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Aug.′ 17 07

Endlich Schäre

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Der Wind für das Festland passt und nimmt ab. Mit dem Südwest segeln wir Richtung: schwedisches Festland. 45 sm nach Hallands Väderö. Wir lesen im Hafenhandbuch, dass man in der Nordbucht leider nicht über Nacht ankern darf, aber an der Schäre festmachen ist wohl schon erlaubt.

Wir gehen erstmal in der Bucht vor Anker und machen das Dingi klar.

Simon von der Mingo und der Kpt. nehmen das Handecholot und kundschaften mit dem Dingi die Schären aus. Wir finden eine passende. Dort haben wir genug Wasser unterm Kiel.

Endlich Schäre.

Ulf, der Kpt. von der Mingo, legt sich auf eine solche warme Schäre und brät in der Sonne. Nur schwer ist er an den Cobb zu bewegen. 

Der Kpt. der Røde Orm sucht sich einen geeigneten Schärenplatz aus um zu grillen – man hätte ja auch an den Strand gehen können, anstatt auf die schiefe Schäre, aber nein – ENDLICH SCHÄRE.

Der Grill verglüht im Abendlicht, das Fass wird leer.

Endlich Schäre und aus.

 

Aug.′ 15 10

Ven – SE

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Wir Frühstücken in der Sonnehitze am Steg der Hitch. Verabschieden uns von den Odysseusjanern und kreuzen bei fast keinem Wind gegen den Strom in den Sund.

Wir wollen nach Schweden – wenigstens für einen Tag. Der Kpt. kramt in seinem Flaggenschapp und versucht die Schwedenflagge zu erkennen… Mit etwas Unterstützung und gutem Zureden klappt es… „Welche Farben hat IKEA – überleg doch mal…“. In Nordborg auf Ven machen wir fest. Ein idyllischer Kleingartenhafen mit perfektem Rasenschnitt und Holzplattenunterlagen für die Grills. Alles scheint hier straff durchorganisiert an jedem Elektrokasten klebt ein Zettel, wie die Schiffe bei Vollbelegung zu liegen haben.

Nichtsahnend sitzen wir am Gillplatz. Der Harbourmaster taucht plötzlich aus einer dunklen Ecke – quasi aus dem Nichts – auf. „Ich habe es an meinem Computer kontrolliert, drei Schiffe haben noch nicht bezahlt.“ – Die Kpts. gucken betreten auf den Boden – „Jawoll – wir zahlen gleich“. Der Harbourmaster zeigt uns den Automaten.

Wir grillen zu Ende.

Harken den Rasen und wollen morgen weiter… (Die Adresse des Hafens: Tyska Vägen)

Over und Rasenharken

Nov.′ 11 22

FRÜH klopft die Sophiecrew, ein Auto ist gemietet, wir wollen Weihnachts- und Adventskalendereinkäufe machen. Annika und Julita bleiben im Hafen auf der MenGoe. So zischen wir los. Diese Geschwindigkeiten, die ein Auto so schafft, verblüffen uns immer wieder. Und dann ist es auch noch eines mit Verbrauchsanzeige. Von 2 Litern springt er zu 15 Litern… schaffst du 20? Super Spielzeug. In der Einkaufsstraße von Arrecife klappern wir die Läden ab. Wir treffen Jane und Isabell zum Kaffee, supernett.

Dann geht’s weiter zu Ikea. Eine kleine Kieferntanne lacht uns an. Ist die echt? Sieht auf jeden Fall so aus. Gibt’s auch Kiefernduft in der Dose dazu? Auf jeden Fall muss die mit. Wir wissen, dass auch auf Lanzerote erst am 24.12. Heiligabend ist. Aber wer weiß, ob wir bis dahin noch mal zu Ikea kommen. Also muss der Baum mit und verschwindet vorerst in der Backskiste. Relaxt mit leerem Auto fuhren wir los. Völlig fertig und vollgepackt bis unter die Corsadecke kehren wir zurück.

