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Aug.′ 12 24

Schluss mit dem Gejammer. Weiter geht’s – die Welt ist bunt.

Jetzt kommt unsere ultimative, jederzeit veränderbare, vollkommen lückenhafte und unfertige Best-of-Sabbatjahrliste. Unsere Best-of’s sind natürlich total subjektiv, unsere Einschätzungen beruhen meistens auf persönlichen Erlebnissen, dem gutem Wetter und einem harten familieninternen Abstimmungskampf – daher gibt es auch pro Best-of eine Rangfolge.

Der beste Hafen

  1. Rubicon
  2. Tazacorte
  3. Dartmouth

Der beste Spieli

  1. Blanes
  2. Santiago de Compostella

Der beste Grillplatz

  1. Bei Dieter auf Porto Santo
  2. Rubicon aufm Berg
  3. Der Strand von La Graciosa

Die besten Klos

  1. Tazacorte
  2. Quinta do Lordes
  3. La Linea

Der beste Kaffee

  1. Bei HHH nach der Biscayaüberfahrt
  2. In Oropesa bei der Sundance
  3. Graciosa auf der Veranda

Das beste Restaurant

  1. Der Thailänder auf la Palma
  2. Santiago / La Gomera am Strand
  3. Pommes in Lüttich

Der beste Handyladen

  1. Viano do Castelo
  2. Aufladeladen auf Porto Santo

Der beste Dieselverkäufer

  1. Cadiz

Die schlechteste Dieselverkäuferin

  1. La Graciosa
  2. La Graciosa
  3. La Graciosa

Der beste Ankerplatz

  1. Lulworth Cove
  2. Papagayo
  3. Portimao
  4. Arrecife

Die beste Waschmaschine

  1. Den Helder

Der beste Strand

  1. Porto Santo
  2. La Graciosa
  3. Portimao

Der beste Pool

  1. Oropesa
  2. Rubicon
  3. Valencia

Die beste Wanderung

  1. Levada Wanderung auf Madeira
  2. Piratenbucht auf La Palma
  3. Caldera auf la Palma
  4. Pico Castillo von Porto Santo

Die beste Burg

  1. Die Schlösser von Sintra
  2. Dover
  3. Castillo del Mar auf la Gomera

Die beste Schnorchelecke

  1. La Graciosa
  2. Port Mogan

Der beste Angeltag

  1. Mit der Plastiktüte in Tazacorte
  2. Angeln mit Schleichfahrt
  3. vor Baiona

Der beste Fußballplatz

  1. Bayona
  2. Der Golfplatz in San Miguel

Die orginellsten Marineros

  1. Käptn Ahab
  2. Der Hafenbiker (Its Spain darling)
  3. Der geölte Blitz

Die besten Marineros

  1. Pedro von Graciosa
  2. Funchal
  3. Tazacorte

Der beste Vulkan

  1. Timanfaya
  2. Tenguine auf la Palma

Das beste Eis

  1. Joghurteis in Vlencia
  2. Eis auf Porto Santo

Das beste Hafen WiFi

  1. San Sebastian, Disa
  2. Lagos
  3. Funchal

Die ausgeklügelste Technik

  1. Satellite Voice Relay Mail
  2. Motorreparatur mit Hammer in Agde
  3. Bluescreenfilmen

Das beste EKZ

  1. Lissabon, Expomarina
  2. Lyon
  3. Funchal

Die beste Aussicht

  1. Pico de la Cruz / Los Muchachos
  2. Teide
  3. La Graciosa

Der beste Segeltag

  1. erster Tag Richtung Madeira mit Delfinbegleitung
  2. erster Tag auf der Biscaya
  3. Kurs Süd nach Lanzarote

Das beste Bier

  1. La Corunja nach der Biscayaüberquerung
  2. Das Bier in Tazacorte bei Montecarlo

Die beste Zigarre

  1. La Corunja nach der Biscayaüberquerung
  2. Mit Chrischan in Cuxhaven
  3. Handgedrehten von St. Curz de la Palma

Der beste Mojito/Caipi

  1. La Corunja nach der Biscayaüberquerung
  2. Der Stegcaipi in Funchal

Die besten Momente vom Kpt.

