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Juni.′ 13 08

Wir haben ungefähr den selben Ausschlafbedarf, wie die Crew der Odysseus, so dass wir erst gegen 12 Uhr ablegten. Relativ hoch am Wind zischten wir in die Eckernförder Bucht. Konradius, der Kater verschwand nur einmal aufs Katzenklo um zu spucken… sonst machte er sich gut… Als wir sehr schräg lagen, legte er sich zu Toke in die Plicht und ertrug es mit Fassung, dass der Hundebär im Tiefschlaf schnarchend seinen Kopf auf den Bauch des Katers legte. So echt entspannt war Konrad nicht dabei, aber er ließ ihn gewähren. Als Toke erwachte und merkte, wer sein Kopfkissen war, drehte er sich verschämt zur Seite, um dann wieder einzuschlafen und noch enger mit Konrad zu kuscheln. Slapstik!

Wir verabredeten mit Steppenwolf – Achim und Karin haben ihren Wogenwolf verkauft und sich einen Steppenwolf gekauft – Also mit SY Steppenwolf verabredeten wir als Ziel den Stadthafen in Eckernförde. Trotz absoluter Überfüllung bekamen wir auch einen Platz. Konrad hüpfte erstmal aufs Nachbarboot, um die Gegend zu erkunden. Annika sprang wie der Wind hinterher.. und sammelte ihn wieder ein.

Wir schmissen den Cobb an und sammelten uns am Grillplatz, die Kinder gingen tatsächlich in der eiskalten Ostsee baden.

Annika brachte Konrad mit zum Grillen, der ging auf die Steine, zum Mäuse jagen und betrat versehentlich das Revier der Eckernförder Raben. Die stürzten sich auf ihn mit Gebrüll, also jedenfalls taten sie so. Anni rettete das Katerchen und flüchtete mit zitternden Knien aufs Schiff.

 

Spätestens als die Schokobananen fertig waren, war alles wieder gut. Wir saßen in großer Runde und schmausten lecker. Der Käptn verdiente Klogeld für das Verraten der Codenummer für die Klotür oder überredete vorbeigehende Passanten, dass er sie schon kenne und versuchte sie in ein Gespräch zu verwickeln. Manometer, was son Myers für Spaß sorgen kann.

 

Spät und verfroren krochen wir in unsere Kojen und froren weiter.. wer hatte die Wärmflaschen vergessen, ins Bett zu legen??

Off

Juni.′ 13 07

Endlich scheint die Sonne zu scheinen 🙂 Die Wetterprognose ist gut, so wagen wir uns aufs Wasser. Diesmal in voller Besetzung:

Der Käptn und sien Fru, Annika, Julita, Toke (unser uralter Beagle) und als neues Besatzungsmitglied Kater Konrad. Konrad haben wir im Dezember von Enno und Katrin bekommen, die ja nun schon mit ihrer SY Christine in Spanien sind. Er ist auf ihrem Schiff geboren, kennt also das Seglerleben.

Der Käptn hatte damit mal wieder einen triftigen Grund, den Baumarkt aufzusuchen. Eine schiffskompatible Katzentoilette musste her. Er hat eine Schublade mitgebracht. Schon praktisch, kann man auch schließen, wenns stinkt.

Die Boardtoilette für die Menschen war auch nicht mehr so der Bringer… Sie pumpte das Abzupumpende ständig im Kreis… unschön – nicht sehr septierlich – Raus damit und ne neue rein… Man kann über Jabsco Toiletten sagen was man will, aber der Austausch einer solchen ist ruck zuck erledigt, sämtliche Bohrungen und Schlauchanschlüsse sind seit Jahren an der selben Stelle (ab ’86).

Also wurde Freitag alles gepackt und zu sechst puzzelten wir uns auf die Röde Orm.

Katerchen erkundete sofort alle Ecken und Höhlen und Backskisten und fühlte sich gar nicht so fremd, wie wir befürchtet hatten.

Wir legten in der Abendsonne ab und kreuzten gemächlich bis Schilksee. Nach Funkkontakt mit der SY Odysseus, auf der Beate, Ulf, Jette und Simon wohnen, beschlossen wir, wieder abzulegen und machten in Strande direkt neben ihnen fest.

Julita und Jette, beide im selben Alter, verschwanden sodenn zum Keschern und wir Großen verschwanden auf einen Begrüßungstrank.

Over und knock out.

