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Jul.′ 15 29

 

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MorMor kommt aus Schweden zu Besuch. Dort sollte man diesen Sommer auch nicht hinfahren, sagt sie – zu schattig. Statt morgens um 8h mit Brötchen, schafft sie es mit ADAC Hilfe und Umwegen erst um 14 Uhr. Der Frühstückstisch bleibt bis dahin gedeckt.

Unser Ablegemanöver verzögert sich wegen der 23 Kt. anstatt der 13 Kt. Wind immer weiter nach hinten.

Aber die Sonne scheint, was will man mehr – nur mit dem Ableger wir das nix.

Wir Cobben im Windschatten der Kuchenbude an Bord.

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Grill und aus.

Jul.′ 15 28

DSC01246Noch vor dem Frühstück muss der Kpt. seine Seele beruhigen und springt ins Wasser. Einfach abtüddeln geht aber nicht, der Tampenwust sitzt fest. Mit dem Fischfiletiermesser zwischen den Zähnen lässt sich aber das Knäul bezwingen.

Es folgt das Frühstück und ein Regenschauer nach dem Anderen. Die Kids gehen trotzdem in die Schlauchboote und auf die Paddelboards.

Der Kpt. knöpft sich anschließend die Badeleiter vor. Die Abstandhalter haben unter dem Leichtgewicht des Kpt. abgeknickt.

Die diversen elektronischen Geräte verlieren ihren Säfte und der Kpt. versucht ihnen per Landstromanschluss auf die Beine zu helfen. Leider brutzelt es nur in der Steckdose und die Sicherung fliegt raus. Es gibt also keinen Landstrom und somit elektronikfreie Zeit an Bord der Røden Orm. Mal sehen, ob der Kpt. noch was improvisiert bekommt.

Aber ohne Strom ist auch ganz schön.

Die Absackerparty findet heute auf der Hitch unter Deck statt.

Stromlos und aus.

Jul.′ 15 27

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Wir warten noch den ganzen Tag ab, bis wir uns endlich entschließen doch noch abzulegen.

Zuvor haben wir noch allerhand Tüddelkrams in Kpts. Fru Lieblingsladen gekauft. Emailleschilder, Messinghaken, Obstkörbe usw… Das Geld ist nun alle – Wir verholen 20sm nach Norden – Korshavn.

Sogar im Hafen ist noch reichlich Platz. Wir hatten uns schon aufs Ankern eingestellt nun legen uns wieder neben die Hitch-Hike-Heidi.

Anstatt die Maschine auf die herkömmliche Art und Weise auszuschalten, nimmt der Kpt. diesmal eine Achterleine und lässt sie sich um die Schraube wickeln – Plopp aus – Klappt super – grrrrr.

Julita versucht die Schraube wieder für den nächsten Startvorgang klar zu machen und springt ins Wasser. Ein paar Umdrehungen schafft sie es zu enttüddeln, doch dann ist Schluss. Ein harten Klumpen Tampen bleibt übrig. Es wird dunkel. Der Kpt. träumt schlecht von verschmolzenen Plastikklumpen an Schrauben.

Over und Tampen in der Schraube.

Jul.′ 15 26

2015-07-26 23.48.33Das war eine Sturmnacht! –  Aber eigentlich hielt es sich hier in Grenzen. Es war ok.

Wir hatten es schlimmer erwartet.

Am nächsten Morgen scheint die Sonne zwar, aber zum Ablegen ist es doch zu ungemütlich. Wir bleiben also noch in Kerteminde.

Diesel nachfüllen, einkaufen, Wäsche waschen, was der Kpt. und sien Crew eben so macht bei starkem Wind.

Die Kinder benutzen die extraschweren Golfbälle zum Minigolfen. Entspannung pur – Hafentag eben.

Heute Abend wird mal Fisch gegrillt. Es kann so nicht weiter gehen – was Gesundes muss her. Die Hikers bekommen Besuch aus der Heimat – per Bulli.

Morgen gehts weiter – Die Leinen zum leichteren Ablegen werden schon mal entwirrt.

Grillen und Fisch.

Jul.′ 15 25

Julita war noch nie bei der Krabbe Konrad und bei Eigil dem Schweinswal. Kann denn das sein? Wir gehen zusammen mit der Hitch ins Fjord und Bealt Museum zum Fische, Robben und Schweinswale gucken.

