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Okt.′ 16 28

img_0441Der Kpt. hätte jetzt doch noch länger schlafen können, aber die Damen wollen unbedingt die Grachten vom Amsterdam erkunden. Eine Tram bringt uns zum Dam, wir suchen uns den nettesten Kpt. für die Verschiffung aus – also den zweitnettesten natürlich. Eine Stunde werden wir durch die Kanäle gefahren, ab und zu fällt mal n Auto in die Gracht und wir laufen auf eines von den vielen Fahrrädern auf, die auf dem Grund der Gracht liegen. Ansonsten keine besonderen Vorkommnisse. 

Wir gehen zur Centraal Station und fahren zum Flughafen. Die Prozedur vor dem Flug kennen wir ja nun schon. Die Haggisdosen und der Sauerteigstarter werden wieder nicht gefunden 😉

Kaum ist die Flughöhe erreicht und die Cola bestellt, geht es schon wieder bergab. Sogar der Nachbar hört jetzt auf zu schnarchen.
Der HVV holt uns nicht vom Flugzeug ab… Wir warten und warten – die Hälfte der Fluggäste steht schon mit gepackten Taschen auf dem Gang rum… Statt einfach mal sitzen zu bleiben und abzuwarten. Ganz toll – es wird warm und fängt an zu miefen.

Dann kommt doch noch ein Bus. Anni und Freddy warten beim Arrival auf uns – Ab nach Kiel – das Wetter der letzen Tage war wohl eher bescheiden – Der Himmel reißt auf, ein paar Sonnenstrahlen begrüßen uns – Das letzte Ferienwochenende soll ganz nett werden.

Over und aus.

Okt.′ 16 27

img_0415Wir finden in der Küche alle Zutaten für ein komplettes Frühstück – Richtig super.

Auf dem Kaminsims liegen die Karten für das Taxi. Die erste Offiziöse ruft an und zwei Minuten später steht ein Taxi vor der Tür. Der Fahrer ist etwas seltsam, er hustet und singt abwechselnd während der Fahrt. Vor allem summt er immer das Lied mit, dass vorher lief, obwohl längst ein anderes im Radio ertönt. Sehr skurril.. Vielleicht hat er vergessen, dass er Fahrgäste hat. Dieser singende Taxifahrer könnte auch bei Steven King auftauchen und gleich mit uns in eine Zombiekaraokebar fahren, wo wir dann gefesselt werden und zuhören müssen. Aber er fährt doch nur zur Busstation und lässt uns gehen. Der Kpt. gibt noch ein Euro Trinkgeld. War das nun für den Gesang oder den Horrortrip? 🙂 (Käptn, du hast zuviel Sherlock geguckt!!)

Der Bus zum Airport ist ein Doppeldecker mit super Ausblick über Irland. Wir sind mal wieder viel zu früh, weil ständig die Flugverpassensangst mitfährt. Also sitzen wir rum und verklötern die restlichen Pfunden im TaxFree bis der Flieger uns auf den Kontinent bringt. 

Wir kommen ziemlich müde in Amsterdam an und nehmen den Direktsprinterzug zum Hostel.

Morgen wollen wir Amsterdam weiter erkunden. Mal sehen. 

Die Happy Hour im StayOk lassen wir uns aber nicht entgehen. 

18…20…weg.

Okt.′ 16 26

IMG_0388Jim und Sonja bringen und nach dem Frühstück zur Ferry nach Irland. Der Kpt. ergattert von Jim ein Glas von dem Sauerteigstarter, was schon über mehrere Generationen weiter vererbt wurde – urrrrralt also. Wir wollen es in Kiel auch versuchen.

Die Fähre bringt und nach Belfast, nach dem anfänglichen Nebel klart es sogar auf und die Sonne kommt heraus. Das Taxi (ja – Julie – in Irland ist auch noch Linksverkehrt) bringt uns zu unserer AirBnB Unterkunft. Wir haben ein ganzes Reihenhaus mit ALLEM für uns. Im Kühlschrank ist sogar Frühstückkrams drin – Einfach super.

