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Nov.′ 19 18

Nachts wurde der Wind etwas schwächer, Anton, die Windsteuerung schaffte es nicht mehr den Kurs zu halten, also musste Thorkel ran, der Elektrische. Aber wir konnten durchsegeln. Heute halten wir uns auch mal an die Mahlzeiten, das hebt die Stimmung beträchtlich. Ein Zaubermüsli zum Frühstück, so mit Äpfeln und Nüssen. Und mittags spanischen Eierkuchen mit Kartoffeln. Hm das tut gut. Um 13 Uhr macht der Käptn mal für zwei Stunden den Motor an, aber nur um Strom zu machen, der Schleppgenerator schafft es nicht ganz und die Solarzelle war den ganzen Tag über vom Großsegel abgeschattet.

Der Wind dreht auf Nordwest, wir können höher ran. Die Röde Orm liegt super in den Wellen und wir schweben übers Wasser. Segeln ist schon toll. Wir schlafen viel, lesen viel, nachts guckt die Erste gern mal n Film, um die Müdigkeit zu überwinden. Snickers hilft, wenn es gar nicht mehr geht. Und das neue Lieblingskaugummi mit viel Vitamin C, wenn es unangenehm in der Magengegend wird. So fliegt der Tag dahin. Wir schaffen die Halbzeit, jetzt haben wir schon mehr Meilen gesegelt, als noch vor uns liegen.

Am Abend haben wir die 100sm Schallmauer überquert – irgendwie ist das immer besonders. Der schlappe Nachmittagswind nimmt zum Glück wieder etwas zu und bringt uns segelnd weiter Richtung Lanzarote.

Over und aus.

Nov.′ 19 17

Das Boot wird weiter seeklar gemacht. Die Erste holt sich die Stempel beim Zoll. Völlig unproblematisch, fröhlich wünschen sie uns gute Fahrt und ein Wiedersehen in Marokko. Wir können ablegen, dürfen jetzt auch den Steg nicht mehr verlassen – alles klar. Die Röde Orm ist ja rückwärts eingeparkt, das Ablegemanöver wird also einfach.

Die Wetterprognose ist weiterhin gut. 3-4 Windstärken, halber Wind und sonnig.

Nur die ersten paar Meilen (40) sind ziemlich flau… Der Kuddel bringt uns aus der Flautenabdeckung heraus und in den Wind. Hoffen wir. Denn zuerst motoren wir ziemlich lange. Mit 3 m Dünung von der Seite ist das kein Vergnügen. Ein Hin-und Hergeschaukel mal wieder. An Kochen ist nicht zu denken, es gibt außer Datteln und Pistazien noch Zwieback und Baguette. Das muss reichen. Direkt zum Sonnenuntergang, bei dem letzten Licht setzen wir Segel und können die Nacht durchsegeln. Das macht nun wieder Spaß, die Dünung wird kleiner, das Schiff liegt stabiler. Wir schlafen gut. Die SY Aurelia ist die ganze Zeit in UKW-Funkweite, so können wir uns ab und zu anfunken. Der Funkkontakt nach Kiel klappt nur rauschend. Die Nacht ist sternenklar, das Wasser leuchtet, der Mond leuchtet uns mit halber Kraft, so dass wir gut sehen können.

Klabauter und mann

Nov.′ 19 16

Boot vorbereiten! Morgen ist guter Wind für die Kanaren. Fünf Boote wollen aus dem Hafen ablegen. Wir vergleichen die Wetterberichte. Der Kptn. holt mit der SY Aurelia Diesel an der der Tankstelle. Wir haben ja noch den Leihwagen. Die Erste schnappt sich den Wasserschlauch und spült das Schiff frei, es hatte sich inzwischen eine Tarnfarbe zugelegt. Die letzten Dirhams müssen noch ausgegeben werden. Wir zuckeln in die Stadt  zum UniPrix kaufen noch ein echtes marokkanisches Tee-Set und diverse Andenken. Dann kommt der Carrefour – hier versorgen wir uns mit frischen Dingen für die Überfahrt – Obst gegen Skorbut und sowas. Die Preise sind fast wie bei uns.

Datteln und Pistazien gibt’s allerdings supergünstig. Das wird unser Hauptnahrungsmittel für die See. Wir geben den Wagen zurück und werden zum Hafen gebracht. Die SY Dimanche Matin, Erik und Mireille aus Kanada bleiben noch, sie kommen Anfang Dezember nach. Sie müssen 3 Monate außerhalb der EU sein, bevor sie wieder nach Spanien können. Wir sitzen noch fröhlich beisammen, bevor wir uns wehmütig verabschieden. Was für liebe Menschen aus aller Welt wir kennenlernen auf unserer Reise. Wunderbar!! Das Samstag-Abend-Konzert am Strand von Agadir lockt zwar sehr, wir drehen aber rechtzeitig ab. Die Abende vor der Überfahrt sind zwar die lustigsten (siehe Portimao), aber die Überfahrt wird dann nicht mehr so lustig.. also legen wir uns in die Koje. Aber, morgen haben wir ja wieder 235sm vorm Bug.