  1. Landsicht von Porto Santo
  2. Fahrt durch die Meerenge von Gibraltar
  3. Feiern in Bayona
  4. La Palma bei den Los Muchachos

Die besten Momente von der ersten Offiziöse

  1. Strand von Bayona
  2. Graciosa grillen
  3. Klavierkonzert in den Gassen von Barcelona
  4. Oropesa
  5. Rum Probe in Rendsburg
  6. Die Muchachos

Die besten Momente von Juli

  1. Geburtstag in Sines
  2. Die Babykatzen in Rubicon

Die besten Momente von Anni

  1. Der Affe auf der Schulter
  2. Geburtstag
  3. Die Babykatzen in Rubicon

Der fieseste Augenblick

  1. Wenn Werner neben uns gekocht hat
  2. Wenn Olaf neben uns gekocht hat
  3. Aufstehende Kamele

Der witzigste Moment

  1. Harpunengeschäfte
  2. Der Kpt. sucht den Tiger

Der eindrücklichste Moment

  1. Das Klo von Hitch
  2. Die Gassennacht in Lissabon

Der traurigste Moment

  1. Das 2x einlaufen in Rubicon
  2. Der Ankommblues

Die beste Assoziation

  1. Die Panflöten mit Maus
  2. Blumenduft bei Madeiraannäherung
  3. Cubaner und Babypuder

 

Over und aus!

Jan.′ 12 05

Vom Teide zu den Königen

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Michael leiht für uns ein Auto, um die Insel zu erkunden. Mal sehen, ob der Wagen uns drei Tage lang aushält. Die Lenkung knackt und das hintere Radlager heult – aber wir kommen den Berg hoch. Ziemlich hoch sogar. Nach 2300 Höhenmetern mit diversen Stopps an Fotohaltestellen stehen wir vor der Seilbahn, die uns bis auf 3550m bringen soll.

Der Fahrstil der Gondel für die restlichen Meter ähnelt doch sehr dem von Michael – nur eben, dass er weniger Kurven fährt – die Geschwindigkeit passt aber.

-2 Grad ist es oben auf dem Teide. Kein Wölkchen. Ein toller Ausblick. Uns ist allerdings nach ein paar Schritten etwas wackelig auf den Beinen. An die Höhenluft müssen wir uns gewöhnen. Von 0 auf 3550 Meter ist auch nicht so ganz ohne – vor allem inerhalb einer Stunde. Wir gehen ganz langsam und machen ständig Pausen.

Von hier oben können wir Gomera, La Palma, El Hierro und Gran Canaria sehen. Echt cool. Wir fotographieren wieder unsere Seekarten zusammen.

Olaf und Petra liegen auf Gomera neben dem Yachthafen am Strand – das ist klar zu erkennen… 😉

Auf der Gondelfahrt nach unten wird Anni schummerig. Sie muss sich ne Weile hinlegen, um die Blässe um die Nase wieder loszuwerden. Sie bekommt ne Cola und ist wieder glücklich.

Es geht wieder bergab Richtug Santa Cruz.

Um 18h startet der 3-Königs-Umzug. Das wollen wir nicht verpassen.

Michael quält den armen kleinen Wagen durch das Stadtgewühl, bis er sich auf einem Parkplatz erholen kann. Wir gehen zu Fuss bis zur Drei-Königs-Meile.

Kurz nach 19h geht es los. Die Straße ist gesäumt mit johlenden Spaniern, viele Kinder, aber auch alte Leute nehmen an diesem traditionellen Umzug teil. Ganz vorne laufen Flaggenträger in Gelb, in Rot und in Blau, die Farben der Könige. Ihnen folgen Jungs, die sich Plastikpferde, frei nach Lucky Luke umgehängt haben. Kamellen werden geschmissen. Jules Beutel füllt sich – Die Kinder sammeln was das Zeug hält. Der Kpt. verdrückt die ergatterten Kamellen direkt. Eine Blaskapelle, ein mit Trompeten geschmückter Riesenanhänger, ein mit einer Schneelandschaft geschmückter Autoanhänger. Dabei immer gejohle und Kamellenflüge. Dann folgen die Könige auf Dromedaren. Nach ihnen jeweils ein Karren mit echten Stieren (!) – obwohl davon hatten sie nur vier. An einem Karren waren auch Kühe mit aufgebundenen Hörnern und Euter. Die andern fehlenden Teile wurden nicht angebunden. Auf den Karren wurden die jeweiligen Gaben der Könige transportiert: Gold, Weihrauch und Myrrhe. Nach diesem heiligen Moment werden wir rauh in die Wirklichkeit zurückgeholt: Den Königen folgen mit Tatütata Polizeiauto und Feuerwehr. Dahinter: die Müllautos. Straßenarbeiter fegen mit Palmenwedeln das Bonbonpapier von der Straße. Als alle durch sind, siehts aus, als wär nie etwas gewesen.