Julie-Ann, unsere Vermieterin bringt uns noch mit ihrem Auto zum Titanicmuseum – super nett.

2,5 bis 3 Std. sind ok für das Museum, leider schaffen wir die Nordica nicht mehr. Ein Multimediaaudioguide führt uns auf Deutsch durch das komplette Museum. Wir tauchen in das Belfast von einhundert Jahren ein, eine aufstrebende Stadt voll beginnender Industrie, sehr beeindruckend. Die Leinenindustrie war im Aufschwung, viele Tagelöhner wurden dort beschäftigt. Als die Reederei mit dem Bau der Titanic begann, wurden viele Arbeitsplätze unter zum Teil haarsträubenden Arbeitsbedingungen geschaffen. Es gab Nietentrupps, die aus jeweils 5 Arbeitern bestanden: einen der den Bolzen erhitzt, der wirft ihn zum Fänger, der ihn ins Loch steckt, einer hält den Bolzen von außen fest, und zwei weitere – ein Links- und ein Rechtshänder – hämmern abwechselnd auf den Bolzen ein, bis er umgenietet ist. Das alles ging blitzschnell, da die Nieter nach geglückter Niete bezahlt wurden. So erlebten wir buchstäblich mit, was dazu gehörte, diesen Ozeanriesen zu bauen, wieviel Leid und Elend und schließlich Stolz der ganzen Stadt daran hing. Dann die Schiffstaufe, der Innenausbau, die Hoffnung der Reisenden. Der Luxus gar in der 3. Klasse – im Vergleich zu den Lebensbedingungen an Land. Und schließlich der Untergang. Spektakulär dargestellt dies alles mit Hilfe von Diaolgen, Filmen, Fotos und einer Fahrt in einer Gondel durch den Arbeitsplatz der Metallarbeiter. Wir sind beeindruckt. Im Außengelände ist das Gerüst angedeutet, in dem die Titanic gebaut wurde, in Echtgröße. 

Vom Museum schlendern wir in die Innenstadt und suchen einen netten Pub um etwas zu Essen.

Julita sind die Pubs allerdings alle zu düster und zu voll. Schade – in den Crown – Pub wäre der Kpt. gerne gegangen. Dort gibt es Einzelabteile – witzig.

Wir landen schließlich bei einem Sushifließband in der Victoriamall – auch witzig – der Kpt. ist total verwirrt. Das Essen kommt quasi endlos zum Tisch gefahren. Die Farben der Teller geben den Preis an. Alles klar, dazu japanisches Bier.

Wir rollen aus der Sushibar heraus und schlendern noch etwas weiter durch die Stadt. Der Kpt. versucht seine Damen noch in den ein oder anderen Pub zu locken – ohne Erfolg. Ein Taxi bringt uns, nachdem wir uns restlos verlaufen haben, wieder zurück zu unserem Häuschen. 

Over uns aus.

Okt.′ 16 25

img_0372Jim, Julita und der Kpt. stapfen am frühen Morgen (10h) über die Schottische Hügellandschaft um ein paar Kaninchen zu jagen. 

Wir kreisen es ein – das Kaninchen. Aber es verschwindet immer wieder in seinem Busch – es will wohl nicht geschossen werden. Jedenfalls nicht auf kurze Entfernung. Jim will es später noch einmal mit dem Rifel versuchen (Kleinkaliber). Ein paar Probeschüsse sollen die Gewehreinstellung verbessern – damit es dann auch aus der Ferne klappt und wir etwas Fleisch zwischen den Zähnen haben…

Aber es wird nix. Das Kaninchen hat sich zu gut versteckt.

Wir packen so langsam unsere Sachen, die Haggisdosen ganz nach unten in die Tasche.

Jim und Sonja machen derweil ihre berühmte Sauerteigpizza. Echt super lecker.

Das heutige Spiel heißt Woodchopping und anschließend Power Grit – sehr lustiges Spiel. Das gefällt vor allem dem Kpt.. Er kauft Norddeutschland komplett auf investiert nur in Windkraft und – verliert. 😉

Over und aus.

