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Feb.′ 20 28

Heute ist nichts mit Ausschlafen. Heute wird abgelegt sagt Windy. Der Käptn quält sich aus dem Bett. Schaffen wir es heute mal, vor der SY Maia too abzulegen? Jaa tatsächlich, legen wir gleichzeitig ab. Es wird ein schöner Segeltag. Wie von Kiel nach Marstal, nur 20 sm mehr… und begleitet von ein paar Delfinen. Blauer Himmel, Sonnenschein. An der Nordspitze Gran Canarias sieht man schon die Kräne, Tanker ankern vor dem Hafen von Las Palmas.

Ein ziemlich großer Hafen und eine ziemlich große Stadt. Sind wir gar nicht mehr gewohnt. Am Reservationpontoon machen wir mit dem letzten Sonnenlicht fest. Hier dürfen wir die Nacht über liegen bleiben.

Gran und Canaria

Feb.′ 20 27

Gleich nach dem Frühstück gings zum Busbahnhof. Der Bus lud den Käptn mit seiner Crew an einer Autobahnausfahrt ab und da holten uns Eva und Florian ab. (zur Erinnerung: SY Oroos, niedergelassen auf Teneriffa). Sie hüteten Haus und Hunde von Freunden. Das Haus stellte sich als ein Kunstwerk heraus, das aus der Feder Caesar Manriques stammen hätte können. Mit Pool und Wasserrutsche und zu des Käptns größtem Entzücken: einem Wasserroboter!! Nun will er auch einen Pool im Reihenhausgarten!! Hinter dem Haus ein reichbestückter Avocadobaum und ein Orangenbaum. Paradiesisch.

Wir klemmen uns ins Auto und machen- nun zum Entzücken der Crew- einen Hundespaziergang an der Küste. Teneriffa hat eine beeindruckende Landschaft. Schwarze Lavafelsen, umspült von schneeweißer Gischt. Und Höhlen. An diesem Inselabschnitt hatten sich in den 70er Jahren Inselliebhaber aus den Höhlen wahre Feriendomizile gebaut. Die Höhlen sind noch heute zum Teil eckig ausgehauen, wie zum Tapezieren vorbereitet. Weil sie sich dort alle illegal niedergelassen hatten, wurde die inzwischen entstandene Siedlung geräumt und abgerissen. Ruinen zeugen heute davon. Ein Wanderweg führt durch das Tal, traumhafte Landschaft.

Zurück im Traumhaus kochen wir eine leckere Paella, bevor uns Eva und Florian wieder zum Hafen fahren.

Danke für diesen schönen Tag!!

Tief und Schlaf

Feb.′ 20 26

Am Aschermittwoch…. geht es uns nicht so gut. Gestern war wohl zu dolle. Wir erholen uns in der Koje und warten auf die Sardinenverbrennung am Abend. Mehr ist dazu wirklich nicht zu sagen.

Die Erste wagt sich noch einmal in die Stadt, weil sie zu ihrem Superfrisör möchte, bei dem sie vor 8 Wochen schon mal war. Dabei inspiziert sie die Markthalle und stößt auf manche Kunstwerke in der Stadt.

Nur mit Mühe wird die Crew überredet, um 21 Uhr nochmal stadteinwärts zu gehen. Die berühmte Sardinenverbrennung soll heute in St. Cruz stattfinden. Dabei wird eine überdimensionale Sardine durch die Stadt getragen. Diesen Zug begleiten die Spanier ganz in schwarz gekleidet und laut klagend und jammernd. Am Ende gibt es ein riesiges Feuer, in dem die Sardine unter Wehklagen verbrannt wird. Zur Entstehung dieses Brauches gibt es mehrere Geschichten. Eine besagt, dass König Karl III von Spanien im 18. Jahrhundert den Fleischgenuss am Aschermittwoch untersagt hatte. Also wurden Unmengen Sardinen verputzt. An einem Aschermittwoch wurde es wohl so heiß, dass der Fisch angefangen hat zu stinken. Um dennoch Feiern zu können, wurde kurzerhand ein Begräbnis der Sardinen organisiert mit einer spontanen Prozession und Verbrennung. Auf den Kanaren spielt dieses Begräbnis eine große Rolle und die Kostüme zu dem Trauerzug waren sehenswert.