Am Abend ist Abschiedsgrillen mit der Thor angesagt. Letztendlich bleiben sie noch zwei Abende, wie wunderbar. Aber das Grillen lassen wir uns doch nicht entgehen. Wir haben einen spezialGrillplatz auf einer Aussichtsplattform mit Blick aufs Meer ausfindig gemacht, mit Mauer, Bank, Laterne und Mülleimer. Ideal. Nur dass irgendwann einfach das Licht ausgeht. Da stehen wir im Dunkeln. Bis Olaf mysteriöser Weise mit dem Finger schnippt. Und Klick ist die Laterne wieder an. Das soll mal einer verstehen.

Irgendwann verholen wir uns auf die Thor und versacken dort bis in die Morgenstunden.

Over und zappenduster!

Sep.′ 11 02

Hörst du die Grillen?

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Um 8h klingeln 3 Wecker! – Wer sich das wohl ausgedacht hat? – Die Kids natürlich! Sie wollen heute mal vormittags Schule machen, damit sie am Nachmittag mehr Zeit zum Spielen haben. Guter Plan. Der Käptn und die erste Offiziöse werden quasi vom Frühstückstisch geschubst, damit die Kids endlich mit ihrem Tagespensum loslegen können.

Kuddel (Yanmar YSE8) hat seit ein paar Wochen ziemliche Startprobleme. Heute bleibt er nach ner halben Umdrehung stehen. Batterie – klar! – Aber warum? Der Käptn wühlt im Maschinenraum und findet den Übeltäter. Eine durchgebrannte 40 A Sicherung der Ladeleitung der Starterbatterie. Wie kann denn so was durchbrennen? Lag das an der Baked Beans Konservendose, die da in gefährlicher Nähe lag? Nichts genaues weiß man. Auf jeden Fall kriegt die Starterbatterie nu wieder Strom und Kuddel spring an wie eh und je. Die abnehmende Drehzahl des Anlassers hat ihn nicht mehr richtig durchgezogen.

Die Wartungsarbeiten gehen weiter: Diesel und Öl auffüllen.

Die Kinder bekommen schon kribblige Füße, wahrscheinlich weil sie heute n Schlauchboot aufzupumpen haben – wenn die wüssten! Nun müssen die strammen Waden des Käptn’s wieder ran. Kennt Mann ja schon.

Wäsche waschen ist auch dran. 12,50€ für eine Waschmaschine incl. Trockner investieren wir aber nicht. Eimerwäsche! 22 m Wäscheleine sind fest an Bord montiert: 2x Reling + 2x 3m nutzbare Vorschot.

Am Abend wird das Dingi geliefert. Der Käptn darf noch kurz verzweifelt einen Zurrplatz an Deck für diesig Packtasche suchen, dann wird ihm das Teil von den Matrosen entrissen. Ratz fatz wird es belüftet und motorisiert. Dann wurden die Matrosen längere Zeit nicht mehr gesehen. 🙂 Der Käptn und die erste Offiziöse dürfen sich mit dem Abwracken unserer Banane beschäftigen. Ein bisschen traurig sind wir schon…

Dann passiert das unglaubliche. Der Käptn dachte diese Zeiten sind nun endgültig vorbei. Aber doch – heute Abend soll es wieder einen GRILLABEND am Strand geben.

Pünktlich 15 Min. vor dem Sundowner belagern wir den leeren Strand. Eiswürfel haben wir den Spaniern auch noch aus der Truhe geleiert. Es gibt selbstgemixten Mojito, gegrillte Würstchen, selbstgefangene Sardinen & selbstgefundene Calamaris und überbackene Käsebrote. Die Kids hüpfen stundenlang dem Fußball am Strand hinterher. Eine echte laue Sommerparty am Strand unterm Castel. Annika nimmt sich den Kleinmatrosen an und verschwindet mit Julita, Line und Jonne irgendwann auf die Röde Orm. Als wir nachkommen, schlafen alle tief und fest.

Over und aus!