Okt.′ 16 24

IMG_0351Das Brot ist alle. Jim holt den Sauerteigstarter aus dem Kühlschrank und fängt an Crumpets und Brote zu backen bzw. den Teig gehen zu lassen.

Derweilen gehen wir auch – zum Castel. Eigentlich ist es eher nur noch eine Ruine. Von Portpatrick gibt es einen kleinen Wanderweg an der Küste entlang bis zum Dunskey Castle.  Ach ja – die Sonne scheint natürlich wieder, es ist warm und fast windstill 🙂 – Schottland eben.

Auf dem Weg von Portpatrick zurück zum Cottage fahren wir zu einem Irrgarten – Maze. Der Kpt. verirrt sich total. Schließlich nimmt er die Matrosine auf die Schultern um sich Handyfotosmäßig einen Überblick zu verschaffen. Jim und Sonja sitzen am Eingang und weigern sich ein Foto von dem Lösungsweg zu schicken.

IMG_0359

Es wird auch bald dunkel…. Mit Anfeuerungsrufen von außerhalb schaffen wir es schließlich doch den Ausgang wieder zu finden. Puhhh.

Das Brot ist nun auch gegangen und kommt in den Cottageofen und die Crumpets mit ihren Ringen in die Pfanne…. lecker.

Zum Mittag macht Jim mit seiner Minifritteuse Chips aus den homegrown Kartoffeln. 

Später werden aus den Kartoffeln auch noch Crisps gemacht. 

Die Sache mit den Chips und Crisps und Fries hat der Kpt. leider immer noch nicht vollständig durchdrungen – hat aber alles was mit frittierten Kartoffeln zu tun ;-)!

Wir spielen unser Lieblingsspiel „5000“ und im Anschluss noch ne Runde el Grande – Spanien ist komplett erobert, der Kpt. schafft es sogar noch Portugal einzunehmen.

Over und aus.

Okt.′ 16 23

IMG_0320Die Sonne scheint, jeder Tag ist sonniger als der vorherige. Die See ist ruhig. Sind wir in Schottland? Dem rauen Klima mit der gefürchteten See und dem vielen Regen? Es geht soweit, dass wir glatt die Seekarten und Ankerbuchtenbücher von Jim und Sonja studieren und diese Ecke tatsächlich als ein für uns infrage kommendes Segelrevier betrachten. Wer hätte das gedacht. 

Man könnte von Norwegen aus nach Inverness fahren – 2 Tage, mit zuverlässigem Wetterbericht, dann durch den Caledonienkanal – der wunderschön sein soll. An Nessie vorbei, hier wieder auf die irische See und rechts abbiegen Richtung Südirland, Azoren?! Ist fast alles mit Daysailing möglich.. bis Südirland jedenfalls. Nunja. 

Neben diesen Gedankenträumen verbringen wir den Tag mit Gemüse schnippeln, Himbeeren pflücken und Baumstämmen zersägen. Der Baumstamm der heute dran ist, hat einen Durchmesser von 80 cm. Jim sägt ihn in 30 cm dicke Scheiben und wir rollen ihn zum Holzhacken. Das Holz für den Winter soll gestapelt werden. Wobei die Winter hier mild sind, durch den Einfluss des Golfstroms. Es wachsen sogar Palmen und chilenische Bäume hier.

Zwei dieser Exemplare schauen wir uns am Nachmittag an, als wir einen Spaziergang zum nahegelegenen Gutshaus machen. Es wird von zwei imposanten steinernen Doggen bewacht. Ein See grenzt an das Grundstück, ein Rosengarten ziert das Anwesen. Sehr beeindruckend. Nebenan grasen echte – heißen sie Gürtel -Galloways? Auf jeden Fall haben sie alle eine weiße Mitte.. Auf dem Rückweg entdecken wir auf einer Pferdefarm einen DoppeldeckerKuhtransporter. Nicht nur die Touris werden hier auf zwei Ebenen durch die Landschaft gefahren. 

