns von Familienfluchtgeschichten von 1947 erzählt. Ein spannender Abend.

Over und aus.

Aug.′ 15 22

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Um 10 klingelt das Telefon, Drabinskis kommen zum Frühstück und bringen Annika mit. Wir lüften das Schiff, die Betten und die Polster und springen ins Wasser, um es auch von außen zu waschen. Blitzeblank erwarten wir die Besucher. Der Käptn fährt 4 Touren mit der Pinta, bis alle an Bord sind, Thomas, Bianca, Jona (2 Jahre alt) und Finn (6 Wochen alt) und Annika, sie freut sich besonders auf Kater Konrad und will ein paar Tage mitsegeln.

Es gibt ein ausgiebiges Frühstück. Anschließend segeln wir einmal nach Kappeln und zurück und genießen Sonne und Wind und die Aussicht. Wieder in Maasholm wird die Currywurstbude geräubert. Der Käptn und Thomas sind empört, wie unfreundlich die Bedienung ist.. da stand auch eine Stellenanzeige ausgeschrieben am Imbiss: Freundliche Bedienung gesucht.. das war bestimmt ihre Stelle, die da ausgeschrieben ist. Wir suchen uns einen Platz im Schatten auf dem Spielplatz und schlemmen. Jona und Thomas testen den Spielplatz.

Abends kommt die Nubia-Crew ins Cockpit. Wieder ein Revivalabend, die Nubias haben wir in Bayona 2011 kennengelernt.

Over und aus.

Aug.′ 15 21

Wir wollen den Urlaub noch nicht beenden, verabschieden uns von der Kira und den Heikers und segeln wieder nach Norden. Wir haben noch 4 Lachsscheiben vom Grillen übrig, Stefan wirft trotzdem die Angel raus.. und fängt prompt 3 Makrelen auf einmal. Beim Passieren von Schleimünde Leuchtturm wird also der Ofen angefeuert und 7 Fischportionen wandern hinein. Wir ankern in Maasholm und schlemmen Fisch bis zum Umfallen.

Jetzt sind alle von Bord, die Kinder sind gestern Abend mit Kaia nach Haus gefahren. Ganz schön komisch, so alleine. Wir gehen am Spielplatz vorbei und vermissen die Kinder – tze. Abends bei Petroleumlampenschein machen wir uns das recht morantisch und hören französische Musik.

Over und aus.

Aug.′ 15 20

Durch ein paar Nebenschwaden funken wir mit Kira und verabreden uns in Wentorf.

Wir legen ab und kommen in eine Nebelbank. Man kann gerade von der letzen Fahrwassertonne die nächste erkennen. Wir fahren aus Sicherheitsgründen vor der Hitch-Hike-Heidi raus, weil die hat ja Radar und wir noch nicht… 😉

Der Nebel löst sich aber später auf und wir bekommen guten Wind, um nach Wendtorf zu segeln.

Wir treffen die „Kira“ per Funk und auf dem Wasser….

Abends gibts ne Jetty C – revival- Feier und wir träumen uns nach Lissabon im September 2011..

Over und aus.

Aug.′ 15 19

Der Wind nimmt wirklich ab. Um 8h legen wir ab und fahren spontan 60sm nach Marstal.

20 Kt. hat es zwar immer noch und die Wellen sind bei dem Ostwind auch ganz gut :-) .

Marstal ist leer. Wir finden einen super Platz am letzten Steg mit Blick auf die Bucht. Leider haben wir übersehen, dass wir dabei einen deutschen Choleriker einparken.

Wir verholen uns um ein paar Plätze – das wollen wir uns am Ende des Urlaubs nicht antun.

Nach 60sm sind wir alle ziemlich platt. Jule kocht einen Monstertopf Nudeln für die Crew der Hitch und der Röde Orm.

Die Kira ist ein Hafen weiter gefahren nach Aeresköbing. – son Pech.

Sonnenuntergang – Bierchen und aus.

