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Dez.′ 19 13

Wir sind jetzt nur noch 70sm (oder so) von unserm Weihnachtshafen entfernt. Wir wollen in San Sebastian auf La Gomera feiern. Enno von der SY Meermaid ist schon dort und wünscht sich einen Außenborder zu Weihnachten. Irgendwas mit Raketenantrieb und Flitzedinghi hat er erzählt… Aber maximal 6 PS. (öhhhh – laaaaangweilig). Wir machen uns auf die Suche und finden eine hübsche Suzi im Schaufenster. Wir packen ihn ein und legen ihn in unsere Hundekoje.

Die Erste und der Kptn. suchen weiter in der Stadt nach Weihnachtsgeschenken. 3 Einkaufszentren (in der Umgebung) findet Google für uns. Es ist hier auch Getümmel – sogar ziemlich viel. Aber wir bekommen fast alle Geschenke zusammen – nur der Kptn. muss wohl wieder Gutscheine bekommen 😉 – die dann später irgendwo untergewühlt werden.

Am Ende unserer Kräfte will die Erste tatsächlich noch unsere Backskisten bei einem wohlbekannten Discounter füllen. Immerhin geht es dafür, als Belohnung, mit dem Taxi zum Hafen zurück.

Kon und sum

Dez.′ 19 12

Die City ruft. Es war so schön beschaulich auf der kleinen Sandinsel. Aber ne Fußgängerzone mit Menschengewusel kann -zumindest der weibliche Teil an Bord- auch gern mal haben. Wir packens und flitzen los. Über die große grüne Brücke und schon sind wir in der Innenstadt. Der Käptn ist überfordert, die vielen Menschen, der irre Konsum.. er dreht gleich wieder ab. Die Erste genießt den Trubel und schiebt sich von Laden zu Laden. Bis der Magen ruft. Da die Backskisten leer sind, bleibt ein Supermarkteinkauf nicht aus. Mit vollen Tüten klettert sie an Bord und schmeißt den Herd an. Abends belegen wir alle drei Waschmaschinen.

Da gab es nämlich ein kleines Malheur. Unser Wäscheschapp ist direkt neben dem Waschbecken im Bad. Beim Vollfüllen des Wassertanks auf Graciosa war der Stöpsel in das Waschbecken gerutscht. Als der Tank voll war, lief der Wasserhahn im Bad.. das Wasser konnte nicht ablaufen und nahm den Umweg über den Ablauf. Der wiederum ist leider nicht mit einem Abflussrohr verbunden.. das war uns gar nicht klar. Erst als die Erste neues Klopapier unterm Waschbecken hervorholen wollte, fiel auf, dass alle Klopapierrollen bleischwer mit Wasser vollgesogen waren. Jetzt holt sie die Wäsche aus dem Fach daneben und siehe da, auch sie war triefnass.. es roch schon ziemlich. Also war es höchste Zeit für Waschmaschinen. So verbringen wir den Abend wartend am Trockner.

Immerwas und neues

Dez.′ 19 11

Zum Glück ist das Verkehrstrennungsgebiet vor Las Palmas kaum befahren (Jedenfalls heute). Nur ein Containerschiff muss angefunkt werden, der kommt uns bedrohlich nahe und die Erste will sich gerne vergewissern, ob er uns sieht. „Yes, have a good watch and a good day!“ Ist ja immer nett, mit den Großen zu funken. Wir sind die ganze Nacht nur mit Vorsegel durchgerauscht, so dass wir gegen 15 Uhr einlaufen. Die Welle steht hoch bis vor die Hafeneinfahrt. Jens und Jörg von der SY Sissi stehen am Pier und winken. Hach wie schön, wenn man erwartet wird. Die beiden haben wir das letzte Mal in Portimao gesehen.

Wir bekommen einen schönen Platz mitten in der City zugewiesen und es gibt ein Begrüßungsgetränk. Die Erste beschränkt sich auf schwarzen Tee und Zwieback. Noch Einklarieren im Hafenbüro. Dann nehmen wir im Halbschlaf eine heiße Dusche, die erste seit 3 Wochen (auf Graciosa gabs nur kaltes Wasser aus dem Wasserschlauch am Steg). Hach welch ein Genuss. Dann fallen wir in die Kojen und schlafen 14 Stunden durch.