Die spanische Zeitvorstellung hat uns wieder einen Streich gespielt. Auf allen Plakaten hieß es, die Prozession gehe um 21 Uhr los. Übersetzt hieß das, dass die Spanier ab 21 Uhr auf die Straßen kamen, gemütlich essen gingen, tanzten, tranken.. während der Käptn mit der Ersten auf der letzten Parkbank, genau zwischen Damen- und Herrenkloreihe saßen und warteten. Bis sich um 24 Uhr etwas regte (!). Jetzt kamen allerdings unvorstellbar viele trauernde Spanier hinter einer unvorstellbar bunten Riesensardine die Straße herunter. Die Sardine wurde an einen abgesperrten Platz neben ein Feuerwehrauto abgeladen. Dann kam der Papst (also ein verkleideter Spananier) mit seinen Kardinälen (die in keiner Überlieferung auftauchen.. die Erste ist verwirrt) und machte ein Gruppenfoto vor dem bunten Fisch, dann ging das Feuer an. Und das Geheul und Gejammer der Trauernden setzte ein.

Zum Abschluss gab es schließlich ein Feuerwerk direkt über der Marina von St. Cruz de Tenerife.

Mitten und Nacht

Feb.′ 20 25

Heute versuchen wir, den Sand vom Mast zu spülen. Dazu klettern wir mit dem Wasserschlauch bis in die Mastspitze und los geht der Spaß. Unsere Nachbarn finden das irgendwie gar nicht lustig.. aber die Röde Orm glänzt anschließend wieder.

Um 16 Uhr startet der Karnevalsumzug in St. Cruz. Diesmal sind wir vorbereitet, ausgeschlafen, Bier im Rucksack mit und los geht’s. Ganze drei Stunden stehen wir auf der Stelle und bestaunen einen Karnevalswagen nach dem anderen. Gruppenweise kommen Clowns, Harlekins vorbei, Star Wars Figuren wandeln an uns vorbei, Michael Jackson mit Bodyguards, Jack Sparrow, Schlümpfe, Indianerstämme, Roboter, Schmetterlinge, Zwerge mit bunten Hüten, alle entsprungen direkt aus den DisneyFilmen. Und prächtig geschmückte Wagen mit halbnackten Frauen ziehen vorbei.

Als alle durch sind, schnappen wir uns ein paar freie Stühle und warten noch das Putzfahrzeug ab. Dann machen wir uns auf den Weg in die Stadt.

Wir speisen in einem edlen Restaurante, dann suchen wir Musik. Da aber morgen kein Feiertag mehr ist, machen die Spanier sich rar. Wir harren bei der letzten Bar aus, bis sie uns förmlich die Stühle unterm Hintern wegziehen.

Torkelnd und singend kommen wir schließlich am frühen Morgen zurück aufs Schiff. Was für eine lustige Nacht. Wenn die Norddeutschen mal Karneval feiern. Dann aber richtig – auf Teneriffa.

Träum und süß

Feb.′ 20 24

Es hat nachgelassen… Jedenfalls der Wind. Der Calima ist immer noch da – aber auch viel besser. 3000m Sicht sind es immerhin. Das Schiff gleicht einer Sandkiste. Wir wollen ablegen und zücken vorher nochmal den Wasserschlauch. Klackermatsch tropft von der Röde Orm. Sie hat sich gut gehalten.

Wir motoren die Insel hoch nach Santa Cruz. Zu Beginn steht noch ne ziemliche Welle, die Erste hat sich chemisch präpariert, der Magen bleibt ruhig. Zu Mittag gibt es aber nur Bechernudeln, die in die man Heißwasser kippt, umrührt, und die dann doch nicht schmecken.

Wir kommen am späten Nachmittag in St. Cruz de Tenerife an und werden von unseren Freunden der SY Dimanche Matin erwartet, Mireille und Eric aus Kanada, die wir in Agadir kennengelernt haben. Auch die SY Maia too ist schon da.