 

Aug.′ 11 17

Heute morgen sind wir quasi um Mitternacht aufgestanden, zumindest fühlte es sich so an. Es war neblig draußen, aber der Wind stand gut und wir wollten weiter. Mit dem Zahlen der Hafengebühr bekamen wir doch glatt noch 3 Flaschen Vino geschenkt. Dann legten wir ab. Alle 4 Schiffe zum Tanken- Thor, Hitch, Mengoe und RödeOrm und dann ab gen Süden. Wir hatten tatsächlich schicken Wind, zwar n bisschen wenig, aber wir kamen voran. Und nach den vielen Motorstunden war es sehr erholsam, mal wieder das Wasser plätschern zu hören. Als über die Funke von der Hitch gemeldet wurde, dass sie nen Riiiiesenfisch geangelt hätten, waren Julita und Stefan nicht mehr zu halten und holten das Angelwerkzeug raus. Aber irgendwie war das wohl der letzte Fisch im Meer, nun war da keiner mehr drin. Anni und Julita genossen geradezu ihren 3. Schultag. Als wir am Wochenende ankündigten: Montag geht die Schule los, da freuten sie sich beide riesig und bekamen leuchtende Augen. Und nun sitzen sie täglich und arbeiten ihren Stundenplan ab. Immer 30 Min. Unterricht, dann klingelt ein Wecker, dann gibt’s ne Viertelstunde Pause, wieder Weckerklingeln und so weiter. Für jedes Fach gibt es ein Heft, das die Kinder durch die Unterrichtsstunde führt, so dass sie weitgehend selbstständig arbeiten können. Es macht ihnen großen Spaß.

In der Laxebucht haben wir den Anker geschmissen (N 43°13,223 W9°0,051). Die Landschaft sieht fast aus wie in Schweden, Felsen und darüber Tannenwälder. Dazu weißer Sandstrand. Sehr schön. Julita und Annika springen ins Wasser, ziehen sich Paddel an die Füße und schwimmen zur MenGoe rüber. Im Halbdunkel klettert die HHHCrew an Bord und wir bekakeln den kommenden Tag. Weil übermorgen zuviel Nordwind angesagt ist, werden wir uns nur eine Bucht verholen um dann dort vor den Nordwinden geschützt zu liegen.

Ankeralarm an!

Over und aus!

 

Apr.′ 11 16

Käte ist mit einem Haufen Kindern und unserm Bulli an Bord der TT-Line gegangen. Tavemünde – Trelleborg.

Grosses Treffen war heute morgen um 8h auf dem Terminalgelände. Wir organisierten das Gepäck neu und tauschten die Autoschlüssel. Tschüsssagen (No. 1).

Jule und ich fuhren in unser altes Seglerheimatrevier. Schön ist es in Travemünde. Um 10h wollen wir an dem Molenkopf der Traveausfahrt sein um zu winken.

Ganz schön eng hier… Ob der Dampfer durch passt. Auf der anderen Seite sind sie auch schon am baggern.

In gefühlten 20m Abstand fährt die Fähre an uns vorbei. Wir verabschieden uns noch einmal (No. 2) und könnten theoretisch auch noch schnell das vergessene Kuschelkissen an Bord werfen – Tun wir aber doch nicht.

Die anschließende Abschieds (No. 3) -SMS von Käthe (s. Bild) brachte mich dann doch etwas ins Grübeln. Soll das etwas bedeuten dass sie kurz nach dem ablegen das Öl (Bier) schon aufgebraucht hatten und dementsprechend angetütert … – NEIN – Das war bestimmt nur ein T3 – Wörterbuchmurks – is ja klar … 😉

Over und aus!

Jan.′ 11 06

Putzparty mit Durchfütterung und anschließendem Duftrausch

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2010se-129Putzparty – Juhu. Meine Lieblingsbeschäftigung.

Der ganze Krams-Krims kommt zusammen mit dem Exporteinkauf zurück in den Bulli. Nur der geknutete Weihnachtsbaum bleibt hier. Marianne nimmt ihn bis zum 13. (Knut) asylmäßig auf ihre Veranda (günstig abgegeben, da nur einmal drunter gesungen wurde). Dort wird er dann später, am richtigen Datum, ein zweites mal vom Balkon geschubst. Unsere Weihnachtsbäume haben es nicht einfach…

2010se-136Vor der Abfahrt werden wir von MorMor, Felipe und Susanna richtig durchgefüttert, so das wir die Fahrt ohne Hungerattacken und gleichzeitigen Übergriffen auf den Exporteinkauf überstehen sollten.

Wir zischen durch eine Winterzauberlandschaft nach Hause, Elche stehen am Wegesrand und winken uns zusammen mit Tomte und Pippi zu… 🙂

2010se-138In Holm machen wir bei Ulli und Arne Station um die Akkus mit einer Suppe wieder zu befüllen. Auf den Fähren von SE nach DK und DK nach D werden die restlichen Kronen in Kohlenhydrate umgewandelt.