Wir schlendern durch die dunklen Straßen zurück. Überall lachende Kinder, fröhliche Eltern. Ein völlig überfülltes Straßencafe serviert uns noch ein paar Pommes. Dann zischen wir auf der Autobahn Richtung Süden. Der HiperDino lacht uns sogar noch um halb elf an. Komisch? – Der hat wohl durchgehend auf. Mit dem nächtlichen Einkauf geht’s zurück an Bord.

Over und aus…

Jan.′ 12 03

Warten auf die Düse

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Um 8h stehen Olaf und der Kpt. bei Maria Theresa auf der Matte – Pallim-Pallim. Beide werden wir 239 Tacken los… War aber nett in Puerto de Mogan, bis auf die Antigrillaktion von gestern.

Wir legen ab und setzen Kurs auf Marina San Miguel auf Teneriffa. 47 sm. 295 Grad.

Das dritte Reff ist im Großsegel. Die Genua ist halb ausgerollt. Wir erwarten die schlimme Düse die uns hier 5sm nach dem Auslaufen auf die Seite hauen wird.

Wir motoren 18sm bei fast Flaute dahin. Immer wachsam. Immer auf den heftigen Windschwall gefasst. Nach 11sm fängt die Crew an am Kpt. zu zweifeln. Düse – Du spinnst wohl. – Wo haste Du das schon wieder her? Hier gibt’s keine Düse!

Der Kpt. legt sich in die Koje und ordnet an, dass Kurs und Geschwindigkeit so wie gehabt beibehalten werden… Die Crew grummelt.

Dann kommt endlich die Düse – nach 18sm. Der Kpt. erwacht wieder aus seiner Koje.

6 Kt. Fahrt. Motor aus. Wir SEGELN Richtung Teneriffa.

Der Kpt. der Sophie räumt uns den Weg frei. Er setzt mehrere Funksprüche ab und teilt den Tankern und Containerschiffen mit, uns auszuweichen. Endlich können wir entspannt segeln.

Um 18h laufen wir in San Miguel ein und halten den Kurs immer direkt auf die riesige BVB Flagge zu.

Sophie hat uns den Platz reserviert. Der Marinero kommt auch sofort angecruised und übergibt uns den Sanitärschlüssel.

Bumble Bee ist auch hier im Hafen. Die Crew stürmt sofort hin und begrüsst die drei.

Die erfolgreiche Überfahrt wird sehr nett in der KuBu der Röde Orm gefeiert.

Julia übernimmt den Teneriffareiseführer der Sophie und zugleich die Inseleroberungsphase der Röde Orm.

Mal sehen was die nächsten Tage bringen. (Anm. der Red.: Der Rum ist fast alle… Wenn wir das nicht ändern, droht Meuterei…..)

Over und Düse….

Jan.′ 12 02

Frühstück. Schule.

Der Signalgast klettert auf den Berg und versucht herauszubekommen, ob die Insel (Teneriffa), von der der Kpt. die ganze Zeit faselt, überhaupt da ist. Als beruhigenden Beweis bringt er ein paar Fotos vom Objekt der Begierde mit – Teneriffa liegt in 290 Grad. Nicht zu verfehlen. Hoher Berg. Weitere Navigationshinweise sind nicht erforderlich.

Die Röde Orm wird seeklar gemacht und alle Ausrüstungsgegenstände an Deck verzurrt.

Eva und Florian von der Orros kommen uns an Bord besuchen. Wir machen eine bootsübergreifende Grillfete (Röde Orm & Sophie). Der Geruch des Grillanzünders lockt allerdings die Marineros aus ihren Löchern: „Ist’s not possible to make barbecue.“… Wir löschen den Grill im Hafenbecken und holen den Gaskocher heraus. Mit dem Geruch der gebratenen Würstchen machen wir die Spielverderber fertig…

Wir verabschieden Eva und Florian an der Bushaltestelle und verschwinden heute mal früh in den Kojen.

Morgen wird in See gestochen.