Pölser gibt es zwischendrin. Die Kinder gehen wieder rein zur nächsten Veranstaltung Jule und der Kpt. gehen ins Städtchen.

Die Röden Orms und die H-H-H wollen heute Abend wieder grillen. Amerikanisch. Burger.

Das Wetter hält aber nicht durch. Wir setzten uns in das neu errichtete Kombüsenhäuschen und grillen die Burgerfrikadellen – in der Pfanne – am Herd.

Lecker und aus.

Jul.′ 15 24

DSC01203Anker auf. Bis zur großen Belt Brücke reicht der Wind auch noch. Die restliche Strecke nach Kerteminde muss Kuddel ran. Die Akkus haben wir nach den Ankertagen ziemlich geschröpft. Aber Kuddel pustet sie mit 50 Amp. wieder auf. Der Kpt. macht große Augen, als er die Zahl auf dem Batteriemonitor sieht – Wau.

Die Hitch Hike Heidi liegt geradeaus vor der Hafeneinfahrt. Wir gehen neben sie in die Riesendoppelbox (wir hätten auch längsseits liegen können). Unser Begrüßungsfass wird aus der Kühlkiste gezerrt und wir grillen direkt vor den Schiffen in einer Grillniesche. Eine weitere TO-Yacht läuft ein, die Blue Pearl. Die Kinder spannen mit dem Dinghi Leinen für den Nacht-Ost-Sturm. Kathleen beklettert aus dem Schlauchi den Poller um die Leine drüber zu kriegen – Wahnsinn. Es gibt noch einen Absacker an Bord der Blue Pearl.

Wind und Regen und aus.

Jul.′ 15 23

Nachdem der Hund gewincht ist gehts Anker auf und weiter durch den Svendborgsund nach Osten. Der Wind bläst mit 20 Kt. von anchtern und die Sonne scheint. Wir kommen bis Nyborg und ankern vor der Mühle.

Die Hitch-Hike-Heidi schickt kurz nach dem Ankern ne SMS „Sind in Kerteminde“. Der Kpt. ist allerdings schon im Ruhemodus und schafft es heute nicht mehr, den Anker wieder aus dem Sand zu brechen. Wir kommen morgen hoch.
Over und aus.

Jul.′ 15 22

DSC01166Sommer – Sonne – leichter Wind und das seichte Schaukeln des Lotsen. Toke winselt. Er will an Land. Der Kpt. teilt das Manöver ein. Schlauchboot aufpumpen, Heißgeschirr am Hund anbringen, Schlauchbootschonersocken über die Pfoten stülpen. Der Hund wird an einem freien Fall befestigt und schwebt lautlos über Bord in das Schlauchboot. Das Heißgeschirr funktioniert – unglaublich – keine platzenden Schlauchboote oder im Wasser treibenden Hunde. Toke kommt zurück an Bord. Anker auf. Segel hissen. Kurs Nord nach Lyø.


Wir ankern neben der Midgard und begrillen den ersten Sommerurlaubssegeltag.


Over und aus.

Jul.′ 15 21

2015-07-21 20.35.28Der Kpt. hat bis zur letzen Minute versucht unseren Zoo bei Freunden und bekannten unterzubringen. Toke der Beagle, Konrad der Seekater und Luna „die noch nie aufm Boot war“. Bei Toke hätte es auch fast geklappt den frisch am Steg anlegenden Urlaubsbeendern die Leine vom Hund in die Hand zu drücken anstatt unserer Vorleine. Der Kpt. war einfach zu ungeschickt.
Egal, nun sind wir eben alle an Bord: Vier Menschen und drei Tiere.
Bis alles an seinem Platz liegt ist des 20.00 Uhr. Wir legen trotzdem noch ab und ankern in der Strander Bucht.

Durch den Lotsen wird man hier quasi über Nacht „eingeschaukelt“, dann gibt es auch morgen keine Seekrankheit.

Luna, unser 8 Monate altes Kätzchen hat noch keine Seebeine. Sie versteckt sich hinterm Klo oder in dem kleinen Schapp unter dem Navitisch.

Over und abgelegt.

Jun.′ 15 11

uacAJHuct6nxC3N_ynbL0FPlc9oSQNFhBYguElY86TkEs war heute soweit. Unsere Shipman28, die uns lange Jahre so zuverlässig, sicher und flott über die Meere geschippert hat, hat ihren neuen Eigner gefunden.