Aug.′ 15 18

Nicht los segeln ist angesagt. Die Röde Orm schaukelt immer noch an der Kaimauer. Eine Nacht müssen wir es noch ertragen, dann nimmt der Wind endlich ab und wir können weiter segeln. Der Kpt. hat schon n Hafenkoller und versucht sich abzulenken.


Jule fährt mit den Kindern und Kaja nach Vordingborg. Dort besichtigen wir neben Spielzeugläden und Gebäckcafés die alte Vordingborg  mit ihren superdicken Mauern. Also die Reste, die noch von derselben übrig sind. Es werden Bäume erklettert und Räder auf dem Rasen geschlagen und wir bekommen den Wind gar nicht mit. Auf dem Rückweg leisten wir uns ein Taxi und kommen rechtzeitig zum gemeinsamen Kochen in der Hafenküche wieder an.

Over und aus.

Aug.′ 15 17

2015-08-17 14.38.21-2Wir nehmen den Bus nach Süden ins Middelaltercentret. Der Kpt. ist schon ganz aufgeregt – endlich wieder Rippchen essen und Mittelalterbier trinken.

Son paar anderes Middelalterzeugs kann man dort auch noch angucken.

Die Kinder sind begeistert, aber der Kpt. bleibt im Höhlenlokal sitzen – jedenfalls n bisschen länger. Die erste Offiziöse der Hitch lockt ihn mit einem Selbstanrührpulver für den Middelaltersenf aus der Spelunke.

Dann muss er ran. Die beiden Kpts. werden auserkoren das Katapult zu spannen… Genau das richtige, nach den Rippchen.

Der Wahnsinn – so weit ist das brennende Dixiklo noch nie geflogen. :-)

Wir dürfen zur Belohnung noch ein paar Hühner mitnehmen und die Ritterrüstungen anziehen.

Ab auf das knarrende Boot.

Over und aus.

Aug.′ 15 16

2015-08-16 17.47.05

Am Nachmittag ist wieder Sturm aus Ost angesagt. Ein paar Meilen trauen wir uns aus dem Hafen raus. 14 Stücke weiter nach Westen.

Vordingborg finden wir bei Starkwind aus Ost nicht so prickelt – falls dort das Wasser weg bleibt…

Wir probieren mal was Neues aus. Gåbense könnte gut klappen.

Leider ist die Hafeneinfahrt nach Osten offen…

Egal. Hitch legt sich mit dem Heck in den Wind – mit Blick durch die Einfahrt nach Osten – Die Wellen rauschen bis zur Hafeneinfahrt und stolpern dann… Komisch. – Der Kpt. der Hitch kann so aber den Sturm im Auge behalten und bei Gefahr bescheid geben… :-)

Die Röde Orm legt sich längsseits hinter die Hafenmauer. N paar Grad krängt sie schon und es rauscht gewaltig zwischen den Steinen.

Aber es ist ok.

Im Hafen gibt es Bier und Eis mit Selbstzahlerkasse. Total nett.

Wir dürfen ein nettes Vereinsheim benutzen und können hier gut den nächsten Oststurm abwettern.

Die Planungen für einen grandiosen Ausflug – morgen – laufen.

Over und aus.

Aug.′ 15 15

DSC01660Gegen Nachmittag wird es etwas ruhiger auf der Ostsee. Wir laufen aus und fast in die Stellnetze der Fischer rein, die direkt auf dem Kurs zwischen Rødvig und der Ansteuerung vom Bogestöm liegen.

Bei Nacht kann einem das schnelle zum Verhängnis werden und man landet auf dem Strand von Rødvig.

Der Wind nimmt immer weiter ab und wir laufen bei ruhiger See in den Bogeström ein.

Super.

Ziemlich flach hier. Ziemlich viele Tonnen zum zählen.

Vor Nyord versuchen wir zu ankern. Alles voller Kraut. Wir lassen das lieber und laufen in den Hafen ein.

Echt schön gemütlich hier.

Wir grillen – jedenfalls versuchen wir es.

