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Jun.′ 13 07

Endlich scheint die Sonne zu scheinen 🙂 Die Wetterprognose ist gut, so wagen wir uns aufs Wasser. Diesmal in voller Besetzung:

Der KĂ€ptn und sien Fru, Annika, Julita, Toke (unser uralter Beagle) und als neues Besatzungsmitglied Kater Konrad. Konrad haben wir im Dezember von Enno und Katrin bekommen, die ja nun schon mit ihrer SY Christine in Spanien sind. Er ist auf ihrem Schiff geboren, kennt also das Seglerleben.

Der KĂ€ptn hatte damit mal wieder einen triftigen Grund, den Baumarkt aufzusuchen. Eine schiffskompatible Katzentoilette musste her. Er hat eine Schublade mitgebracht. Schon praktisch, kann man auch schließen, wenns stinkt.

Die Boardtoilette fĂŒr die Menschen war auch nicht mehr so der Bringer… Sie pumpte das Abzupumpende stĂ€ndig im Kreis… unschön – nicht sehr septierlich – Raus damit und ne neue rein… Man kann ĂŒber Jabsco Toiletten sagen was man will, aber der Austausch einer solchen ist ruck zuck erledigt, sĂ€mtliche Bohrungen und SchlauchanschlĂŒsse sind seit Jahren an der selben Stelle (ab ’86).

Also wurde Freitag alles gepackt und zu sechst puzzelten wir uns auf die Röde Orm.

Katerchen erkundete sofort alle Ecken und Höhlen und Backskisten und fĂŒhlte sich gar nicht so fremd, wie wir befĂŒrchtet hatten.

Wir legten in der Abendsonne ab und kreuzten gemÀchlich bis Schilksee. Nach Funkkontakt mit der SY Odysseus, auf der Beate, Ulf, Jette und Simon wohnen, beschlossen wir, wieder abzulegen und machten in Strande direkt neben ihnen fest.

Julita und Jette, beide im selben Alter, verschwanden sodenn zum Keschern und wir Großen verschwanden auf einen BegrĂŒĂŸungstrank.

Over und knock out.

Feb.′ 13 13

2013-02-13 14.38.42In der MĂ€rzausgabe vom Segeln-Magazin (http://www.segeln-magazin.de/) hat die erste Offiziöse sich literatisch gesehen total ausgelassen und veröffentlicht. Der Wahnsinn – ein 6 Seiten Hochglanzrödeorm-sabbattjahrbericht. Heute haben wir das Heft bekommen. Es sollte auch schon im Handel sein. Aber leider steht noch nix auf der Page – vielleicht morgen. Wenn ich das richtig sehe, kommt das MĂ€rzheft schon mitte des Vormonats raus – wo bleibt es…. Der Kpt. wundert sich allerdings wie Jule seine Millionenseitenlangen Blogtexte auf 10.000 Zeichen gekĂŒrzt hat und dabei auch noch das Feeling von unserm Törn erhalten konnte. Jedesmal beim Lesen …. und der Kpt. hat den Artikel schon echt oft gelesen…

Over und aus.

 

Okt.′ 12 14

Wir werden mit Schneefall geweckt. TatsĂ€chlich! Dicke weiße Flocken!! Jupiedei!! Ein Tanz im Schnee. Kurze Schneeballschlacht. Und ein trauriger Abschied. Dann sitzen wir im Auto, um uns herum eine weiße Welt, puderschneebezuckerte Tannen. Wir biegen nach Autonavi rechts ab und versuchen uns den Berg hinauf zu kĂ€mpfen. Unsere Allwetterreifen streiken. Bald bleibt er einfach stehen. Hm also umkehren, versuchen wir’s in die andere Richtung. Und da klappt es. Unten im Tal taut der Schnee. Man sieht die Schneegrenze deutlich.

