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Aug.′ 11 06

Unser Tagesrhythmus ist inzwischen so, dass wir um 12 Uhr Mittags frühstücken. Manchmal vergessen wir das und so wunderten wir uns heute, warum der Laden hier im Ort bei unserem Frühstückseinkauf die Läden dicht macht, und die Tür abschließt, obwohl wir noch an der Kasse stehen. Die Franzosen machen pünktlich Mittagspause. Wir frühstücken also um halb eins und beschließen dann, endlich mal die Uhren von Omili anzubauen. Wunderschön glänzen sie schließlich im Schiff. Die Uhr ist eine Glasenuhr und lässt alle halbe Stunde ein Klingeln mehr ertönen, bis nach 4 Stunden Wachwechsel ist. Eine echte Schiffsuhr. Und das Barometer funktioniert! Wo eh alle Werkzeuge rausgeräumt sind, bauen wir auch noch die Kardanik für den Kocher an, in der Hoffnung, dann auf hoher See auch mal Kochen zu können. Nun haben wir einen mitschwingenden Petroleumkocher an Bord.

Da klopft es an der Bordwand. Die Crew von der Hitch-Hike-Heidi erzählt, sie hätten einen Piraten gesehen. Der war bestimmt auf der Suche nach einem Schatz! Ach du grüne Neune. Ein Piratenschatz. Julia begibt sich mit den kleinen Kindern an Land auf Schatzkartensuche. Als sie wiederkommen, finden sie doch tatsächlich 3 Flaschen im Hafenbecken schwimmen, mit 3 Schatzkartenteilen drin. Unglaublich! Zufällig kommen die Papas grad mit dem Bananaboot zurück. Wir nehmen noch ein zweites Boot und flitzen zum Ufer, um in der Grotte den Schatz zu suchen. Inzwischen beginnt es zu regnen und über der Bucht taucht ein herrlicher Regenbogen auf. Wir platschen an Land, und tatsächlich, da am Strand finden wir einen Steinhaufen, wie auf der Karte verzeichnet. Die Piraten haben wohl nicht mit Hochwasser gerechnet. Die Grotte, in die wir rein müssen, steht schon fast unter Wasser. Wir waten hindurch und finden dort eine zweite Schatzkarte. Nein, wie spannend! Also wieder raus aus der Grotte und ein Stück nach links. Da: Ein Holzkreuz! Ein Steinhaufen! Und darunter, tatsächlich, eine Schatzkiste!! Na so was. Mit goldenen Uhren – die sehen ja aus, wie die Messinguhren, die wir grad aus unserem Boot ausgebaut haben… Und mit Geschenken für jeden der vier Finder. Herrlich. Decken werden ausgebreitet, es gibt Saft und Rotsaft für die Großen. Und Würstchen und Brot zur Stärkung. Aber gegen die nassen Hosen vom Hochwasser in der Grotte und den kalten Wind – es ist inzwischen halb 10 – kommt auch das gemütlichste Abenteuer nicht an, wir müssen zurück. Fröhlich und Wohlig ziehen wir uns auf unsere warmen und trockenen Boote zurück und träumen von Piratenschätzen.

3 Antworten zu “Basteln und Piraten”

  1. Marianne Poppe sagt:

    Und so segelt omili mit euch mit. Ich glaube sie freut sich über die besondere Verwendung ihrer Uhren.
    Es gibt sie also doch noch die Piraten die Schätze verstecken.
    Es grüsst die gesamten Piratensucher und natürlich die Piraten, die so schusselig sind, dass sie ihre eigenen vergrabenen Schätze nicht wieder
    finden. Wie gut dass es so clevere Kinder gibt.

  2. Marco sagt:

    Was war das denn für eine coole Schatzsuchen? Bin mal gespannt, was für „Schätze“ noch so auf euch warten.
    Weiterhin gute Fahrt!!!!!
    LG von der Kieler-Förde
    -MarcoPolo-

  3. Smin sagt:

    @Marco … und wir erst… 🙂 Danke!

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