Over und aus.

Okt.′ 16 22

IMG_0318Heute machen wir eine Wanderung an der schottischen Westküste. Startpunkt ist das Kilantringan Lighthouse.
wanderung-ppVon dort aus geht es zu Fuß über mehrere Rias Richtung Portpatrick. Ein wirklich super Wanderweg. Es ist das letzte Stück des Wanderwegs von der Ost- zur Westküste Schottlands. Der Kpt. sucht den Platz, an dem die Pilger sitzen, um sich ihren letzten Stempel abzuholen, wie damals in Santiago de Compostella. Aber so etwas gibt es hier nicht. Keine Stempel – keine Segnung – wir nehmen also den Pub. Es gibt a blessing Pint of Beer, Chips und Irn Bru – very cool.

Wir sitzen in der Sonne es ist superwarm – nicht zu glauben – es ist schon die ganzen Tage so.

Wir wandern den Weg zurück zum Auto. Drei oder vier mal erschrecken wir Fasane, die am Wegesrand im Gras hocken. Sie machen einen Höllenkrach und erheben sich unter lautem Getöse und Protest in die Höhe – jedesmal sind wir so erschrocken…. Puls 180 usw.

Jim und Sonja wandern schneller und fahren uns rückwärts mit dem Auto entgegen. Wir sehen wohl sehr entkräftet aus. Besonders der Kpt. hätte wohl die letzten 100 Meter nicht ohne Hilfe geschafft. Die rettende Autotür öffnet sich.

Im Cottage gibt es Haggis – der Kpt. flippt völlig aus. Das Beste Essen der Welt.

Zum Haggis gibt es Whisky – der Rest ist nur noch undeutlich erkennbar.

Over und aus.

Okt.′ 16 21

leutturmJim fährt uns über die holperigen einspurigen Straßen zum südlichsten Punkt von Schottland. Dieser Ort ist eine Touristenattraktion – aber heute wohl nicht so stark besucht. Wir erklimmen die 103 Stufen den Leuchtturms, der Kpt. liest sich die gesundheitlichen Sicherheitsbemerkungen genau durch, aber leider kann er sich doch nicht drücken auf den Turm zu klettern.

Julita kann mal wieder die ganze Welt sehen von dort oben, oder war es Annika oder Lena?

Sonja und Jim gehen zum Foghorn und warten dort auf uns.

Es ist windstill (in Schottland !!!) und warm und überhaupt super Sonnenwetter. Wir glauben, in Schottland gibt es gar kein schlechtes Wetter mit viel Wind. Jim stimmt uns zu – es ist das bestgehütete Geheimnis um die Touristen abzuwehren 😉

Wir können stundenlang unter dem Foghorn in der Sonne sitzen und die Schweinswale beobachten – um mit Chrischans Worten zu sprechen „mehr kommt nicht“.

Auf dem Weg zurück fahren wir bei Jo und Lin vorbei. Die beiden haben ein Bäckereigeschäft eröffnet und backen auf Bestellung die tollsten Dinge (https://www.facebook.com/LoganBakehouse1/) Wir bekommen Kuchen und lustige Geschichten zu hören.

Sonja und Jim haben eine nächtliche Einladung bei Freunden. Wir machen es uns vor dem Ofen mit einer Folge „Elementary“ gemütlich.

Oven und aus.

Okt.′ 16 20

IMG_0187Die Sonne weckt uns. Sonja hat schon Porridge für uns gemacht, hm lecker. Anschließend gehen wir zum Strand. Wir kommen an einem Bauernhof vorbei, da steht eine traurige Kuh, ihr Kalb liegt an dem Tor und mag nicht aufstehen. Wir ermutigen es, die Kuh scharrt mit den Hufen und senkt den Kopf.. sie hat ja Hörner.. ohje. Schnell weg. Am Strand sammeln wir Muscheln und schauen, was das Meer so alles angespült hat. Viel Plastikzeug liegt hier herum. Wir klettern zwischen den Felsen umher und genießen den Blick über die weite See. Irland ist in Sichtweite, die Stena Line am Horizont.

