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Okt.′ 19 18

Beim Frühstück fährt Hatti in seinem Dinghi vorbei und wir verabreden uns zu um 17h zum Barbecue an Bord der BigFoot.

Wir wollen ein nacktes Huhn (ja Volker) für unseren Cobb besorgen – das ist immer so lecker, saftig,  feder- und gackerfrei. Der Kptn. hat dann auch nicht viel zu tun. Nach 30 Min einmal umdrehen – fertig.

Vorher geht es an Land. Wir wollen Alvor erkunden. Wir werden unseren Müll ordnungsgemäß los und eine ganz gute öffentliche Toilette gibt es auch. Das Örtchen ist … sehr englisch. Man könnte denken, dass man in einem kleinen englischen Örtchen am Fluss und nicht in Portugal ist, aber sehr nett. Nach einem Galao und einem Nata sind wir gestärkt für die lange Stegwanderung auf die Landzunge. Wie schweben über den Salzwiesen dahin. Es gibt viel zu sehen und zu knipsen. Ein Traum. Die Matrosin findet einen Schlangenstern in der See. Haben wir noch nie vorher gesehen. Der bringt bestimmt Glück. Wir schicken ihn mit guten Wünschen wieder ins Wasser.

Auf dem Rückweg steht uns ein Stelzenrestaurant am Strand im Weg rum. Die Preise stehen auch auf Stelzen. Aber Wasser gegen die Crewaustrocknung muss sein.

Der Pingo Doce spendet das Huhn und was wir sonst noch so brauchen.

Zurück an Bord ist es auch schon fast 17h. Wir sortieren uns und tuckern auf die Bigfoot.

Der Kptn. Bigfoot schafft ein ganzes Huhn alleine – Der Kptn. Orm ist begeistert – was für eine Leistung. Wir genießen den schönen Abend bis dem Kptn. die Augen zufallen.

Huhn und weg.

Okt.′ 19 17

Je länger man im Hafen liegt, desto länger braucht man auch, um das Schiff wieder klar zum Auslaufen zu machen – Jedenfalls ist es bei uns immer so. Und uns kommt es mal wieder vor, als würden wir schon ewig im Hafen liegen.

Diesmal brauchen wir so lange, dass wir fast den Absprungzeitpunkt verpassen um die richtige Tide zum Einlaufen nach Alvor zu haben. Wir schaffen es so gerade noch rechtzeitig. An Land bedeckt eine schwarze Wolke den Himmel, wir fahren dem Regen davon. Die Einfahrt von Alvor ist noch breit und übersichtlich, das Fahrwasser wird enger. Es ist nahezu Flaute. Aufgeregt tasten wir uns voran, mit den Tipps von Hatti (ganz dicht an der falschen Seite vorbei!).

Julita hält Ausguck. Die erste Tonne (grün) sollen wir ca. 60m an Backbord passieren und die zweite Tonne (rot) ziemlich dicht an Steuerbord lassen…. Puh – Aber es klappt. Wir werfen den Anker in der Fahrrinne und sind gespannt auf Niedrigwasser. Der Schwimmsteg neben uns und die Fischerboote auf der anderen Seite sollen trocken fallen. Dementsprechend dicht sausen die Motorboote an uns vorbei zum Fischen oder um Touris zu kutschieren. Aber schön ist es hier. Der Abend klingt aus bei Petroleumlampe, Jazzmusik vom Saxophonisten in Lissabon und einem gemütlichen Schnack mit der Bigfoot.

Welle und Watt

Okt.′ 19 16

Der Kptn. bekommt den Auftrag (nach dem Frühstück) den Wassermacher mit dem neuen Ersatzteil nun bitte endgültig zu reparieren. Leider muss das Teil wieder nahezu komplett zerlegt werden, um an die Antriebsachse heran zu kommen und die Feder zu wechseln. Aber wir sind ja geübt. Es dauert tatsächlich nur die halbe Zeit.

Das Spiel auf der Achse ist nun fast weg und der Wassermacher arbeitet nun ruhig und gleichmäßig. Die Überfahrt kann kommen. Abends machen wir einen Ausflug in den Südhafen zur Hanapha und SY Gina und verabschieden uns. Wir wollen das Schiff morgen mal wieder von Portimao weg bewegen.. 4 sm gen Westen in einen kleinen Fluss vor Alvor.

Auf und bruch.

Okt.′ 19 15

Die Crew der Bigfoot kommt an Bord und wir berichten uns gegenseitig von unseren bevorzugten Möglichkeiten mit dem Morgen nach einer Caipiparty klarzukommen. Die Quintessens: Am Abend vorher weniger Caipis trinken. Aber, das kann ja jeder.

