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Jul.′ 18 25

Besuch von Land

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Wir haben Zeit. 9 sm sind es zum Hafen. Marianne, Helena und Fredrik kommen dort hin. Marianne ist mal wieder mit dem Rad unterwegs, von Malmö ist sie hier hoch geradelt.
Bei einer so kurzen Strecke hat der Kpt. also noch genug Zeit, das Unterwasserschiff zu inspizieren und zu baden. Beim klettern auf den Felsen gibt die Lieblingsshorts des Kpts. auf – Totaldurchriss – nix zu machen.
Dann werfen wir die Leinen los und dümpeln weiter nach Norden. Die Angeln fällt und es beißen wieder Makrelen an 🙂 kleine, aber viele!

Im Hafen warten wir auf den Besuch und freuen uns, als es Abends etwas kühler wird.
Helena und Fredrik kommen mit einer Kühlbox voller Elchfleisch – grillen und Feuer machen ist ja leider in ganz Schweden verboten, wegen der hohen Waldbrandgefahr.

Wir garen im Ofen – Naja – geht – notfalls.. und schmeckt himmlisch! Es wird schon dunkel, als Marianne mit dem Rad anlegt. Sie hatte sich verfahren und ist heute 150 km gefahren! Mit dem E-bike. Die Vorpiek ist bereit. Helena und Fredrik steigen wieder ins Auto, sie müssen leider morgen arbeiten.
Over und aus.

Apr.′ 11 16

Käte ist mit einem Haufen Kindern und unserm Bulli an Bord der TT-Line gegangen. Tavemünde – Trelleborg.

Grosses Treffen war heute morgen um 8h auf dem Terminalgelände. Wir organisierten das Gepäck neu und tauschten die Autoschlüssel. Tschüsssagen (No. 1).

Jule und ich fuhren in unser altes Seglerheimatrevier. Schön ist es in Travemünde. Um 10h wollen wir an dem Molenkopf der Traveausfahrt sein um zu winken.

Ganz schön eng hier… Ob der Dampfer durch passt. Auf der anderen Seite sind sie auch schon am baggern.

In gefühlten 20m Abstand fährt die Fähre an uns vorbei. Wir verabschieden uns noch einmal (No. 2) und könnten theoretisch auch noch schnell das vergessene Kuschelkissen an Bord werfen – Tun wir aber doch nicht.

Die anschließende Abschieds (No. 3) -SMS von Käthe (s. Bild) brachte mich dann doch etwas ins Grübeln. Soll das etwas bedeuten dass sie kurz nach dem ablegen das Öl (Bier) schon aufgebraucht hatten und dementsprechend angetütert … – NEIN – Das war bestimmt nur ein T3 – Wörterbuchmurks – is ja klar … 😉

Over und aus!

Jan.′ 11 06

Putzparty mit Durchfütterung und anschließendem Duftrausch

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2010se-129Putzparty – Juhu. Meine Lieblingsbeschäftigung.

Der ganze Krams-Krims kommt zusammen mit dem Exporteinkauf zurück in den Bulli. Nur der geknutete Weihnachtsbaum bleibt hier. Marianne nimmt ihn bis zum 13. (Knut) asylmäßig auf ihre Veranda (günstig abgegeben, da nur einmal drunter gesungen wurde). Dort wird er dann später, am richtigen Datum, ein zweites mal vom Balkon geschubst. Unsere Weihnachtsbäume haben es nicht einfach…

2010se-136Vor der Abfahrt werden wir von MorMor, Felipe und Susanna richtig durchgefüttert, so das wir die Fahrt ohne Hungerattacken und gleichzeitigen Übergriffen auf den Exporteinkauf überstehen sollten.

Wir zischen durch eine Winterzauberlandschaft nach Hause, Elche stehen am Wegesrand und winken uns zusammen mit Tomte und Pippi zu… 🙂

2010se-138In Holm machen wir bei Ulli und Arne Station um die Akkus mit einer Suppe wieder zu befüllen. Auf den Fähren von SE nach DK und DK nach D werden die restlichen Kronen in Kohlenhydrate umgewandelt.