Eigentlich hat der Kpt. gedacht, er würde jetzt Luftsprünge machen und feiern gehen. Aber ihm ist nicht nach feiern. Er nimmt lieber einen Whisky und eine Pipe und setzt sich auf die Gartenbank.

Ahoi Röde Orm. Allzeit gute Fahrt.

Over und da fährt sie hin.

Apr.′ 15 14

Der Wind weht mit 15 Kt. – 20 Kt. aus SW. Sprühregen. Grau. Der Kpt. will aber los. Morgen gibts wieder mehr Wind.
Die Crew der Røde Orm ist ein bisschen aufgeregt, der Kpt. lässt sich aber nix anmerken, alle denken, er hat die Situation unter Kontrolle. Erstmal Motor an – wie ging das noch? – Da sind so viele Knöpfe… Motor läuft. Wir ziehen die 6t langsam rückwärts aus der Box und drehen ein paar Kreise im Hafenbecken zum üben… Dreimal im Kreis – der Offiziöse wird schwindelig – wir fahren raus. Immer schön zwischen den Tonnen lang.
Freies Wasser – Nix kann passieren – Fast nix.


Großsegel setzen – check
Fock ausrollen – check
Motor aus – check
Ruhe… Die Wellen machen der OE nix aus. Wie Butter geht sie durch die See. Auf Kanal 11 wird uns erzählt, dass der Fehmarn-Kiel weg frei ist – Hurra wir kommen – mitten durch, durch die Grauen.
Irgendwann knallt es laut. Der Takling des Vorfalls ist gebrochen (auf die Liste: alle Taklinge durch Gordingsteks ersetzen). Wir holen das Segel runter. Der Kopfrutscher haut den Einfädler von der Rollanlage – neues Vorsegel setzen fällt aus ohne Einfädler und Vorfall. (auf die Liste: neuen Einfädler bestellen und neues Fall einziehen).
Mit dem Groß alleine kommen wir zu langsam voran. Wir nehmen das Segel weg und motoren. Der Motor schiebt die Røde Orm zuverlässig gegen die hohen Wellen gegenan.
Das Watchboot umkreist uns in kleiner werdenden Ringen. Wir sollen nicht weiter nach Süden fahren – auf T5 zu – Klar Kpt. – wird gemacht. Wir tuckern weiter.
Irgendwann beginnt ein lautes rumpeln. Der Kpt. wird nervös – hat sich die Anode an der Welle gelöst? – Haben wir n Tampen in der Schraube? – Ist das Wellenlager hin? – Hat sich die Motorverankerung gelöst? – Der Kpt. sucht und findet. Aus der Gaskiste in der Achterpik rumpelt jemand von innen gegen die Luke – Wir haben einen blinden Passagier an Bord – da will jemand raus – dem ist wohl schlecht. Der Kpt. hat den Pumpenhebel griffbereit und öffnet vorsichtig die Luke – Die Gasflaschen wollen raus. „Hilfe – wir wollen nicht ertrinken“, schreien sie. Das Seewasser, das vorne auf das Deck springt, verschwindet achtern in der Gaspik – Ganz toll. Wir reduzieren die Geschwindigkeit und lenzen mit dem passenden Kochtopf die Achterpik. Irgendwann ist das Wasser so niedrig, dass der Kpt. sich traut mit einem Pfeifenputzer bewaffnet die Ablauföffnung zu entstopfen. (auf die Liste: Achterpik abdichten).
Wir laufen in Schilksee ein und legen uns an den ersten Platz hinter der Hafeneinfahrt (Treidelsteg), hier ist die Aussicht so schön (der wahre Grund: Wir üben ja noch und wollen nicht bei 20 Kt. Wind unsere Übungen in engen Häfen absolvieren).
Wir sind durchgefroren – Die Heizung muss schnell gestartet werden. Sie läuft 10 Min. dann ist Schluss. Der Kpt. riskiert einen Blick – alle Filter sind dicht und dunkelbraun (auf die Liste: morgen Filter wechseln) – wir werden wohl heute Nacht frieren. Ein Glück, dass der Motor nicht ausgegangen ist.
Marianne kommt mit Juli aus Schweden zurück. Wir trinken den Port und besiegen den Esel (Eselspiel). Zu viert ist es doch nicht so kalt an Bord… und der Gaskocher läuft auch ein bisschen länger beim Kaffeekochen :-)
Over und Jungfernfahrt