Trotz allem bekommen wir die Schlüssel von Bigfoots Postkutsche und fahren nach der Mittagssiesta gen Westen. Der Kptn. hat sich nämlich immer noch nicht davon erholt, dass wir ja damals in Sagres die „letzte Wurstbude vor Amerika“ ausgelassen haben und jault seitdem ständig rum. Die Crew der Zora ist mit an Bord.

Es ist Windstill am Cabo de Sao Vicente wir können in schwindelnder Höhe die letzte Bratwurst vor Amerika genießen – wir glauben sogar, für kurze Zeit die Freiheitsstatur gesehen zu haben… Nach der Mittagsbratwurst kommt der Kaffee-Nata und da es ja schon 16Uhr ist überlegt der Kptn., ob man nicht vllt. gleich mit der Abendbratwurst weiter machen könnte… Aber wir gehen doch lieber vorher ein bisschen auf dem Cabo spazieren und genießen die Aussicht.

Für den Rückweg haben wir uns noch zwei Sehenswürdigkeiten Ausgesucht – um es gleich vorweg zu nehmen: Beide haben geschlossen. Zwischen Siesta und Feierabend ist halt nicht mehr viel Zeit.

Wenigstens der Decathlon hat noch lange offen. Der Kptn. ist das erste Mal in diesem Laden und ist begeistert. Sooo viele tolle bunte Sachen gibt es hier…

Eine arme kleine Pizza in der Pizzeria am Südhafen von Portimao beendet den Tag.

Bratwurst und Amerika

Okt.′ 19 14

Montag, alle Crews haben sich von der Geburtstagsfeier der SY Bigfoot wieder erholt. Wir könnten schon wieder ne Miniparty vertragen. Der Kptn. erinnert sich an die Caipiparty auf der SY Tamora und schlägt eine Caipiparty auf der SY Hanahpa vor 😉

Julia und Barbara machen sich mit dem Postkutsche der Bigfoot auf den Weg und besorgen die Zutaten in Portimao. Der Kptn. beschäftigt sich mal wieder mit dem Kuddel und lässt das Öl ab, um endlich die Schraube dicht zu kriegen. Diesmal probiert er die Variante: Pappscheibe-Kupferscheibe-Pappscheibe aus. Vielleicht bleibt sie ja jetzt dicht. Bei genauerer Untersuchung merkt er aber, dass evtl. auch an einer Schraube, die die Ölwanne hält, ein Tropfen Öl hängt. Alle 20 Schrauben der Ölwanne werden also vorsichtig etwas nachgezogen – Vllt. war es das jetzt endlich mal.

Die Caipiparty beginnt und nimmt ihren gewohnten Lauf, allerdings wird mit dem Zucker in der Kombüse deutlich vorsichtiger umgegangen als vor 8 Jahren. Es wurden keine mit dem Fußboden dauerhaft verklebten Flip-Flops gesichtet. Obwohl wer weiß.. Hattis FlipFlops sind ja verschwunden..

Die Diskussionen über die Musikrichtungen wurden jedoch mit abnehmenden Cachacavorräten etwas lauter. Mit der Lautstärke der jeweils wiedergegebenen Musikrichtung wurde die Diskussion allerdings übertönt…

Wasser und Aspirin

Okt.′ 19 14

Der Kptn. ist schon länger auf der Suche nach einer schönen gedämpften Bierchenbeleuchtung im Cockpit. Auf der alten Røde Orm hatten wir eine Lichterkette drapiert, die eine schöne Stimmung bereitete. Neulich im Baumarkt fand der Kptn. einen LED-Streifen, der per USB mit Strom versorgt wird. Das Teil ist eigentlich dazu gedacht, ne alte Glotze mit Hintergrundwandlicht zu bestücken.

Im ersten Testlauf stellt sich heraus, dass die Lichtfarbe zu kalt und grell ist. Eine Nacht später hat der Kptn. die Idee, den LED-Streifen an die Stange der Sprayhood hinter die beige Stangentasche zu verbannen. Und siehe da… Hübsches gedämpftes warmes Licht. Perfekto.

LED und Bier

Okt.′ 19 13

Heute Nacht war es kalt und feucht draußen, das ganze Deck ist pladdernass. Wir müssen dringend weiter nach Süden. Die Butter schmilzt auch nicht mehr so richtig.

Jörg Hatti kommt in Blaumann, mit Werkzeugkoffer und baut mit dem Käptn die neuen heilen alten Füße unter den Kuddel. Die tollen Aluplatten von gestern haben wir gar nicht benötigt. Kuddel steht jetzt wieder auf härteren Füßen und lässt sich nicht mehr so hängen.