Seit der Hintour habe ich einen Duftteststreifen eines Parfüms in der Tasche. Zu diesem Duft würde ich nun gerne meiner Frau das passende Parfümfläschchen schenken.

Ich bin völlig überfordert. Es ist mir nicht mögliche in dem Parfümladen den leichten Restduft des Streifens gegen das Hintergrundduftrauschen des Duty-free-Shops aufzulösen 🙁 – Hilfe. Vielleicht lag’s auch an der Uhrzeit…. Nachts fallen auch in S-H noch 5 cm Schnee und wir um 4 Uhr in den eigenen Betten.

Over und aus des Schwedenwinters.

Jan.′ 11 04

Der letzte Tag in Schweden. Es sind wieder 10cm Neuschnee hinzugekommen. Die Skihasen wollen noch einmal auf die Piste. Wir packen vorher schon mal ein bisschen Krams in den Bulli zurück, den wir nicht mehr brauchen. Bei Marianne legt Stefan sich quer über Spüle und Herd und montiert die Unterschrankneonlampe mit integrierter Steckdose. Schöner Anblick… Fotos wurden untersagt.

Jule und Anni wedeln im Tiefschnee den Hang herunter. Stefan, MorMor und Julita erledigen den letzten Exporteinkauf bei ICA. Im Baumarkt kauft Stefan noch 5 Schneeschieber, 3 hydraulische Spaltkeile und eine Fasssauna (darf er nicht 🙁 ).

Abschied feiern: Flachnudeln mit Hackfleisch, Rotwein, Werwolfspielen und noch einmal 10 cm Schnee oben drauf… Ob wir hier weg kommen? – Ein letztes Kaminfeuer *schluchzt*

Jan.′ 11 03

2010se-118Endlich ist wieder Montag. Die Baumärkte haben geöffnet. Eigentlich wollten wir einen Spark kaufen, leider sind sie ausverkauft – bis zum Frühjahr oder so. Dann nehmen wir eben Schneeschipper mit – die sind bei uns in Deutschland bis zum Frühjahr ausverkauft 🙂

2010se-121Einige Weihnachtsdingsteile sind 50% runtergesetzt. Jule wird schwach. Ein Tomte-Gartenzwerg kommt auf die Import-Export-Liste.

Beim IROkesen essen wir zum Mittag um uns für die Skiwühlaktion im Loppmarknad zu stärken – Diese ewige Skileiherei wird auf die Dauer zu teuer. Für Julia und Annika finden wir tolle Gebrauchtski für den doppelten Ausleihpreis. 2010se-125Leider ist für Julita und Stefan nix dabei – Stefans Waden sind zu muskulös. Die Kleine wühlt ihr gesamtes Taschengeld aus ihren Taschen, als MorMor andeutet evtl. neue Ski für sie zu kaufen. 153,50 Kr – „Hier MorMor, ich geb Dir auch mein ganzen Taschengeld“ 😉 – Aber leider war auch im Sportladen Julitas Bretterlänge ausverkauft – sie investierte ihr Taschengeld nun in ein Prinzessinnenkleid. Eine Stunde haben wir Zeit, die erworbenen Bretter zu testen, wir beschließen morgen die Testreihe fortzusetzen.

In MorMors „Skihütte“ findet das Aprés-Ski-Programm statt. Spaghetti (nicht schnittfähig), Rummy Cup im Turnbeutel und mit Korken schießende Werwölfe.

2010se-127Zum Abschluss des Tages steigt eine gemeinsame Aktion im Schnee, wichtig dabei ist, dass es völlig dunkel ist. Stefan setzt den Bulli rückwärts in einen mit Schnee gefüllten Graben. Alle anderen müssen unter Einsatz der neu erworbenen Schneeschaufeln den Bulli wieder schneefrei graben und raus schieben. Das macht einen riesen Spaß und alle freuen sich über diese tolle Überraschungsaktionsidee von Stefan.

