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Jan.′ 12 15

Es ist Sonntag, wir können ohne Konsumzwangsgegenmaßnahmen durch die Stadt schlendern. Auf dem Marktplatz gibt es ein Kinderspielewettbewerb und ein Marionettentheater. Allerdings muss man einen Gehörschutz tragen um sich das Marionettenspiel anzusehen. Michael, Julia und die Kinder setzten sich trotzdem ins Publikum und versuchen das hoffnungslos übersteuerte Spanisch zu verstehen. Michael gelingt es, diverse politische Informationen aus dem Hintergrundrauschen herauszufiltern – Gehirnwäsche – eindeutig. Der Kpt. will die Crew retten und geht auf die Rückseite der Bühne um den Stecker zu finden… 🙂

Um uns einen Überblick und einen freien Gehörgang zu verschaffen, klettern wir auf einen Berg. Auch von dem überörtlichen Mirador kann man das Theaterspiel noch hören. Wir brauchen mehr Abstand.

Ein paar hundert Meter sind es bis zum Faro de San Cristobal. Schön in rot-weiß gehalten, umgeben von den Müll-draht-plastikfolieenresten alter Bananenplantagen. Wir wenden unseren Blick dem Land ab und gucken aufs Meer – nun ist es hübsch hier. Der Wind pfeift, und das Marionettengetöse ist weg.

Der Kpt. überprüft seine Geocache App. Tatsächlich liegt ein paar Meter entfernt ein Geocache. Was fürn n Zufall. Julita fängt an Steine umzudrehen. Der Kpt. ist vorsichtig und behält immer den Signalgast mit seiner Kamera im Auge – nicht das da wieder komische Sielmannvideos bei heraus kommen… 🙂

Julita findet den Cache. Ein Trackable ist auch in dem Versteck: Ne kleine Münze – sie möchte gerne die Welt kennenlernen. Ok. Tun wir ihr den Gefallen. Wir nehmen sie ein Stück mit und verstecken sie bald wieder in einem anderen Geocache.

In der Stadt hat sich alles wieder normalisiert. Eine Hamburguesaria lacht uns an. Es gibt einen Pommesteller mit vier Gabeln und für jeden einen Hamburger. Damit wurde der Spaziergang kalorientechnisch wieder neutralisiert.

Der Kpt. sucht verzweifelt Pfeifentabak. Seine Tabakreserven sind leider erschöpft. Nix zu finden – es ist ja Sonntag. Aber er findet Maiskolbenpfeifen / Corncobs in einem Souvenierlanden für wenig Geld. Für den Kpt. der Sophie nimmt er auch eine mit.

Am Nachmittag treffen wir TO-Segler von der Helios. Sehr nett. Sie segeln seit 14 Jahren hier herum (im Winter) und können uns einiges über unseren Rücktörn und Wanderwege auf La Gomera erzählen.

Abends trinken wir noch eine Dorade(a). Die Kpt. der Röde Orm und der Sophie lutschen dabei verträumt an ihrer tabaklosen Corncops…

Pipe und aus…

5 Antworten zu “Marionettenflucht”

  1. Marianne Poppe sagt:

    Jedes hat seine zwei Seiten mindestens. Hier deutlich zu sehen.
    Da wünscht man sich nach Bullerbü

  2. Hitch-Hike-Heidi sagt:

    Hallo, wir gruessen euch!
    Hier liegen die Drinks am Strand rum. Man muss sie nur mit der Machete aufhaun und ein Schuss Eclipse beigeben…

    Wir gruessen euch unheimlich,
    Eure persoenlichen Freunde S-V-J-L

  3. Smin sagt:

    @hitch-hike-Heidi Hallo ihr Lieben da drüben!!! Wir haben hier auch eine Kokospalme am Strand entdeckt. Sie steht sinnigerweise direkt neben der erste Hilfe Station. 🙂 Wegen der Beulen nicht wegen des Alohols – denken wir, evtl. ist es aber auch nur Zufall – die Ortsnähe. Wer weiß das schon. Its Spain, Darling.
    Ganz liebe Grüsse über den Teich von uns allen an Euch alle.

  4. Marianne Poppe sagt:

    Die Kokosnüsse sind vom Affenbaby geklaut und die affen rasen durch den Wald und suchen sie.

  5. Jup sagt:

    @MMM Witzig, das Lied, muss ja ein Palmenwald sein.

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