Schnarch und träum

Dez.′ 19 10

Ablegen um 9h klappt tatsächlich. Wer hätte das gedacht. Den Kuddel brauchen wir nur für den Hafen, dann setzen wir Segel und fahren auf 260 Grad Richtung St. Cruz de Teneriffe. Solange wir im Schutze der Insel sind, haben wir guten Wind und kaum Welle. Wir genießen den Anblick der Insel. Neben uns guckt etwas aus dem Wasser.. eine Schildkröte? Ein Mondfisch? Schon sind wir vorbeigerauscht.

Dann kommen wir in die freie See. Schwell von weit her – quasi vom Nordpol. Wind stetig über 20 kn, wir fliegen übers Wasser. Wind von Raumschots (also quer von hinten) ist ja ganz schön.. aber Schwell von eben der Richtung nervt auf die Dauer. Wir sind schnell und schaukeln beträchtlich. Aber noch geht es uns ganz gut. Die Erste schnippelt sogar Salat und brät einen Eierkuchen mit Kartoffeln. Wir essen quasi königlich auf See. Dann beginnt die Nacht, und die wird ziemlich schrecklich. Dem Käptn ist sogar übel. Die Erste übersteht die Wache nicht, die Fische werden gefüttert. Wir quälen uns durch die Nacht.

Furcht und bar

Dez.′ 19 09

Wir gehen bezahlen, für fast 3 Wochen 160 EUR – super. Der Hafenmeister Pedro wünscht uns gute Fahrt und a proxima!! Bis zum nächsten Mal! Klar wir kommen super gerne wieder, La Graciosa ist und bleibt eine Trauminsel.

Nach heißen Diskussionen mit den anderen Crews, beschließen wir unseren Grab bag zu vervollständigen. Das ist die Tasche, in der alles überlebenswichtige drin ist, die griffbereit neben der Rettungsinsel steht und bitte nie benutzt wird. Aber im Notfall muss man sie eben nur greife. Jetzt ist drin: Licht, Lesebrille, Sonnenbrille, GPS und Batterien, Handwassermacher, Müsliriegel, Wasser, Erste Hilfe Pack, Medizin, Raketen, Leuchtstäbe, Epirb, Taschenlampe, Passports, Geld, Kreditkarten, Funkgeräte, Angelzeug, Spiegel, Ösfass, Flickzeug, Messer, Wärmedecken, Becher, Ladeakku Solar, Fließdecke, Schwamm, Multitool. Alles fein verpackt in extra Tüten und so. Zufrieden verschließen wir den Beutel. Der Regenschirm ist dabei, es wird nicht regnen!

Während wir suchen und verpacken, packt Anni ihre Reisetasche. Ihre Fähre geht um 16 Uhr. Vorher gehen wir gemeinsam zur MenGoe, einen Abschiedskaffee trinken. Dann steigt sie auf die Fähre, eine mit Glasboden, damit man Fische beobachten kann. Wie spannend. Leider sieht sie kaum was von der Unterwasserwelt auf der Fahrt, die Meeresbewohner nehmen alle Reißaus vor diesem großen schnellen Ungeheuer.

Wir haben heute auch unseren letzten Tag auf der Insel. Der Abend ist also dem Abschied gewidmet.

Schön und wars

Dez.′ 19 08

Was für ne Sauerei. Die ollen Hühner haben die Cobbs ganz schon vollgeschmiert. Der Kptn. und sein Fru sind mächtig am schrubbeln, bis die Dinger wieder sauber sind.

Um nu das ganze Fett der Cobbs wieder von den Körperteilen loszuwerden, eignet sich am besten ein Bad. Aber die Leiter fehlt ja immer noch. Das Epoxy ist schon so lange getrocknet, dass wir nu endlich das Teil wieder anmontieren können.

Es klappt super – die Badeleiter hängt wieder und Epoxyverklebung hält.

Mit dem Bad wird das aber immer noch nix, denn die Erste sacht was von 2. Advent und Kekse backen. Heute sind Mandelkringel dran. Der Fleischwolf ist leider in Kiel – wir müssen also improvisieren.

Am Abend will der Kptn. endlich in die Fluten springen, aber er soll wandern. SY Men Goe holt die Crew ab und wir wandern auf die die Caldera des Hausvulcanos. Soll ja auch gut sein, um die Hühner im Bauch wieder loszuwerden.

