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Aug.′ 16 20

Regen zieht auf. Wir verholen uns mal wieder in den Hafen von Middelfart. Einkaufen. Wäsche waschen.

Die Damen und Freddy besuchen den örtlichen Supermercado. Die Kpts versuchen sich beim Ersatzteilhändler – aber der hat schon lukket. Sie sind geknickt – die Liste ist schon wieder arg lang. Am Abend ist das Schiff wieder gefüllt mit sauberer Wäsche und Proviant.

Over und aus.

Aug.′ 16 19

DSC03456Wir versuchen bei keinem Wind zu segeln. Die Strömung und unser Spi hilft ganz gut.

Wir segeln bis zu einer Ankerbucht bei Middelfart – naja – ein paar Stunden müssen wir schon motoren… Das Wetter ist so lau, dass der Kpt. der Hitch nebenbei sein Boot lackiert.

Mike verkündet, das der Sommer noch einmal zurück kommt. Aber erst nach dem Wochende. Mit vielen Graden an Temperatur.

Wir freuen uns. Aber leider ist morgen erst mal Regen angesagt…

Over uns aus.

Aug.′ 16 18

DSC03431Morgens um 8.20 Uhr stehen Freddy und Anni am Strand und winken. Die Offiziöse schält sich aus den Federn organisiert den Crewtausch. Freddy und Anni sind per Auto nach Mårup gekommen.

Wo wir nun schon mal n Auto parat haben, machen die ersten Offiziösinnen von H-H-H und Røde Orm einen Schlenker in der Supermarkt – alle Backskisten werden gefüllt.

Marianne, Julita und Beke gehen von Bord. Der Kpt. schnallt Hui am Auto fest und sie nehmen die nächste Fähre Richtung Schweden.

Die Röde Orm geht Anker auf, Richtung Endelave. Eine Dorfwanderung ergibt, dass hier alles schläft. Es gibt ein Museum, das ist geschlossen, einen Löschteich. Wir sehen einen Igel. Und der Dorfladen hat so grad noch auf. Der ist allerdings sehenswert – eine Mischung aus Museum und Laden. Der Hafen hat aus einem uns unerfindlichen Grund einen Architekturpreis für das Waschhaus erhalten. Ganz in schwarz gehalten, eckig und betonnig.. die Wände sind dunkelgrau, die Wassertropfen im Beton zieren die Wände – zum Teil waschechter Blauschimmel.. recht dunkel und muffig. Im Außenbereich hatten die Dänen bessere Ideen, es gibt einen super Spielplatz und die Grillplätze sind in Mulden angelegt, so dass der Wind über den Grilltisch hinwegfegt und man recht windstill grillen kann. Mit Aussicht auf Busch.

Der Kpt. der H-H-H wird sich eine Terrassenmulde im Garten baggern. Kpt. nutzt das Netz in Endelave und guckt sich Videos an, wie man sich diese bunten Tapes effektiv ans Knie pappt.

Nach zwei Versuchen steht fest, das Knie muss rasiert werden – OMG.

Der Kpt. der Hitch freut sich und steht mit dem Filettiermesser zwischen den Zähnen bereit.

Aber der Kpt. bekommt Angst und schrubbt die Haare mit nem Normalrasierer runter.

Das Gummibandknie sitzt perfekt – es hilft tatsächlich.

Over und aus.

Aug.′ 16 17

2016-08-17 11.34.03Wir liegen vor Tünø in der Traumankerbucht. Heute gibt es einen Tunöbade- und Inselerkundungstag zusammen mit der Hitch. Am Abend verholen wir nach Mårup vor die Steilküste.

Der Anker fällt noch bei SW in der Bucht. Bug zur offenen See – Aber der Wind soll in der Nacht drehen… 🙂 – Komisches Gefühl.

Crewwechsel. MorMor kommt per Rad nach Samsø. Am Abend gibt es eine super Grillsession mit Albatros und Monty und Hitch-Hike-Heidi am Strand.

 

Gastbeitrag von Mormor:

Segeln ist wie Radfahren: man weiss morgens nicht, wo man abends landet. Der Wind kommt immer aus der falschen Richtung, Frau muss immer gegen an.