Derweil gehen die beiden Frauen in Portimao Wäsche waschen. Doch das gestaltet sich als schwieriger als angenommen. Wir steigen erst in Bigfoots Dinghi und bleiben prompt hinter der Hafenmauer liegen. Bigfoots Käptn kommt uns retten mit der Pinta. Wir laden um und versuchen gegen die Strömung das Dinghi am Hauptschiff zu vertäuen. Gar nicht so einfach, vor allem, wenn man vergisst sich am Schiff festzuhalten, während die Leinen sortiert werden. So treibt die Erste im Affenzahn vom Mutterschiff weg, im Dinghi mit Dinghi 2 an der Leine. Der Außenborder springt zuverlässig wieder an.. aber das Schiff bewegt sich nur mit Vollgas gegen den Strom. Oh danke, dazu kommen noch hohe Wellen von den sportlich rasenden Portugiesen… In Schlangenlinien schaffen wir es dann, Bigfoot wieder zu erreichen und das Dinghi dort zu parken. Nun geht es mit dem Strom in den Ort, zur Waschmaschine. Boah können wir schnell!! Dann klappt alles ganz gut, Wäsche läuft, Galao wird serviert, Pinta fährt zuverlässig wieder zurück. Nur das Bigfootdinghi lässt sich leider nicht wieder reparieren :..-(

Die Kapitäne haben inzwischen die Füße fertig und der Kuddel der Røde Orm läuft wieder rappelfrei auf seinem Fundament. Wir hoffen, die Motorfußsache ist jetzt endgültig bis zum Ende der Reise vom Tisch.

Füße und Dinghis

Okt.′ 19 12

Der Kptn. hat so schlecht geschlafen. Der Schwell kam mal wieder quer zum Wind und die Røde Orm wurde die ganze Nacht von einer Backe auf die Andere geworfen.

Morgens ist es nebelig – wir können keine 50m weit gucken. Eigentlich hätten wir heute um 9.30h das Ankerfeld wegen einer Regatta räumen müssen. Naja – entweder hat die Regatta nicht stattgefunden oder wir haben es nicht gesehen. Wir tippen aber auf Ersteres. Trotzdem gehen wir bei besserer Sicht schließlich Anker auf.. wir umkreisen die ankernde Bigfoot: Jörg hat nämlich heute Geburtstag. Nach der gestrigen Party wird eher mit Aspirin angestoßen. Wir singen sie mit einem Geburtstagslied an Deck und gratulieren.

Im Hafen von Portimao holt der Käptn seinen Schlaf nach. Nach einem späten Frühstück wird die Røde Orm in ein Werkstattschiff umgewandelt, Kuddel ist dran. Die Aluleisten werden in kleine Stücke gesägt… Der Käptn vermisst sein Metallsägeblatt.. und seine Schraubzwinge. Nun muss er mit der Hand sägen und die Matrosine und die Erste sind abwechselnd Schraubzwinge. Es wird gesägt und gebohrt und schließlich sind sie fertig: 12 Aluquadrate mit Loch.

Das Sand-Alu-Gemisch an Deck macht den Kptn. völlig fertig. In einer 1-stündigen Waschaktion wird die Røde Orm entsalzt, -sandet und -aluminiumt.

Wir zaubern zum Abend eine superleckere Lasagne. Anschließend kehren wir auf der Hanapha aus Hamburg ein auf einen Absacker.

Alu und Späne

Okt.′ 19 11

Bewölkt? Ist was kaputt? Na wenigstens ist etwas Wind – auch noch aus Ost.

Um 17h müssen wir da sein – am Strand von Ferragudo gibt es ein Grillfest mit 8 Schiffen. Der Kptn. ist wie wild und holt das letzte aus der Røde Orm raus. Der Anker fällt im Rekordtempo, aber leider sind wir trotzdem 30 Min. zu spät. Alle Grills sind belegt 😉 – Aber unserer Cobb startet ja in 5 Min. durch und das Huhn wird noch vor Sonnenuntergang gar. Lecker.

Wir sitzen am Strand im Windschatten von ein paar Sandalgarvefelsen und schnacken und tanzen und grillen und trinken ein Bier.

Sun und Down.

Okt.′ 19 10

Die zweite Gasflasche aus Deutschland ist heute auch leer geworden. Zwei 5kg Gasflaschen für genau 3 Monate – das ist doch ganz gut.