Over und grill…

Jan.′ 12 01

Um das neue Jahr anständig planen zu können, ist ein Blick in die Zukunft sehr ratsam. Beschworenes Blei haben wir leider nicht an Bord und von dem Kiel gibt der Kpt. nix ab. Also werden ein paar Teelichter aus der 100er Packung von IKEA hergenommen, um die Zukunft zu zeigen.

Das Büchlein mit den Bedeutungen der erkannten Figuren ist auch nicht an Bord, Google springt ein.

Wir sind alle sehr zuversichtlich, dass der Wahrheitsgehalt unserer Deutung, gemessen an den Verhältnissen, gigantisch sein muss.

Das globale Ergebnis der Crewmitglieder:

  • Wir werden alle durch unsere Neugier und Wagnisbereitschaft ne Menge Neuigkeiten erfahren und romatische Erfahren machen.
  • Unsere Leiden jeglicher Art werden geheilt werden.
  • Das naechste Jahr wird entweder besser oder schlechter; das stellt sich im naechsten Jahr raus.

Puuuh – ein Glück!

Ansonsten hat keiner einen Kater von der Silvesterparty. Warum wissen wir nicht. (Anm. des Signalgastes: Da schlepp ich extra ne Dose Aspirin mit, um die hier fuer 2 Euro das Stück zu verkaufen und dann das…)

Anm. zu den Aspirin vom Kpt.: Michael hat EINE Dose mit gemischten Tabletten mitgebracht. Die roten sind Ibuprophen, die weißen sind Aspirin normal und die orangen sind Aspirin schnell löslich. Aber ob nun die roten vielleicht doch Aspirin oder schnell lösliche orangene Ibuprophen sind, und ob die Ibus nu 80mg oder die Aspirin 800mg haben… Jedenfalls bekommt man auf genaue Nachfragen in einem Doppeltblindversuch stehts eine andere Aussage. Aber gegen Kopfschmerzen hilft wohl alles – auch die weißen Plazebos… *stöhn*.

Der Plan, morgen nach Teneriffa auszulaufen wird wegen des Windes verworfen. 18 angesagte Knoten sind bei einer 10Kt. Windbeschleunigung zwischen den Inseln etwas zu viel. Ausserdem sind für übermorgen nur 12 Kt. angesagt… Wir fahren also erst am 3.1. ab.

Wir können also nochmal mit dem Dingi raus zum Schnorcheln. Super. Morgen wird die Pinta dann endgültig entlüftet.

Over und aus…

Dez.′ 11 31

Die erste Hälfte des Tages besteht vorwiegend aus Schlafen. Wir wollen ja heute Nacht möglichst lange durchhalten.

Die Kpts. und der Schiffsjunge halten es allerdings irgendwann nicht mehr aus – zuviel Entspannung. Erst erledigen sie den Vorsilvestrigen Einkauf und dann wird das Dingi gesattelt und es geht auf Schnorcheltour.

Heute ist es leider etwas trübe – Das Wasser. Schade. Ne halbe Stunde begucken wir die trüben Fischlies, dann geht an Bord die Silvestervorbereitungsentspannung weiter: Michael schneidet n Film:

Von den Marineros erhalten alle Yachten einen Brief, dass es verboten ist Feuerwerkkörper zu benutzen.

Ab 20h folgt das Dreigängemenü mit Schiffwechsel.

Vorspeise (auf der Röde Orm): gebratene Datteln im Speckmantel an Pimientos de Padron

Hauptgericht (auf der Sophie): Chili con Carne, zwei Sorten eine für Schlaffies und eine richtig Scharfe.

Pause mit Youtubefilm (auf der Sophie): Dinner for One (norwegische Edition)

Die Frauen der Röde Orm machen sich schick. Jetzt nach dem Chilli ist es nicht mehr so gefährlich..

Nachtisch (auf der Röde Orm): Schokobananen mit Rum vom Cobb

Julia und Stefan bringen zur allgemeinen Erheiterung ihren Hochzeitsketch zum Besten. Leider gibt es darüber keine Dokumentation – das muss schon jeder selbst erlebt haben.

Auf der Sophie wird der Salontisch entfernt, die Musik aufgedreht, Diskokugeln aufgehängt, und los geht’s. Jetzt wird ins neue Jahr gemoscht. Mit Luftgitarre und Gejohle.