Das Bett ist immer dabei, beim Radfahren baut frau das Häuschen abends auf und morgens ab. Beim Segeln wechselt die Koje nur den Schläfer/ die Schläferin.

Und nach 25 Jahren gibt es auf der Röde Orm nun eine Schwiegermutterkoje. Mann/Frau kann raten, wo die liegt. Philosophischer Beitrag: Warum taucht nach 25 Jahren plötzlich eine Schwiegermutter auf, die auch noch eine eigene Koje kriegt.

Damit belässt es die Gastchronistin. Nachtrag: Es schläft sich wunderbar in dieser Koje.

Zur Erklärung:  Nach 477 km mit dem Fahrrad – den Kattegatleden und von Hälsingör, über Nordseeland nach Kalundborg rüber nach Samsö – traf Mormor die munteren Crews. Hui heißt das Fahrrad und hat eine elektrische Unterstützung. Macht unheimlich viel Spass.
Over und aus.

Aug.′ 16 16

2016-08-16 11.16.38Kurs Süd von Anholt nach Tunö. Mit Fische fangen und Fische füttern.

Enno und Katrin von der Albatros und Christian und Regine von der Monty schlagen sich die halbe Nacht um die Ohren und warten auf uns. Wir genießen den Sonnenuntergang auf See, gekoppelt mit dem Mondaufgang auf der anderen Seite der Røde Orm. Super.

Wir machen längsseits an der Monty fest und bekommen ein Begrüßungsbier.

Später verholen wir uns an einen eigenen Haken und warten auf den nächsten Morgen.

Over und aus.

Aug.′ 16 15

2016-08-15 12.32.31 (1)

Heute war mal son echter Sommertag. Blauer Himmel zum Frühstück. So mit Schattensegel setzen und so. Herrlich. Demnach haben wir die meiste Zeit im Wasser und in den Dünen verbracht. 2016-08-15 12.31.31Kaffeetrinken auf der Hitch. Kurz vor Ladenschluss das Grillfreisch aufgekauft. Den Grillplatz belegt. Abends sind wir in die Orakelbar gegangen, mit Blick auf den Sonnenuntergang haben wir einen Chilli-Ingwer-Longdrink bestellt. Inga und Lasse aus Kopenhagen haben wir dort auch kennengelernt. Der Barkeeper ist vormittags der Inselelektriker, nachmittags der Maschinist der Fähre und Abends eben Barkeeper… 😉

Sun und Downe

Aug.′ 16 14

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Wir haben Fahrräder ausgeliehen. Der Käpten hat sein kaputtes Knie gezeigt und hat das leichtgängigste Rad bekommen. Die Kinder wollten ein Tandem ausprobieren – gar nicht so einfach. Beide mussten mit dem gleichen Fuß anfahren, auf 3. Hat gut geklappt und Spaß gemacht. Über Berge und Täler fuhren wir über die ganze zu befahrene Insel.

Gibt auch nur einen Rundweg. Wir sahen Pferde, den Brugsen, das Denkmal und die Künstlerkommune. Im Kro machten wir Pause und stärkten uns mit Pommes. Alle Kinder kletterten in einen Aussichtsbaum. Und spielten Schach. Auf dem Rückweg kamen wir am Nordbjerg vorbei und wir bestiegen denselben und versuchten das Echo zu hören. Die Käptens blieben unten und zählten Hasenködel. Abends im Wind gegrillt.

Rundfahrt und aus.

Aug.′ 16 13

DSC03336Nach dem Frühstück sind wir fröhlich qietschend in die Wellen gesprungen. Die Wellen sind mit uns umgesprungen. Was für eine Dünung. Hüpfen, tauchen, durchrütteln lassen, hellblaues klares Wasser, Wellen reiten. Was für eine Gaudi. Doch als wir wieder draussen waren, hatten wir ziemliches Ohrensausen von dem Krach der Wellen und dem Wind. Also beschlossen wir, unsere Herbstklamotten rauszuholen und Drachen steigen zu lassen.

