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Aug.′ 16 30

Das Gas ist leer (5kg in 5 Wochen). Wir können nicht mal mehr warm Wasser machen. Zum Glück holt uns Mike ab und es gibt warmen Kaffee in seiner Hütte. Sogar Frühstück mit Brötchen usw.

So können wir die letzte Etappe bis in den Heimathafen ohne zu verhungern hinter uns bringen.Mit dem Westwind segeln wir bis zum Heimathafen. Ein einziger Kreuzschlag ist nötig, aber auch nur, weil wir nach Friedrichsort verpennt haben, mehr anzuluven.

Das Boot wird entleert und in das Auto verpackt – jedenfalls der Inhalt. Außenborder, Anton, Werkzeug…. Es wird voll. MorMor und Veit kommen und helfen – Supi. Noch ein oder zwei letzte Käffchen…

Ferienende und aus.

Aug.′ 16 29

2016-08-29 19.38.20Wieso ist es eigentlich wieder kalt geworden. Unter 20 Grad. Bewölkt. Der Kpt. ist entsetzt. Als es doch noch aufreißt machen wir die Leinen los.  NW – perfekt. Der Wind geht bis auf 27 Kt. hoch. Wir kommen also gut voran. Bis nach Schilksee.

Wir fangen an, alles aufzuklaren. Das Schlauchi wird geputzt und getrocknet, der Hafenmeister kommt gleich 2x vorbei und erinnert uns, auch alles wieder aufzuräumen…. Komisch. Aber die Sonne scheint und wir liegen auf des Kptns Lieblingsplatz in Schilksee. Direkt hinter der Südhafeneinfahrt längsseits am Treidelsteg.

Hier gibt es wenigstens noch Abenteuer. Man muss aufpassen, dass die Unisegelschüler uns nicht rammen. Man muss gucken, dass die Fähre auch ihren Rückwärtsgang rein kriegt und man muss die Motorboote anschimpfen, die zu schnell in den Hafen reinbrettern – Das ist wie das Rentnerfensterbrett hier.

Der bootlose Mike kommt uns besuchen – Morgen gibt es Frühstück an Land.

Over und aus.

Aug.′ 16 28

2016-08-17 17.26.09Gegen Mittag legen wir ab und verholen uns nach Grauhöft.
Wir treffen noch die Steppenwolf und die Odysseus kommt auch von Damp zurück in den Hafen.
Es gewittert und regnet und blitz und so – über den ganzen Tag verteilt.
Man kommt kaum trockenen Fusses zur Toilette.
Der Kpt. beobachtet die Wolken und meinte wohl das JETZT ein guter Moment wäre. Aber hinter dem einen Baum hat sich noch eine Gewitterwolke versteckt, die ihn verfolgt und ihm den Weg abschneidet. Er kommt völlig nass wieder an Bord.


Abend um 23h klopft es am Schiff. Anni und Freddy holen Kater Konrad ab. Sie konnte es einfach nicht mehr ohne ihn aushalten – Da waren es nur noch drei.
Over und aus.

Aug.′ 16 27

2016-08-28 10.54.48Die erste Offiziöse hat gestern noch einen Frühstückstisch bestellt. Den holen wir mal ab.

Odysseus, H-H-H und Røde Orm fallen in das kleine Café ein und frühstücken was das Zeug hält. Dann steht der Zeiger auf Abschied. Schluchz. Wir werfen die Leinen der EX Odysseus und rudern zur Hitch auf einen letzten Kaffee. Dort ebenfalls ein tränenreicher Abschied, sie segeln in die Heimat. Wir beschließen, noch zu bleiben.. erst wollten wir nach Damp fahren… aber da ist Hafenfest und wir trauen uns nicht mit Konrad ins Getümmel. Also machen wir im Modersitzky Hafen fest. Der Hafenmeister ist immer gut an seinem HSV Hemd zu erkennen. Wir spülen das Sup und packen es ein und machen einen Spaziergang zur berühmten Currywurstbude. Wieder an Bord ein Mittagsschläfchen.. Diese Stille und Einsamkeit… hier…

Wir SMSn noch n bißchen mit der Hitch…

Over und aus.

Aug.′ 16 26

DSC03492Wir gehen Anker auf und nutzen den guten Wind, um durch den Alssund Richtung Süden zu segeln. Vor der Brücke in Sonderburg müssen wir 1 Stunde warten, wir gehen an den Fischersteg. Neben uns kommt die Hitch ins Päckchen und noch ne Yacht, bis es um 16 Uhr ein Wettrennen durch die Brücke gibt. Weil der Wind so gut steht, verzichten wir tränenden Auges auf den Aufenthalt in Sonderburg und zischen durch bis in die Schlei.