Seit der Hintour habe ich einen Duftteststreifen eines Parfüms in der Tasche. Zu diesem Duft würde ich nun gerne meiner Frau das passende Parfümfläschchen schenken.

Ich bin völlig überfordert. Es ist mir nicht mögliche in dem Parfümladen den leichten Restduft des Streifens gegen das Hintergrundduftrauschen des Duty-free-Shops aufzulösen 🙁 – Hilfe. Vielleicht lag’s auch an der Uhrzeit…. Nachts fallen auch in S-H noch 5 cm Schnee und wir um 4 Uhr in den eigenen Betten.

Over und aus des Schwedenwinters.

Jan.′ 11 04

Der letzte Tag in Schweden. Es sind wieder 10cm Neuschnee hinzugekommen. Die Skihasen wollen noch einmal auf die Piste. Wir packen vorher schon mal ein bisschen Krams in den Bulli zurück, den wir nicht mehr brauchen. Bei Marianne legt Stefan sich quer über Spüle und Herd und montiert die Unterschrankneonlampe mit integrierter Steckdose. Schöner Anblick… Fotos wurden untersagt.

Jule und Anni wedeln im Tiefschnee den Hang herunter. Stefan, MorMor und Julita erledigen den letzten Exporteinkauf bei ICA. Im Baumarkt kauft Stefan noch 5 Schneeschieber, 3 hydraulische Spaltkeile und eine Fasssauna (darf er nicht 🙁 ).

Abschied feiern: Flachnudeln mit Hackfleisch, Rotwein, Werwolfspielen und noch einmal 10 cm Schnee oben drauf… Ob wir hier weg kommen? – Ein letztes Kaminfeuer *schluchzt*

Jan.′ 11 03

2010se-118Endlich ist wieder Montag. Die Baumärkte haben geöffnet. Eigentlich wollten wir einen Spark kaufen, leider sind sie ausverkauft – bis zum Frühjahr oder so. Dann nehmen wir eben Schneeschipper mit – die sind bei uns in Deutschland bis zum Frühjahr ausverkauft 🙂

2010se-121Einige Weihnachtsdingsteile sind 50% runtergesetzt. Jule wird schwach. Ein Tomte-Gartenzwerg kommt auf die Import-Export-Liste.

Beim IROkesen essen wir zum Mittag um uns für die Skiwühlaktion im Loppmarknad zu stärken – Diese ewige Skileiherei wird auf die Dauer zu teuer. Für Julia und Annika finden wir tolle Gebrauchtski für den doppelten Ausleihpreis. 2010se-125Leider ist für Julita und Stefan nix dabei – Stefans Waden sind zu muskulös. Die Kleine wühlt ihr gesamtes Taschengeld aus ihren Taschen, als MorMor andeutet evtl. neue Ski für sie zu kaufen. 153,50 Kr – „Hier MorMor, ich geb Dir auch mein ganzen Taschengeld“ 😉 – Aber leider war auch im Sportladen Julitas Bretterlänge ausverkauft – sie investierte ihr Taschengeld nun in ein Prinzessinnenkleid. Eine Stunde haben wir Zeit, die erworbenen Bretter zu testen, wir beschließen morgen die Testreihe fortzusetzen.

In MorMors „Skihütte“ findet das Aprés-Ski-Programm statt. Spaghetti (nicht schnittfähig), Rummy Cup im Turnbeutel und mit Korken schießende Werwölfe.

2010se-127Zum Abschluss des Tages steigt eine gemeinsame Aktion im Schnee, wichtig dabei ist, dass es völlig dunkel ist. Stefan setzt den Bulli rückwärts in einen mit Schnee gefüllten Graben. Alle anderen müssen unter Einsatz der neu erworbenen Schneeschaufeln den Bulli wieder schneefrei graben und raus schieben. Das macht einen riesen Spaß und alle freuen sich über diese tolle Überraschungsaktionsidee von Stefan.

Jan.′ 11 02

2010se-096Wir haben zwar noch nicht den 13.1., aber unser Weihnachtsbäumchen haben wir in der warmen Schwedenstube genug gequält. Wir knuten ihn mal von die Veranda. Und dabei fiel uns wieder dieses wahnsinns Winterwetter auf.