Over und aus

Nov.′ 19 15

Das Frühstücksbüffet hat nur bis 9h geöffnet – das ist sportlich für uns.

Auf den Tischen liegt eine dünne Sandschicht. Das Büffet ist aber knirschfrei.. nicht so wie beim Grillen in Dänemark am Strand..

Wir graben das Auto aus und verproviantieren uns in der Superette. Der Käpt’n kriegt n Snickers für die Überfahrt durch die Berge. Schnell quer fliegender Sand verstopft alles. Jetzt wissen wir, warum hier alle in langen Gewändern und Gesichtsvermummt rumlaufen… bei dem Sandaufkommen in der Luft ist das lebensnotwendig.

Wir fahren durch bis nach Agadir und fallen glücklich auf die Kojen. Die Taschen werden ausgepackt, Sandberge häufen sich auf. Die Mägen grummeln. Wir trinken alle eine Tasse Saharasand – nee Heilerde. Wieder Sandknirschen zwischen den Zähnen. Draußen tobt der Sturm, die Leinen knarren. Ach es tut gut wieder in Agadir zu sein.

Koje und aus.

Nov.′ 19 14

Wir wurden ja gewarnt: Nachts sei es kalt in der Wüste. Das ist aber untertrieben, es ist schweinekalt. Die Sonne am Morgen wärmt alles schnell wieder auf, sogar frühstücken im Freien, mit Aussicht auf die Saharadünen, geht wunderbar.

Dann folgt der versprochene Frühsport auf der Düne. Wir fahren Schlitten und Snow… äh Sandboard – die Düne runter. Nun ist alles völlig verloren, denn nach ein paar Purzelbäumen im Sand haben wir ihn überall – wirklich überall. In Kombination mit ein bisschen Wasser oder auch Schweiß, klebt das Zeug wie hulle.

Unser Geländewagen hubbelt uns wieder über die Wüstenwellen raus aus der Sahara.

Wir ziehen um, in unser normales 2-Rad-Antrieb-Auto und fahren auf glatten Teerstraßen wieder nach Norden. Die Erste braucht jetzt ein bisschen Luxus und hat in Ait Ben Haddou ein Zimmer in einem Hotel gebucht. Mit eigenem Bad und Pool – irgendwie müssen wir den Sand los werden.

Unser Auto und die Erste verkrampfen etwas bei der Serpentinenstrecke nach Ouarzazate. 20km Serpentinen bergauf… Puh.

Angekommen im Hotel. Es herrscht ein Sandsturm… alles ist mit einem feinem Sandfilm überzogen – es knirscht zwischen den Zähnen – das ist ja schlimmer als in der Wüste.

Das Zimmer ist aber schön und einigermaßen Sand frei. Die ersten Versuche, sich vom Sand zu befreien, klappen nicht, denn die Dusche liefert nur kaltes Wasser. Außerdem läuft das W-Lan auf unserem Gang nicht.. und das bei unserer Luxussuite. Wir sind etwas genervt. Hier zahlen wir das doppelte, was sonst Airbnb kostet.. da muss Warmwasser und W-Lan drin sein. Der Empfangsherr ist super nett und gibt uns lachend einen anderen Zimmerschlüssel. Wir sind glücklich. Wasser läuft warm.. wenn auch tröpfelnd und der Router ist quasi über der Zimmertür. Nachdem der Kptn. den Duschkopf repariert hat und die Wandhalterung wieder an der Wand befestigt hat (Schweizer Taschenmesser sei Dank), sind alle zufrieden. Der Pool wäre wunderschön bei Sonnenschein, nun ist es zu windig und zu knirschig, da wird man ja quasi paniert. Den schenken wir uns. Im Restaurant finden wir eine hübsche Ecke mit Blick auf Ait Ben Haddou. Aber alle gucken nur auf ihre Handys… Tze. Ein Tag kein Netz ist schon heftig.

Draußen tobt der Sandsturm – die ganze Nacht.

Hoffentlich finden wir das Auto morgen aufm Parkplatz wieder.

Wlan und Staub

Nov.′ 19 13

Nun sind wir schon auf 1000m überm Meeresspiegel und fahren weiter durch das raue Atlasgebirge. Die Farbe der Landschaft ändert sich, wir fahren enge Serpentinen durch eine schwarze Wüste, fast wie Lava. Dann wird es wieder flacher, wir fahren durch eine lange Talstraße, Palmen säumen den Weg, schließlich wird es kahl, wir nähern uns Mhamid, dem letzten Dorf vor der Wüste. Die Dörfer werden ärmlicher, in den Bergen sieht man Steinhütten, Schäfer treiben ihre Herde umher. Eselkarren begegnen uns, Fußgänger. Wenig Autos. Die Häuser bestehen jetzt ausschließlich aus einem Lehm/Stroh-Mix.