Je näher das neue Jahr rückt, desto mehr Raketen und auch Falschirmrotlichter fliegen um uns herum. Bei einem Rotlicht geht der Fallschirm nicht auf und das Teil landet natürlich brennend auf einer Yacht. Zum Glück sind die Nachbarn rechtzeitg an Bord und verhindern schlimmeres. Olaf schreit angebrachte böse Wörter in Richtung der Rotkugelabfeuerer, die hier nun nicht näher übersetzt werden (Sprache unbekannt) 🙂

Um 0h geht’s dann richtig los. Ein schönes Feuerwerk gibt es im Ort, aber leider müssen wir immer wieder auf die Rotlichter achten. Ein weiteres Rotlicht landet auf einem Balkon, der beinahe abbrennt, man sah schon Flammen.

Um 1h ist endlich der Streß vorbei. Wir können noch entspannt ein paar Sektchens trinken.

 

Ein schönes neues Jahr an Euch alle !!!

 

Over und Knall…

Dez.′ 11 30

Früh sind wir hoch. Julias Handywecker klingelt um 7… leider fällt ihr erst nachdem sie die anderen geweckt hatte auf, dass es sich hier um deutsche Zeit handelt… eine Stunde früher. So sind wir denn auch früh am Flughafen. Wir hoffen, dass wir Flugzeuge beim Landen beobachten können. Diese Hoffnung wird am Infotresen zunichte gemacht. Ohne Boardingkarte läuft da nix. So setzen wir uns in die Wartehalle und beobachten die Leute. Stimmt es wirklich, wie in „Tatsächlich Liebe“ gezeigt, dass sich die Menschen auf dem Flughafen immer so freuen, wenn sie sich sehen. Wir sehen den ein oder anderen grinsen. Michaels Flugzeug kommt an. Vor ihm landet eines aus München und eines aus Alicante. Julia fragt eine Frau, woher ihr Flieger kommt. Aus München. Kurz danach folgen fünf Jungs mit Lederhose und mit Biergläsern bedruckten T-shirts. Die Frage hätte sie sich auch sparen können. Endlich kommt Michael aus der Glastür. Er berichtet von seinem sechstägigen Aufenthalt in Hamburg. Davon viereinhalb Tage Regen, 24 Minuten Sonne. Na dann kann es ja nur besser werden. Wir verstauen uns im Mietwagen und düsen über die Insel. Las Palmas. Die Nordspitze mit Leuchtturm. Hier sieht es aus wie auf Lanzerote: Nur Geröll, wie Dauerbaustelle. Und irgendwelche sinnlosen Straßenkreisel ohne Abfahrten.

Dann weiter ins Gebirge. Es wird so langsam grün. In einem kleinen Örtchen halten wir an einem Restaurant. Dazu gehört ein Kakteengarten, den wir besichtigen. Dort wachsen auch Zitronen- und Orangenbäume, Bananenpalmen, Papayas, Mangos und Avocados. Julita darf von der noch viel zu grünen Bananenstaude eine pflücken. Die reift nun auf dem Schiff nach.

Weiter geht’s in die Berge. Sie Küstenstraße an der Westseite der Insel ist wirklich abenteuerlich. Oft aufgemauert hängt sie überm Abgrund. Auf der einen Seite Schlucht auf der anderen Felswand. Die Berge werden hier grün, aber nicht von den Pflanzen, der Fels ist grün. Ist das Kupfer. Sieht beeindruckend aus. Vorm Dunkelwerden landen wir in Puerto Mogan und puzzlen uns ins Boot.

Abends laden Olaf und Petra uns zu „Das Leben des Brian“ ein. Herrlich. Jetzt weiß ich endlich wo der Spruch herkommt: Setz dich, nimm dir n Keks.. du Arsch!! (in memoriam Tina 😉

Over und aus…

Dez.′ 11 29

Heute stiegen wir auf Wüstenschiffe um. Das ewige salzwässrige Geschaukel im Hafen reicht uns.

Julia fährt die schläfrige Crew nach Maspalomas.

Dort soll man auf echten marokkanischen Kamelen reiten können. Da wir den Plan mit Marokko ja – höchstwahrscheinlich – über Bord geworfen haben, nutzen wir also die einmalige Gelegenheit. Auch die Kameltreiber sind echte Marokkaner, sie reden jedenfall arabisch, oder sie tun so, vielleicht auch plattspanisch oder so was…

Das schwierigste an so einem Kameltörn ist das Aufstehen, also, wenn die Kamele aufstehen. Das entspricht ungefähr einer 8m hohen Atantikwelle von vorne (Vorderbeine) und einer 4m Welle im Anschluss (Achterbeine).