Mai.′ 13 01

2013-05-01-13-36-07Katrin und Enno haben es geschafft! Die Beiden mit ihrer Katze Lola haben in Kiel die Leinen los geschmissen und sind nu auf’m Weg in die Sonne! Der Kpt’n der Röde Orm ist mit sien Fru und der Mittleren Offizöse noch ne Weile an den NOK-Fersen geblieben. Schade (oder ein Glück), dass die Röde Orm noch in der Halle steht, sonst wären wir bestimmt einfach mitgefahren – in die Sonne.

Ganz schön traurig, als die Christine hinter der Kanalbiegung ausser Sicht gerät. Aber auch ganz schön schön. Komische Gefühle im Bauch der Röde Orm Crew…. So einfach geht es. Einfach ablegen.

Wir machen auch wieder die Leinen los!!!

 

Viele Spaß liebe Kartin, lieber Enno und liebe Lola – wir bewundern Euch und folgen Euch auf Eurem Blog!
Grüßt die Sonne!

Over und aus!

Okt..′ 12 09

Das Auto ist voll bis unter s Dach. Und die Schlüssel für die Dachbox liegen in Schweden. Wir vermissen unseren Bulli.

Die Kinder teilen sich den Rücksitz mit Alfons Sonicdrive und den überquellenden Taschen, die sich aus dem Kofferraum ihren Weg auf den Rücksitz suchen.

Naja – die Kinder sind ja Enge gewohnt.

Wir werfen die Leinen los und machen in Ohe nach 100 km das erste Mal wieder fest. Schlafsäcke werden dazugeladen – wo auch immer die noch hin sollen – und Opas neue Miniknopfstereoanlage wird noch schnell verkabelt.

Weiter geht’s in Richtung Ruhrpott. Bei der Men Goe in Rheinberg wollen wir einklarieren.

Um 19h kommen wir bei Uli und Renate an. Wir räumen das halbe Auto wieder leer und ziehen für eine Nacht in unser Übernachtungszimmer. Uli und Renate haben n Schweineschulterbraten gekocht. Es gibt Federweißen und einheimisches Bier. Wohlig und selig fallen wir in die Betten.

Over und aus.

 

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Aug..′ 12 24

Schluss mit dem Gejammer. Weiter geht’s – die Welt ist bunt.

Jetzt kommt unsere ultimative, jederzeit veränderbare, vollkommen lückenhafte und unfertige Best-of-Sabbatjahrliste. Unsere Best-of’s sind natürlich total subjektiv, unsere Einschätzungen beruhen meistens auf persönlichen Erlebnissen, dem gutem Wetter und einem harten familieninternen Abstimmungskampf – daher gibt es auch pro Best-of eine Rangfolge.

Der beste Hafen

  1. Rubicon
  2. Tazacorte
  3. Dartmouth

Der beste Spieli

  1. Blanes
  2. Santiago de Compostella

Der beste Grillplatz

  1. Bei Dieter auf Porto Santo
  2. Rubicon aufm Berg
  3. Der Strand von La Graciosa

Die besten Klos

  1. Tazacorte
  2. Quinta do Lordes
  3. La Linea

Der beste Kaffee

  1. Bei HHH nach der Biscayaüberfahrt
  2. In Oropesa bei der Sundance
  3. Graciosa auf der Veranda

Das beste Restaurant

  1. Der Thailänder auf la Palma
  2. Santiago / La Gomera am Strand
  3. Pommes in Lüttich

Der beste Handyladen

  1. Viano do Castelo
  2. Aufladeladen auf Porto Santo

Der beste Dieselverkäufer

  1. Cadiz

Die schlechteste Dieselverkäuferin

  1. La Graciosa
  2. La Graciosa
  3. La Graciosa

Der beste Ankerplatz

  1. Lulworth Cove
  2. Papagayo
  3. Portimao
  4. Arrecife

Die beste Waschmaschine

  1. Den Helder

Der beste Strand

  1. Porto Santo
  2. La Graciosa
  3. Portimao

Der beste Pool

  1. Oropesa
  2. Rubicon
  3. Valencia

Die beste Wanderung

  1. Levada Wanderung auf Madeira
  2. Piratenbucht auf La Palma
  3. Caldera auf la Palma
  4. Pico Castillo von Porto Santo