 

Die Wüste zieht aus allem das Leben heraus: Zuerst ist das Geld alle – wir müssen neues holen, dann schwächelt das Internet – wir laden nach. Zu allerletzt ist der Tank leer – Diesel finden wir auch noch.

Ismail, der Wüstenführer, den uns die SY Dimanche Matin empfohlen hat, wartet am Ortseingang auf uns. Er fährt mit uns zu seinem Office, weist uns einen Parkplatz zu und vermittelt uns Turbantücher, die er uns auch sogleich auf den Kopf bindet. Wir besorgen noch ein paar Liter Wasser, dann steigen wir um in einen Geländewagen. Der Käptn wundert sich, dass alle anfangen zu flüstern. Dann fällt ihm das Tuch vom Kopf und siehe da… seine Ohren waren wohl zu fest gewickelt.

Unsere wüsten Abenteuer beginnen (man beachte das Wortspiel).

45 km zuckeln wir mit dem Vierradantrieb durch die Sahara. Also zuckeln ist zu sanft, sagt die Erste.. wir schaukeln.. nee wir werden durchgeschüttelt! Die Landschaft ändert sich auch hier alle 10 Min.

Irgendwann tauchen am Horizont Berge auf – nein es sind Dünen – ziemlich hohe Dünen – die höchste soll 300m hoch sein, erzählt Ismail.

Unser Camp mit den Wüstenzelten liegt zwischen diesen hohen Sanddünen – es ist ein Traum. Überall ist Sand – aber nicht so Strandsand – Saharasand – viel viel feiner als der Osteseekies. In dieser Gegend wäre ne Staubsaugervertretung echt ne Goldgrube. Hier könnte sich Vorwerk so richtig dran auslassen – die vielen Berberteppiche, die hier überall auf dem Sand rumliegen könnten mal n guten Staubsauger brauchen… Wie heißt der Typ – ach ja: Sissyfus.

Kaum sind wir aus dem Auto raus und haben unsere sieben Sachen im Zelt abgeladen sitzen wir auch schon auf dem Kamel. Die Zeit drängt etwas, um den Sonnenuntergang mitzuerleben, müssen wir schon ganz schön hoch auf die Düne krakseln.

Der Sand ist so weich, dass es dem Kptn. richtig schwer fällt da oben rauf zu kommen. Die Düne sackt immer wieder unter ihm wech.

 

Die Sonne ist dann auch schnell hinter ner Düne verschwunden und wir klettern wieder auf die Kamele. Aber Julias Kamel ist irgendwie auch in dem Sand eingesunken und schafft es nicht wieder auf die Beine. Die Erste muss wieder das Kamel verlassen. Dann wird das Wüstenschiff verholt und an einer anderen Stelle neu vertäut – äh – geparkt – also – es legt sich wieder hin. Die Erste steigt auf… und ab geht die Post – zurück zu dem Camp.

Wenn das jetzt nicht geklappt hätte, hätte Ismail nen fliegenden Teppich besorgt…

Die Tiere machen echt komische Geräusche. An irgendetwas erinnert das den Kptn… – dann fällt es ihm ein. Die Kamele reden genauso wie dieses haarige Tier von Star Wars „Chebacca“ oder so…. 100% gleiche Aussprache.

Im Camp steht die Taijin schon bereit. Wir werden wieder sehr satt.

Es gibt später ein echtes Berberfeuer mit Trommeln und Gesang – volles wüstes Wüstenprogamm.

Sand und Sand und Sand

Nov.′ 19 12

Wir konnten einigermaßen schlafen. Ein umfangreiches Frühstück erwartet uns, bevor wir uns wieder auf die Reise machen. Der Autopilot hält die Kutsche so toll auf 80 km/h – dass der Kptn. die erlaubten 60 km/h doch glatt übersehen hat. Wir werden angehalten und müssen gleich 150 DH (15€) abdrücken. Toll. Naja. Ab jetzt fahren wir immer 150%ig vorschriftsmäßig. Die Stadt Ait Ben Haddou steht auf dem Programm.

 

Sie wurde als Kulisse für einige Filme genutzt. Unter anderem „Gladiator“. Wunderschön. Die Stadt hat Lehmwände, die sich kaum von der Farbe der Felsen ringsherum absetzten. Sie passt total in das Bild.

Wir wandern durch die Gassen und auf den Aussichtsberg.

Weiter nach Ouarzazate zu den Altas Filmstudios. Wir werden durch viele verschiedene Filmsets geführt und müssen erraten, zu welchem Film es gehört…. wir sind nicht so gut. Aber haben dafür nun einen Haufen Filme auf unserer to-see Liste.