Nach zwei Stunden erreichen wir die deutsche Grenze und machen die erste Pause. FrĂŒhstĂŒck. Weiterfahren. Der KĂ€ptn hĂ€lt sich tapfer. Bei Gießen gibt es ne Mittagspause, der Supermarkt wird frequentiert, das Abendbrot fĂŒr abends eingekauft. Nachdem unser Übernachtungsbesuch bei Norbert und Gabi in OsnabrĂŒck ausfĂ€llt (verschoben wird), beschließen wir durchzufahren. Um 7 bei Opa zum Abendbrot. In Göttingen, um 5, schließen wir auf einen Stau auf. Totalsperrung der Autobahn. Wir stehen. Na super. Motor aus. Die LKW Fahrer pinkeln auf die Straße, ungeniert. Und wir Frauen? Eine Autofahrerin mit Baby im Auto will auf der Standspur zur nĂ€chsten Ausfahrt fahren. Der LKW Fahrer verstellt ihr den Weg. Halloo? Super solidarisches Deutschland. Um die Zeit zu ĂŒberbrĂŒcken, liest Julia Blogs vor. So begleiten wir die Tamora, die Thor, die Rancho und die Kira auf ihrer Reise ĂŒber den Pazifik. Danke Euch dafĂŒr! Um halb neun haben wir endlich die Autobahnausfahrt erreicht, von drei Spuren werden alle auf die U49 umgeleitet. Ächz. Der nĂ€chste Autohof wird aufgesucht fĂŒr Benzin, Toilette und Schokolade. Dann gibt’s das Abendbrot im Auto. Wir rufen Opa an, werden gleich nach Kiel durchfahren. Der KĂ€ptn hĂ€lt sich tapfer am Steuer. Um 1 Uhr Nachts laufen wir in Kiel ein und fallen in die Betten.

 

Over und aus.

Okt.′ 12 14

Ja da sind wir heute hingestiefelt. Nach Aufsteh- und FrĂŒhstĂŒckszeremonien haben wir es tatsĂ€chlich geschafft, alle Crewmitglieder ins Auto und auf den Berg zu schaffen. Vom Parkplatz gings los Richtung Bergspitze. Eine der vielen, eine ziemlich hohe aber nicht die höchste. Mit murren und johlen, mit jammern und jauchzen, mit Reden halten und Ohrensausen, mit Sitzstreik und Vorlauf schafften wir es um die letzte Bergkuppe und hatten einen AugenbetĂ€ubenden Ausblick auf den VierwaldstĂ€tter See. Wunderschön!! Die Damen und Kinder picknickten auf der Bank, die KapitĂ€ne tranken Rumkaffee. Um uns herum die Schweizer Alpen mit Schneebedeckten Spitzen.

Wieder auf der HĂŒtte gab es leckeren Appelpie und Brotsuppe. Den krönenden Abschluss bereiteten die selbstgesammelten Maronen von Claudia und den Kindern. Hm Lecker!! Dann musste leider schon das Auto gepackt werden. Morgen in der FrĂŒhe soll es losgehen.

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Over und aus.

Okt.′ 12 13

Die Berge und Wiesen strahlen in der Sonne – blauer Himmel, teilweise.

Uns hĂ€lt nix mehr in der HĂŒtte – teilweise. Anni und Alfons schlafen lieber den ganzen Tag. Dadurch passt aber die Restcrew in den Subaru 4WD Minivan. Der Kpt. der Röde Orm hat dieses coole GefĂ€hrt schon als Bulliersatz in Betracht gezogen.

Was gibt es hier denn so zu begucken? Ne Staumauer und n Kloster in Einsiedeln. Gute Idee – Das reicht fĂŒr einen Tag.

Claudia chauffiert uns zu diesen beiden Sightseeing POI. Die Staumauer wĂŒrde ne Riesen Welle in ZĂŒrich machen, wenn sie hier bricht. Die genauen katastrophentechnischen Auswirkungen werden wir in der Touristinfo erfragen. NatĂŒrlich nur die Rahmendaten (Wellenhöhe, Wellenlaufzeit bis ZĂŒrich, Evakuierungsdauer
) – wir wollen ja nicht ĂŒbertreiben.

Weiter geht’s zum Kloster. Wir parken direkt an einem Kinderspielplatz. Die Staudammtheorie mit der Überschwemmung in ZĂŒrich lĂ€sst sich hier praktisch pumpen. Begeistert reißt der KĂ€ptn den Kindern den Pumpenschwengel aus der Hand. Nur schwer ist die Crew zu ĂŒberzeugen, sich auch noch das Kloster anzuschauen. Schließlich sind wir auf der Suche nach den Benediktinermönchen und treffen auf dem Klosterhof auf Pferde. Große in Decken gehĂŒllte, auf Beton eingesperrte Tiere. Ah, es wird gerade gemistet. Ok. Eine Pferdeweide gibt’s auch und eine Reithalle. Wir treffen auch auf zwei Borstenschweine. Grunz. Diese Lebenslust.