Diese Wanderung hat den Kptn. so umgehauen, dass er es nicht mehr bis zum Boot schafft. Er bleibt einfach auf einem Barhocker an der Beachbar sitzen und bestellt ne Raciones Chipiones mit Bierchen.

Bar und tanz.

Dez.′ 19 07

Die Erste holt die Hühner- Bestellung von der Carneceria ab – sind ganz schöne Brocken – die Pollos – ob wir die wohl schaffen?

Wir haben aber auch 9 Leute eingeladen, mit uns am Abend zu grillen. Die SY Men Goe leiht uns ihren Cobb – so können auch zwei Hühnchen gleichzeitig brutzeln.

Leider pfeift es immer noch unangenehm… Wir zwängen uns also in die KuBu der Røde Orm und die Hühner müssen auf dem Fingersteg vor sich hin braten.

Es ist schön kuschelig… Zu den Hühnchen gibt es noch kanarische Kartoffeln mit Salzkruste (ja wir haben es geschafft!) und Mojo. Der Trick ist, zwei Kilo kleine Kartoffeln in einem Liter Wasser mit 350 Gramm Salz zu kochen – Meerwasser geht auch. Ab Ende der Kochzeit, das Wasser fast ganz abgießen und bei offenem Deckel weiterkochen… Wenn man die Kartoffeln dann vom Herd nimmt, bleibt die Salzkruste auf der Schale zurück – lecker – zu lecker… Jedenfalls fällt es dem zweiten Huhn sehr schwer, in den Bäuchen der Segler zu verschwinden… Da freuen sich die Wasserhunde.

Rum und aus.

Dez.′ 19 06

Tatsächlich standen sogar auf La Graciosa zwei Nikolausschuhe auf dem Plichtboden… Wie der Nikolaus uns hier gefunden hat, ist schon erstaunlich – ist ja doch etwas ab vom Schuss.

Die Regenwolken schieben sich immer noch über die Insel – zum Glück haben wir freie Sicht nach Norden und sehen sie kommen, so dass wir uns immer rechtzeitig in Sicherheit bringen können.

Regenschauer immer und ständig

Dez.′ 19 05

Der Kptn. stellt bei Facebook die Frage, wie man aluverschmierten Fender wieder sauber bekommt. Offensichtlich ist in Deutschland und bei Facebook auch Regewetter… Er bekommt jedenfalls über 80 Antworten… Eine Reinigungsmittelliste für die Fender wird erstellt… Aber reinigen…. vielleicht später.

Er soll auch seine gute Cola dafür verschwenden – darüber muss er erst nochmal nachdenken und an einer kleinen Fenderecke mit einem winzigen Schluck Cola probeputzen. Die diversen Fenderpflegemittel, die man so kaufen kann, fallen natürlich aus – Es muss auf Hausmittel zurückgegriffen werden.

Regen und Wind

Dez.′ 19 04


Wir leihen uns Räder… und umkreisen den Nordteil von La Graciosa. Grandios schön.
Aber auch anstrengend… Schotterwege – Sandwege – Vulcanos rauf und runter….
Zum Glück haben wir viele Bocadillios dabei und genügend Getränke. An mehreren POI machen wir einen Stopp und gucken uns die Strände und Lavagewölbe an.

Wir sind ziemlich fertig… gestern so viele Schritte – heute auf dem Drahtesel – auch noch elektrofrei. Aber gefedert und mit vielen, vielen Gängen. Zum Teil auf holprigen Straßen, über Sandhügel mit den dicken Reifen, das macht schon Spaß. Wobei wir uns einig sind, dass es bergab weitaus mehr Spaß macht.

Gerädert geradelt kommen wir nachmittags zurück und stürzen uns vom Boot aus in das türkisblaue Wasser. Dann allerdings bewegen wir uns nicht mehr vom Schiff. Nun ist auch mal gut mit Aktion.
Mountain und Bike

Dez.′ 19 03

Mutig gehen wir mit der „SY Dimanche Matin“ auf einen „kleinen Spaziergang“ (es werden 18.000 Schritte daraus). Wir wandern am Campingplatz entlang. Der Weg ist zum Teil dünig und pieksig durch die knochentrockenen Büsche, zum Teil geht es am Wasser durch das Watt. Die Füße versinken mit modrigen Boden, wir klettern auf die vorgelagerten Felsen, die sich als getrocknete Lava entpuppen. Vorsicht ist geboten, zum Teil ist es spiegelglatt. In kleinen Seen zwischen den Felsen sammelt sich das Wasser. Dort schwimmen munter Fische und warten auf die Flut, die ihr kleines Bassin wieder zum unendlichen Meer erweitert. In der Francesa Bucht ankern einige Jachten. Auch der große Katamaran, der abends im Hafen liegt, hat dort den Anker geworfen und die Touristen an Land gedinghit.