Die Erste findet auf Airbnb wieder ne tolle Unterkunft hinter Ouarzazate, in Tarmigte, die wir nun suchen müssen. Es ist ein bisschen wie Geocaching… wir wissen nicht, was uns erwartet. Immerhin sind die Kommentare auf Airbnb sehr positiv. Aber erstmal müssen wir den Eingang finden.

Versteckt hinter einer Moschee 🕌 in einer engen, sehr einfachen und staubigen Gasse in einem Souk, der ausschließlich aus Lehmhäusern besteht, finden wir eine große dunkle Tür, klopfen und sind mal wieder sehr positiv überrascht über diese wunderschöne Riad. Die Tür öffnet sich, dahinter lacht uns der Gastgeber an und gibt den Blick auf einen gemütlich, bunt eingerichteten Innenhof mit Oberlicht frei. Wir bekommen Minztee zum Formulare ausfüllen. Unser Zimmer ist ein Lehm/Strohaufbau auf dem Dach, direkt neben der Dachterasse. Ein wundervoller Blick über Palmen erschließt sich uns. Dies ist ein größeres Hostel, es reisen noch viele junge Leute an. Wir lernen Siri aus Berlin kennen, eine Weltenseglerin und verschnacken bei leckerem Taijin den Abend… sie entführt uns gedanklich erst in die Wüste- wir planen unseren morgigen Tag – und dann in die Karibik, wo sie auch gesegelt ist. Wie wundervoll sind manche Begegnungen.

Film und Abenteuer

Nov.′ 19 11

Wir packen schnell noch die letzten Dinge zusammen, bevor wir um 11 Uhr unseren Straßenkreuzer in Empfang nehmen. Bei jedem Ding, das wir evtl. vllt auf der Tour gebrauchen könnten, wurde das Argument vorgebracht: Wir haben ja n Auto. Das kriegen wir unter und es kommt mit.

So haben wir letztendlich 5 Taschen und einen Rucksack und 2 Wasserkanister vom Steg zu schleppen.  Vielleicht hätten wir uns doch etwas reduzieren sollen – weniger ist mehr usw…

Der Autoverleiher wartet bereits bei der Marina Office mit einem weißen Dacia Logan. Wir fahren erst noch zur Tankstelle und machen den Tank voll, dann zum Office der Autovermietung- Vertrag klar machen und bezahlen…

Dann gehts endlich los. Raus aus der Stadt und rein in die endlose Gegend von Marokko.

Je weiter wir uns von Agadir entfernen, desto schöner wird die Landschaft.

Die Straßen sind richtig gut. Der Käptn. muss nur ab und zu Eselskarren, Mofas und Fußgängern ausweichen, die sich auf der Straße tummeln – immerhin ist oftmals 100 km/h erlaubt. Die ein oder andere Herde Schafe läuft auch am Wegesrand herum.

Die Kiste hat ne gut funktionierende Klimaanlage und‘n Tempomaten – super gut.

Steppe. Berge. Serpentinen. Pinkelpause mit Pinkelüberwindung. Stehklos sind ja ok.. wenn sie sauber wären..

Bei dem Örtchen Taliouine buchen wir per Airbnb ein Zimmer. Wir finden den Ort, und auch ein verwittertes Schild am Straßenrand. Dahinter aber nur eine Sandpiste, die durch ein Flussbett führt. Wir tasten uns voran und halten auf ein Lehmhaus zu. Am Hauseingang daneben – ein Haus ohne Dach stehen Frauen und Kinder. Sie lotsen uns zum richtigen Eingang. Dort werden wir herzlich empfangen. Wir kommen in einen großen Raum mit Oberlicht, von dem Schlafzimmer, Gebetszimmer, Bad und Küche abgehen. Hier wohnt die Familie, ein Schlafraum ist für uns reserviert. Der Großvater serviert uns Minztee mit Safran, Kekse und Mandeln. Wir steigen auf die Dachterrasse und genießen einen herrlichen Ausblick. Vor Sonnenuntergang machen wir einen Spaziergang durch das Dorf, durch die Safranfelder. Man kann die Blüten nur früh morgens zwischen 5 und 7 Uhr ernten und nur zwei Wochen im Jahr. Dieses Gewürz ist etwas ganz Besonderes. Die Nachbarin kommt rüber, sie spricht fließend Englisch, und erzählt, sie sei noch nie in Europa gewesen, aber sie habe die Sprache durch englische Filme gelernt. Vielleicht kommt sie uns ja mal in Kiel besuchen. Hier im Dorf leben nur die Frauen und die Kinder und die Alten. Die Männer arbeiten und leben in der Stadt und kommen nur sehr selten nach Hause, erzählt uns der Gastgeber.