In der Kirche steht eine schwarze Madonna. Na so was. Warum ist sie schwarz? Im Kölner Dom haben wir bei der Fensterfrage gelernt, dass andere Kulturen gar nicht so beliebt sind in christlichen Kirchen. Wir sammeln unsere Fragen fĂŒr die Touristinfo.

Doch erstmal hat Claudia noch eine andere Überraschung fĂŒr uns auf Lager: Das Lebkuchenmuseum Goldapfel. Wir erfahren etwas ĂŒber die Herstellung von Schokolade und Lebkuchen und dĂŒrfen probieren. Lecker.

Das QualitĂ€tssicherungskomitee der Sundance und der Röde Orm laufen schließlich im Touristinfo ein. Was war da noch? Die schwarze Madonna ist ursprĂŒnglich von dem Rauch der Kerzen geschwĂ€rzt worden. Irgendwann wurde sie poliert und geputzt, war wieder weiß, aber die Mönche merkten, dass die schwarze Madonna irgendwie anziehender war fĂŒr die Menschen, also strichen sie sie schwarz. Tze. Und der Staudamm lĂ€sst dem Hauptbahnhof in ZĂŒrich wohl einige Stunden Zeit, bis er 3 Meter unter Wasser steht. Von einer 8m hohen Flutwelle gewĂ€ssert. QualitĂ€tssicherung bestanden, wir wurden freundlich und bestens beraten.

Wieder auf der Alm gibt’s echtes schweizerisches KĂ€sefondue. Hm lecker. Und Kindererziehungsdiskussionen. Wir haben hier den Crashkurs: einen vierjĂ€hrigen Trotzkopf und eine vierzehnjĂ€hrige Puberzickende.

Der KĂ€ptn zweifelt beim abendlichen Resthonig aus dem Honigglasstreit der beiden Kinder an der Schulbildung der Kurzen. 3 Honigbrote durch 2 Kinder zu teilen ist auch wirklich nicht einfach.

Pups und tÀt

Okt.′ 12 12

Die Crew guckt aus den Luken. Berge – voll Kanne. HĂŒbsche grĂŒne HĂ€nge. Hohe Tannen. Felsige Bergspitzen. Jodeln wĂ€re nun angesagt oder Alphornbalsen oder GĂ€msenschießen oder 
 Erstmal n Kaffee. Und dann wandern wir ins Tal zum örtlichen Volg – ist wohl sone Supermarktkette.

Der Kpt. wird zum Packesel und muss alles wieder den Berg hochschaffen *stöhn*. Nach den Unmengen von Nudelauflauf gibt es ne echte spanische Siesta.

Stefan liegt aufm Sofa und guckt sich den GĂ€msenkopf an der Wand an. Plötzlich blinzelt das Tier – echt. Anni und Juli haben es natĂŒrlich nicht gesehen. Die gesamte Crew beobachtet nun den GĂ€msenkopf aus dem Augenwinkel. Wir vermuten, dass das Tier irgendwelche Faxen macht, wenn er sich nicht beobachtet fĂŒhlt. Leider funktioniert diese Methode nicht befriedigend. Immer wenn es sich bewegt und man schnell wieder hinguckt tut es so, als ob nix gewesen wĂ€re. Wir denken ĂŒber andere Methoden nach z.B. VideoĂŒberwachung. Und erinnern uns an Petterson und Findus, da hat der Elch an der Wand doch auch die Salamibrote geklaut…

Der Regen hĂ€lt uns in der BerghĂŒtte. Morgen wird das Wetter besser werden, sagen die Wetterfrösche.

Am Abend kommt Alfonso mit seinem Servicevehicle den Berg hinauf. Wiedersehensfest.

Over und Absacker.