Und dabei nicht abzuheben. Figuren in den Himmel zu schreiben ohne dass sich die Drachen gegenseitig vertüdeln. Herrlich! Anschließend gabs Pfannekuchen auf der Röde Orm – gerade rechtzeitig zum Regenfall.

Drachen und Wind.

Aug.′ 16 12

2016-08-12 12.18.47Die Anholtfähre lässt lautstark die Leinen der Röde Orm quietschen.

Annika und Freddy kommen mit der Fähre vom Festland, um Anholt und Konrad zu sehen.

Wir laufen mit Sack und Pack zum Campingplatz und sichten die Lage. Es regnet. Aber die Zeltabteilung ist hinter dem Berg – also Windgeschützt und unter einem Birkenwald – also Regengeschützt. Und direkt hinter der Stranddüne. Ein Traum – eigentlich. Wenn nicht die kühlen Temperaturen wären.

In Anbetracht der letzten eisigen Zeltnacht auf dem Campingplatz in Grenaa, beschließen Anni und Freddy lieber in die Hundekoje zu kriechen.

So erkunden wir ein bisschen die Insel mit Regen am Nachmittag. Abends gehen wir alle zusammen in die Al God Bar mit dem alten Leuchtturm.

Over und aus.

Aug.′ 16 11

DSC033218h – Der Wind lässt nach. Die Sonne scheint.
Reise reise. Ein jeder stößt den Nebenmann, der Letzte stößt sich selber an. – Aber der Kptn. der Heidi antwortet nur: leise – leise.

Müsli zum Frühstück und alles wird klar zum Ablegen gemacht, wir schnallen sogar das Schlauchi aufs Dach um ein Regattachance gegen die H-H-H zu haben.

Wir starten mit 20 Kt. Wind und enden mit 0 Kt. Wind. Dazwischen diverse verrückte Windlöcher und -dreher. Keine Fische und H-H-H gewinnt die Regatta hochhaus auf unserem Kurs nach Anholt.

Im Hafen haben wir freie Platzwahl. Nicht zu glauben.

Wir platzieren uns mit dem Sonnenuntergang im Cockpit – leider auch mit dem Wind.

Man muss halt Prioritäten setzten.

Der Hafenschlenderer findet schon in der Dunkelheit statt.

Over und schnorchel.

Aug.′ 16 10

Erste Tat an diesem Morgen: Heizung an. Es regnet, es stürmt, es heult. – Sommer eben.

Die erste Offiziöse plakatiert ganz Ebeltoft mit Kater-KONRAD-Such-Plakaten. Der Kater ist nämlich seid einigen Tagen auf Landgang. Die gesamte Crew ist sehr in Sorge und die Nachbarcrew der H-H-H auch.

Der Hafenmeister sucht – die Polizei sucht – alle Hafenlieger suchen – die Tierärzte suchen auch – und der täglich von uns besuchte Ersatzteilhändler sucht auch gewaltig.

Die ganze Stadt ist in Aufruhr. Aber Kater Konrad ist trotz allem gewaltig an Land. Vielleicht hat er eine hübsche dänische Katze entdeckt und ist hochgradig verliebt – wir wissen es nicht.

Aber irgendwann – nach 10 – 20 Fehlalarmen – Wir hätten mittlerweile ca. 5 schwarze Kater an Bord haben können, kommt der entscheidende Tipp.

Der „Ersatzteilhändler“ hat unseren Konrad gesehen, wie er verzweifelt – tief maunzend – durch die nächtlichen Gassen schlendert.

Die beiden Matrosienen warten zur passenden Stunde im Garten des „Ersatzeilhänders“ und geleiten Kater Konrad wieder auf den rechten Weg – bzw. das rechte Schiff.

Kater wieder an Bord – Pfeiiiiif – und aus.

Aug.′ 16 09

DSC03283Es bläst noch immer. Wo kommt bloß die ganze Puste her.

Der Kpt. holt seine Rutscher ab und befestigt alles an Deck. Eine Klampe muss nur noch versetzt werden (war sowieso noch nicht erledigt). Aber auf der anderen Decksseite passt alles perfekt.

