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Okt.′ 15 31

Freifunk Hotspot

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logo_freifunknetDie Thor erzählte neulich etwas von „Freifunk“ usw.
Der Kpt. wurde ganz hellhörig und hat sich dann erstmal n passenden Hotspot bestellt, die Sache heute installiert und n Knoten eingerichtet.

Das ist nun der 3. Hotspot in Suchsdorf – Naja. Malsehen wie sich das entwickelt.

http://freifunk.in-kiel.de

Over und Funk

Okt.′ 15 20

…mit der OE32. Der Kpt’n konnte die ganze Nacht nicht schlafen – Wenn der Trailer nicht passt? – Wenn die Gurte reißen? – Wenn das Schiff rutscht? – Wenn der Trecker zu schwach ist? – Wenn die Straße zu schmal ist? – Wenn – Wenn – Wenn – aber irgendwann schlief er doch für drei oder vier Stunden ein.

Wat’n Streß. Wenn – es doch bloß vorbei wäre.

Auf dem Hof standen der Trailer und der Trecker schon bereit – wie immer und wie jedes Jahr. Der Kpt’n tuckerte den bekannten Weg Richtung Strande – Alle fühlt sich an wie immer.

Udo und Mike sind in Strande und packen mit an. Die Gurte werden achtern um n Meter verlängert. Das Wasser ist klar, man kann schön den Kiel sehen.

Hinten kommt der Gurt auf die Höhe der Wischen, vorne auf die Höhe des Mastes. Der Trailer (N8S) wird unter das Schiff geschoben. Die Gurte sind frei von den Stützen und dem Kielbrett… Es passt perfekt.

Die Røde Orm steht wie ne Eins auf ihrem neuen Trailer.

Der Kpt. tuckert mit dem Trecker los. Die Bremsen bremsen. Der Berg ist auch kein Problem. Und so schmal ist die Straße doch nicht.

Puhhh – Es purzeln mehrere Felsbrocken vom Herzen des Kptn’s.  Jetzt kann der sogar die Sonne und die schöne Aussicht genießen.

Ein bisschen schrubbeln und putzen und ab mit der Røde Orm in die Scheune.

Wo war das Problem?
Over und Winterschlaf.

Aug.′ 15 26

Irgendwie haben wir es in unseren 4-Wänden nicht ausgehalten. Wir sind gestern Abend wieder ins Auto gestiegen und zurück an Bord. Die Post haben wir allerdings sortiert und 7/8 vernichtet.

Heute kommt die Thor durch die Schleuse. Christian und Christine waren 4 (!!!) Jahre auf Weltumseglung. Wenn Sie wieder in Kiel landen müssen wir dabei sein. Wir besorgen noch Bier und Fleisch für ein Grillfest.

Aus dem Schleusenfunk (VHF 12) kann man meistens nicht so viel über Segelboote erfahren. Wir legen uns in der Heikendorfer Bucht vor Anker und gucken durch das Fernglas. Mit dem Funk zusammen bekommen wir nun jede Schleusung mit.

Hitch kündigt sich auch an und segelt von Wendtorf Richtung Schleuse.

Warten.

Die Thor erkennt man sofort. Sie ist über die Toppen geflaggt und hat ihren riesigen Namensschriftzug auf der Seite – ganz schön großer Name für ein 10m Schiff.

Anker auf.

Wir kommen näher, schießen Fotos und jubeln Christian und Christine zu.

Echt coool! – Einmal um die Welt !!!

Hitch, Röde Orm und Tutunui begleiten sie in ihren neuen Heimathafen nach Wendtorf.

Nach dem Leinen annehmen und der 3-Liter-Flasche Sekt grillen wir was das Zeug hält.

Over und Wiedersehen.