Ansonsten schaukelt so ein Kamel echt super über die Dünen von Maspalomas. Sehr zu empfehlen. Dauert ne halbe Stunde. Und man riecht hinterher auch wie ein echter Kameltreiberlehrling (nach dem Motte: Es ist ja weniger der Gestank, sondern eher das Brennen in den Augen).

Wir finden einen einsamem Platz beim Pizzamann und fahren dann mit offenen Fenstern zu dem nächstgelegen Stausee, damit die Bergluft uns und das Auto entkamelt.

Wir machen einen kleinen Abstecher nach Las Palmas um uns von der Samantha anständig zu verabschieden. Sehr nett, und sie haben nix von unserem Kameltörn bemerkt – jedenfalls haben sie nix gesagt.

An Bord geht es früh in die Kojen. Morgen um 10h müssen wir den Schiffsjungen vom Flughafen abholen…

Over und Wüste….

Dez.′ 11 28

Nachdem die Kids das Filmchen von Gestern gesehen haben (Höhlentörn) wollen sie auch unbedingt in die Höhle und Schnorchen und das Monster angucken und Schlauchbootfahren und und und – auf deutsch – wir haben n super Druckmittel. Heute wird also als erstes das Schiff aufgeräumt 😉

Die Kinder machen ihr Vorschiff klar. Die erste Offiziöse die Pantry und der Kpt. darf den Kocher reinigen.

Und dann geht’s los zum Höhlenmonster. Heute sind mehr Wellen als gestern. In der Höhle schaukelt es ordentlich. Julita ist es zu unheimlich, sie möchte nach 1 Minuten wieder raus. Schade.

Anni zieht ihre Tauchklamotten an und schnorchelt vor dem Höhleneingang hin und her. Seeigel und bunte Fischlies werden genau inspiziert – alles nicht essbar 🙁

Zurück im Hafen möchte Julia auch gleich mit dem Kpt. eine Höhlen-Schnorchel-Tour machen. Auftanken – ablegen. Das Höhlentourdingi startet erneut zu neuen Abenteuern.

Jule findet die Höhle voll cool und hat keine Angst. Diesmal bleiben wir n paar Minuten länger drin.

Dann kommt das Schnorchelerlebnis. Der Kpt. sieht auch einen Clownfisch! – ECHT! – War aber auch zu klein zum Essen.

Morgen machen wir ne Autotour über die Insel.

Over und aus!

Dez.′ 11 27

Höhlentörn

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Die Kpts der Sophie und der Röde Orm haben sich heute große Dinge vorgenommen. Es sollen die örtlichen Grotten erkundet werden. Unter Umständen finden sich dort ja noch Piratenschätze, Piratenskelette oder zu bekämpfende Ungeheuer.

Die Matrosen machen das Dingi einsatzbereit und lassen den Motor warmlaufen.

Als die Kpts. jedoch von ihrem Vorhaben erzählen, bekommen die beiden Angst und gehen lieber mit der ersten Offiziöse in weniger gefährliche Läden um sich mit Kleidchen einzudecken – sie wandeln quasi den Wert des Schatzes schon mal in Klamotten um.

Nur die Fru des Kpts. der Sophie hält an Bord mit dem Funkgerät bewaffnet die Stellung und wird uns sicherlich sofort bei jeglichen Problemen retten.

Jule füttert den Kpt. vor dem Ablegen mit der Kakifrucht – macht Superkräfte – oder so.

Wir legen ab. Die erste Frage von Olaf: Wie lange reicht der Sprit. Der Verweis auf das Backupsystem (Ruder) wird nicht akzeptiert…

Eine Grotte nach der anderen wird abgeklappert, jedoch werden keine Skelette, Schätze oder Ungeheuer gefunden… Obwohl es am Ende der filmisch festgehaltenen Grotte doch arg gefaucht hat. Die Luft stank auch ein bisschen modrig und schweflig….