Mit unserem Bollerwagen fahren wir zum Supermarkt machen die Schaps wieder voll.

Der Kpt. legt sich verkehrt rum in die Hundekoje und versucht den neuen Tankgeber an das alte Anzeigegerät anzuschließen. Leider zeigt das Gerät falsch an. Tank leer – Anzeige voll, Tank voll – Anzeige leer. Der Kptn meint, daran könnte man sich gewöhnen… Leider ist wohl aber auch noch der Widerstandsbereich des Gebers unpassend zum Anzeigegerät. Naja – mal sehen.

Neben dem dollen Wind wird es jetzt auch noch kalt. Wir starten die Heizung. Die Kinder gucken auf der HHH den Film „Mr. Twister“ – ist wohl irgendwas mit Wirbelstürmen. Der Erwachsenencrews gucken auf der Röde Orm „Life of Pi“ – Da kommen ja auch n paar Stürme vor, passend dazu heulen die Wanten und das Schiff neigt sich leicht im Wind.

Over und aus.

Aug.′ 16 08

DSC03306Die beiden Kptns gehen Ersatzteile besorgen im Supersegelladen von Ebeltoft.

Kptn Orm will endlich mal die Strecktaue an Deck bringen. Ein Rutscher mit Auge für die Schotschiene und ein bißchen Dyneemaleine sind die Idee von den Cpts. Die Rutscher kommen aber erst morgen – dann dürfen die Cptns nochmal in den Ersatzteilshop – Perfekt.

Drei Kataloge bekommen die beiden geschenkt – da werden sich sicher noch mehr Teile finden lassen. Was soll man auch machen… Es regnet und stürmt. Genug Zeit, das Schiff seeklar zu machen. 😉

Over und aus.

Aug.′ 16 07

DSC03301Bianca kommt mit dem Auto zu unserem Sturmhafen nach Ebeltoft, um Kathleen wieder mit nach Hause zu nehmen. Von der Seelandseite reist Beke per Hochseeschnellfähre an.

Bianca bleibt aber noch eine Nacht an Bord, so dass die Kinder zu dritt im Vorschiff schlafen müssen. Das klappt bestimmt irgendwie.

Der Kpt. versucht mit dem Kpt. der Hitch Ersatzteile zu kaufen. Die Liste ist echt schon ganz schön lang. Leider gibt es nur 3 Meter Schlauch und sonst nix, obwohl wir ausgiebig suchen.


Aber immerhin kann er nun endlich die Bilge restentleeren und das Schmuddelwasser sogar in dem Spezialtank des Hafenmeisters entsorgen. Super. Frau freut sich, dass der Dieselgeruch sich stark vermindert hat im Schiff. Anschließend spielen die Kiddis in einer inzwischen auf 8 Kinder angewachsenen Gruppe auf dem Spiel- und Bolzplatz ausgiebig sämtliche Gruppenabenteuer, zum Teil bis spät am Abend. Glücklich und durchgepustet fallen sie abends in die Kojen.

Over und aus.

Aug.′ 16 06

2016-07-27 12.17.07Der Signalgast Annika verlässt die Röde Orm und fährt wieder in den Süden Richtung Kiel.

Die Kinder bekommen eine Wochen-Schlechtwetter-Jylland-Karte ans Handgelenk – Juhu eine Woche nicht Duschen. Die Jylland wird nun heimgesucht und der tägliche Kanonendonner verfolgt.

Der Kptn geht mit sien Fru syncronwaschen. Wir bauen den Bollerwagen auf und stopfen ihn mit Klamotten voll. Was sich so ansammelt..  – 4 Maschinen gleichzeitig benutzen wir im Waschsalon – Das ist Rekord. Nach einer Stunde ist alles frisch gewaschen und getrocknet und wird wieder in die Schapps verteilt.

Abends gehen wir mit der Crew der Hitch fein aus und essen im Fischrestaurant, schlürfen Muscheln, trauen uns an Kaviar. Ein reichhaltiges Fischbuffet.

Kugeln und schlecht schlafen.

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