Die Gastgeberin kocht ein herrliches Tanjin- Hühnchen mit Gemüse im Tontopf – für uns. Ihre 11jährige Tochter spielt fasziniert Zauberwürfel und zeigt uns alles, was wir brauchen. Es gibt Vorsuppe und Obst zum Nachtisch… wir sind ganz selig. Das Zimmer ist bunt und gemütlich, die Betten ultrahart. Sind das Styroporblöcke? Wir bekommen dicke, weiche Wolldecken, mit denen polstern wir die Betten etwas auf.

Safran und Gelb

Nov.′ 19 10

Es herrscht hier in Agadir Volksfeststimmung. Mohammed hat Geburtstag – son Prophet…

Wir machen die Wäsche fertig und hängen sie auf. Ab morgen geht es ja auf nen Roadtripp – das Auto wird vorbei gebracht – von daher muss alles fertig werden. Wir montieren noch die Seifenschale und lackieren die Pinne. Das Ende der Pinne bekommt einen Majorelle Blue verpasst. 😉

Ein neues Boot ist angekommen. Aurelia aus Berlin – es gibt Kaffee. Wir verabreden uns für nächsten Samstag, um unsere Dieselreserven gemeinsam an der Autotankstelle aufzufüllen.

Am Abend essen wir noch Pizza mit der „SY Dimanche Matin“ – letzte Instruktionen für unsere Marokkotour werden geklärt.
Wir packen unsere Sachen und gehen früh in die Koje. Wir sind hier ja nicht zum Spaß. Morgen wird es ernst.

Road und Trip

Nov.′ 19 09

Wir schlafen unglaublich lange. Sehr lange.

Irgendwie war Marrakech anstrengend. Nur die Erste schafft es heute an Land zu gehen um ein paar Baguettes zu kaufen. Wir verfrühstücken die Stangenbrote und gammeln rum. Es fehlt er Antrieb.

Gegen Nachmittag entscheiden wir, dass es so nicht weitergehen kann… Jule bucht ein Auto für die nächsten Erkundungen – Hoffentlich auch schon mit Motor und nicht nur mit nem Esel vorne dran – wird schon klappen…

Dann müssen wir dringend mal Wäsche waschen. Den Wäscheservice wollen wir nicht nutzen – der scheint Probleme zu machen und lange zu brauchen. Wir benutzen unsere Plastikwannen und waschen 4 Waschpützen voll Wäsche. Der Kptn. muss ran. Vorwäsche kalt – Hauptwäsche (2x Wasserkocherladungen + Kaltwasser + einweichen lassen) – 3x Spülen. Und das 4x. Jetzt hat hey Spülhände und auch ganz saubere Füße, da das Spülwasser immer über den Cockpitboden gekippt wurde.

Der Wassertank wird aufgefüllt und das Deck vom Saharasand befreit.

Over und aus.

Nov.′ 19 07

Die Nacht war klanglich bunt. Die anderen Gäste- Italiener- haben noch lange und lautstark auf der Dachterasse gefeiert. Da unser Zimmer keine Fensterscheiben zum Innenhof hat, haben wir akustisch gesehen, daneben gesessen. Als dort endlich Ruhe einkehrte, begann der Käptn wohlig zu schnarchen. Mit dem Trick der Ersten, ihn laut zu rufen, wurde der Käptn wieder ruhig, aber es schallte aus dem Flur ein italienischer Schnarchbass. Die Erste las sich in den Schlaf, bis sie bei Sonnenaufgang von Muezzingesängen geweckt wurde, die über Lautsprecher von sämtlichen Moscheetürmen von Marrakech erklangen.

Dem schloss sich der Hahn an. Um 8 Uhr stand die Erste dann resigniert auf und ging duschen. Man muss die guten Duschen nutzen, solange sie da sind… die im Hafen sind nämlich nicht zu gebrauchen.

Frühstück gab’s auf dem Dach, das versöhnte die Nacht. Lecker warme Pfannkuchen mit Pfefferminztee. Das besondere an unserem Hostel und wahrscheinlich auch den meisten anderen Häusern in den Gassen: Das Haus hat keine Fenster. Die Räume bekommen ihr Licht von oben über die Dachterrasse, die Fenster (vergitterte Öffnungen mit Läden) der Räume gehen also nach innen zu einer Art Innenhof oder Treppenhaus oder Lichtschacht… es gibt bestimmt einen Begriff dafür.

Dann wandern wir los. Durch die Gassen zum nahe gelegenen Palais Bahia. Tourischlagen und saftige Eintrittspreise, aber wir werden belohnt.

Die Muster an den Decken, Wände und Böden sind unglaublich schön. Besonders die Bögen in den Durchgängen haben es dem Kptn. angetan. Unbeschreiblich (s. Fotos).