Apr.′ 15 13

Der starke Wind erlaubt das Ablegen nicht. Wir beschließen in die große Stadt zu fahren und etwas gegen das Klogemüffel zu unternehmen.
Normalerweise ist der Kpt. da schmerzfrei, denn Kloreparaturen sind sein zweiter Vorname (Das Klo von Hitch), aber man wird ja auch älter.
Es gibt in diversen Seglerforen viele Vorschläge das Problem anzugehen. Der Nirotank wird ausgeschlossen, also können es in erster Linie nur die Schläuche sein.
Der Plan: 1. Tank und Schläuche mit Kukident (Megapack) spülen – 2. Schläuche mit Aluminiumfolie bekleben – 3. Duftbäume, Duftöle, Duftfläschchen, Duftsprays, Räucherstäbchen (Smoke on the Water) – 4. Wäscheklammern.


Um nach Burg zu kommen, gibt es genau 5 Möglichkeiten: zu Fuß, Fahrrad, Bürgerbus, Autokraftbus und das Taxi. Die ersten beiden Möglichkeiten scheiden von vorn herein aus (Kälte, Wind, Hügel). Wir warten also auf den Bürgerbus (9-Sitzer Bulli). 10 Min. nach der Abfahrt ruft Jule mal beim Busfahrer an (Handynummer an der Haltestelle). Sie scheint ihn geweckt zu haben oder beim Frühschoppen überrascht zu haben – „Bin gleich da“. Ne halbe Stunde später tut sich immer noch nix. Wir warten also noch mal 60 Min. auf den Autokraftbus – die Profis werden uns schon nach Burg bringen. Ein Fischbrötchen aus der Aalkate überbrückt die Zeit. 10 Min. nach der Abfahrtzeit werden wir nervös – hier stimmt was nicht. Der Kpt. guckt sich den Plan genauer an – ‚S’ bedeutet Schulzeit, wir haben Ferien… Ok – er fährt wohl auch nicht.
Letzte Rettung – das Taxi. 15 Min. später und 20 EUR ärmer sind wir in Burg – direkt vorm Baumarkteingang. Die Augen des Kptns. glühen. Er findet viele schöne Dinge die er uuuuunbedingt braucht… Die Kukidents gibt’s im Supermarkt und die Skiausrüstung für die Überfahrt nach Kiel im Kaufhaus.
Die Sonne scheint. Wir essen Eis und warten am Taxistand. Da kommt eine Taxe. Wir steigen ein – Die Chauffeuse bekommt über Funk Ärger von der Chefin (Rauher Ton / wir hören mit) – wir müssen mit all unserem Sack und Pack wieder aussteigen. Die Insulaner sind echt charmant. Wir wechseln das Taxiunternehmen und rufen Minidrive an – landen aber beim gleichen Fuhrbetrieb, bei dem wir eben rausgeflogen sind… Wir sollen doch 20 Minuten warten – Sch… Monopolisten.
Egal – die Sonne scheint und schließlich werden wir doch noch zum Schiff zurück befördert.
Der Kpt. und sien Fru legen eine Denkminute für die Crew der H-H-H ein und machen sich an die Kloorgie. 50 Kukidents kommen in den Tank und müssen da jetzt rumschwabbeln. Die Schläuche werden mit Alu beklebt – Mal riechen ob’s was bringt.
Duft und aus!

Apr.′ 15 12

Vernetzt

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Sonntag. Sturmtag. Alles hat zu – wie immer. Auch der Hafenmeister hat Sonntag und kann uns nicht den ersehnten WLan-Code geben.
Der Kpt. bastelt an seinen neuen elektronischen Errungenschaften. Der AIS-Transponder kann nicht zum Leben erweckt werden, der GPS-Pilz liegt noch im Keller und ein Weibchen-Weibchen-PL-Stecker fehlt… Schade.
Die Funke bekommt er zwar neben das Radio gepuzzelt, aber nicht befestigt… Werkzeug und Winkel fehlen… Schade.
Plotter: Der Kpt. öffnet diverse Kabelschränke und findet ein NMEA 2000 Kabel. Ein weiteres Anschlusskabel und ein Ersatzstecker gibt’s auch noch. T-Stück auch vorhanden – Hey das könnte klappen… Alles wird verschraubt und verbunden. Eine Sicherung ist auch noch frei. Der Go-Free wird dazwischengeklemmt und Jule übernimmt aus der Koje die Navigation per I-Pad. Erfolg!