Jan.′ 11 02

2010se-096Wir haben zwar noch nicht den 13.1., aber unser Weihnachtsbäumchen haben wir in der warmen Schwedenstube genug gequält. Wir knuten ihn mal von die Veranda. Und dabei fiel uns wieder dieses wahnsinns Winterwetter auf.

Was soll man machen. Diesmal trauen wir uns auf den See.

Zuerst wird vorgeschlagen, Papa ne Leine um den Bauch zu wickeln und ihn mit zwei Dosenpiksern in den beiden Händen vorzuschicken… Aber dann schien es doch auszureichen, dass er einfach nur mit nem Spark einmal um den Steg am See fährt. Wenn es nicht hält, ist es dort ja flach genug… 🙂 Es hielt. Nach und nach trauten sich auch die restlichen Angsthasen auf den See (seit mitte Nov. sind hier durchgehend Minusgrade).

Abends kommen Phillipe und Susanna vom Kontinent herübergereist und bringen ein grandioses neuartiges Spiel mit, was uns Knoten in das Gehirn fabriziert: Gemischtes Doppel. Ich sag nur: Klamotte – Klomatte…

Jan.′ 11 01

2010se-064Die Zeit verwischt. Die Tage gehen nahtlos ineinander über. Wir urlauben zwischen Skifahren, rodeln, sparken, Kötbullar braten, im Schnee spazieren gehen und vor dem Kamin sitzen:

Die Sucht nach dem Skifahren hat alle gepackt, wir fahren ein zweites Mal zur Slalombacken und quälen das Skiholz und die Lifte.

 

2010se-051Mittagspause machen wir in einer Punkkantine (IRO’s Hörna) 🙂 .

Die Sterne im Fenster erinnern uns an einen bekannten IRO – sonst allerdings nix.

Und dann plötzlich war das eine Jahr zu Ende und das Neue fängt an.

2010se-080Gemeinsam mit ein paar erfrorenen Garnelen, miesen Muscheln und Elchstückchen haben wir es fast nicht mitbekommen.

Als Neujahrsgeschenk bekommen wir echtes fließendes kanisterfreies Wasser aus dem Wasserhahn. Juhuuu.

Ein Spaziergang am Neujahrstag lässt sich wohl nicht vermeiden. Sonne, blauer Himmel, leichter Frost. Die Frauen schaffen eine große Runde über Rude Kulle. 2010se-082Ich (Stefan) gehe das Jahr lieber etwas ruhiger an, einmal zum See und zurück ist völlig ausreichend. Eine Steigerung sollte dieses Jahr ja auch noch möglich sein 😉 .

Das zukunftsweisende Wachskippen (aufgelöste Teelichter in eine Wasserschüssel), haben wir aufgrund allgemein auftretender Augenliederschwere in der Nacht nicht mehr hinbekommen.

Wir schaffen es aber noch rechtzeitig, bevor der 1. Tag im Jahr vorbei ging.

2010se-093Jeder fand schließlich den passenden Spruch zu seinem Wachsklumpatsch im Internet. Allerdings wurde der ein oder anderer Spruch zu dem erkannten Gebilde als unpassend empfunden und Ersatz gesucht.… 😉 – Aber nun passt alles!

ALLES GUTE und PROST NEUJAHR!

Dez.′ 10 29

MorMor’s Musikabend

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2010se-034Der Schalter ist endlich umgelegt. Urlaub! Sogar die Rehe trauen sich schon in unsere Nähe und laufen ums Haus herum. Heute haben wir es nur bis Hulu geschafft um Mariannes Internet SIM zu reaktivieren. Juhu, nun hat sie wieder Internet und kann auch auf www.co-ki.net mal was lesen. Wir haben die Anleitung über die diversen SMS und GSM-Codes diesmal auch aufgeschrieben. Nächstes Jahr klappt es damit bestimmt ohne Komplikationen (Wenn wir den Zettel wiederfinden).

2010se-044Dann folgte Mariannes berühmt – berüchtigter – vorsilvestriger – Musikabend. Ich (Stefan) war das Publikum und habe es überlebt. Meine Musikwünsche wurden nicht erhört (T.N.T., Metallica… ).