So gehen wir mit drei Crews abends durch die bunte Stadt, schön bunt geschminkt und schauen uns die tollen Kostüme der Spanier an. Tanzen zu der Musik auf den Straßen. Doch lange halten wir nicht durch. Zehn Stunden durchgeschüttelt werden ist irgendwie doch anstrengend.

Tief und schlaf.

Feb.′ 20 23

Die Nacht war gruselig. Der Sand flog schnell und waagerecht in alle Ritzen. Wir hatten zum Glück die abgeschnittenen Hosenbeine der Ersten über unsere Windhutzen gestülpt. Das Schiff hat geruckelt und an den Leinen gezerrt. Es war stickig warm im Schiff. Morgens wagen wir einen Blick aus der Luke: Allllles ist sandig – alles!!!!

Calima wütet noch immer. Nach dem Wetterbericht besonders stark hier im Süden von Teneriffa.

Wir suchen uns mit der Crew der SY Maia ein geschütztes Plätzen in dem „blauen Salon“ auf der Hafenmole… Hier sitzt man schön geschützt und kann aufs Meer gucken – allerdings nur ein paar hundert Meter weit, dann versperrt die Sicht die Calimawolke.

Wir bloggen, lesen und trinken Cafe con leche.. vertreiben uns die Zeit. Im Schiff ist es zu warm, da die Luken noch immer dichtgehalten werden müssen. Der Flughafen ist gesperrt, die Marineros sagen, so heftig haben sie den Calima noch nie übers Land fegen sehen.

Die Chartergäste sitzen auf ihren riesigen Schiffen, an rausfahren ist nicht zu denken. Sie üben Knoten machen und gucken etwas pikiert. Tja, denkt der Käptn, warten können gehört auch zum Seglerleben dazu.

Sand und überall.

Feb.′ 20 22

Wir legen ab. Ehrlich. Man kann es kaum glauben. Das Schiff ist klar, Lothar und Katrin kommen zum Leinen los machen. Lothar dreht den Film zum Beweis:

Wir müssen ein ganzes Stück motoren, bis uns die Accelerationzone – also die, die quasi waagerechte Windhosen zwischen den Inseln zischen lässt, uns genug Wind liefert um Segel zu setzen. Die SY Maia too ist mit dabei und hat in Las Galletas, in der Marina del Sol für uns einen Platz gebucht.

Vor der Insel fahren Touridampfer herum, kreuz und quer. Erst wundern wir uns, bis uns klar wird: die machen Whalewatching. Das wollte der Käptn ja auch schon immer mal, n Wal sehen. Also wird das Ruder umgelegt, und wir folgen dem Mainstream. Und da tatsächlich, ein Walpapa mit Walmama und Walbaby schwimmen um uns herum:

Nachdem wir unsere Aufregung beruhigt haben, und die SY Maia uns anfunkt, sie lägen schon vor der Einfahrt, düsen wir auf den Hafen Marina del Sur de Tenerife zu. Der erweist sich als freundlich, aber chaotisch. Wir rufen auf Kanal 9 die Marineros, die uns Steg 3 zuweisen. Wir sind etwas verwirrt, sollen wir nun neben den 40 Fuß Charterern festmachen? Nun gut. Das Schiff ist fest, auch gleich sturmgesichert, die Erste hat die Nudeln aufgebraten, denn die Mägen knurren. Da kommt der Marinero angelaufen… da käme gleich ein riesiger Katamaran, der auf unseren Platz müsste… wir sollten den Steg wechseln. Gnädigerweise ließ er uns noch zu ende essen. Gesagt getan, wir verholen uns und machen diesmal sogar an einem Fingersteg fest, mit der Nase im Wind. Wir sind glücklich. Morgen sollen ja 50kn Wind kommen, dafür wird alles gesichert.