Ein Paar aus Köln gibt uns den Tipp, doch in das Gerberviertel (Bab Debagh) zu fahren…. Gesagt – getan. Wir gehen wieder an den Rand der Médina und lassen uns einmal um den Pudding fahren. Der Taxifahrer bereitet uns innerlich auf heftigste Gerüche vor… Am Eingang des Gerberviertels werden wir von einem Guide empfangen. Der Preis wird vorher geregelt (wie immer – sehr wichtig). Wir bekommen ein Büschel Minze in die Hand gedrückt um unsere Nase zu entlasten. Es hilft gut. Besonders die Ammoniakwannen in dem die Felle eine Woche liegen sind geruchstechnisch anspruchsvoll… Diese „Bäder“ werden aus Taubenschiet und Wasser angerührt. Irgendwie sieht man die Lederproduktion nach diesem Einblick mit anderen Augen… in dem angeschlossenen Ledershop lassen wir uns mal wieder ordentlich übers Ohr hauen, wie wir später in den Gassen erkennen müssen – die Lederpreise sitzen einfach noch nicht so. Wir lernen es wohl nicht mehr. 😉

Es geht zu Fuß zurück in Richtung Zentrum. Der „Le Jardin Secret“ entspannt uns nach diesem langen Weg mit den vorherigen Geruchserfahrungen sehr. Eine grüne Oase der Ruhe mit schattigen Plätzen unter den Pflanzen und fließendem Wasser aus dem Atlasgebirge.

Unser Plan für den Abend ist, den Sonnenuntergang auf einer der Dachterrassen über dem  „Place jemaa el Fna“ (ein großer Platz der Händler) zu erleben. Wenn es dunkel wird, soll es auf dem Platz illuminationsmäßig ein Genuss sein. Der Garten entlässt uns wieder ins Getümmel, wir versuchen die richtige Richtung einzuschlagen. Die Sonne und die Türme der Moscheen sind hilfreich.

Ein Foto mit den Guerrab (Wasserträgern) und den Schlangenbeschwörern muss noch sein.

Der Scan der Terrassen auf dem Place jemaa el Fna lässt auf einen Tisch in der ersten Reihe hoffen… wir haben Glück und genießen die Aussicht bei 1 – 3 Minztees bis die Sonne untergeht.

Zurück in unserer Gasse trinken wir noch einen Tee mit unserem Barbier (er ist so unglaublich liebenswürdig). Den Barbierladen hat er seit 54 Jahren …. 54 Jahre in Marrakech in dieser Gasse – unvorstellbar – er wirkt so glücklich und ausgeglichen und strahlt soviel Zufriedenheit und Fröhlichkeit aus….

Hussein und Mohamed von dem Hostel „Dar Ana“ lassen uns herein. Wir verbringen wieder eine Weile auf der Dachterrasse, bis ein Großteil von uns müde in die Koje fällt. Andere kochen noch Tajin und schlagen sich die Nacht unter 1001 Sternen um die Ohren.

1000 und Eine

Nov.′ 19 06

Das Taxi bringt uns zur Bus Station. Es ist wichtig, immer genug Kleingeld dabei zu haben, dein Freund der Taxifahrer kann garantiert keine 100 DH wechseln. Niemals.

Die CTM Busse nach Marrakech sind super. Klimatisiert, bequem und auch fast ausgebucht – ein normaler Reisebus.

Wir verlassen Agadir und fahren durch Gebirge und Steppenlandschaft. Es gibt ziemlich viel Gegend hier in Marokko, das wird schnell klar.

Der Bus stoppt zentral in Marrakech. Es sind nur noch 15 min mit dem Taxi in die Médina (Altstadt). Wir fragen den Menschen am Schalter des Busbahnhofs – normalerweise ist der Preis 20 DH bis an den Rand der Médina. Wir schaffen es aber irgendwie nicht, den Taxifahrer unter 45 DH zu drücken – wir haben uns echt angestrengt. Das Taxameter ist natürlich kaputt – was sonst. Vllt. hätten wir einfach aussteigen sollen… Egal. 2€ oder 4€. Aber wieder wird der 3-fache Normalpreis aufgerufen…  – einfach zu rechnen … wenn es denn helfen würde.

Die Médina ist autofrei. Aber nicht Fahrrad- , Mofa- , Esel-, Pferde- oder Handkarrenfrei. Und gerade für die Mofas scheint es auch kein Tempolimit zu geben. Die Händlergassen sind umwerfend und wuselig. Es riecht so gut und ist wahnsinnig bunt. Aber auch total sauber. Es ist der Wahnsinn. Wir schlängeln uns durch die Gassen und versuchen unser Hostel „Dar Ana“ zu finden. Gar nicht so leicht. In den hohen Gassen setzt zeitweise der GPS-Empfang aus… selbst als wir zu dem Punkt navigiert haben, sind wir noch 3x vorbei gelaufen und drehen uns im Kreis… son bisschen wie Geocaching… dann verschwindet der Käpt’n in einer dunklen Gasse und findet dort einen winzigen Hinweis auf unser Hostel. Wir klingeln und tatsächlich öffnet uns unser Gastgeber. Wir werden erwartet.