Viele nette schwedische und deutsche Freunde kamen zu Besuch, so dass es ein sehr lustiger Abend wurde. Fredrik und Stefan hielten am längsten durch, sogar die Gastgeberin ging schon früher ins Bett, unglaublich.

Dez.′ 10 28

2010se-027Julia sagt, man muss jeden Tag 5 Sorten Gemüse essen – Julita entdeckt auf Kalles Tubengemüsebrotaufstrich schon 4 abgebildete Gemüsesorten – perfekt…. Zählt auch Grov Leverpastej ? – Dann hab ich schon alle!

Wir wissen gar nicht wohin mit der ganzen Gemüseenergie und fahren auf die Piste – Skipiste. Letztes Jahr ist es nicht gelungen einen anständigen Film über die Abfahrt zu drehen… Heute soll sich das ändern.

2010se-028Bei Jules erstem Versuch sieht man nur weißen Schnee. Hmmm… Kurze Einweisung: Kamera auch mal hoch halten, beim runter fahren.

Anni soll den zweiten Versuch starten, sie traut sich nicht, die Kamera könnte kaputt gehen. Ich sach: Macht nix, Kind, dann kann ich mir endlich ne neue kaufen… 😉

2010se-029Das war das überzeugende Argument, sie liefert einen tollen Film ab.

Eine zweite Nachtfahrtsrunde mit Flutlicht machen wir nach der Aufwärmpause im Bulli.

Am Abend sind wir alle so fertich, dass wir nur noch „Neues aus Büddenwarder“ anne Glotze hinkriejen. Tschüss Tschüss

Dez.′ 10 27

2010se-010Schwimmen bei -16 Grad wollen sie, die Mädels. Die Natur und der See gibt das allerdings gerade nicht her. Es steht leider kein Atomkraftwerk am Asunden, welches das Seewasser kuschelig warm machen könnte. Also nehmen wir das Schwimmbad. Ne Dusche ohne Kanisterwasser gibt’s dort auch.

Stefan macht in der Zeit eine Baumarkt- und Landhandeltour. Wir brauchen eine Notwasserhahnversorgung, Kaminanzünder, Schlitten und eine Bullivorwärmung. Vor allem die Notwasserhahnsache dauert etwas… Mit dem Ergebnis, dass ich mit einer SMS mitten im Baumarkt aus meinen Wasserhahngedanken gerissen werden… „Wo bleibst Du? Die lassen hier gleich das Wasser ausm Schwimmbad!“.

2010se-022Dann folgt der Kosumteil. Nach dem Internetshopping (Veckosurf von Telia, 99:- ) fahren wir in meinen Lieblingssupermarkt den ICA Kvantum. Dort gibt es endlich die ECHTEN schwedischen Lebensmittel. Wir nehmen extra nie etwas aus Deutschland mit. Filmmjölk, grov Leverpastej, Lätt Öl, Polarbröd, Bregott, Köttbullar, diveres in Tuben, Kräftor, Cider, Julmust, Godis…

2010se-0252010se-026Zuhause verfrachte ich den großen Wasserkanister in den Küchenschrank, hänge einen Schlauch mit einem Kugelhahn ran und klebe ihn mit Klebeband an den alten (zugefrorenen) Wasserhahn. Einmal saugen. Fertiges fließendes Wasser. Cool. Mal sehen, ob ich das Klo und die Dusche da auch noch irgendwie angeschlossen bekommen. Der Bulli wird an den Landstrom angeschlossen und erhält einen Heizlüfter – Vorwärmung.

Völlig erschöpft haue ich mich vor den Kamin, die Frauen verprassen noch n bisschen Kronen beim Monopoly.

Dez.′ 10 26

2010se-008Wir wachen auf, weil die Lattenroste unter mir (Stefan) nachgeben und ich mit einem lauten krach auch dem Boden lande – Gästebetten – tze…

Bei einem Kaffee erhole ich mich von dem Morgenschock.