Okt.′ 12 11

Uns weckt die morgendliche MĂŒllabfuhr. Hat halt Vor – und Nachteile mitten in der Stadt zu wohnen. Wenn sie wenigstens singen wĂŒrden dabei. Wir werden von Petra frĂŒhstĂŒckmĂ€ĂŸig verwöhnt, packen unsere zehntausend Dinge zusammen und schleppen sie durch die Stadt zum Parkplatz. Alles wieder ins Auto gequetscht und ab auf die Pat. Der KĂ€ptn stöhnt, die Offiziöse hat nĂ€mlich heut morgen das Ruder in der Hand und er muss sich auf den Beifahrersitz quetschen. Im Fußraum unseren gesamten Nahrungsmittel- und GetrĂ€nkevorrat. Japs. Die ĂŒbernĂ€chste Tankstelle ist unsere, Fahrerwechsel. Unsere Zitrone (*geklaut von Claudia) fĂ€hrt uns zuverlĂ€ssig durch den Rest von Deutschland. Unterbrochen wird die Fahrt einmal vom goldenen M und einmal in Jugenheim, als wir eine Ralleystation anlaufen. Alfons hat uns nĂ€mlich auf Deutschland Ralley geschickt. Einen Sonicdrive aus Flensburg – (ja da war vor drei Jahren mal ein Kauf, wartet mal, ja der steht hier noch, könnt ihr abholen.. dritter Hof links ganz hinten durch) – Antirutschbeschichtung aus dem örtlichen Baumarkt in Kiel – (wart mal 4 Dosen mĂŒssten reichen, schick mir mal die IBAN Nummer) – und eben ein paar

Kassettendecks – (von A. in J. direkt an der A5, der auf Handy nicht reagiert und als wir da vor der TĂŒr stehen auch nicht öffnet). So haben wir die letzte Station gemeistert. Eine Vignette fĂŒr die Schweiz erstehen wir an der Tankstelle, dann geht’s ĂŒber die Grenze. Und schon spricht uns eine unverstĂ€ndliche Stimme aus dem Radio an. Ja Gruezi! Wir sind drin. Navigieren nach WĂ€denswil zum Hof der Eltern und werden herzlichst empfangen. Der Sonicdrive kommt in den Pferdestall und wir machen uns auf zur HĂŒtte in den Bergen. Oberiberg, Voralpen. Im Stockfinstern lotst uns Claudia die Berge hinauf.

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Rotwein und aus.

Okt.′ 12 10

Der Kpt. kann es gar nicht glauben. Wir sind mitten im Pott und alles ist grĂŒn. Nur BĂ€ume und WĂ€lder gibt es hier.

Aber es gibt zum GlĂŒck noch n Industriemuseum (Lanschaftspark Nord).

Nach dem FrĂŒhstĂŒck erkunden wir Ninas und Renates Schmuckatelier – die beiden zaubern aus Glas und Gold echte Kunstwerke – und brechen auf in den richtigen Ruhrpott, wenn auch außer Betrieb und erkaltet.

Auf dem Weg dorthin ĂŒberqueren wir mit der AutofĂ€hre den Rhein. Eine Bootsfahrt ist bei dem Seglertreffen ja obligatorisch. Es strömt gewaltig. Der Kpt. und Uli geben dem FĂ€hrkapitĂ€n ein paar gute Tipps wie man bei diesen Bedingungen am besten navigiert. Wir kommen aber trotzdem gut auf der anderen Seite an.

Wir betreten das HochofengelĂ€nde. Uli fĂŒhrt uns herum und weiht uns in die Geheimnisse des Stahlkochens ein.

Tolles Museum. Wir können ĂŒberall herumlaufen und alles genau untersuchen. Ein Hochofen ist fĂŒr die Besteigung freigegeben. Über 50 Meter hoch.

Weiter geht’s Kurs SĂŒd. Wir suchen die Ankerbucht der Sophie in Köln. Per Funkhandynavigation werden wir in die Innenstadt gelotst – Immer Richtung Dom heißt die exakte Anweisung.

Man kann ihn weit sehen – wie son Leuchtturm.

Unter ner BrĂŒcke machen wir fest. Petra holt uns ab und bringt uns in ihre Ferienwohnung 🙂

Relativ Citynah


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Wir besichtigen den Dom und Mediamarkt. Der Kpt. der Sophie kommt irgendwann auch von der Maloche und bringt uns zum TĂŒrken – Den hatten wir auf dem Mittelmeertörn ja nicht mehr mitgenommen.

Ein paar Kölsch runden die Fleischspieße ab.