Der Kpt. ist entzückt, auf Fragen wie „Wann sind wir da? – Wie weit ist es noch?“ gibt es ab heute eine Standartantwort an die in der Koje liegenden, handystreichelden Pubärtiere: „Wie? Hast Du etwa die ultimative GoFree App noch nicht, die dir alle diese Fragen beantwortet?“ (natürlich nicht) – In den nächsten drei Tagen wird dann in einer Ankerbucht fernab von allen WLanhotspots und Handydownloadnetzen übernachtet… – GoFree eben – Das wird ein Spaß.
Der Wind lässt nach. Soll aber heute Abend kräftig auf Boen von 9 Bft. ansteigen.
Wir zurren alles fest und verdoppeln die Leinen.
Der Port kommt aus dem Schapp, es beginnt zu pfeifen.
Over und pfffffffffffffff.

Apr.′ 15 11

Erstwasserung

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Im Flur stapeln sich die 10000-Bootsdinge für den ersten Jungferntörn.
Das Auto ist vollgestopft bis unters Dach – nur Drahttraut darf nicht mit. Irgendwo ist Schluss.
Udo steigt ein – wohl wissend, ohne das kleinste Gepäck, selbst eine Jacke wäre zuviel gewesen.
Wir schlagen uns durch die Wallachei (Baustellen) Richtung Fehmarn.

Die neue Røde Orm steht in der Sonne vor der Halle und wartet auf die Wasserung.

Wir beladen das Schiff per Seilzug und polieren den Mast. Dann ist Mittagspause in der Aalkate angesagt. Wir essen in der Sonne im Hinterhof, mit Blick aufs Meer.

Am Hafen stauen sich die Schiffe vorm Kran. Plötzlich geht dann alles ganz schnell – noch immer in strahlenden Sonnenschein. Das Schiff bekommt die schweren Trageriemen unter den Rumpf, wird angehoben, schwebt über uns, übers Wasser, wird runter gelassen und schwimmt. Die Seeventile gecheckt, alles dicht. Schon ist der Kran über dem Mast, auch dieser schwebt schon senkrecht überm Deck, der Kranführer puzzelt den Mastfuß über das Loch im Deck für den Mast und trifft. Im Salon wird der Mast in Empfang genommen und steht. Wanten und Stagen gespannt und schon müssen wir ablegen, weil das nächste Schiff ins Wasser soll. Der Motor läuft schon, das Schiff wird verholt in die Box.

Wir hängen den Rollbaum ein, ziehen das Segel auf, setzen das Vorsegel, es gibt eine Einführung. Dann der Motor: Ölwechsel und einmal bitte in die unterste, hinterste Backskiste kriechen, die Wellendichtung drücken. Ist gut verkleidet, mit einem exakt passenden Brett… es dauert ein bisschen, bis man da ran kommt. Die hinterste unterste Backskiste ist hier um einiges größer als auf der Shipman, aber auch hier eben hinten und unten… Doch wir schaffen auch dieses. Die Kuchenbude wird gesetzt, gerade rechtzeitig, dann gibt es einen Wolkenbruch. Regen und Sturm der Extraklasse. Es wird Kaffee in dem guten neuen Bootsgeschirr serviert. Und die Heizung gestartet. Unter jeder Koje ist ein Heizungsschlitz, aus dem warme Luft strömt. Herrlich! Wir verabschieden uns von den lieben Vorbesitzern. Wir räumen und träumen und können es kaum glauben. Wow, viel Platz! Die Leinen zetern, die Koje ist gerichtet. Süße Träume.

Over und quietsch.

Nov.′ 14 27

Segleradventskalender

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Bildschirmfoto 2014-11-27 um 19.27.11Ahoi!

Alle mal aus dem Winterschlaf aufwachen!!!!!

Bei www.sailing-lapirogue.de gibts es einen Adventskalender!!!
Die Crew der Röde Orm durfte auch ein paar Beiträge leisten. Also hin! – Es gibt auch Gewinne – Gewinne – Gewinne.

Over und Schnarch!