 

Wir richten uns in dem bunten, freundlichen Hostel ein und gehen durch die Médina. Kleine Gässchen, buntes Treiben. Gegenüber ist ein Barbier. Der Käpt’n nutzt die Gelegenheit und lässt sich die Haare zurechtstutzen. Eine echte marokkanische Frisur bekommt er verpasst, während die Damen auf den Wartestühlen mit Pfefferminztee bewirtet werden. Weiter gehts durch die Médina. Der Palast hat leider schon geschlossen – die Rasur des Käptns. war einfach harte Arbeit für den Barbier und hat Zeit verschlungen.

Dann gucken wir uns ein paar Restaurants genauer an und werden sofort hineinkomplimentiert – wirklich freundlich. Überhaupt nicht mit der „Aggressivität“ von Agadir zu vergleichen. Die Händler sind entspannt, sprechen einen zwar an, wenn sie merken, dass uns etwas interessiert, lassen uns aber auch mit einem Lächeln weiterziehen, wenn wir es nicht wollen… es gibt jedenfalls wieder Tanjin in dem Lokal und ein Pfefferminztee bis wir weiterziehen. Es wird dunkel und die Gassen werden noch hübscher und erstrahlen mit vielen kleinen Lichtern der Händler.

Der Kptn. interessiert sich für ein grünes Gewand. Der Händler ruft 700 DH auf….. – der Kptn. lacht innerlich (weil er ja die Preise von Uniprix kennt). Das knallharte Gegenangebot lautet 100 Dh. Dem Händler kullern die Tränen…. aber man merkt, dass er trotzdem Spaß an der Sache hat. Der Kptn. bekommt ein paar Gewänder gezeigt. Ein paar übergeworfen und einen Turban gebunden (Alibaba). Schließlich sind alle zufrieden und der Kptn. hat sein Gewand für 200 DH gleich anbehalten.

Ab jetzt ist alles einfach. Nun ist Kptn. Orm ein echter Marokkaner. Marokkanische Frisur und marokkanisches Gewand. Er wird nicht mehr angesprochen. Kptns Fru meint sogar, dass ihm nun die marokkanischen Damen hinterhersehen…

Auf einer Dachterrasse pausieren wir und bekommen noch einen Minztee. Kptn. Marocain kann nun auch schon die Einkippprozedur aus einem Meter Höhe. Die Kellner staunen nur und wollen ihn gleich dabehalten.

Auf dem Rückweg schauen wir noch einmal bei dem Barbier herein, wir werden sofort hereingebeten und mit einem Minztee versorgt – er freut sich überschwänglich, dass wir vorbeikommen.

Müde landen wir in unserm Hostel und werden von den drei Betreibern auf die Dachterasse eingeladen. Wir essen unser Steinofenbrot gemeinsam und trinken einen (ja was wohl) Minztee.

Berber und Whisky

Nov.′ 19 05

Frühstück und los. Die Taxen stehen vor dem Marinaeingang Schlange. Alle winken sie wie verrückt und wollen uns mitnehmen. Nette Kollegen – alle so freundlich… Das Taxameter bleibt auf Libre stehen – aber Jule macht n Festpreis ab. Einmal zum Busbahnhof (Karten kaufen) – dann zum Souk (kommerzielles Viertel in einer arabischen Stadt). Auf dem Busbahnhof werden wir von einem netten Herren empfangen (er hat Verwandte in Hamburg)… Buskarte? – No Problem… Wir hinterher… Drei Stockwerke runter – irgendein kleiner Stand…. Ähhh – aber wir wollten doch ganz woanders…. Hier trennen sich unsere Weg mit unserem neuen Freund… Der Schalter vom CTM war natürlich gleich in der Eingangshalle… 300 Dh (30 EUR) für 3 Pers. Nach Marrakesch (250km). Morgen um 11h fährt der Bus ab.

Unser Taxi fährt mit uns weiter zum Souk (der Taxifahrer hat übrigens Familie in Düsseldorf). Wir halten in einer kleinen „Fabrik“, in der Kosmetiköl hergestellt wird – aber wir wollen doch gar nicht…. – Naja – dann gucken wir eben mal. Die Dame spricht super deutsch (hat einen Bruder in Hamburg) und erklärt uns wie das Superöl zu einem horrenden Preis per Handarbeit hergestellt wird… – ähh – ist klar. Jedenfalls – was solls – wir nehmen ne Flasche – die sind ja sooo nett.

Jetzt aber endlich zum Souk – erstmal zum Touristen Souk. Unser Freund der Taxifahrer verlässt uns hier. Der Verkäufer in dem 4-Stöckigem Souk Kaufhaus spricht deutsch (hat natürlich auch Verwandtschaft in Deutschland) und macht uns suuuuper Angebote auf allen vier Stockwerken. Teppiche, Gewänder, Geschirr, Schmuck – wir nehmen alles…. Wir bekommen soviel Rabatt überall drauf – wir sind die Größten.