Ofen und aus.

Okt.′ 12 09

Das Auto ist voll bis unter s Dach. Und die SchlĂŒssel fĂŒr die Dachbox liegen in Schweden. Wir vermissen unseren Bulli.

Die Kinder teilen sich den RĂŒcksitz mit Alfons Sonicdrive und den ĂŒberquellenden Taschen, die sich aus dem Kofferraum ihren Weg auf den RĂŒcksitz suchen.

Naja – die Kinder sind ja Enge gewohnt.

Wir werfen die Leinen los und machen in Ohe nach 100 km das erste Mal wieder fest. SchlafsĂ€cke werden dazugeladen – wo auch immer die noch hin sollen – und Opas neue Miniknopfstereoanlage wird noch schnell verkabelt.

Weiter geht’s in Richtung Ruhrpott. Bei der Men Goe in Rheinberg wollen wir einklarieren.

Um 19h kommen wir bei Uli und Renate an. Wir rĂ€umen das halbe Auto wieder leer und ziehen fĂŒr eine Nacht in unser Übernachtungszimmer. Uli und Renate haben n Schweineschulterbraten gekocht. Es gibt Federweißen und einheimisches Bier. Wohlig und selig fallen wir in die Betten.

Over und aus.

 

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Sep.′ 12 13

Warum hĂ€tten die ganzen BĂŒsche und BĂ€ume in unserm Garten nicht auch einfach ein Sabattjahr einlegen können?
Ganz im Gegenteil. Das Wucherholz hat sich gedacht: Ha, sie sind weg, ich nutze die Gelegenheit ….
Das GrĂŒnzeug reckt sich fast bis zum Himmel, so dass kein Sonnenstrahl fĂŒr die armen sonnenhungrigen Röde Orms ĂŒbrig bleibt.
Aber der Kpt. hats gemerkt.
Er leiht sich eine KettensĂ€ge an ner Stange von Opa und holt den AnhĂ€nger… Ratz-fatz, und die Sonne dringt wieder bis zum Kpt. und sien FrunslĂŒd durch.
Jetzt brauchen wir nur noch n Tipp gegen die Wolken.

Over und aus.

Apr.′ 11 23

Schade dachten wir, dieses Jahr gibt es wohl kein Osterfeuer in Oevelgönne.
Ganz glauben konnten wir das allerdings nicht. Und siehe da, bei unserem Spaziergang am Elbstrand lief uns zufĂ€llig auch ein Feuerchen ĂŒber den Weg… 😉

Apr.′ 11 16

KĂ€te ist mit einem Haufen Kindern und unserm Bulli an Bord der TT-Line gegangen. TavemĂŒnde – Trelleborg.

Grosses Treffen war heute morgen um 8h auf dem TerminalgelĂ€nde. Wir organisierten das GepĂ€ck neu und tauschten die AutoschlĂŒssel. TschĂŒsssagen (No. 1).

Jule und ich fuhren in unser altes Seglerheimatrevier. Schön ist es in TravemĂŒnde. Um 10h wollen wir an dem Molenkopf der Traveausfahrt sein um zu winken.

Ganz schön eng hier… Ob der Dampfer durch passt. Auf der anderen Seite sind sie auch schon am baggern.

In gefĂŒhlten 20m Abstand fĂ€hrt die FĂ€hre an uns vorbei. Wir verabschieden uns noch einmal (No. 2) und könnten theoretisch auch noch schnell das vergessene Kuschelkissen an Bord werfen – Tun wir aber doch nicht.

Die anschließende Abschieds (No. 3) -SMS von KĂ€the (s. Bild) brachte mich dann doch etwas ins GrĂŒbeln. Soll das etwas bedeuten dass sie kurz nach dem ablegen das Öl (Bier) schon aufgebraucht hatten und dementsprechend angetĂŒtert … – NEIN – Das war bestimmt nur ein T3 – Wörterbuchmurks – is ja klar … 😉

Over und aus!