Die beste Burg

  1. Die Schlösser von Sintra
  2. Dover
  3. Castillo del Mar auf la Gomera

Die beste Schnorchelecke

  1. La Graciosa
  2. Port Mogan

Der beste Angeltag

  1. Mit der Plastiktüte in Tazacorte
  2. Angeln mit Schleichfahrt
  3. vor Baiona

Der beste Fußballplatz

  1. Bayona
  2. Der Golfplatz in San Miguel

Die orginellsten Marineros

  1. Käptn Ahab
  2. Der Hafenbiker (Its Spain darling)
  3. Der geölte Blitz

Die besten Marineros

  1. Pedro von Graciosa
  2. Funchal
  3. Tazacorte

Der beste Vulkan

  1. Timanfaya
  2. Tenguine auf la Palma

Das beste Eis

  1. Joghurteis in Vlencia
  2. Eis auf Porto Santo

Das beste Hafen WiFi

  1. San Sebastian, Disa
  2. Lagos
  3. Funchal

Die ausgeklügelste Technik

  1. Satellite Voice Relay Mail
  2. Motorreparatur mit Hammer in Agde
  3. Bluescreenfilmen

Das beste EKZ

  1. Lissabon, Expomarina
  2. Lyon
  3. Funchal

Die beste Aussicht

  1. Pico de la Cruz / Los Muchachos
  2. Teide
  3. La Graciosa

Der beste Segeltag

  1. erster Tag Richtung Madeira mit Delfinbegleitung
  2. erster Tag auf der Biscaya
  3. Kurs Süd nach Lanzarote

Das beste Bier

  1. La Corunja nach der Biscayaüberquerung
  2. Das Bier in Tazacorte bei Montecarlo

Die beste Zigarre

  1. La Corunja nach der Biscayaüberquerung
  2. Mit Chrischan in Cuxhaven
  3. Handgedrehten von St. Curz de la Palma

Der beste Mojito/Caipi

  1. La Corunja nach der Biscayaüberquerung
  2. Der Stegcaipi in Funchal

Die besten Momente vom Kpt.

  1. Landsicht von Porto Santo
  2. Fahrt durch die Meerenge von Gibraltar
  3. Feiern in Bayona
  4. La Palma bei den Los Muchachos

Die besten Momente von der ersten Offiziöse

  1. Strand von Bayona
  2. Graciosa grillen
  3. Klavierkonzert in den Gassen von Barcelona
  4. Oropesa
  5. Rum Probe in Rendsburg
  6. Die Muchachos

Die besten Momente von Juli

  1. Geburtstag in Sines
  2. Die Babykatzen in Rubicon

Die besten Momente von Anni

  1. Der Affe auf der Schulter
  2. Geburtstag
  3. Die Babykatzen in Rubicon

Der fieseste Augenblick

  1. Wenn Werner neben uns gekocht hat
  2. Wenn Olaf neben uns gekocht hat
  3. Aufstehende Kamele

Der witzigste Moment

  1. Harpunengeschäfte
  2. Der Kpt. sucht den Tiger

Der eindrücklichste Moment

  1. Das Klo von Hitch
  2. Die Gassennacht in Lissabon

Der traurigste Moment

  1. Das 2x einlaufen in Rubicon
  2. Der Ankommblues

Die beste Assoziation

  1. Die Panflöten mit Maus
  2. Blumenduft bei Madeiraannäherung
  3. Cubaner und Babypuder

 

Over und aus!

Aug..′ 12 12

Waren wir mal ein Jahr lang unterwegs? Mit unserem kleinen Segelboot? 6000 sm? Echt?

Wann soll das gewesen sein? Vielleicht war es auch nur ein Traum. So ein paar kleine Erinnerungsfetzen fliegen im Kopf rum. Wenn wir uns die Bilder angucken und die Texte im Blog lesen kommt auch mehr.

Aber dann sitzen wir wieder im Wohnzimmer, auf der Gartenbank oder am Schreibtisch.
Morgens um 6h ist die Nacht zu Ende. Die Kinder fahren mit dem Rad zur Schule, Jule mit dem Bus zur Arbeit nach Eckernförde und der Kpt. mit dem Auto nach Lütjenburg.

Es ist so, als ob es nie anders gewesen wäre.

Unsere Reise ist nur eine Seifenblase von ein paar Sekunden oder ein Traum in einer Nacht… So fühlt es sich an.

Nichts bleibt.

Nur die Gegenwart ist real.