Anders gibt uns den Nykel von Agnetas Haus. Eine Kleinigkeit ist da noch ! … Das Wasser ist eingefroren, aber ich bring Euch jeden Tag 50 Liter in Kanistern. Super – wir freuen uns – das ist ja wie aufm Boot 🙂 . Nach zwei Tagen, wenn der Kamin das Haus auf Temperatur gebracht hat, taut die Leitung bestimmt auf.

Wir ziehen ein. Stellen den Baum auf. Bauen die Carrerabahn zusammen. Machen den Kamin an. Dann wird es dunkel. Ups.

Dez.′ 10 25

Kaum ist alles aus den Geschenkpapieren gerissen, geschmückt und aufgebaut und schon wird fast alles wieder rückwärts ausgeführt. Der ganze Krams kommt in den Bulli und wird nach Schweden transportiert um dort wieder ausgepackt zu werden – macht Spaß – manchmal.

Nur der Baum, der wird komplett, so wie er ist, überführt. 😉

Ein Kind rennt dabei hinter dem Baumträger her und sammelt alle heruntergefallenen stoßfesten Weihnachtsschmuckutensilien auf.

2010se-002Dann geht die Fahrt nach Norden los. Alle 100 km nimmt die Schneehöhe um 5 cm zu. Die Lakritz und Weingummiregale auf den diversen Fähren werden leergekauft. Die Bauchschmerzen erreichen auf der Zielgeraden ihren Höhepunkt.

2010se-006Anni schießt am schwedischen Zoll den Vogel ab. „Anything to declare“ – “No” – “Was heißt das, verzollen?” – “Naja, wenn man z.B. das ganze Auto voller Alkohol hat…” – Anni:“…so wie Käthe…” – JEPP 😉 Käthe fährt direkt hinter uns mit tonnenweise Weinbestellungen für die Schweden…

Nachts um zwei fallen wir bei MorMor im Haus in die Betten. Hier liegt 60 cm Schnee und es sind 14 Grad Minus.

Nov.′ 10 28

Kekse backen auf schwedisch

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Schreibtisch aufräumen: Mir viel das Knäck – Kola – Rezept von unseren, nach Schweden gewanderten, Freunden in die Hände.

Die Kinder wollen heute Kekse backen und ich „backe“ Knäck – Kola.

Übersetzt heißt das Karamell Toffee.

So geht’s: Man rührt 2 dl Zucker, 2 dl hellen Sirup, 2 dl Schlagsahne, 1 Esslöffel Butter und 3 Esslöffel gehackte Mandeln zusammen. Das ganze wird in einem Topf zum kochen gebracht.

Je nachdem, wie man den Knäck gerne hat, hört man entweder bei 120 Grad (weicher Knäck), bei 140 Grand (mittlerer Knäck) oder bei 160 Grad (harter Knäck) auf zu kochen. Die Temperatur misst man am Besten mit nem Bratenthermometer. (Ich hatte heute kein Thermometer und habe daher einfach 20 Min. lang gekocht…)

Die Masse kann man dann entweder in kleine Förmchen kippen, oder auf ein Backpapier. Solange das Knäck noch weich ist, lässt es in kleine Stücke schneiden.

Fertig! – lecker. Schmeckt wie Daim.

Lycka till !

Jul.′ 10 16

Unser letzter Tag, schnüff. Wir bauten das Zelt ab, verstauten es im Auto und gingen zum vierten Mal ins Astrid Lindgren Land. Wir schauten uns alles noch mal an: Die Brüder Löwenherz, Ronja, Pippi, auch die Seeräuber und die Hoppetosse, die Prüsse Lise singend auf der Bühne, Madita und Lisabeth, Karlsson und das Haus von Nils Karlsson Däumling. Da war ein Gang, durch den wir passten, der aber im Zimmer die Größe eines Mauselochs darstellte. Dementsprechend groß waren Bett, Tisch, Bücherregal. Eine Riesentoilette.