Aug.′ 15 25

fast letzter Urlaubtag

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DSC01166Beide Katzen sind nicht an Bord. Das ist selten morgens. Sie gehen immer Mäuse jagen über Nacht, sind aber in der Regel morgens wieder an Bord. Wir rufen und rufen, Konrad kommt, Luna nicht. Also warten wir auf die Kleine. Es stürmt und regnet zwischendurch. An Ablegen ist nicht zu denken. Also vertüdeln wir den Tag und suchen zwischendurch das Kätzchen. Nachmittags antwortet sie mit einem zögerlichen Mautzen. Sie sitzt unter dem Container auf dem Werftgelände des Kyc und traut sich nicht raus, wegen der vielen lauten Geräusche. Mit Leckerlis locken wir sie in unsere Arme und tragen sie an Bord. Dankbar verzieht sie sich in die Vorschiffskoje, putzt sich und schläft tief und fest ein.

Wir legen ab und haben einen wunderschönen Segelabend, blauer Himmel, glatte See, viel Wind von der Seite. Im PTSK kommt Uli mit den Katzenkörben, um uns nach Hause zu fahren. Jetzt sind die Sommerferien wieder um. Was waren sie schön!!

Over und aus.

Aug.′ 15 24

Ostwindwelle

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foto6Ein Vormittag chillen in Maasholm. Wir haben die wunderschönen Folkeboote von klassisch-am-wind besichtigt. Wahre Kunstwerke, die Maik und Katja da verchartern. Am Nachmittag flaut der Wind etwas ab, wir legen ab, mit Reff im Groß und im Vorsegel. Was für eine Welle, die da in Schleimünde steht. Heieiei. Julia bleibt vorsichtshalber an der Pinne, kann hoch ran gehen und weit bis hinter Damp halten. Wir sausen dahin. Der Wind dreht dankenswerter Weise immer weiter in die richtige Richtung, so dass wir letztendlich nur 2 Kreuzschläge fahren müssen, bis der Bug in die Kieler Förde zeigt. In Strande legen wir an. Es wird schnell dunkel, wir sind spät dran. Drabinskis kommen zum Doppelkopfspielen an Bord. 2 Runden, dann gewittert es, Leuchten am Himmel, die beiden fahren heim.

Ostwindwelle und aus.

Aug.′ 15 23

Surfen diesmal ohne Netz

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Wir gehen im Café Sand am Meer frühstücken. Lecker. Der Kpt. ist satt bis zum Abendbrot – vielleicht zwischendurch noch eine Currywurst. Er freut sich schon drauf, von der Bedienung richtig fertig gemacht zu werden… 😉 Doch heute bestellt die Offiziöse, und sie bestellt bei dem netten Herrn hinter der Theke.

Die erste Offiziöse bucht für die Matrosiene ein Surfschnupperkurs auf der Modersitzkibucht.

Abends ist Mormor, die auf dem Rückweg aus Schweden war, an Bord gekommen und hat uns von Familienfluchtgeschichten von 1947 erzählt. Ein spannender Abend.

Over und aus.

Aug.′ 15 22

Besuchssommertag

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Um 10 klingelt das Telefon, Drabinskis kommen zum Frühstück und bringen Annika mit. Wir lüften das Schiff, die Betten und die Polster und springen ins Wasser, um es auch von außen zu waschen. Blitzeblank erwarten wir die Besucher. Der Käptn fährt 4 Touren mit der Pinta, bis alle an Bord sind, Thomas, Bianca, Jona (2 Jahre alt) und Finn (6 Wochen alt) und Annika, sie freut sich besonders auf Kater Konrad und will ein paar Tage mitsegeln.

Es gibt ein ausgiebiges Frühstück. Anschließend segeln wir einmal nach Kappeln und zurück und genießen Sonne und Wind und die Aussicht. Wieder in Maasholm wird die Currywurstbude geräubert. Der Käptn und Thomas sind empört, wie unfreundlich die Bedienung ist.. da stand auch eine Stellenanzeige ausgeschrieben am Imbiss: Freundliche Bedienung gesucht.. das war bestimmt ihre Stelle, die da ausgeschrieben ist. Wir suchen uns einen Platz im Schatten auf dem Spielplatz und schlemmen. Jona und Thomas testen den Spielplatz.