Farewell Dänemark.

Irgendwie fühlt sich das an wie Urlaubsende…

Wir ankern in der Modersitzkybucht zusammen mit der Hitch-Hike-Heidi und der Joie, gesprochen: Joähhh (grins). Das ist das neue Schiff der Odysseussegler. Es quietscht noch sehr, weil es so neu ist und muss daher dringend mit ein bißchen Øl geschmiert werden. Das erledigen wir dann im neuen Cockpit mit 4 Crews und Tappas.

1a – Bordparty am Anker.

Aug.′ 16 25

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Die Sonne scheint. Heute soll ein super Tag werden. 28 Grad oder so. Anni und Freddy packen ihre Sachen und fahren mit Bus und Bahn nach Hause, dort wartet eine Strandparty.  Der Kpt. und die Offiziöse sind nun allein an Bord – mal abgesehen, von den ganzen Katzen. Das Schiff und die Crew wird von oben bis unten geputzt und gebadet.

Die Hikers fahren ins Danfossuniverse und wir lassen uns in der Ankerbucht auslüften. Enno und Katrin kommen von ihrer Dreitagestour von Hallands Vätterö zurück und gehen bei uns längsseits.

Abends startet eine super Grillparty mit den Crews von sechs Schiffen an Land. Christian und Reinhard bringen Gitarren und Liedertexte mit und wir beschallen den Hafen.

Glocke und Kling.

Aug.′ 16 24

225520472_16962937583866875529Gastbeitrag von Annika:

Die Sonne schien ins Cockpit und versprach uns einen schönen Tag. Während wir langsam aus unseren Kojen kletterten und wach wurden, schlief die Hitch noch tief und fest. Wir beschlossen sie mit einer schönen Guten Morgen Melodie zu wecken, doch statt gut gelaunte Gesichter zu sehen, erschien nur ein mies gelaunter Käpt’n, der mit einem Glas Wasser versuchte, die Musikbox still zu bekommen …. missglückt.

Die Katzen haben wohl bei der Hitch in der Nacht ziemlich Lärm gemacht, so dass wir beschlossen die Schiffe nicht mehr nebeneinander zu schnüren.

Zum Frühstück wurde nach langem hin und her und diskutieren mit den beiden Hitch Seekindern beschlossen ,dass wir getrennt frühstückten. Kater Konrad bekam wie immer „heimlich“ etwas von der Wurst. Nach einem schönen Landgang in der Bucht Thuro Hus mit den beiden Hitch Männern , dem Käpt’n und der Skipperin der Røde Orm , wo sich die Skipperin ihren Zeh beim Fußball spielen verletze (Der Kpt. muss wieder Gummitapevideos ansehen und den Zeh der Offiziöse eingummieren) , beschlossen wir von dem alles geliebten Pfosten Abschied zu nehmen und in die nächste Bucht nach Dyvig zu segeln.

Die Hitch spielte mal wieder mit uns. Sie segelte an uns vorbei, machte einen Schlenker und segelte ein zweites mal an uns vorbei , während der Käpt’n zu uns rüber rief, wo denn die Hitch Heike Heidi geblieben wäre. Einfach immer wieder gemein, dass die uns immer davon segeln.

Mit guter Laune segelten wir die ganze Zeit auf der Backbord Backe und genossen die Sonne. Jeder tat das, wozu er Lust hatte . Der Käpt’n saß rum, die Skipperin hielt ihren Fuß ruhig, der Seemann lag unter Deck und die Seefrau auf dem Boden im Cockpit und kuschelte mit dem Kater Konrad. Der Wind war so schön gleichmäßig, dass heute mal Anton, die Windsteueranlage dran war. Die Røde Orm und Anton vertrugen sich blendend. Er steuerte sie wie ne 1.

In der Bucht Dyvig angekommen, war die Hitch natürlich schon da und bereit zum Baden. Während wir den Anker schmissen und ankamen, fuhren sie mit ihrem Beiboot zum Ufer, wo eine Badeburg vom Hotel aufgebaut war. Als sie zurückkamen und bei uns andockten, stieg der Seemann auf das Standup Paddelboot und ließ sich quer durch die Bucht vom Hitch Käpt’n ziehen. Schon beim Zuschauen bekam man Lust, da mitzumachen. Und schon bald waren auch wieder beide Hitch Seekinder im Wasser und hatten Spaß. Die Erwachsenen genossen noch ein Bier, bevor wir dann anfingen zu kochen. Bei uns gab es Bratkartoffeln mit Ei und Fisch. Sehr lecker. Der Kater hat zum ersten mal nicht gebettelt. Ein Fortschritt. Die Seefrau fuhr noch rüber zur Hitch, um ihnen den Rest der Bratkartoffeln anzubieten, doch auch sie hatten genug übrig. So ließ die Røde Orm den Abend ruhig und entspannt ausklingen. Denn es war ja auch der letzte Abend vom Seemann und von der Seefrau. Der Käpten hatte leider etwas Kopfschmerzen, die dazu führten, dass er zuerst die Koje fand. Doch nicht lange, und auch der Rest der Crew ging schlafen.