Der Weg an Land erweist sich dann als abenteuerlich. Ein deutsches Charterschiff neben dem anderen. Die Charterer reisen tatsächlich mit Rollkoffern an. Dem Käptn klappt die Kinnlade herunter. Wie er so mit offenem Mund dasteht, läuft ein Partykatamaran mit etwa 20 vollkommen betrunkenen Jugendlichen ein. Ein Spiritusgeruch breitet sich über dem Hafen aus. Na das kann ja heiter werden.

Der Käptn und die Erste bleiben bei ihrer Gewohnheit des täglichen Badens und suchen eine Badestelle. Bei Niedrigwasser stolpern sie durch die Steine und schwimmen letztendlich zwischen den ankernden Fischerbooten.

Dann harren sie des herannahenden Sturmes.

Luken und dicht.

Dez.′ 19 23

Die Überfahrt verläuft genüsslich. Zwei Stunden können wir segeln, wir haben kaum Welle. 1,60m hohe Dünung, aber in so einem großen Abstand, dass man die Wellen kaum merkt. Hoch, runter, Wasser, Horizont. Im Wechsel. Die Angel fängt keinen Fisch. Der Käptn. steuert nicht. Die Erste schläft. Und so laufen wir mit dem letzten Sonnenstrahl in der Marina San Sebastian ein.

Sofort werden wir von der Crew der SY Stressless begrüßt, Jochen, Susanne und Jakob haben wir das letzte Mal auf dem Felsen in der Ria in Spanien gesehen. Wie schön ist doch ein Wiedersehen! Das feiern wir auch mit unserem Enno von der SY Meermaid besonders. Enno hat unsere Drohne und die Alkoholvorräte an Bord, die wir der SY Salty in Portimao anvertraut hatten, bevor wir nach Marokko übergesetzt sind. Der Grillabend war entsprechend lustig.

In Schutze der Dunkelheit werden schnell noch die letzten Geschenke verpackt. 😉 .

Endlich und da

Dez.′ 19 22

Doch noch nicht abgelegt. Ausspanntag, um die Mojitos zu verdauen. Mit diesen jungen Flitzern können wir nicht mithalten. Wir pusten den dicken Fender auf und spannen das Sonnensegel. Heute ist ja der 4. Advent, Teig wird geknetet, der Ofen angeheizt und unsere Lieblingsweihnachtsmusik erklingt. Hach herrlich. Alle fünf Minuten ruft der Käptn: Flugzeug, die Erste sprintet an die Kamera und versucht, den nahenden Flieger scharf zu stellen um alle Weihnachtsflüchtlinge vor die Linse zu kriegen.  Ennos Adventszündkerze wird erst morgen nach San Sebastian überführt.

Ein Abendspaziergang führt uns – wie vor 7 Jahren – am Golfplatz von San Miguel entlang. Wir gehen Golfbälle suchen und werden fündig. Neun Golfbälle keschert die Crew aus den Felsen, die die Ebbe freigelegt hat.

Wir beschließen den Abend mit einem Weihnachtsfilm, Marokkanischem Pfefferminztee und Keksen.

Vier und Kerzen

Dez.′ 19 21

Heute ist Hafenwechsel dran. Wir verabschieden uns von der SY Grace und legen ab. Auf allen Wetterapps war schöner achterlicher Wind vorher gesagt. Wir haben Wind von vorne. Tapfer motoren wir an Teneriffas Küste entlang. Auch die Vorwarnung, wenn die Windräder kommen, wird’s mehr Wind, bewahrheitet sich heute nicht. Wär auch doof von vorne.. Mit sinkender Sonne laufen wir in San Miguel ein, auf Kanal 9 meldet sich kein Hafen. Wir kommen um die Ecke und kriegen einen Schreck. Die liegen hier im Viererpäckchen!! Wie in der Ostsee bei Hochsaison. Die Marineros sind völlig überfordert. Wir versuchens im Päckchen, werden zweimal weiter verwiesen. Dann finden wir ein unbewohntes Motorboot und machen fest. Das Schiff noch drehen, mit der Schnauze in den Wind. Nun ist es dunkel. Puh geschafft.