Nach dem Mittag setzen wir uns in die Sonne hinters Haus und lassen sie uns auf den Bauch scheinen und tun nichts. Herrlich. Sonja entführt uns schließlich zu einer Gartenführung. Wir naschen Broccoliblüten, Kapuzinerkresse, Rucula, Dill, Himbeeren, Fenchelpinsel, sehr lecker – nur der Cpt. ließ sich nicht von seinem Sonnenplatz vertreiben. Wir bewundern den Container, den Jim und Sonja für ihre Jolle im Internet gekauft haben.

Und die vielen Windbreaker, die den Hecken beim Wachsen helfen sollen. Die Hühner haben ein Ei gelegt. Eins pro Tag, in 5 Tagen haben wir alle ein Frühstücksei.

Sommer – Sonne – Out

Okt.′ 16 19

IMG_0119Die rotblonde Hoteldame, wahrscheinlich Irin, gibt uns einen heißen Tipp, wie wir am schnellsten zum Flughafen kommen. Der Kpt. freut sich – er kann ausschlafen, die Happy Hour steckt noch in den Knochen. Wir können jedenfalls noch ganz in Ruhe frühstücken, bevor wir den „Sprinter“ nach AMS nehmen. Diesmal sind wir pünktlich 2-Stunden vorher da – keine Minute eher. Trotzdem sitzen wir rum und warten – nun ja.

Die Schauer werden schlagartig weniger, als wir die Wolkendecke durchbrechen. Irland wir kommen in nur 30 Min. 😉 – Irgendwer schenkt uns eine Stunde Zeit.

In Belfast heben wir erstmal „richtiges Geld“ ab, so sagt es uns ein Servicemann, der uns zum Busticketschalter führt. Wir landen in nur 30 Min. im Zentrum von Belfast und bringen unser schweres Gepäck im Visitorscenter unter. Nur den „Old-Amsterdam“, den wir in Holland auf dem Flughafen gekauft haben, behält der Kpt. auf seinen Schultern und lässt ihn noch weiter reifen. Zwei Stunden Zeit. So ein roter Doppeldecker zeigt uns die Stadt und eine quirlige irische Dame erzählt uns auf irisch Geschichten der Stadt. Wir fahren durch die vier Viertel der Stadt: das Cathedralenviertel – geeignet zum Shoppen, das Titanicviertel – das an die maritime Vergangenheit und Bedeutung der Stadt erinnert, das Gaeltachtviertel, in dem vieles über politische und kulturelle Geschichte der Stadt zu sehen ist und das Queensviertel, das Studentenviertel.

Kulturell gesättigt holen wir nach eineinhalb Stunden unser Gepäck wieder ab und setzen uns in ein Taxi zum Stena Line Terminal. Dort sind wir wiedermal zu früh und warten darauf, aufs Schiff gelassen zu werden. Endlich öffnet sich die Glastür und wir laufen durch endlos lange Gänge zur Superfast Ferry. Der Kpt. freut sich auf Haggis, Whisky und das Pfeifenzimmer – nix davon gibt es. Statt Haggis finden wir nur schwedische Fleischbällchen und statt Whisky gibt es diverse schwedische Naschis. Nur einen echte schottische Flasche Irn Bru kann der Kpt. ergattern – nun ja und Fish’n Chips gibts auch – aber das ist ja nu nicht echt schottisch.

Wir meistern die schwedische superfast Überfahrt und werden von Jim am Terminal in Schottland übernommen.

Jim braust uns durch die schottische Nacht auf den einspurigen Wegen zum Cottage. Ein paar Bier und ein Whisky…

Over und aus.