Leider hatten wir keine Taschenlampe dabei und das Monster wollte auch nicht zu uns kommen… Tja – Pech gehabt. Angst hatten wir natürlich keine. 🙂

Nach dieser abenteuerlichen Tour brauchen wir Kalorien. Wir kaufen Zutaten für Hamburgesas und veranstalten das Hamburgeressen 2.0

Absackerschnaps – Weihnachtsfilm am 3. Feiertag.

Over und aus

Dez.′ 11 26

Tretboottörn

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Die Akkus sind über Nacht gefüllt… Aber der Käpt. und die erste Offizöse lenken ein.

Heute machen wir mal was reales mit Wind und Wellen und Wasser und Sonne.

Wir mieten uns ein Tretboot und laufen aus auf den weiten großen Atlantik.

Unser Tretboot sieht aus wie ein Auto (ein Beatle) mit einer Rutsche auf dem Dach.

Eine Stunde haben wir Zeit. Kurs Felshöhlen. Wir trauen uns aber nicht so dicht ran bzw. rein. Sonst würde sich bei ner größeren Welle bestimmt unser Beatle mit seiner Rutsche in der Höhle verkeilen – dann kommen wir bestimmt in die örtliche Zeitung – wir drehen bei.

Alle einmal auf die Rutsche und rein in den glasklaren Atlantik. Tief unter uns können wir das Meeresleben beobachten. Es sind vor allem Seeigel zu sehen. Was für ein Spaß!

Nun geht’s wieder aufs Schiff. Julia hat heut morgen echten Weihnachtsstollen erstanden. Da gibt’s also am zweiten Weihnachtstag unser erstes Weihnachtsgebäck dieses Jahr.

Zum Sundowner klettern wir auf den örtlichen Mirador und sind begeistert. Tolle Aussicht über das Städtchen.

Am Abend gibt es zu dem Ferrarilongdring, Tapas in der Ferraribar – knallrot wie der Sonnenuntergang.

Over und blubb…

Dez.′ 11 25

Der Tag nach dem heiligen Abend. Alle beschäftigen sich mit ihren Weihnachtsgeschenken. Es ist wie immer. Und da wir ja dieses Jahr auf kleine platzsparende elektronische Geschenke umgeschwenkt sind, glotzen alle Crewmitglieder sehr angestrengt auf ihr neues Spielzeug. Nur Jule hat nix elektronisches bekommen, sondern einen Kleiderschrank (Bootskleiderschrank) mit very bunten Klamotten aus diversen indischen Läden – Das Schiff riecht wie ein einziges riesiges Räucherstäbchen.

Zwischendruch mussten wir auch nochmal den Bordmüll entleeren – mehr war eigentlich nicht… Ach doch: Am Abend waren alle Akkus leer. Wir hatten aber noch nicht genug von Bildschirmen und guckten noch einen very amerikanischen Weihnachtsfilm: Das Wunder von Manhattan.

Over und Mattscheibe…

Dez.′ 11 24

Wir wünschen Euch allen ein frohes Weihnachtsfest !!!

Oh wie spannend, Heilig abend. Leider hat dieser TouriOrt keine Kirche, wir versuchen es also selber so heilig wie möglich zu gestalten. Den Abend. Der Vormittag ist noch geprägt von Vorbereitungen. Annika geht mit Stefan eine Lichterkette für den Weihnachtsbaum kaufen. Julita und Julia verwandeln das Schiff weihnachtlich. Für den ultimativen Weihnachtsduft wird Puderzucker angerührt und wir bauen unser Pfefferkuchenhaus zusammen. Ein kleiner Kampf mit Gummibärchen und Smarties beginnt, die statt am Dach kleben zu bleiben, immer abrutschen. Schließlich siegt klebender Puderzucker gegen die Schwerkraft. Aber nicht nur die Smarties kleben.. wir auch. Wir beschließen schwimmen zu gehen. Gemeinsam mit Petra und Olaf stürzen wir uns in den Atlantik. Die GoPro begleitet uns und filmt ein Weihnachtslied. Ihr Kinderlein kommet aus dem Wasser 🙂 Was für ein Spaß!