„Hoffentlich könnt ihr lange davon zehren“ wurde uns oft gesagt. Von irgendwas zehren funktioniert nicht. Die Vergangenheit ist vergangen. Es hilft nur etwas in der Gegenwart ändern. Einfach wieder ablegen? Ein Plan für die Zukunft? Etwas wofür es sich lohnt zu schuften?
Am Wochenende waren wir wieder segeln. Nicht weit. 4 sm. Rüber auf die andere Seite der Förde zur SY Christine. Der Sonntag morgen mit Enno und Katrin fühlte sich an wie ein Frühstück in Tazacorte – zurückgebeamt. Aber die Gesprächsthemen waren andere.

Autschland {© Hitch-Hike-Heidi} hat uns wieder.

Nächstes Wochenende geht es wieder aufs Wasser – Die Kanaren sind nur 50 Tage weg 😉

Over und aus.

Juli.′ 12 30

Wir nehmen das Haus wieder in Beschlag. Renovieren. Schauen in die vielen Kartons in dem Keller. Und in jedem Karton befindet sich überflüssiges Zeugs. Wir küssen die Spülmaschine und staunen über das Wasser, das einfach ohne Pumpen aus dem Wasserhahn kommt. Und dann noch warm, ohne es vorher auf dem Petroleumkocher anheizen zu müssen.

Wir holen die Matrazen aus dem Keller und legen sie nebeneinander ins Wohnzimmer. Julita schließt die Augen und murmelt, oh wie schade, es schaukelt nicht, ich kann nicht einschlafen. Und schläft ein. Was für eine Menge Platz.

Dann holen wir unser Auto und merken nach 4 Wochen Kanalfahrt mit dem Schiff, dass das Auto sich ziemlich schnell bewegt – 100 km schaffen wir in einer Stunde, statt an einem Tag. Außerdem ist es sehr leise. Aber irgendwie suspekt: Wir fahren mit 50 Knoten über eine steinharte Betonoberfläche, fünf Meter breit, rechts und links einen Meter Platz. Wenn man irgendwo gegenfährt ist man erledigt. Wie gefährlich ist Autofahren eigentlich?

Unsere erste Station ist natürlich ein Baumarkt. Wir brauchen einen neuen Klodeckel. Mit Absenkautomatik. Man muss ja technisch auf dem neusten Stand sein – nach einem Jahr gab es in dem Sektor anscheinend gewaltige Entwicklungsschübe. Was es so alles gibt.

Wir renovieren, klettern im Keller, suchen Dies, finden Das. Vertraute Handgriffe, die wir seit einem Jahr nicht gemacht haben, stellen sich wieder ein. Der Handgriff zum Mülleimer, der sonst immer da stand, jetzt noch im Keller weilt. Der leere Griff zur zweiten Schublade, die nicht da ist, die gibt’s nur auf dem Boot. Umgewöhnung. Wir halten uns auf drei Etagen auf, statt auf einem Boot. Die KN druckt einen Artikel über uns. Wie nett.

Noch sind wir entspannt. Merken aber die Unterschiede. Alleine die vielen Menschen um uns herum. Wir freuen uns alle zu sehen, aber sind es gar nicht mehr gewohnt.

Das Leben an Land fühlt sich eckiger an. Auf See ist es rund. Es bewegt sich immer und alles. Wie ein Tanz. An Land ist der Boden härter.

Die Schule geht erst in 6 Tagen wieder los, bis dahin haben wir noch gut zu tun. Aber es löppt. Wir werden wieder lossegeln. Wann auch immer. Aber auf jeden Fall.

Vielen Dank euch BlogleserInnen. Wir versuchen in unregelmäßigen Abständen was zu schreiben.

Stefan, Julia, Annika und Julita und die Röde Orm!

Juli.′ 12 28

Morgens regnet es in Strömen und leider auch in Rendsburg. Der Käptn und sin Fru trecken sich die Regensachen over und schnappen sich je einen Hafenkarren. Damit spazieren wir zum Supermarkt und kaufen ein für eine große Ankunftsparty. Als alles im Schiff verstaut ist, legen wir ab. Motoren im Regen. Vor der Levensauer Hochbrücke winkt uns eine Freundin entgegen. Sie ist uns mit dem Rad entgegengekommen. Wir fangen an, uns auf die Rückkehr zu freuen. Oben an der Brücke hängt ein Transparent: Willkommen Familie Conrad! Sowas schönes. Dann kommt die Schleuse. Die kleine Schleuse (für die Sportschiffahrt) ist gesperrt, wir stehen mit zehn Yachten Schlange vor der anderen.