Okt.′ 16 18

Unser Abenteuer beginnt mit der Bahnfahrt nach Hamburg. Zuvor haben Anni und Freddy die kleine Luna abgeholt, sie macht nun Urlaub bei Kater Konrad. Rucksäcke in Handgepäcksgröße wurden bestellt, Tabak für Jim, Stollen für Sonja gekauft. Und schon sitzen wir in der Bahn. Hamburg Hauptbahnhof – S-Bahnstation Fuhlsbüttel. Wir dachten, wir fahren mal schön früh los. Nun sind wir schon um 13 Uhr am Flughafen.. der Flieger geht erst um 17.10 Uhr. Warten an der Gepäckaufgabe. Dann Mittag essen mit Blick auf das Rollfeld. Stefan verfolgt auf dem App, dass unsere Maschine noch gar nicht in Hamburg gelandet ist. Wir gehen zum Gate und unterwerfen uns der Taschen- und Personenkontolle. Jacke aus, Schuhe aus, Koffer und Tüten mit Duschgel und Zahnpasta aufs Laufband. Und dann müssen wir uns in so eine Röhre stellen, die uns einmal durchleuchtet. Anschließend werden abgetastet.. von Sicherheitsbeamten, die ziemlich streng drein blicken. Was für ein Job.. die arbeiten ziemlich am nervlichen Anschlag, würde ich sagen. Wir jedenfalls dürfen alles wieder anziehen und einpacken und weiterziehen in die wunderbare Welt des Dutyfree Bereichs. Was es alles Herrliches gibt. Zu horrenden Preisen. Meine Güte ist das alles teuer. Also werden nur Mitbringsel gekauft. Wir suchen uns unseren Wartebereich und – warten. Schließlich und endlich ist es dann soweit, wir dürfen passieren – das Gate nach Amsterdam. Die Anzeige zeigt: Regen in Amsterdam. Neben uns passieren die Fluggäste nach Griechenland, 24 Grad und Sonne.. Wollen wir wirklich??

Dann sitzen wir im Flieger. Und heben ab, wie aufregend! Werden tatsächlich in die Sitze gedrückt. Was für ein Wunder, wie schnell dies RiesenFlugzeug wird, und dass es tatsächlich abhebt. Unglaublich. Die Landschaft verwandelt sich in ein MiniaturWunderland. Wir fliegen durch die Wolken. Über die Wolken, es wird sonnig. Und kaum steigen wir nicht mehr auf, sinken wir schon wieder abwärts. Und landen in Amsterdam. Ein kurzer Flug. Auf dem Gateway begrüßen uns riesige Blumentöpfe mit Blumen, Wandfotografien von Tulpenfeldern, Windmühlen, Käse. Wir sind doch nicht in Griechenland gelandet, eindeutig Amsterdam. Bis wir aus dem Wirrwarr des Flughafens raus sind, ist es dunkel draußen. Auf dem Bahnsteig begrüßt uns ein strahlender Bahnmitarbeiter: Ladys and Gentlemen, here is the way to Las Vegas, straight away to the city center. Da stehen wir nun vor dem Hauptbahnhof und es schüttet. Wasser vom Himmel. Wir sind hundemüde und ausgehungert. In Amsterdam tobt das Leben. Lichter und Leute. In einem Souveniershop stellen wir uns unter und entdecken Holzschuhe in allen Größen und Holztulpen in allen Farben. Wir biegen links zu dem großen grünen Gebäude ab und suchen in den Winkelgassen zwischen den Grachten nach einem bezahlbaren Restaurant, das nicht überfüllt ist. Wir finden einen süßen kleinen Pommesverkäufer par excellence, kaufen jeder eine Portion und stellen uns an eine Gracht und genießen den Amsterdamflair. Leider reicht es nicht mehr für einen nächtlichen Stadtbummel und so machen wir uns auf den Weg ins Hostel. Dort beziehen wir unser lustiges Zimmer, Julita hat ein separates Hochbettzimmer.


Wir beziehen die Betten und gehen zur „Happy Hour“ in die Hostelbar um den Abend noch zu genießen. Dann fallen wir alle müde in die Betten.

Amster und Dam

Aug.′ 16 30

Over und aus

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Das Gas ist leer (5kg in 5 Wochen). Wir können nicht mal mehr warm Wasser machen. Zum Glück holt uns Mike ab und es gibt warmen Kaffee in seiner Hütte. Sogar Frühstück mit Brötchen usw.