Als die Sonne untergeht werden wir von Mücken überfallen – so richtig heftig und penetrant – Der Kpt. nebelt sich im Grill ein und hält durch.

Mücken und aus.

Aug.′ 15 14

Der Ostwind bringt Swell in den Hafen. Die Leinen knarren ordentlich. Mitten auf See im sicheren Hafen – so fühlt es sich an.

Es pfeift gewaltig aus Osten – die Wellen sind dementsprechend.

Schnelle Luft. Aber die Sonne scheint. Im Windschatten lässt es sich gut aushalten.

Wir waschen Wäsche, putzen das Schiff und tüddeln rum.

Wir liegen zum Glück im Fischereihafenbereich. Da ist es relativ ruhig. Die Yachthafenstege sind um einiges schaukeliger und vom starken Ostwind nicht so sehr geschützt.

Auf der Hitch gibt es lecker Curry.

Später in der Nacht kreisen Hubschrauber über dem Hafengebiet. Eine Yacht mit 4 Menschen drauf ist neben dem Hafen auf den Strand gelaufen. Alle Menschen wurden gerettet und sind wohl ok.

Die Yacht wird durch die Wellen immer weiter auf den Strand gedrückt. Puuuuuh – nicht schön.

Knarrrr und puuuust.

Aug.′ 15 13

Wir schaffen es nicht ganz vor den Sandstrahlern die Gracht zu verlassen. Sie pusten uns quasi hinaus.

Auf dem Warteplatz vor der Brücke verabschiedet sich der motorisierte Laubbläser und ein LKW mit einem hydraulischem Ladekran.

Schnell weg.

Es ist Flaute angesagt – bis zum Nachmittag.

In Magaretenholm tanken wir voll und entspannen ein bisschen neben dem leise säuselndem Kohlekraftwerk.

Bis zur Hälfte der Bucht muss Kuddel ran. Der Hitch geht das Getriebeöl verloren – nu muss Kuddel für beide Schiffe ran.

Dann kommt Wind… Wir düsen mit 6-7Kt. Richtung Rødvig.

Im Fischereihafen finden wir freie Plätze…

Over und aus.

Aug.′ 15 12

Kpt. Hitch schreit per 69 rüber. Ey Orm – hör auf Dein Deck zu schrubben – wir wollen noch schlafen. Kpt. Orm schreit zurück – Musst du unbedingt um 8h morgens Dein Dinghi aufpumpen…???

Die Kpts. blicken ans Ende der Gracht und sehen einen komplett in Folie eingepackte Brücke – es klackert in den Köpfen… Sandstrahlen… Oh je.

Wir verlassen fluchtartig unsere Schiffe und befragen den Hafenmeister… Ab 16h hören die wieder auf – na Prima – Echt muckelig hier.

Wir stürzen uns ins Stadtgetümmel – hier ist es angenehm ruhig.

Besteigen den Schneckenturm und rennen die Einkaufsstraße rauf und runter.

Üüüüüüberall sind laute Baustellen – überall.

Wie kann das sein?

Die Kinder besuchen ein paar Museen und der Kpt. und suchen ein netten RUHIGES Grachtenkaffee – Erfolglos.

So schön Kopenhagen auch ist – es ist zu laut.

Wir planen das verlassen der Gracht morgens vor dem Aufstehen (der Sandstrahler).

Krach und Pust.

Aug.′ 15 11

DSC01573Die Odysseus gab uns den Tipp für Kopenhagen (Wilders Plads – Christianshavn) zu reservieren – damit wir auch unterkommen.

Kpt. Heidi spricht ja Englisch und regelt zwei Plätze für uns. Alles geritzt. Wir können uns also echt Zeit lassen und nach Kopenhagen zu dümpeln.

Die beiden Kpts. entscheiden sich für unterschiedliche Regattataktiken. Einer rechts um die Insel – einer links um die Insel. Der Kpt. der Orm bleibt hinter der Insel komplett in der Flaute hängen – nicht gut. Fisch gibts auch keinen.