Was soll man machen. Diesmal trauen wir uns auf den See.

Zuerst wird vorgeschlagen, Papa ne Leine um den Bauch zu wickeln und ihn mit zwei Dosenpiksern in den beiden Händen vorzuschicken… Aber dann schien es doch auszureichen, dass er einfach nur mit nem Spark einmal um den Steg am See fährt. Wenn es nicht hält, ist es dort ja flach genug… 🙂 Es hielt. Nach und nach trauten sich auch die restlichen Angsthasen auf den See (seit mitte Nov. sind hier durchgehend Minusgrade).

Abends kommen Phillipe und Susanna vom Kontinent herübergereist und bringen ein grandioses neuartiges Spiel mit, was uns Knoten in das Gehirn fabriziert: Gemischtes Doppel. Ich sag nur: Klamotte – Klomatte…

Jan.′ 11 01

2010se-064Die Zeit verwischt. Die Tage gehen nahtlos ineinander über. Wir urlauben zwischen Skifahren, rodeln, sparken, Kötbullar braten, im Schnee spazieren gehen und vor dem Kamin sitzen:

Die Sucht nach dem Skifahren hat alle gepackt, wir fahren ein zweites Mal zur Slalombacken und quälen das Skiholz und die Lifte.

 

2010se-051Mittagspause machen wir in einer Punkkantine (IRO’s Hörna) 🙂 .

Die Sterne im Fenster erinnern uns an einen bekannten IRO – sonst allerdings nix.

Und dann plötzlich war das eine Jahr zu Ende und das Neue fängt an.

2010se-080Gemeinsam mit ein paar erfrorenen Garnelen, miesen Muscheln und Elchstückchen haben wir es fast nicht mitbekommen.

Als Neujahrsgeschenk bekommen wir echtes fließendes kanisterfreies Wasser aus dem Wasserhahn. Juhuuu.

Ein Spaziergang am Neujahrstag lässt sich wohl nicht vermeiden. Sonne, blauer Himmel, leichter Frost. Die Frauen schaffen eine große Runde über Rude Kulle. 2010se-082Ich (Stefan) gehe das Jahr lieber etwas ruhiger an, einmal zum See und zurück ist völlig ausreichend. Eine Steigerung sollte dieses Jahr ja auch noch möglich sein 😉 .

Das zukunftsweisende Wachskippen (aufgelöste Teelichter in eine Wasserschüssel), haben wir aufgrund allgemein auftretender Augenliederschwere in der Nacht nicht mehr hinbekommen.

Wir schaffen es aber noch rechtzeitig, bevor der 1. Tag im Jahr vorbei ging.

2010se-093Jeder fand schließlich den passenden Spruch zu seinem Wachsklumpatsch im Internet. Allerdings wurde der ein oder anderer Spruch zu dem erkannten Gebilde als unpassend empfunden und Ersatz gesucht.… 😉 – Aber nun passt alles!

ALLES GUTE und PROST NEUJAHR!

Dez.′ 10 29

MorMor’s Musikabend

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2010se-034Der Schalter ist endlich umgelegt. Urlaub! Sogar die Rehe trauen sich schon in unsere Nähe und laufen ums Haus herum. Heute haben wir es nur bis Hulu geschafft um Mariannes Internet SIM zu reaktivieren. Juhu, nun hat sie wieder Internet und kann auch auf www.co-ki.net mal was lesen. Wir haben die Anleitung über die diversen SMS und GSM-Codes diesmal auch aufgeschrieben. Nächstes Jahr klappt es damit bestimmt ohne Komplikationen (Wenn wir den Zettel wiederfinden).

2010se-044Dann folgte Mariannes berühmt – berüchtigter – vorsilvestriger – Musikabend. Ich (Stefan) war das Publikum und habe es überlebt. Meine Musikwünsche wurden nicht erhört (T.N.T., Metallica… ).

Viele nette schwedische und deutsche Freunde kamen zu Besuch, so dass es ein sehr lustiger Abend wurde. Fredrik und Stefan hielten am längsten durch, sogar die Gastgeberin ging schon früher ins Bett, unglaublich.