So können wir die letzte Etappe bis in den Heimathafen ohne zu verhungern hinter uns bringen.Mit dem Westwind segeln wir bis zum Heimathafen. Ein einziger Kreuzschlag ist nötig, aber auch nur, weil wir nach Friedrichsort verpennt haben, mehr anzuluven.

Das Boot wird entleert und in das Auto verpackt – jedenfalls der Inhalt. Außenborder, Anton, Werkzeug…. Es wird voll. MorMor und Veit kommen und helfen – Supi. Noch ein oder zwei letzte Käffchen…

Ferienende und aus.

Aug.′ 16 29

last Harbour

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2016-08-29 19.38.20Wieso ist es eigentlich wieder kalt geworden. Unter 20 Grad. Bewölkt. Der Kpt. ist entsetzt. Als es doch noch aufreißt machen wir die Leinen los.  NW – perfekt. Der Wind geht bis auf 27 Kt. hoch. Wir kommen also gut voran. Bis nach Schilksee.

Wir fangen an, alles aufzuklaren. Das Schlauchi wird geputzt und getrocknet, der Hafenmeister kommt gleich 2x vorbei und erinnert uns, auch alles wieder aufzuräumen…. Komisch. Aber die Sonne scheint und wir liegen auf des Kptns Lieblingsplatz in Schilksee. Direkt hinter der Südhafeneinfahrt längsseits am Treidelsteg.

Hier gibt es wenigstens noch Abenteuer. Man muss aufpassen, dass die Unisegelschüler uns nicht rammen. Man muss gucken, dass die Fähre auch ihren Rückwärtsgang rein kriegt und man muss die Motorboote anschimpfen, die zu schnell in den Hafen reinbrettern – Das ist wie das Rentnerfensterbrett hier.

Der bootlose Mike kommt uns besuchen – Morgen gibt es Frühstück an Land.

Over und aus.

Aug.′ 16 28

Crewauflösung

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2016-08-17 17.26.09Gegen Mittag legen wir ab und verholen uns nach Grauhöft.
Wir treffen noch die Steppenwolf und die Odysseus kommt auch von Damp zurück in den Hafen.
Es gewittert und regnet und blitz und so – über den ganzen Tag verteilt.
Man kommt kaum trockenen Fusses zur Toilette.
Der Kpt. beobachtet die Wolken und meinte wohl das JETZT ein guter Moment wäre. Aber hinter dem einen Baum hat sich noch eine Gewitterwolke versteckt, die ihn verfolgt und ihm den Weg abschneidet. Er kommt völlig nass wieder an Bord.


Abend um 23h klopft es am Schiff. Anni und Freddy holen Kater Konrad ab. Sie konnte es einfach nicht mehr ohne ihn aushalten – Da waren es nur noch drei.
Over und aus.

Aug.′ 16 27

Konvoiauflösung

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2016-08-28 10.54.48Die erste Offiziöse hat gestern noch einen Frühstückstisch bestellt. Den holen wir mal ab.

Odysseus, H-H-H und Røde Orm fallen in das kleine Café ein und frühstücken was das Zeug hält. Dann steht der Zeiger auf Abschied. Schluchz. Wir werfen die Leinen der EX Odysseus und rudern zur Hitch auf einen letzten Kaffee. Dort ebenfalls ein tränenreicher Abschied, sie segeln in die Heimat. Wir beschließen, noch zu bleiben.. erst wollten wir nach Damp fahren… aber da ist Hafenfest und wir trauen uns nicht mit Konrad ins Getümmel. Also machen wir im Modersitzky Hafen fest. Der Hafenmeister ist immer gut an seinem HSV Hemd zu erkennen. Wir spülen das Sup und packen es ein und machen einen Spaziergang zur berühmten Currywurstbude. Wieder an Bord ein Mittagsschläfchen.. Diese Stille und Einsamkeit… hier…

Wir SMSn noch n bißchen mit der Hitch…

Over und aus.

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