Die neue Fußgängerbrücke öffnet für uns um 18.30h. Wir fahren in die hinterste Eckes der Gracht und liegen längsseits an zwei anderen Yachten.

Scheint aber echt nett hier zu sein.

Die Crews entschließen sich zu einem abendlichen Besuch von Christiania.

Wir verlassen die EU und treffen auf viele bunte Verkaufsstände. Einige davon sind mit Tarnnetzen behängt und man erkennt die Gesichter der Verkäufer nicht. Der Kpt. wundert sich. Auf einer Art Marktplatz wird uns der Geruch zu süß.

Wir drehen bei…

Abendliche Besuche von Christiania mit Kindern sollte man vermeiden…

Over und Schwindel.

Aug.′ 15 10

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Wir Frühstücken in der Sonnehitze am Steg der Hitch. Verabschieden uns von den Odysseusjanern und kreuzen bei fast keinem Wind gegen den Strom in den Sund.

Wir wollen nach Schweden – wenigstens für einen Tag. Der Kpt. kramt in seinem Flaggenschapp und versucht die Schwedenflagge zu erkennen… Mit etwas Unterstützung und gutem Zureden klappt es… „Welche Farben hat IKEA – überleg doch mal…“. In Nordborg auf Ven machen wir fest. Ein idyllischer Kleingartenhafen mit perfektem Rasenschnitt und Holzplattenunterlagen für die Grills. Alles scheint hier straff durchorganisiert an jedem Elektrokasten klebt ein Zettel, wie die Schiffe bei Vollbelegung zu liegen haben.

Nichtsahnend sitzen wir am Gillplatz. Der Harbourmaster taucht plötzlich aus einer dunklen Ecke – quasi aus dem Nichts – auf. „Ich habe es an meinem Computer kontrolliert, drei Schiffe haben noch nicht bezahlt.“ – Die Kpts. gucken betreten auf den Boden – „Jawoll – wir zahlen gleich“. Der Harbourmaster zeigt uns den Automaten.

Wir grillen zu Ende.

Harken den Rasen und wollen morgen weiter… (Die Adresse des Hafens: Tyska Vägen)

Over und Rasenharken

Aug.′ 15 09

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Der Wind hat gedreht der Muff ist besser… Aber der eingeparkte Nachbar will weg und überhaupt ist Bewegung im Hafen. Jule findet einen tollen Platz gegenüber der H-H-H.

Wir legen uns um. Die Kinder verschwinden an den Strand und die Offiziöse hisst unser Sonnensegel im Cockpit. Die Frauen gehen Ersatzteile kaufen und die Kapitäne schrauben an den Schiffen rum. Kater Konrad liegt auf dem Schiff und schläft, Luna versteckt sich in der Vorpiek unter dem Bettlaken und schnarcht ebenfalls. Die beiden werden erst abends, mit Einbruch der Dunkelheit aktiv. Dann schleichen sie sich vom Schiff und erkunden die Gegend. Kater Konrad begleitet uns jeden Abend beim Hundespaziergang. Die kleine Luna ist noch nicht ganz so mutig und traut sich allerhöchstens hoch angespannt mit gespitzten Ohren, gesträubtem Fell und Bauch auf den Boden gedrückt schleichend auf das Nachbarschiff. Bei geringstem Lärm, fegt sie zurück auf unser Schiff, schnell wie der Wind.

Am frühen Abend läuft die Odysseus ein. Wiedersehensfreudig wird der Grill angeheizt und wir veranstalten ganz nach Wikingerart ein Grillgelage vom Feinsten. Der Käpten sitzt auf seinem Lieblingsplatz zwischen zwei Grills bestückt mit Rippchen und Nacken – vereinzelt taucht neuerdings Grillkäse auf. Merkwürdige Sache. Rundgefuttert und gut getränkt sehen wir des Nachts Sternschnuppen am Himmel. Ein Traum!!

Over und aus