Over und aus.

Aug.′ 16 23

DSC03461Wir leihen uns für 20 Kr. (Milchkannenbezahlung) die Räder auf Bågø und erkunden die Insel. Die Damen machen an jeder Butik halt.

Bei der letzten bleiben Sie erstaunlich lange drin. Die Kptns finden sie in den Arbeitsräumen des Schlachters wieder – etwas gruselig. Aber sie machen einen fröhlichen Eindruck und haben Grillfleisch erbeutet. Auf Bågö gibt es tatsächlich eine Russisch-Orthodoxe Kirche. Wir sind beeindruckt.

Am Nachmittag legen wir ab und dümpeln Richtung Torø Huse. Eine geheime Ankerbucht, in die sich keiner hinein traut, weil man ständig aufläuft, wenn man nach Karte fährt.

Wir navigieren also nach Sicht – eine Schiffsbreite an den grünen Priggen vorbei in die Bucht und finden einen freien Pfahl, an den wir beide Boote binden.

Am Abend kommt die Crew der Janef an Bord und bringt bunte Gastgeschenke für die Kinder mit. Wir grillen das Superbiofleisch und haben viel Spaß.

Sternezählen und aus.

Aug.′ 16 22

Nun aber weg. Der Wind ist mal wieder mehr an angekündigt. Wir kreuzen tapfer nach Bågø.

Bei 25 Kt. klappt sogar der Anleger ohne grössere Zwischenfälle – Vorwärts von der Seite verkehrtherum in die Box und rückwärts an den Steg sacken lassen – 1a. Römisch katholisch, geht auch. Das Fenderbrett dient als Gangway.

Jetzt brauchen wir erstmal n Anlegebier am Hafenkiosk, aus dem Bier wird ein großer Krug, der uns auf den Teaktisch gestellt wird und für jeden ein riesiger Teller Pølsermix bzw. Fisch mit Pommes. Keiner will dem Kpt. was vom Fisch abgeben. Die Kptns betrachten beeindruckt die 5cm dicke Teakbohle des Tisches – Teakdeckbreite… – hmmm – ein Griff von unten an die Bohle… – 13er Schlüssel  😉 Der Bierkrug und das Resteessen der Kinderportionen erledigen den Rest. Als wir Stunden später von unseren Köstlichkeiten aufsehen, regnet es in Strömen. Wir verholen auf die Boote und tauchen ein in Hollywoods Herrlichkeiten.

Film und ab.

Aug.′ 16 21

Es regnet. Heute bleiben wir im Hafen. Immerhin bietet uns der Nachbarlieger ein ordentliches Hafenkino. Die beiden Käptns stürzen sich auf ihre Werkzeugkisten und holen raus, was das Zeug hält.

Irgendwelche Reparaturen müssen sich doch finden lassen, die diesen reichhaltigen Schatz zum Einsatz zwingen. So vergeht der Tag. Abends schnappen sich Anni und Freddy die Roller und stürzen sich ins Middelfahrter Nachtleben.

Hafen und Koller

Aug.′ 16 20

Regen zieht auf. Wir verholen uns mal wieder in den Hafen von Middelfart. Einkaufen. Wäsche waschen.

Die Damen und Freddy besuchen den örtlichen Supermercado. Die Kpts versuchen sich beim Ersatzteilhändler – aber der hat schon lukket. Sie sind geknickt – die Liste ist schon wieder arg lang. Am Abend ist das Schiff wieder gefüllt mit sauberer Wäsche und Proviant.

Over und aus.

Aug.′ 16 19

DSC03456Wir versuchen bei keinem Wind zu segeln. Die Strömung und unser Spi hilft ganz gut.

Wir segeln bis zu einer Ankerbucht bei Middelfart – naja – ein paar Stunden müssen wir schon motoren… Das Wetter ist so lau, dass der Kpt. der Hitch nebenbei sein Boot lackiert.

Mike verkündet, das der Sommer noch einmal zurück kommt. Aber erst nach dem Wochende. Mit vielen Graden an Temperatur.

Wir freuen uns. Aber leider ist morgen erst mal Regen angesagt…

Over uns aus.