Viele Deutsche Schiffe liegen hier, darunter auch Ostseesegler. Wir treffen Michael und seine Truppe und lassen uns per Taxi ins nahegelegene Medina entführen. Dort genießen wir die Nacht in einer Cocktailbar mit Balkon direkt über dem Wasser. Der Käptn schlürft selig seinen Mojito.

Pfeffer und Minze

Dez.′ 19 20

Kaum haben wir uns von dem Loro-Park und dem Inder erholt, entführen uns Eva und Florian schon wieder… Heute steht eine Wanderung in 1000m Höhe an – diesmal denken wir auch an etwas Langärmliges. Aus der kleinen Runde werden wieder 10.000 Schritte. Ein schöner Rundweg unter hohen Kiefern (Esperanzawald) die sehr licht sind und ein schönes Lichtspiel auf dem Waldboden erzeugen – unglaublich schön.

Als es dunkel wird, kommen wir wieder in St. Cruz an. Hier tobt der Weihnachtsbär – richtig was los – auch ein Weihnachtsmarkt ist aufgebaut und auf einer Bühne spielt ne Band – hier kann man sich wohl fühlen.

An dem Italiener mit dem tollen Pizzageruch und den 4,6 Sternen bei Google kommen wir nicht vorbei – immerhin sind wir auch schon bei 12.000 Schritten – da darf man das.

Auf dem Rückweg zum Hafen ist die Stadt noch voller geworden – so viele Menschen sind auf den Beinen. In der Gasse laden Weihnachtsmützen zum Weihnachtslieder singen ein, natürlich peppig spanisch. Der Käptn brummt den Bass.

Sing und sang

Dez.′ 19 15

Der französische Nachbar weckt uns mit seiner Flex. Wir haben ne Baustelle als Nachbarboot. Dabei ist doch heute Domingo.

Zeit für Plätzchen (Plätzchen kommen übrigens von Platzen).

Filmchen

Die Erste sucht verzweifelt das Platzrezept vom Advent I – schon wieder verdrängt? Diesmal backen wir die Plätzchen vom 1. Advent, aber mit Verzierungen und Ausstechformen. Dafür haben wir gestern die hiesigen Chinashops durchwühlt und sind fündig geworden. So ein Plätzchenbacktag nimmt den ganzen Tag in Anspruch. Unser Gasofen hat kleine Bleche, halb so groß wie normal, gefühlt wechseln wir 20x das Blech, je 8 min., dazu verzieren. Hm lecker. Und eine Hitze im Schiff. Wie in der Karibik. Wir schmücken adventlich, kochen Kaffee und marokkanischen Tee und lassen Godewind erklingen. Sentimentale Erinnerungsstimmung gehört auch dazu.

Als alle Kekse versorgt sind, juckt es die Erste in den Beinen und sie macht sich auf den Weg, die Küste entlang zu laufen. Unter Alleen entlang, das Cruising Terminal links liegen lassend, weiter zum privaten Yachthafen von Santa Cruz, ein Ruderklub und ein Trommelfestival begegnen ihr. Himmelhoch türmen sich die Berge auf. Netze spannen sich über die Felsen. Sollen sie den Stein halten, wenn er sich bewegen will?

Der Abend klingt aus mit Smörrebröd und den Nerds.

Drei und Lichter

Dez.′ 19 14

Der Kptn. weiß gar nicht warum, aber die Erste will schon wieder in die große böse Stadt zum Shopping (vielleicht soll es doch keinen Gutschein für den Kptn. geben). Der Kptn. kommt jedenfalls mit – vielleicht bekommt er was heraus.

Unser Segelladen, Decathlon und diverse Ferreterien stehen auf dem Zettel (der Ersten).

Der Rucksack füllt sich – schon wieder… komisch. Der Kptn. fühlt sich wie so ein Packesel aus Marokko.

Im Hafen ist Radau von St. Cruz. Auf der großen Bühne veranstaltet das Orchester eine Generalprobe (alle ohne Anzüge) son spanischer Sänger ist auch dabei… das wird bestimmt ne harte Nacht.