Allerdings, wenn wir längere Zeit im Hafen gelegen haben, sind wir auf E-Betrieb umgestiegen. Von Vilamoura sind es knappe 10km zu der Autowerkstatt / Tankstelle, die auch Flaschen füllt.

 

Alles klappt problemlos. Von einem Wohnmobilisten aus HH erfahren wir, dass man natürlich auch gut in Womo-Foren nach Gasflaschenfüllern suchen kann.
Gas und gefüllt.

Okt.′ 19 10

Jane und Erwin von der SY Samantha wohnen hier ganz in der Nähe.

Jane schreibt: um 13 Uhr Treffen in der Pizzeria, 2. Reihe. Erwin arbeitet nebenan und kommt in der Mittagspause dazu. Wir machen uns auf den Weg, Google sagt, 7 min. Der Käptn freut sich, Frühstück und Mittag gehen nahtlos ineinander über. Jane hat ihr Auto mitgebracht und sich den Nachmittag frei genommen. Wir laden noch die leere Gasflasche ein und fahren mal wieder mit 25 Knoten über Straßen. Zuerst zum Gasflaschenfüller. Klappt prima. Ein Wohnmobil aus Hamburg lädt dort auch auf. SuperIdee, auf Womo-Foren noch Gasflaschenfüllern zu suchen. Dann zeigt uns Jane ihr Häuschen – also ihr Anwesen. Ein superschönes Haus mit Pool und riesigen Zimmern. Jedes Schlafzimmer mit eigenem Bad – macht 4 Bäder!! Zwei supersüße Hunde, eine schwarze Katze und zwei bunte Fische beleben das Haus. Ein Traum!

Weiter geht’s zum Käptns Glück, dem Baumarkt: Leroy Merlin, da sind wir wieder. Leuchtende Augen. Hier erstehen wir zwei Alustreifen, um den Motor zu frisieren. Das Alu für die Fenster, gegen die Hitze gibt’s in dem größten Chinashop der Welt. Wir sind benebelt von Geruch und Chaos als wir da rauskommen. Dann setzt Jane uns am Aldi ab und fährt nach Hause. Wir schieben beseelt durch unseren Heimatsupermarkt und laden den Wagen voll. Für die Überfahrt.. jaa da braucht es viel!! Jane holt uns wieder ab und fährt uns bis vor die Stegtür. Passend kommt Erwin dazu und hilft uns die Taschen tragen. Das Schiff ist voll bis unter die Decke. Wir gehen noch einen Longdrink in einer Bar von Vilamoura trinken und beschließen, dass jetzt nicht wieder 7 Jahre vergehen, bis wir uns wiedersehen. Hach war das schön!

Backskisten und Stauen

Okt.′ 19 09

Um 13h ist Hochwasser. Heute verlassen wir die Super-Ankerbucht von Culatra und fahren wieder weiter nach Westen. In Portimao wollen wir den Kuddel neu ausrichten. Vielleicht kann uns dort geholfen werden. Der TO-Stützpunktleiter von Portimao hat uns jedenfalls Mut gemacht.

Das Wasser läuft mit uns raus auf den Atlantik. Wind – ein wenig… 5 von den 17sm bis nach Vilamoura können wir segeln.

Wieder so ein Hafen umringt von Hotels und Bars. Bevor wir an Land gehen, essen wir und sicherheitshalber an Bord satt. Und tatsächlich werden wir von vielen der Restaurants auf dem Schlenderweg besabbelt, doch bei ihnen einzukehren und das Menue zu probieren. Wir haben uns son extra abgerissen angezogen – es hilft aber nix – die lassen uns einfach nicht in Ruhe.

Im Irish Pub geben wir auf. Es gibt Halblivemusik (Opa an Bontempiorgel) und einen Longdrink in einem kleinen Glas zu einem stolzen Preis.

Mai und Tai

Okt.′ 19 08

Morgen um 5h geht der Fieger für die Matronisinnen nach good old Germany. Leider kommt man hier so früh nicht von der Insel weg. Die Damen räumen also heute schon ihre Fischerhütte auf. Der Kptn. und sien Fru bringen die Matrosinnen nach Ohlao und setzen sie in ein Taxi nach Faro – dort haben wir ein Wartehostelzimmer für den morgigen Abflug nach old Germany gebucht.

Wir verbringen den Tag in Ohlao. Indischer Mittagstisch – Lecker Curry – Medium Hot reicht uns. Später suchen wir eine Metallwerkstatt die uns Unterlegklötzchen für den Kuddel mitgeben kann. Wir finden eine Aluminumwerkstatt, kommunizieren mit Google-Übersetzter… der übersetzt: Viel zu tun – keine Zeit.