Zwei Stunde lang kurven wir da rum. Der Kesseltrick funktioniert nicht. Aber die Sonne kommt raus. Yipiedei! Dann fahren wir rein, bezahlen in dem Häuschen zwischen den beiden Schleusen, fahren wieder raus und…. sind auf der Kieler Förde!! Zuhause!! Wir setzen das Segel (geflaggt ist schon) und segeln bei blauem Himmel dahin. Herrlich. Chrischan spielt auf dem Schiffahrtsklavier.

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Erst als das Telefon klingelt, und daraus die Frage ertönt, ob die Wartenden schon das Fass anstechen dürfen, schmeißen wir Kuddel an. Mit Getröte und Musik und Jubel laufen wir in den Hafen ein. Da stehen viele viele Freunde. Danke, dass Ihr alle da seid! Die Freude ist groß! Wir feiern bis in die Morgenstunden.

Kiel hat uns wieder.

Over und aus.

Juni.′ 11 13

4 Jünger – ähhh Männer gehen an Bord und machen eine Pfingsttörn.

Der Erste kommt erst später. Er ist AUF (… was auch immer), sacht er.

„Als der Pfingsttag gekommen war, geschah ein Brausen vom Himmel…“ – leider war am Freitag noch nix davon zu sehen. Der Wind schlief mal wieder bei Friedelört ein, so dass der Törn in Schilksee endetet. Wir verholten uns noch an eine der vielen CurrywurstmitPommesundbierbuden und waren glücklich.

Der Erste polterte um 10:03 Uhr mit Brötchen an Bord. Die zweite Kanne Kaffee war schon geleert und die Wurst schon roh verzehrt.

„Als Petrus gefragt wurde, was getan werden solle, antwortete er: Buße zu tun und … laufen zu lassen“ (Finde den Tippfehler)

Der Wettercheck für die nächsten Tage ergab einen N-Kurs nach Sonderborg. Da wir alle ganz lieb waren, haben wir die Buße weggelassen und die Röde Orm nur laufen lassen.

Ein paar Stunden später glühte der Cobb in Sonderborg.

11€ für 12 Brötchen, dass hätte der Käptn ohne Kaffee nicht ertragen, aber Jörch ist da anders. Frühstücksbrötchen müssen einfach sein.

Der Kurs geht wieder nach Süden bis Damp.

Aufgrund der beengten Vorschiffslage will der Erste in der Plicht pennen. Die Kuchenbude wird verzurrt, die Plichttemperatur steigt stark an und der kalte SE – Wind bleibt draußen.

Am Montag kommt endlich das besagte „Brausen“ am Himmel (zeitweise) und treibt uns wieder in den Heimathafen zurück.

Over und aus!

Feb..′ 11 03

Bald kommt ja der Frühling – bestimmt. Wir bereiten schon mal alles vor, um die Kiellamination später auch zügig durchführen zu können. Die Unterlegbleche hat mir Wolfgang (Stella Maris) aus einem Reststück angefertigt. Nun musste ich nur noch ein paar Ecken absägen und n 16mm Loch für den Bolzen in die Mitte setzen …. Das 16mm Loch war mit sehr niedriger Drehzahl und einer NICHTbaumarkt Bohrmaschine kein Problem.

Aber diese Sägerei …

Zum Glück stand neben der Bohrmaschine auch eine kleine Bandsäge mit Metallblatt rum. Sie brauchte zwar ewig, aber ich hatte zum Glück ne große Kanne Kaffee dabei… 😆

Over und aus!

Jan..′ 11 15

Mit zwei Steckschlusselkästen konnten der Käpt’n eine ca. einen Meter lange Verlängerung für die 24er Nuss bauen.
Die achtere Kielbolzenmutter ging total gut ab. Aus Pappe haben wir ne Schablone für ein großes Unterlegblech gefertigt.Die Platte wird ca. 150mm x 150mm groß. Wir möchten die Kraft vom letzten Kielbolzen besser auf das Laminat verteilen.Das Laminat um den Bolzen wird ebenfalls noch verstärkt und die Platte anschließend oben drauf gebolzt.

Over und aus!

Dez..′ 10 25

Kaum ist alles aus den Geschenkpapieren gerissen, geschmückt und aufgebaut und schon wird fast alles wieder rückwärts ausgeführt. Der ganze Krams kommt in den Bulli und wird nach Schweden transportiert um dort wieder ausgepackt zu werden – macht Spaß – manchmal.

Nur der Baum, der wird komplett, so wie er ist, überführt. 😉

Ein Kind rennt dabei hinter dem Baumträger her und sammelt alle heruntergefallenen stoßfesten Weihnachtsschmuckutensilien auf.