Abends kommt die Nubia-Crew ins Cockpit. Wieder ein Revivalabend, die Nubias haben wir in Bayona 2011 kennengelernt.

Over und aus.

Aug.′ 15 21

Fahrt nach Maasholm

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Wir wollen den Urlaub noch nicht beenden, verabschieden uns von der Kira und den Heikers und segeln wieder nach Norden. Wir haben noch 4 Lachsscheiben vom Grillen übrig, Stefan wirft trotzdem die Angel raus.. und fängt prompt 3 Makrelen auf einmal. Beim Passieren von Schleimünde Leuchtturm wird also der Ofen angefeuert und 7 Fischportionen wandern hinein. Wir ankern in Maasholm und schlemmen Fisch bis zum Umfallen.

Jetzt sind alle von Bord, die Kinder sind gestern Abend mit Kaia nach Haus gefahren. Ganz schön komisch, so alleine. Wir gehen am Spielplatz vorbei und vermissen die Kinder – tze. Abends bei Petroleumlampenschein machen wir uns das recht morantisch und hören französische Musik.

Over und aus.

Aug.′ 15 20

Nebeltag

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Durch ein paar Nebenschwaden funken wir mit Kira und verabreden uns in Wentorf.

Wir legen ab und kommen in eine Nebelbank. Man kann gerade von der letzen Fahrwassertonne die nächste erkennen. Wir fahren aus Sicherheitsgründen vor der Hitch-Hike-Heidi raus, weil die hat ja Radar und wir noch nicht… 😉

Der Nebel löst sich aber später auf und wir bekommen guten Wind, um nach Wendtorf zu segeln.

Wir treffen die „Kira“ per Funk und auf dem Wasser….

Abends gibts ne Jetty C – revival- Feier und wir träumen uns nach Lissabon im September 2011..

Over und aus.

Aug.′ 15 19

60 sm nach Marstal

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Der Wind nimmt wirklich ab. Um 8h legen wir ab und fahren spontan 60sm nach Marstal.

20 Kt. hat es zwar immer noch und die Wellen sind bei dem Ostwind auch ganz gut 🙂 .

Marstal ist leer. Wir finden einen super Platz am letzten Steg mit Blick auf die Bucht. Leider haben wir übersehen, dass wir dabei einen deutschen Choleriker einparken.

Wir verholen uns um ein paar Plätze – das wollen wir uns am Ende des Urlaubs nicht antun.

Nach 60sm sind wir alle ziemlich platt. Jule kocht einen Monstertopf Nudeln für die Crew der Hitch und der Röde Orm.

Die Kira ist ein Hafen weiter gefahren nach Aeresköbing. – son Pech.

Sonnenuntergang – Bierchen und aus.

Aug.′ 15 18

noch ein Sturmtag

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Nicht los segeln ist angesagt. Die Röde Orm schaukelt immer noch an der Kaimauer. Eine Nacht müssen wir es noch ertragen, dann nimmt der Wind endlich ab und wir können weiter segeln. Der Kpt. hat schon n Hafenkoller und versucht sich abzulenken.


Jule fährt mit den Kindern und Kaja nach Vordingborg. Dort besichtigen wir neben Spielzeugläden und Gebäckcafés die alte Vordingborg  mit ihren superdicken Mauern. Also die Reste, die noch von derselben übrig sind. Es werden Bäume erklettert und Räder auf dem Rasen geschlagen und wir bekommen den Wind gar nicht mit. Auf dem Rückweg leisten wir uns ein Taxi und kommen rechtzeitig zum gemeinsamen Kochen in der Hafenküche wieder an.

Over und aus.

Aug.′ 15 17

Middelaldercentret

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2015-08-17 14.38.21-2Wir nehmen den Bus nach Süden ins Middelaltercentret. Der Kpt. ist schon ganz aufgeregt – endlich wieder Rippchen essen und Mittelalterbier trinken.

Son paar anderes Middelalterzeugs kann man dort auch noch angucken.