Der Käptn holt aufgeregt sein Handy raus und checkt den W-Lan Empfang. Er wird fündig und strahlt. Eine Bucht weiter ist eine besonders schöne Schnorchelbucht. Sie liegt am Fuße des Vulkans. Die heruntertriefende Lava hat unverwechselbar ihre Spuren hinterlassen. Auf dem Rückweg rufen wir abwechselt nach einem Taxi. Wir werden nicht erhört und klettern die Abkürzung über die Felsen durch das Watt zurück. Knapp vor der dunkeln Regenwolke schaffen wir es unter die Bierschirme der Hafenbar.

Es gibt Bocadillos und ein paar Tropicals. Das Aufstehen vom Tisch kostet Kraft und ist mit Schmerzen und Gejammer verbunden. Doch die Fähre vom Festland legt auf La Graciosa, Anni ist heute morgen von Hamburg hergeflogen. Wir freuen uns riesig!

Muskel und Kater

Dez.′ 19 02

Die Crew der SY Men Goe kauft früh morgens Sardinas frisch von den Fischern la Graciosas direkt am Steg und laden uns ein, sie gemeinsam zu essen. Da leuchten des Käptns Augen. Wir haben doch von Katrin (SY Meermaid) so eine Fischpanade bekommen. Jetzt kommt sie endlich zum Einsatz. Der Käptn holt den Gaskocher raus und brät die Sardinas direkt am Tisch. Dazu gibt’s kanarische Kartoffeln und Salat. Sehr lecker.

Der aufmerksame Leser merkt, sobald über das Essen geschrieben wird oder das Wetter, ist nichts spannendes passiert an so nem Tag.. richtig geraten!! Die Entspannung hat eingesetzt. Das spiegelt sich hier wieder *grinsesmiley*

Außerdem gleicht sich das Wetter bedrohlich dem verregneten sommerlichen Kiel an. Wenn zwischen den Daunenjacken und langen Hosen FlipFlops und T-shirts gesichtet werden, die trotz Regen munter über die verlassenen Stege laufen, können das nur Kieler sein..

Fisch und Kopf

Dez.′ 19 01

Es ist der 1. Advent und der 1. Dezember. Die SY Dimanche Matin- mit Mirelle und Eric aus Kanada, jetzt kommend aus Agadir, Marokko – soll heute Vormittag in La Graciosa einlaufen (das machen die bestimmt immer so, der Name wäre ja auch sonst echt quatsch…). Wir frühstücken und warten. Und dann kommen sie rein. Wir nehmen die Leinen an und raten ihnen, das Schiff zu drehen, da der Wind sonst immer ins Cockpit steht. Gemeinsam drehen wir das Schiff um – die beiden nach zwei Nachtfahrten etwas im Halbschlaf. Leider dreht am Nachmittag der Wind mit, so dass am kommenden Tag der Wind und der seltene Regen genau ins Cockpit wehen. Super Tipp, Røde Orm.

Unser Nachbar aus Schottland, der die Scheuerleiste geschrottet hat, legt wieder ab und schenkt uns noch ne Flasche Rotwein als Wiedergutmachung. Das ist ja nunmal nett.

Doch zurück zum eigentlichen Highlight des Tages. Wir suchen Mehl, Eier, Butter und Zucker zusammen, schütten es in eine Matschschüssel und kneten es zusammen. Der Käptn. rollt den Teig mit der Rotweinbuddel aus, dann sollen die Kekse ausgestochen werden. Leider haben wir keine Ausstechformen. Hm. Also modellieren wir Kekse. Der Käptn. sticht Kreise aus, die dann zu den kanarischen Inseln modelliert werden. Großes Inselraten im Netz beginnt. Gewonnen hat Susanne von der Stressless: Herzlichen Glückwunsch!! Alle richtig und auf Anhieb. Hut ab!!