2010se-002Dann geht die Fahrt nach Norden los. Alle 100 km nimmt die Schneehöhe um 5 cm zu. Die Lakritz und Weingummiregale auf den diversen Fähren werden leergekauft. Die Bauchschmerzen erreichen auf der Zielgeraden ihren Höhepunkt.

2010se-006Anni schießt am schwedischen Zoll den Vogel ab. „Anything to declare“ – “No” – “Was heißt das, verzollen?” – “Naja, wenn man z.B. das ganze Auto voller Alkohol hat…” – Anni:“…so wie Käthe…” – JEPP 😉 Käthe fährt direkt hinter uns mit tonnenweise Weinbestellungen für die Schweden…

Nachts um zwei fallen wir bei MorMor im Haus in die Betten. Hier liegt 60 cm Schnee und es sind 14 Grad Minus.

Dez..′ 10 19

Gzi-notiert hat einige Kieler Blogger und Bloggerfreunde heute auf den Kieler Weinachsmarkt geladen. Frau Wortperlen und Herr Rundumkiel mit Tochter sind auch gekommen.

bilder1219-012Als erstes belagerten wir Barbaras Stand. Für 30 Min. war kein Durchkommen für die restlichen Weihnachtsmarktgäste. Es reckten sich nur lange Hälse und große Augen über unsere Schultern. Barbara verkauft nämlich Geduldsspiele.
Immer, wenn uns die Geduld allerdings verließ sagten wir – probieren wir zu Hause weiter – und kauften das blöde Ding.

bilder1219-016Rundumkiel reichte einen Geldschein nach dem andern über den Tresen… 😉 Später wurden die mechanischen Schwierigkeiten auf den erhöhten Glühweingenuss von Bröses Elch Punsch geschoben. Co-ki.net kaufte gleich zwei von den Holzkisten. Eine zum draufhauen um den Trick zu verstehen und eine zum erfolgreichem vorführen ;-). Das komische Metallpuzzle wurde von uns genial gelöst. 4 von 5 Teilen passten zusammen. Das sind immerhin 71 % – kann man als gelöst betrachten. Oder Rumdumkiel?

Nach noch einigen Glühwein mit Spieleinlagen wärmten und stärken wir uns noch eine sehr nette Weile im El Paso.

Schön war’s ! – Danke Gesa !

Dez..′ 10 06

bilder1205-016Die Sache mit den Schuhen kann man ja verstehen, so sind die Schuhe wenigstens einmal im Jahr sauber. Aber manchmal hängen an den Türgriffen auch so komische Nikolaushäuschen rum. Haben wir auch schon öfters erlebt. Der Nikolausi denkt sich aber auch immer wieder was neues aus.
Komischer Kautz.
Wir konnten beobachten, wie Nachts mehrere kurze Menschen durch den Schnee stapften und sich flüsternd vor einigen Häusern zusammenrotteten. Einer aus der Gruppe schlich sich schließlich zur Haustür und rannte dann stampfend und kichernd zu den anderen zurück – das machte ein Krach – kaum zu überhören 🙂 . Diese Mininikolausis müssen wohl noch ein bisschen üben. Nikolausis in Ausbildung (NiA) – oder so.

Dez..′ 10 05

bilder1205-001Die globale Erkältung erfordert massive Massnahmen an unserm Wohnort.
Wir glauben nicht mehr an die Klimakatastrophe und stellen uns auf eine neue Eiszeit ein.
Doch bevor das Bauamt auf die Idee kommt, für Schneehäuser Baugenehmigungen erteilen zu wollen, bauen wir uns schnell eins in den Vorgarten.
Der Schnee wird aus den Nachbargärten zusammen geklaut.. – gibt es eigentlich sowas wie Schneeklau?
2010-iglu-003Die Mülleimer von Staples müssen als Form für die Igluzylindrischembauelemente (IZBM) herhalten – nicht zu verwechseln mit ICBM (Interkontinetal Balistic Missle).
Für einige Familienmitglieder hat das Iglu sogar Stehhöhe – für andere nicht. Einige passen durch den Eingang – andere nicht. 🙁
Um der ganzen Sache den perfekten Schliff zu geben, versuchen wir noch einen Fahnenmast (aus Schnee) in den Vorgarten des Iglus zu stellen… Es kommt aber eher ein Obelisk dabei heraus – Jeder Ort, der was auf sich hält, hat son spitzes Teil, was in den Himmel ragt.

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