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Dez.′ 19 03

Mutig gehen wir mit der „SY Dimanche Matin“ auf einen „kleinen Spaziergang“ (es werden 18.000 Schritte daraus). Wir wandern am Campingplatz entlang. Der Weg ist zum Teil dünig und pieksig durch die knochentrockenen Büsche, zum Teil geht es am Wasser durch das Watt. Die Füße versinken mit modrigen Boden, wir klettern auf die vorgelagerten Felsen, die sich als getrocknete Lava entpuppen. Vorsicht ist geboten, zum Teil ist es spiegelglatt. In kleinen Seen zwischen den Felsen sammelt sich das Wasser. Dort schwimmen munter Fische und warten auf die Flut, die ihr kleines Bassin wieder zum unendlichen Meer erweitert. In der Francesa Bucht ankern einige Jachten. Auch der große Katamaran, der abends im Hafen liegt, hat dort den Anker geworfen und die Touristen an Land gedinghit.

Der Käptn holt aufgeregt sein Handy raus und checkt den W-Lan Empfang. Er wird fündig und strahlt. Eine Bucht weiter ist eine besonders schöne Schnorchelbucht. Sie liegt am Fuße des Vulkans. Die heruntertriefende Lava hat unverwechselbar ihre Spuren hinterlassen. Auf dem Rückweg rufen wir abwechselt nach einem Taxi. Wir werden nicht erhört und klettern die Abkürzung über die Felsen durch das Watt zurück. Knapp vor der dunkeln Regenwolke schaffen wir es unter die Bierschirme der Hafenbar.

Es gibt Bocadillos und ein paar Tropicals. Das Aufstehen vom Tisch kostet Kraft und ist mit Schmerzen und Gejammer verbunden. Doch die Fähre vom Festland legt auf La Graciosa, Anni ist heute morgen von Hamburg hergeflogen. Wir freuen uns riesig!

Muskel und Kater

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