Jetzt zum Nicht-Touristen-Souk. Wir werden sofort als Touristen erkannt – weiß auch nicht warum… Die Angebote sind so grandios hier – Alle Händler sind quasi Halbdeutsche. Wir halten uns zurück und suchen was zu Essen. Echt marokkanisch: Tajine (traditioneller Eintopf) – Es gibt ihn an jeder Ecke. Wir nehmen den mit Huhn. Vorher bekommen wir einen Salat und zum Nachtisch gibt es Früchte – Der Restaurantbesitzer war dafür nochmal kurz an einem Marktstand… – er ist jetzt ein guter Freund und hat Verwandte in….

Das nächste Taxi ist unser. Es geht zurück zum Marche Central – Wieder ein Souk. Gleiches Sortiment. Der Kptn. findet ein Gewand, welches passt zu einem grandiosen Preis – der Verkäufer ist so freundlich (hat ne deutsche Cousine). Außerdem kaufen wir noch eine Holzkiste für den Lacher von 100 DH – von 600 DH runtergehandelt – wir sind voll die Verhandlungsfreaks.

Next Stop: Uniprix. Ein Kaufhaus mit dem gleichen Sortiment, das uns heute den ganzen Tag über in den diversen Souk’s angeboten wurde. Der Unterschied: Es gibt Preisschilder. Wir sind entsetzt. Sie haben uns alle abgezockt. Trotz unserer grandiosen Verhandlungstechnik entsprechen die Preise hier etwa 1/3 von dem, was wir bezahlt haben. Dabei gab es ja immer Rabatte ohne Ende von unseren ganzen neuen Freunden….

Wir sind am Ende – geknickt – sie haben uns alle übers Ohr gehauen. 😉

HEIßER TIPP: Zum Preise checken erst zu UNIPRIX – erst dann zu den Souk’s.

Rabatt und Rabatt und Rabatt

Nov.′ 19 05

Marokko ist roamingtechnisch Länderklasse 3 – das Teuerste wo gibt… 😉

Wir brauchen also eine marokkanische SIM-Karte für unseren mobilen Hosentaschen-Router. Damit die Handys unterwegs mit WLan aus der Hosentasche versorgt werden können. (Im Hafen von Agadir benutzen wir Wlan von einem Pub oder der Marina über den Verstärker.)

Im Hafenbereich von Agadir bekommen wir eine SIM-Karte von Maroc Telecom (iam.ma) – Hier gibt es eine Filiale. 20 DH kostet die Karte. Am besten gleich in der Filiale kurz ins Telefon stecken und von dem Mitarbeiter aktivieren lassen. Die Nummer dringend aufschreiben lassen! Nun kann man in dem kleinen Supermarkt am Hafen, oder dem neben der Bowlingbahn am Stand Guthaben aufladen lassen – 50 DH (5 EUR) -> 5 GB.

Die PIN der Simkarte haben wir in dem Zuge auch gleich deaktiviert. Danach hat sie in unserem Router super funktioniert.

SIM und Netz

Nov.′ 19 04

Endlich mal wieder Brötchen zum Frühstück J Auf Überfahrten gibt’s immer nur Müsli. Doch vorher gehen wir uns bei der Marina von Agadir anmelden. 80 Euro für eine Woche, fairer Preis.

Nach dem Frühstück lechzen wir nach Wlan. Der Italiener gegenüber hat ein gutes Netz, da gehen wir mal n Käffchen trinken. Und siehe da, das Passwort gibt’s umsonst dazu. Nun steht das Netz wieder auf der Røde Orm. Am Nachbarsteg liegt ein Schiff aus der Schweiz mit Almut und Eddi an Bord. Sy Single Malt. Die beiden liegen schon länger hier und haben uns Infos angeboten.

Wir wollen ja unseren Sightseeingplan aufstellen, also lassen wir uns bei den beiden im gemütlichen Salon nieder. Supernett erzählen die beiden uns ihre Erfahrungen mit Marokko, geben uns Tipps für Ausflüge, günstige Leihwagen, nette Herbergen. Mit Visitenkarten und Fotos bepackt, gehen wir zurück aufs Schiff, um das erstmal zu verdauen. Schon klopft es, und die beiden Kanadier stehen am Schiff, zum 5 o’clock Tea.. äh Wein. Sie sind von New York zu den Azoren gesegelt mit einem Schiff, so ähnlich wie unsere Shipman. Beeindruckend. Unsere Infokiste wird weiter aufgefüllt, so langsam runden sich die Pläne. Wir werden übermorgen nach Marrakesch fahren, ein Airbnb-Hostel ist gebucht für zwei Nächte. Es bleibt spannend.

Kopf und Rauch.

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