Jetzt ist das Weihnachtsmenü dran. Wieder auf dem Boot haben wir alle zu tun. Julita und Annika putzen Gemüse, Julia kocht und Stefan brät auf dem Gaskocher im Cockpit. Nebenbei wird geskypt und gebloggt. Nun warten wir auf den Sonnenuntergang, denn bekanntlich kommen Weihnachtsmänner nicht im Hellen. Wir singen Weihnachtslieder (danke Meike!) und die Weihnachtsgeschichte wird vorgelesen. Petra kommt rüber. Dann, tatsächlich. Kaum ist es dunkel hört man ein lautes Pochen auf dem Vorschiff. Durch die Luke fällt ein Sack. Ihm folgen schwarze Stiefel und ein roter Umhang. Weißer Bart, rote Mütze. Eindeutig, der Weihnachtsmann. Ho Ho Ho! Die Weihnachtsgeschenke werden verteilt. Wo bleibt Olaf bloß? Der sitzt in der Kneipe und verpasst alles! Naja, Petra nimmt die Geschenke für ihn entgegen, muss er sie halt später auspacken. Leuchtende Augen. Schnell ist der Weihnachtsmann wieder verschwunden und Olaf kommt rüber. Was, Bescherung war schon? Zu dumm. Wir sind alle vertieft in unsere Geschenke. Zum Nachtisch werden wir auf die Sophie eingeladen. Es gibt Bratäpfel aus dem Omnia. Hmm lecker. Anschließend gehen wir alle an den Strand und lassen eine Himmelslaterne steigen. Was für ein Anblick. Da lassen wir einen Stern in den Himmel steigen.

Fröhlich und aus.

Dez.′ 11 23

Großeinkauf

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Annika macht heute ihre letzten Chemieversuche. Dann noch der Test und dann kann es in die Ferien gehen. Julita beginnt für ihre Playmofiguren Flügel zu basteln. Die werden jetzt alle zu Engeln und Elfen.

Olaf, Stefan und Julia gehen zum Hyperdino um den Weihnachtsesseneinkauf zu erledigen. Ab 60 EUR wird direkt an das Boot geliefert – Perfekt.

Olaf darf als kleines Hyperdinoweihnachtsspezial den überweihnachtslichen Öffnungszeitentüraushang in diverse Sprachen übersetzen… 🙂 Toll Olaf – wir sind stolz auf Dich und hoffen, dass Du da keinen Quatsch auf den Zettel geschrieben hast… 😉 – Julia wird noch gefragt, warum wir das denn nicht noch in norwegisch übersetzten können – Weil wir keine Norweger sind… – ach so? – echt? – ja echt!!!! – Aber Michael macht den Silversteraushang am 30. auf norwegisch – Bereite Dich schon mal vor. Der stellvertretende Marktleiter war very lucky!

Die Weihnachtsvorbereitungen laufen weiter auf vollen Touren: Lebensmittel werden geliefert, wir verstauen. Sämtliche Wäsche wird in den Kübeln mit Wasser aus dem Wasserkocher gewaschen. Stefan spült, die Kinder wringen auf dem Vordeck, Julia hängt auf. Die Sonne trocknet.

Abends gucken wir auf der Sophie „Drei Nüsse für Aschenbrödel“, mit viel viel Schnee.

Over und aus.

Dez.′ 11 22

Nach der Morgentoilette kommt der Kpt. wieder an Bord und die erste Offiziöse ist wech. Anni sagt: „Sie ist Äpfel kaufen….“, dann fängt sie an zu grinsen und kriegt sich nicht mehr ein… Was das nu wieder zu bedeuten hat? …

Ansonsten laufen die Weihnachtsvorbereitungen wie wild. Zwischendurch müssen wir uns allerdings n bisschen abkühlen und gehen an den Strand.

Zur Stärkung kocht der Kpt. eine seiner grandiosen Lasagnen. Es bleibt wie immer nix übrig, nur der Abwasch.

Die Kinder basteln Weihnachtsbaumschmuck, damit sich unser schwedisches Bäumchen füllt. Wir finden die Bastelanleitung für die Fröbelsterne und üben fleißig. Um Mitternacht schaffen wir den Durchbruch, der letzte Schritt ist verstanden. Nun kommen auch diese wunderschönen Sterne an unseren Baum. Die SY Sophie von Olaf und Petra wird über die Toppen geflaggt und bunt blinkend illuminiert.

In der Stadt werden die letzen Einkäufe erledigt….

Am Abend müssen wir noch was für das Weihnachtsgefühl tun. Der Kpt. lädt ein paar Weihnachtsfilme runter… Deutsches Fernsehen gibt’s hier nicht, also muss das Internet ran.

Ratet mal welche: http://www.weihnachtsfilme.org/

Over und aus…

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