Dez.′ 10 28

2010se-027Julia sagt, man muss jeden Tag 5 Sorten Gemüse essen – Julita entdeckt auf Kalles Tubengemüsebrotaufstrich schon 4 abgebildete Gemüsesorten – perfekt…. Zählt auch Grov Leverpastej ? – Dann hab ich schon alle!

Wir wissen gar nicht wohin mit der ganzen Gemüseenergie und fahren auf die Piste – Skipiste. Letztes Jahr ist es nicht gelungen einen anständigen Film über die Abfahrt zu drehen… Heute soll sich das ändern.

2010se-028Bei Jules erstem Versuch sieht man nur weißen Schnee. Hmmm… Kurze Einweisung: Kamera auch mal hoch halten, beim runter fahren.

Anni soll den zweiten Versuch starten, sie traut sich nicht, die Kamera könnte kaputt gehen. Ich sach: Macht nix, Kind, dann kann ich mir endlich ne neue kaufen… 😉

2010se-029Das war das überzeugende Argument, sie liefert einen tollen Film ab.

Eine zweite Nachtfahrtsrunde mit Flutlicht machen wir nach der Aufwärmpause im Bulli.

Am Abend sind wir alle so fertich, dass wir nur noch „Neues aus Büddenwarder“ anne Glotze hinkriejen. Tschüss Tschüss

Dez.′ 10 27

2010se-010Schwimmen bei -16 Grad wollen sie, die Mädels. Die Natur und der See gibt das allerdings gerade nicht her. Es steht leider kein Atomkraftwerk am Asunden, welches das Seewasser kuschelig warm machen könnte. Also nehmen wir das Schwimmbad. Ne Dusche ohne Kanisterwasser gibt’s dort auch.

Stefan macht in der Zeit eine Baumarkt- und Landhandeltour. Wir brauchen eine Notwasserhahnversorgung, Kaminanzünder, Schlitten und eine Bullivorwärmung. Vor allem die Notwasserhahnsache dauert etwas… Mit dem Ergebnis, dass ich mit einer SMS mitten im Baumarkt aus meinen Wasserhahngedanken gerissen werden… „Wo bleibst Du? Die lassen hier gleich das Wasser ausm Schwimmbad!“.

2010se-022Dann folgt der Kosumteil. Nach dem Internetshopping (Veckosurf von Telia, 99:- ) fahren wir in meinen Lieblingssupermarkt den ICA Kvantum. Dort gibt es endlich die ECHTEN schwedischen Lebensmittel. Wir nehmen extra nie etwas aus Deutschland mit. Filmmjölk, grov Leverpastej, Lätt Öl, Polarbröd, Bregott, Köttbullar, diveres in Tuben, Kräftor, Cider, Julmust, Godis…

2010se-0252010se-026Zuhause verfrachte ich den großen Wasserkanister in den Küchenschrank, hänge einen Schlauch mit einem Kugelhahn ran und klebe ihn mit Klebeband an den alten (zugefrorenen) Wasserhahn. Einmal saugen. Fertiges fließendes Wasser. Cool. Mal sehen, ob ich das Klo und die Dusche da auch noch irgendwie angeschlossen bekommen. Der Bulli wird an den Landstrom angeschlossen und erhält einen Heizlüfter – Vorwärmung.

Völlig erschöpft haue ich mich vor den Kamin, die Frauen verprassen noch n bisschen Kronen beim Monopoly.

Dez.′ 10 26

2010se-008Wir wachen auf, weil die Lattenroste unter mir (Stefan) nachgeben und ich mit einem lauten krach auch dem Boden lande – Gästebetten – tze…

Bei einem Kaffee erhole ich mich von dem Morgenschock.

Anders gibt uns den Nykel von Agnetas Haus. Eine Kleinigkeit ist da noch ! … Das Wasser ist eingefroren, aber ich bring Euch jeden Tag 50 Liter in Kanistern. Super – wir freuen uns – das ist ja wie aufm Boot 🙂 . Nach zwei Tagen, wenn der Kamin das Haus auf Temperatur gebracht hat, taut die Leitung bestimmt auf.

Wir ziehen ein. Stellen den Baum auf. Bauen die Carrerabahn zusammen. Machen den Kamin an. Dann wird es dunkel. Ups.

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