Jörg & Jens von der SY Sissi suchen ein authentisches spanisches Restaurant in der großen, vollen, wirren Großstadt. Irgendwie schafft er es – der Kptn. hat nur irgendwas mit konzentrischen Kreisen um den Bahnhof verstanden… Es war jedenfalls echt richtig lecker. Und die Bedienung hat nicht mal Englisch gesprochen – toll 😉

Die Sache mit den Entradas lernen wir wohl nicht mehr… Wenn sich jeder n eigenen Entrada bestellt sind schon alle satt. Bitte merken: 1 Entrada für 3 Personen reicht, damit man noch was vom Hauptgericht genießen kann. Die Vorsuppe am besten erst gar nicht in Betracht ziehen.

Jedenfalls – wir (SY Sissi, SY Grace und SY Røde Orm) werden mal wieder für 3 Tage satt.

Auf der SY Sissi gibt es später noch ein Whiskytasting… Wir steigern uns bis Level 10 (rauchig und fruchtig) wobei wir die ersten 5 Stufen übersprungen haben und gleich bei Level 5 gestartet sind.

Schwank und Bett

Dez.′ 19 13

Wir sind jetzt nur noch 70sm (oder so) von unserm Weihnachtshafen entfernt. Wir wollen in San Sebastian auf La Gomera feiern. Enno von der SY Meermaid ist schon dort und wünscht sich einen Außenborder zu Weihnachten. Irgendwas mit Raketenantrieb und Flitzedinghi hat er erzählt… Aber maximal 6 PS. (öhhhh – laaaaangweilig). Wir machen uns auf die Suche und finden eine hübsche Suzi im Schaufenster. Wir packen ihn ein und legen ihn in unsere Hundekoje.

Die Erste und der Kptn. suchen weiter in der Stadt nach Weihnachtsgeschenken. 3 Einkaufszentren (in der Umgebung) findet Google für uns. Es ist hier auch Getümmel – sogar ziemlich viel. Aber wir bekommen fast alle Geschenke zusammen – nur der Kptn. muss wohl wieder Gutscheine bekommen 😉 – die dann später irgendwo untergewühlt werden.

Am Ende unserer Kräfte will die Erste tatsächlich noch unsere Backskisten bei einem wohlbekannten Discounter in St. Cruz füllen. Immerhin geht es dafür, als Belohnung, mit dem Taxi zum Hafen zurück.

Kon und sum

Dez.′ 19 12

Die City ruft. Es war so schön beschaulich auf der kleinen Sandinsel. Aber ne Fußgängerzone mit Menschengewusel kann -zumindest der weibliche Teil an Bord- auch gern mal haben. Wir packens und flitzen los. Über die große grüne Brücke und schon sind wir in der Innenstadt von St. Cruz. Der Käptn ist überfordert, die vielen Menschen, der irre Konsum.. er dreht gleich wieder ab. Die Erste genießt den Trubel und schiebt sich von Laden zu Laden. Bis der Magen ruft. Da die Backskisten leer sind, bleibt ein Supermarkteinkauf nicht aus. Mit vollen Tüten klettert sie an Bord und schmeißt den Herd an. Abends belegen wir alle drei Waschmaschinen.

Da gab es nämlich ein kleines Malheur. Unser Wäscheschapp ist direkt neben dem Waschbecken im Bad. Beim Vollfüllen des Wassertanks auf Graciosa war der Stöpsel in das Waschbecken gerutscht. Als der Tank voll war, lief der Wasserhahn im Bad.. das Wasser konnte nicht ablaufen und nahm den Umweg über den Ablauf. Der wiederum ist leider nicht mit einem Abflussrohr verbunden.. das war uns gar nicht klar. Erst als die Erste neues Klopapier unterm Waschbecken hervorholen wollte, fiel auf, dass alle Klopapierrollen bleischwer mit Wasser vollgesogen waren. Jetzt holt sie die Wäsche aus dem Fach daneben und siehe da, auch sie war triefnass.. es roch schon ziemlich. Also war es höchste Zeit für Waschmaschinen. So verbringen wir den Abend wartend am Trockner.

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