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Aug.′ 11 27

Früh am Morgen (so um 9h) holt Ulli von der Men Goe die erste Offiziöse ab, um an Land zu fahren. Frische warme Baguettes bringt sie mit an Bord.

Die Crew schafft es nicht, bei diesem Duft in den Kojen zu bleiben. Alle stehen auf. Guter Trick – Jule.

Wir erfahren von der Men Goe, dass zwei Schiffe extra unseretwegen heute Morgen nicht ausgelaufen sind. Komisch! Es liegt an de Kids! Der englische Katamaran von Mike und Julia, und das deutsche Stahlschiff von Katja und Mike liegen ein paar Meter von uns weg. Beide haben auch je ein Kind an Bord, die dringend Kontakt zur Kinderaußenwelt suchen.

Anni ist begeistert, den Jungen vom Katamaran „Tiger“ findet sie sehr nett. Die Beiden fahren alleine an Land um Eis zu essen. Der Käptn denkt kurz an die Bill Cosby Show, in der Dr. Huckstable dem neuen Freund der Tochter in der Küche mal seine neuen Küchenmesser zeigt – ganz unverbindlich – nur mal so… 🙂

Zum Highnoon machen wir uns auf zum Katamaran. It’s tee time. Kerstin und Mike sind auch an Board.

Auf som Kat hat man echt Platz. Man kann sich glatt verlaufen. Tiger zeigt Julita, wie man am Besten auf die Netze zwischen den Rümpfen kommt. Unsere Kleine möchte dort uuunbedingt mal liegen.

Eine sehr nette Vor-siesta-teetime war es. Wir rudern wieder auf die Röde Orm und laden alle zum Nachtmittag auf unsere „Yacht“ ein…

Zum Mittag versuchen wir die drei Makrelen genießbar auf den Teller zu bekommen.

Es klappt sogar.

 

Rezept:

Zutaten: Makrelen, Salzwasser

Zubereitung: 3 Makrelen in heißem Salzwasser 5 Minuten kochen.

 

Die Hitch-Hike kommt von ihrem Karibikinseltripp in unserer Ankerbucht an. Sie haben wohl den Fischbraten gerochen. Testurteil von den Käptn’s: Genialer Fisch.

Auch die Crews der anderen beiden Schiffe machen an der Röde Orm mit ihren Dingis fest und steigen an Bord.

Beim durchzählen bekommt der Käptn kleine Schweißperlen auf der Stirn und Panikattacken. VIER Dingis sind an der Röde Orm vertäut und 14 Seelen an Bord.

Alle bekommen was sie möchten (Bier, Kaffee, Fisch, Schoki), damit sie sich möglichst wenig bewegen und die Kentergefahr gering gehalten wird. Auch Witze dürfen nicht erzählt werden – flüstern und leichtes, gleichmäßiges, ruckfreies luftzufächeln ist erlaubt.

Als unsere Gäste wieder von Bord gehen hat die Röde Orm – meinen wir – einmal gaaaanz tief Luft geholt 🙂 – Wir freuen uns auf die nächste Party.

Die geschmiedeten Pläne an Bord der Röde Orm werden an Land umgesetzt. Die Crews verabreden sich an Land. Wir versuchen die Burg von Baionan einzunehmen und umkreisen sie – leider uneinnehmbar – nix zu machen, aber echt hübsch.

Ein leichteres Opfer könnte ein der vielen Taparias sein. Wir schlendern unauffällig durch die Gassen Baionas. Als ein Tapariabesitzer kurz unaufmerksam ist, schnappen wir uns vier Tische und 16 Stühle um die Taparia zu unterwerfen.

Der Kellner zählt laufend deutsche Fußballspieler auf um uns zu besänftigen. Wir haben ein einsehen und bestellen Bier und Tapas für alle.

Mit jedem weiteren Bier das der Keller liefertt nennt er etliche weitere deutsche Fussballer… Soviel kennt nicht mal der Käptn., obwohl er ja vom seinem Konrektor ständig trainiert wurde, um solchen Situationen gewachsen zu sein. Der Käptn konnte erfahren, dass die spanischen Fußballer nun nicht mehr streiken – ein Glück – es gab nämlich schon Ärger von Hinrich. Er dachte wohl, Stefan hätte was damit zu tun…

Mojitos finden wir heute nicht – morgen wieder.

Im dunklen motoren wir zu unseren Schiffen zurück und bewundern das Freudenfeuerwerk der Baionäser. Sie meinen wohl, sie hätten uns vertrieben… HA! – Das denkt ihr! – Wir kommen zurück! Die Verstärkung durch die Thor ist unterwegs.

Over und aus!

 

 

 

2 Antworten zu “Die Eroberung Baionas”

  1. Tina sagt:

    Was soll das heißen, Ihr habt es nicht geschafft, die Burg einzunehmen…….. WERDET IHR ALT???

    Noch eine Woche und ich werde mich auch ans Meer begeben. Falls Ihr aus unerfindlichen Gründen spontan nach England zurücksegelt: Der weiße Wal am Strand von St. Ives bin dann ich!

    Ganz viel Spaß noch,
    Tine

  2. Smin sagt:

    @Tina Vor der Burg stand son Spanier rum und wollt Geld, da ham wir uns nicht getraut.
    Wir haben jetzt n paar Tage Südwind. Wir könnten…. Aber die Burg müssen wir noch knacken. 🙂

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