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Jul.′ 14 16

Irgendwann schaukeln wir wach und holen den Anker hoch. Wir setzen Segel und fangen den seichten Windhauch ein, der über die Strander Bucht weht. Er reicht aus, um uns aus der Kieler Förde zu pusten. Mit Kurs Schleimünde können wir den Wind in einem besseren Winkel nehmen. So schwimmen wir mit 0-2 Knoten Richtung Urlaub. Das 3-Std-Wachsystem läuft wie geschmiert. Abwechselnd schlafend, lesend, surfend genießen wir die 8 Stunden. Kurz werden wir von einer Familie laut schnaubender Schweinswale geweckt (die haben auch gar keine Respekt mehr vor Schlafenden), bis in Maasholm in der Modersitzkybucht der Anker fällt.

Dann kommt der schnelle Teil des Tages, Bianca und Thomas kommen nämlich, um Julita und Kathleen zu bringen. Also Pinta (Schlauchboot) aufgepumpt, Außenborder ran, Tisch aufgebaut, Grill angezündet. Schon stehen sie am Ufer. Der Fährmann setzt über und holt alle ab. Julita und Kathleen nehmen das Vorschiff ein, Jona macht große Augen und wir Großen genießen einen bunten Grill- und Dokoabend, getaucht in goldenes Abendsonnenlicht.

Over und aus.

2 Antworten zu “Creweingwöhnung (2)”

  1. Anni& mormor sagt:

    Zum Doppelkopf fehlen uns genau die Hälfte der Spieler. Dafür sieht es bei uns aus wie beim tapferen Schneiderlein.
    Die kleine Freiheit schaukelt auf dem Asunden, aber ihre Tage in Schweden sind gezählt.
    Wer immer dies liest: ein Gummboot mit holzrippen, schnell zu verkleinern , geeignet für Aussenborder steht zum Verkauf.
    Der Crew weiterhin viele Schweinswale, nicht für den COOP.

  2. Olaf sagt:

    Ganz genau da haben wir vor ein paar Tagen auch geankert.

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