Wir kauften Bonbons und Pfannkuchen und ließen dann den Tag bei Madita (schwedisch: Madicken) ausklingen. Abbe erzählte Madicken was von Gespenstern und Madicken lief heulend davon. Abbe bekam Ärger von Kindermädchen. In der Spielpause gingen die Schauspieler zur angrenzenden Kuhweide. Abbe setzte sich aufs Dach und irritierte die Kuh, als sie aus dem Stall kam und Abbe sie von oben ansprach. Ups. Herrlich. Sie rannte raus, wieder rein, doch zu neugierig. Einer fing an zu singen: „Lille Ko, lille ko..“ und wir sangen alle mit und freuten uns über Abbe und die Kuh.

Julita ging und bot Madicken, Lisabeth und Abbe Bonbons an, als sie neben uns auf der Zuschauertribüne saßen. Im Nachbarkaffee spielte Rasmus mit dem Landstreicher Quetsche und sang dazu. Blauer Himmel, Sonne.

Dann war die Zeit leider um. Wir mussten uns auf die Socken machen nach Alhammar.

Um 8 kamen wir bei Christina an, bekamen Gemüsesuppe und spielten Esel. Dann krochen wir in die Betten um am nächsten Morgen um 4 Uhr nach Kiel zu fahren.

Alle Bilder:

Jul.′ 10 15

Pippi hat wie viele „P“ ?

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vimmerby-2010-087Wir frühstückten vor dem Zelt im Gras, mit Blick auf den See. Dann fuhren wir zu Pippi. Die auf dem Parkplatz guckten schon etwas verdattert. Es kommt wohl nicht oft vor, dass jemand den 3. Tag kommt. Versteh ich nicht. Aber gut, wir bekamen den dritten Parkerlaubniszettel für die Windschutzscheibe. An der Kasse guckten sie ebenso verwirrt. Ja, es stimmt, ab dem dritten Tag ist der Eintritt deutlich billiger, 50 Kronen pro Person. Vielen Dank.

vimmerby-2010-090Heute war erstmal Pippi zu besuchen. Da stand sie vor der Villa Kunterbunt und spielte fangen mit den Polizisten, die sie ins Kinderheim stecken wollten. Zwischendurch sangen alle. Lena und Julita hatten am Mittwoch zwei große Postkarten gekauft und waren auf Autogrammfang gegangen. Fast von allen Schauspielern hatten sie schon Autogramme. Nun wollten wir das noch vervollständigen und fragten Pippi in der Spielpause, ob sie schreiben könne? Schreiben? Hm Pippi überlegte. Wie schrieb sich ihr Name? Sie fragte laut wie viele „P“? Drei P! Und so schrieb sie in beliebiger Reihefolge 3 P und 2 i auf die Karten.

Zur Mittagszeit legten wir uns auf die Wiese vor dem Pfannkuchenhaus unter die Birken und aßen Pfannkuchen mit Blaubeermarmelade und Schlagsahne. Die Pfannkuchen werden am Fließband hergestellt, man kann zuschauen, wie vorne Teig drappiert wird, der dann durch den Ofen läuft und hinten die fertigen Pfannkuchen rauskommen. Hm lecker.

Und im Hintergrund hörten wir die Schauspieler die Pippilieder singen.

vimmerby-2010-144Am Nachmittag trafen wir eine Familie aus Kiel mit ihren Kindern und wir guckten uns zusammen Rasmus auf der großen Bühne an. Zum Abschluss war Saltkrokan gewünscht. Da das eine festgelegte Bahn war, durch die man in so Wagen fuhr, ging das nur zum Schluss, tagsüber war das da zu voll. Herrlich, wie der Vater bei der Hochzeitstour das Boot abstieß vimmerby-2010-165vom Steg und dabei ein Bein auf dem Boot, eines am Steg hatte. Platsch lag er im Wasser. In Frack und Krawatte.

Abends auf dem Campingplatz spielten wir Minigolf. Die Bahnen waren fast direkt an unserem Zelt, da konnten wir nicht umhin. Bis auf eine, bei der mir bis heute ein Rätsel ist, wie da der Ball ins Loch finden soll, schafften wir alle Bälle einzulochen. Anschließend machten wir einen Spaziergang mit Toke in die angrenzenden Berge und fanden und aßen Blaubeeren.

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