Aug.′ 16 18

DSC03431Morgens um 8.20 Uhr stehen Freddy und Anni am Strand und winken. Die Offiziöse schält sich aus den Federn organisiert den Crewtausch. Freddy und Anni sind per Auto nach Mårup gekommen.

Wo wir nun schon mal n Auto parat haben, machen die ersten Offiziösinnen von H-H-H und Røde Orm einen Schlenker in der Supermarkt – alle Backskisten werden gefüllt.

Marianne, Julita und Beke gehen von Bord. Der Kpt. schnallt Hui am Auto fest und sie nehmen die nächste Fähre Richtung Schweden.

Die Röde Orm geht Anker auf, Richtung Endelave. Eine Dorfwanderung ergibt, dass hier alles schläft. Es gibt ein Museum, das ist geschlossen, einen Löschteich. Wir sehen einen Igel. Und der Dorfladen hat so grad noch auf. Der ist allerdings sehenswert – eine Mischung aus Museum und Laden. Der Hafen hat aus einem uns unerfindlichen Grund einen Architekturpreis für das Waschhaus erhalten. Ganz in schwarz gehalten, eckig und betonnig.. die Wände sind dunkelgrau, die Wassertropfen im Beton zieren die Wände – zum Teil waschechter Blauschimmel.. recht dunkel und muffig. Im Außenbereich hatten die Dänen bessere Ideen, es gibt einen super Spielplatz und die Grillplätze sind in Mulden angelegt, so dass der Wind über den Grilltisch hinwegfegt und man recht windstill grillen kann. Mit Aussicht auf Busch.

Der Kpt. der H-H-H wird sich eine Terrassenmulde im Garten baggern. Kpt. nutzt das Netz in Endelave und guckt sich Videos an, wie man sich diese bunten Tapes effektiv ans Knie pappt.

Nach zwei Versuchen steht fest, das Knie muss rasiert werden – OMG.

Der Kpt. der Hitch freut sich und steht mit dem Filettiermesser zwischen den Zähnen bereit.

Aber der Kpt. bekommt Angst und schrubbt die Haare mit nem Normalrasierer runter.

Das Gummibandknie sitzt perfekt – es hilft tatsächlich.

Over und aus.

Aug.′ 16 17

2016-08-17 11.34.03Wir liegen vor Tünø in der Traumankerbucht. Heute gibt es einen Tunöbade- und Inselerkundungstag zusammen mit der Hitch. Am Abend verholen wir nach Mårup vor die Steilküste.

Der Anker fällt noch bei SW in der Bucht. Bug zur offenen See – Aber der Wind soll in der Nacht drehen… 🙂 – Komisches Gefühl.

Crewwechsel. MorMor kommt per Rad nach Samsø. Am Abend gibt es eine super Grillsession mit Albatros und Monty und Hitch-Hike-Heidi am Strand.

 

Gastbeitrag von Mormor:

Segeln ist wie Radfahren: man weiss morgens nicht, wo man abends landet. Der Wind kommt immer aus der falschen Richtung, Frau muss immer gegen an.

Das Bett ist immer dabei, beim Radfahren baut frau das Häuschen abends auf und morgens ab. Beim Segeln wechselt die Koje nur den Schläfer/ die Schläferin.

Und nach 25 Jahren gibt es auf der Röde Orm nun eine Schwiegermutterkoje. Mann/Frau kann raten, wo die liegt. Philosophischer Beitrag: Warum taucht nach 25 Jahren plötzlich eine Schwiegermutter auf, die auch noch eine eigene Koje kriegt.

Damit belässt es die Gastchronistin. Nachtrag: Es schläft sich wunderbar in dieser Koje.

Zur Erklärung:  Nach 477 km mit dem Fahrrad – den Kattegatleden und von Hälsingör, über Nordseeland nach Kalundborg rüber nach Samsö – traf Mormor die munteren Crews. Hui heißt das Fahrrad und hat eine elektrische Unterstützung. Macht unheimlich viel Spass.
Over und aus.

Aug.′ 16 16

2016-08-16 11.16.38Kurs Süd von Anholt nach Tunö. Mit Fische fangen und Fische füttern.

Enno und Katrin von der Albatros und Christian und Regine von der Monty schlagen sich die halbe Nacht um die Ohren und warten auf uns. Wir genießen den Sonnenuntergang auf See, gekoppelt mit dem Mondaufgang auf der anderen Seite der Røde Orm. Super.

Wir machen längsseits an der Monty fest und bekommen ein Begrüßungsbier.

Später verholen wir uns an einen eigenen Haken und warten auf den nächsten Morgen.

Over und aus.

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