Etwas geknickt nehmen wir die letzte Fähre zurück nach Culatra.

Die Matrosienen sitzen im Hostel in Faro und trinken Longdrinks – die finden das irgendwie gar nicht so schlimm alleine in einem Hostelzimmer in einer größeren Stadt zu sein. Mal sehen, ob die es morgen um 5h auch wirklich alle zum Flughafen schaffen.

Crew und weg.

Okt.′ 19 07


Diese blöden Motorfüße, der Kptn. schläft ja immer schlecht, wenn was mit dem Kuddel nicht in Ordnung ist. Vorne weichere Füße einzubauen, war irgendwie also doch keine gute Idee von dem Volvomenschen… Das Gummi ist so weich, dass es sich im Laufe von ein paar Wochen soweit gedehnt hat, dass die untere Platte des Motorfußes jetzt aufm Fundament rappelt. Dieses Mal reparieren wir das selbst – das Geld um etwas zu vermurksen können wir uns sparen – die Füße höher legen, oder härter unterbauen machen wir aber im Hafen und nicht vor Anker… Der Plan ist, zurück nach Portimao zu segeln – dort bekommt man alles was man so braucht, hat uns der TO-Stützpunktleiter von Portimao erzählt. Außerdem hat der Kptn. in der Hafenrezeption ein SVB Paket gesehen – sowas kommt wohl auch dort gut an.

Zur Entspannung und um auf andere Gedanken zu kommen, beschäftigt sich der Kptn. jetzt mit dem Rotlicht – also dem Kompassrotlicht. Das fummelt er unter die Abdeckung und schon hat der Kompass wieder ein hübsches neues Rotlicht. Um die restlichen Motorgedanken endgültig zu, repariert der Kptn. seine Flip-Flops – bei Dauerbetrieb halten die Dinger ja auch keine 5 Wochen – so wie die Motorgummis.

Die Urlaubskinder an Land haben ihre ganze Veranda voll mit Wäsche gehängt – Plünnenveranda. Wir werden von ihnen zum Nudelnessen eingeladen – Lecker.

Anschließend wandern wir über den Brettersteg durch die Steppe an den Südstrand. Das Sundownersagres ist hier am Strand von Culatra allerschönsten und ruhigsten. Man muss nur leider schon vor 18h dort sein, sonst macht die Hütte zu – heute haben sich das allerdings noch mehrere Menschen so gedacht und die LastOrder wurde um 1830h ausgerufen.

Schön und hier.

Okt.′ 19 06

Besuch hat sich angekündigt! Erwin und Jane mit Isabel und Sofia von der SY Samantha. Wir haben die vier 2011 auf Porto Santo kennengelernt, die Kinder haben sich gleich gut verstanden und wir Großen auch. Ein Glückstreffer, wir sind einige Häfen zusammen gefahren. Nun wohnen sie hier in Portugal und kommen um 11 mit der Fähre nach Culatra rüber. Der Käptn holt sie mit dem Dinghi ab. Es gibt ein großes Hallo und Wiedersehen auf der Röde Orm zum ElverKaffee. Erwin und Stefan vertiefen sich in den Motor, wir anderen planen das Barbecue und fahren schon mal an Land, um die Hütte zu erobern. Dort haben die Matrosinnen schon alles aufgeklart. Der Tisch ist gedeckt. Katleen freut sich, sie darf nochmal Dinghi fahren, um die Käptns abzuholen. Dann werden Salat und Kartoffeln gezaubert und der Grill angefeuert. In großer Runde (Sofia ist leider nicht dabei, sie ist bei Freunden in Lisboa) genießen wir den Nachmittag. Den Abschluss krönen mal wieder gegrillte Schokobananen. Leider müssen die drei schon die 15.30 Fähre nehmen. Doch wir verabreden uns für die Woche in Vilamoura, dort wohnen sie in der Nähe.

In Nullkommanix ist das Häuschen wieder aufgeräumt, der Käptn wäscht ab, drei Matrosinnen wedeln mit den Handtüchern. Die Erste denkt sie ist im Himmel. Zufrieden und satt wird die Pinta losgetüddelt und die Röde Orm wieder bezogen. Den Abend verbringen wir mit Kuddel, der inzwischen auf dem Zahnfleisch ruckelt. Da kann der Käptn nicht schlafen. Die Füße sind durchgescheuert, er klappert auf dem Blech. Also kommt provisorisch Gummi zwischen die Sohlen und wir beschließen, in Portimao die alten heilen Füße neu unterzuschrauben.

Täglich und Murmeltier.

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