Meeeehrere Bleche später kommen Uli und Renate und Mireille und Eric zum Kekse essen. Die Erste will unbedingt Weihnachtslieder singen. Der Käptn. kann das mit der Box noch gerade abwenden. So tönt weihnachtliche Musik über den sonnigen Steg und wir essen barfuß im Cockpit unsere Weihnachtsplätzchen.

Kling und Glöckchen

Nov.′ 19 30

Der letzte Tag… dann ändert sich alles. Die Weihnachtsdeko wird rausgekramt. Es sollen sogar Kekse gebacken werden, aber zum Glück konnte der Kptn. das noch auf einen späteren Zeitpunkt verschieben. Man müsse sich ja erst mal an den neuen Weihnachtszustand gewöhnen – alles auf einmal geht nun wirklich nicht. – Zum Glück weiß die Crew noch nix von dem geheimen Eisenbahnkarton in der hintersten Backskiste –

Der Kptn. verdrängt den Weihnachtskrams mit der Eröffnung der neuen Baustelle.

Aber vorher müssen wir noch an Land einen Überlegungskaffee trinken. Aus dem Off wird behauptet, wir würden ja ständig Siesta machen und lieber Kaffee trinken, anstatt zu arbeiten (so ist das natürlich nicht wirklich). Man könne das ja in der Schule jetzt auch so einführen… statt 45 Min arbeiten und 10 Min Pause – 45 Min. Pause und 10 Min. arbeiten.

Wir lassen uns das jetzt aber nicht vergraulen und fangen trotzdem erst nach dem Käffchen mit dem Arbeiten an – so ist das hier eben auf La Graciosa.

Die Badeleiter wird abmontiert und die Risse in der Scheuerleiste mit ein paar Holzkeilen vorsichtig erweitert. Eine Azetonspülung folgt. Der angedickte Epoxy wird mit kleinen Spritzen in die Risse injiziert. Schön warm ist es ja – so dass das Zeug auch gut in die Tiefe läuft. Drei Schrauben und drei Schraubzwingen sollen die Sache fixieren. Nach 48 Std. wollen wir die Leiter wieder befestigen – Hoffentlich fährt uns keiner die Schraubzwingen ab…

Am Ende des Tages hat die Erste die ganze Røde Orm so vollgeweihnachtet, dass es nicht mal mehr geht, am Abend ihre Koje ohne die Hilfe es Kptns hochzuklappen… Tze

Abends sind wir auf der Men Goe zum Gambas-Essen eingeladen. Was für ein Festessen, das war vielleicht lecker!!

Müde und Koje

Nov.′ 19 29

Die Erste steht früh auf, sie hat eine andere Frühaufsteherin kennengelernt. Anna wohnt auf dem Zeltplatz. Jetzt treffen die beiden sich immer bei Sonnenaufgang zum Cafe con leche im blauen Restaurante von La Graciosa um zu schnabbeln. Verstehe einer die Frauen. Der Käptn darf zum Glück ausschlafen.

Doch heute ist ja dieser schwarze Freitag. Da wird er ganz huschig, weil es ständig im Netz so Angebote gibt. Zum Glück sind alle Geschenke schon gekauft und längst im Boot verbaut. Es gibt nur Dummies zu Weihnachten.

Die Erste packt Adventskalenderpäckchen und strahlt. In einer ruhigen Windminute drehen wir die Røde Orm in der Box um, jeder eine Leine und ziehen… – nun haben wir die Nase im Wind, da sitzt es sich im Cockpit gleich viel gemütlicher. Auch die Abendsonne leuchtet von hinten. Die Badeleiter hängt in der freien Box und überhaupt ist das so rum viel besser. Wir stürzen uns in die Fluten und genießen die bordeigene Badewanne. Leider vergessen wir, die Leiter wieder hochzuklappen. Und prompt kommt mit Vollzong ein neuer Nachbar in die Box gerauscht und dengelt an unsere runtergeklappte Badeleiter … das ganze Schiff ächzt. Die Scheuerleiste bricht auf. Wieder ne neue Baustelle.

Wir ertränken den Kummer bei einem Tropical in der Kneipe an Land und machen einen Reparaturplan.

Epoxy und Traum

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