Mrz.′ 11 11

Jule brutzelt fröhlich vor sich hin, plötzlich gibt es eine riesen Knall und eine der gusseisernen Heizplatten zerlegt sich. Ups. Das ist aber kein Problem, wir haben ja den frisch reparierten Petroleumkocher im Keller. Julia kocht auf dem Teil das Mittagesses fertig und der KĂ€ptn fĂ€ngt an den neumodschen Elektrokocher zu demontieren – Is eigentlich ja die totale Energieverschwendung aus dem guten Atomstrom wieder WĂ€rme zu machen…

Die Heizplatten sind schnell ausgebaut und beim Elektriker bestellt. Der Petroleumkocher kocht fleißig vor sich hin und fĂ€ngt nach fĂŒnf Mittagessen an Petroleum zu verlieren. Kommt es jetzt zur Kernschmelze? Alle Schrauben und Dichtungen habe ich doch erneuert. Leider hatte sich die Befestigungsschraube vom Brenner gelöst. Versteh ich nicht, die war doch gut angezogen. Jetzt ist sie richtig fest und der Brenner wieder dicht.

Der Elektiker liefert die neuen Platten, der KĂ€pt’n verkabelt sie wieder.

Sicherheitshalbter kochen wir noch ein paar Tage per Petroleum – Dichtigkeitslangzeittest. Wir wollen den Super Petoleum GAU an Bord vermeiden.

Over und aus!

Jan.′ 11 06

2010se-129Putzparty – Juhu. Meine LieblingsbeschĂ€ftigung.

Der ganze Krams-Krims kommt zusammen mit dem Exporteinkauf zurĂŒck in den Bulli. Nur der geknutete Weihnachtsbaum bleibt hier. Marianne nimmt ihn bis zum 13. (Knut) asylmĂ€ĂŸig auf ihre Veranda (gĂŒnstig abgegeben, da nur einmal drunter gesungen wurde). Dort wird er dann spĂ€ter, am richtigen Datum, ein zweites mal vom Balkon geschubst. Unsere WeihnachtsbĂ€ume haben es nicht einfach


2010se-136Vor der Abfahrt werden wir von MorMor, Felipe und Susanna richtig durchgefĂŒttert, so das wir die Fahrt ohne Hungerattacken und gleichzeitigen Übergriffen auf den Exporteinkauf ĂŒberstehen sollten.

Wir zischen durch eine Winterzauberlandschaft nach Hause, Elche stehen am Wegesrand und winken uns zusammen mit Tomte und Pippi zu
 🙂

2010se-138In Holm machen wir bei Ulli und Arne Station um die Akkus mit einer Suppe wieder zu befĂŒllen. Auf den FĂ€hren von SE nach DK und DK nach D werden die restlichen Kronen in Kohlenhydrate umgewandelt.

Seit der Hintour habe ich einen Duftteststreifen eines ParfĂŒms in der Tasche. Zu diesem Duft wĂŒrde ich nun gerne meiner Frau das passende ParfĂŒmflĂ€schchen schenken.

Ich bin völlig ĂŒberfordert. Es ist mir nicht mögliche in dem ParfĂŒmladen den leichten Restduft des Streifens gegen das Hintergrundduftrauschen des Duty-free-Shops aufzulösen 🙁 – Hilfe. Vielleicht lag’s auch an der Uhrzeit
. Nachts fallen auch in S-H noch 5 cm Schnee und wir um 4 Uhr in den eigenen Betten.

Over und aus des Schwedenwinters.

Jan.′ 11 04

Der letzte Tag in Schweden. Es sind wieder 10cm Neuschnee hinzugekommen. Die Skihasen wollen noch einmal auf die Piste. Wir packen vorher schon mal ein bisschen Krams in den Bulli zurĂŒck, den wir nicht mehr brauchen. Bei Marianne legt Stefan sich quer ĂŒber SpĂŒle und Herd und montiert die Unterschrankneonlampe mit integrierter Steckdose. Schöner Anblick
 Fotos wurden untersagt.

Jule und Anni wedeln im Tiefschnee den Hang herunter. Stefan, MorMor und Julita erledigen den letzten Exporteinkauf bei ICA. Im Baumarkt kauft Stefan noch 5 Schneeschieber, 3 hydraulische Spaltkeile und eine Fasssauna (darf er nicht 🙁 ).

Abschied feiern: Flachnudeln mit Hackfleisch, Rotwein, Werwolfspielen und noch einmal 10 cm Schnee oben drauf
 Ob wir hier weg kommen? – Ein letztes Kaminfeuer *schluchzt*

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