Die Kinder sind begeistert, aber der Kpt. bleibt im Höhlenlokal sitzen – jedenfalls n bisschen länger. Die erste Offiziöse der Hitch lockt ihn mit einem Selbstanrührpulver für den Middelaltersenf aus der Spelunke.

Dann muss er ran. Die beiden Kpts. werden auserkoren das Katapult zu spannen… Genau das richtige, nach den Rippchen.

Der Wahnsinn – so weit ist das brennende Dixiklo noch nie geflogen. 🙂

Wir dürfen zur Belohnung noch ein paar Hühner mitnehmen und die Ritterrüstungen anziehen.

Ab auf das knarrende Boot.

Over und aus.

Aug.′ 15 16

Gåbense

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2015-08-16 17.47.05

Am Nachmittag ist wieder Sturm aus Ost angesagt. Ein paar Meilen trauen wir uns aus dem Hafen raus. 14 Stücke weiter nach Westen.

Vordingborg finden wir bei Starkwind aus Ost nicht so prickelt – falls dort das Wasser weg bleibt…

Wir probieren mal was Neues aus. Gåbense könnte gut klappen.

Leider ist die Hafeneinfahrt nach Osten offen…

Egal. Hitch legt sich mit dem Heck in den Wind – mit Blick durch die Einfahrt nach Osten – Die Wellen rauschen bis zur Hafeneinfahrt und stolpern dann… Komisch. – Der Kpt. der Hitch kann so aber den Sturm im Auge behalten und bei Gefahr bescheid geben… 🙂

Die Röde Orm legt sich längsseits hinter die Hafenmauer. N paar Grad krängt sie schon und es rauscht gewaltig zwischen den Steinen.

Aber es ist ok.

Im Hafen gibt es Bier und Eis mit Selbstzahlerkasse. Total nett.

Wir dürfen ein nettes Vereinsheim benutzen und können hier gut den nächsten Oststurm abwettern.

Die Planungen für einen grandiosen Ausflug – morgen – laufen.

Over und aus.

Aug.′ 15 15

Nyord

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DSC01660Gegen Nachmittag wird es etwas ruhiger auf der Ostsee. Wir laufen aus und fast in die Stellnetze der Fischer rein, die direkt auf dem Kurs zwischen Rødvig und der Ansteuerung vom Bogestöm liegen.

Bei Nacht kann einem das schnelle zum Verhängnis werden und man landet auf dem Strand von Rødvig.

Der Wind nimmt immer weiter ab und wir laufen bei ruhiger See in den Bogeström ein.

Super.

Ziemlich flach hier. Ziemlich viele Tonnen zum zählen.

Vor Nyord versuchen wir zu ankern. Alles voller Kraut. Wir lassen das lieber und laufen in den Hafen ein.

Echt schön gemütlich hier.

Wir grillen – jedenfalls versuchen wir es.

Als die Sonne untergeht werden wir von Mücken überfallen – so richtig heftig und penetrant – Der Kpt. nebelt sich im Grill ein und hält durch.

Mücken und aus.

Aug.′ 15 14

Der Ostwind bringt Swell in den Hafen. Die Leinen knarren ordentlich. Mitten auf See im sicheren Hafen – so fühlt es sich an.

Es pfeift gewaltig aus Osten – die Wellen sind dementsprechend.

Schnelle Luft. Aber die Sonne scheint. Im Windschatten lässt es sich gut aushalten.

Wir waschen Wäsche, putzen das Schiff und tüddeln rum.

Wir liegen zum Glück im Fischereihafenbereich. Da ist es relativ ruhig. Die Yachthafenstege sind um einiges schaukeliger und vom starken Ostwind nicht so sehr geschützt.

Auf der Hitch gibt es lecker Curry.

Später in der Nacht kreisen Hubschrauber über dem Hafengebiet. Eine Yacht mit 4 Menschen drauf ist neben dem Hafen auf den Strand gelaufen. Alle Menschen wurden gerettet und sind wohl ok.

Die Yacht wird durch die Wellen immer weiter auf den Strand gedrückt. Puuuuuh – nicht schön.

Knarrrr und puuuust.

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